7ème art: Simon Pegg

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Eigentlich sollte Javier Bardem diesen Monat in der Kategorie dran sein. Oha. Da fiel aber leider ein Film weg, den ich schon einmal hier besprochen habe (Skyfall) und der natürlich auf keinen Fall einfach still und heimlich zwei Mal dran sein soll. Kein Artikel ohne einen 7. Film. Und wer stand noch ganz oben auf meiner Liste? Simon Pegg. Der war ja neulich schon öfter hier im Blog Thema, v.A. mit seinen Streichen und zuletzt mit ‚The Worlds End‘. Manche kennen ihn gar nicht, andere vergöttern ihn – unterschätzen sollte man ihn nie. Zwar finden sich in seiner Filmografie ausgesprochen viele Komödien, aber er ist nicht etwa ein Blödelbarde oder ist zufällig vor der Kamera gelandet, sondern hat Theaterwissenschaften studiert und laut unserer liebsten digitalen Enzyklopädie eine Abschlussarbeit über das Thema ‚A Marxist overview of popular Seventies cinema and hegemonic discourses‘ geschrieben. Ähm. Klingt erschreckend professionell. (Nichts anderes hatte ich von ihm erwartet.) Simon Pegg beweist unheimlich viel Talent für schwarzen, satirischen Humor, Ironie und Persiflagen oder bringt einfach zum Lachen mit seinem Schuljungen-Charme und Hang zu Streichen. Find ich gut. Deswegen heute: sieben Filme mit Simon Pegg!

Shaun of the Dead (2004)

Es läuft nicht so für Shaun (Simon Pegg). Seine Freundin hat ihn verlassen, der Job im Elektrowarenfachgeschäft ödet ihn an und alle nörgeln an ihm und seinem Mitbewohner Ed (Nick Frost) rum. Das kommt nicht von ungefähr, wenn man sieht wie Ed so einen Tag rumkriegt. Games zocken, Fastfood verschlingen, na und vielleicht mal etwas mit Drogen dealen. Das wahrscheinlich größte Übel geht aber – gelinde gesagt – leicht an Shaun vorbei. London wird nach und nach von einer Zombie-Epedemie verschlungen. Spätestens als der dritte Mitbewohner der beiden Chaoten als Zombie heimkommt, sollte der Groschen eigentlich fallen. Als Shaun und Ed in Panik verfallen, steht aber schnell ein Plan fest. Ab zum einzigen beschützenswerten Ort Londons: in den Pub The Winchesters. Aber Familie und Ex-Freundin müssen natürlich mit … es beginnt eine Odyssee durchs zombieverseuchte London.

Spätestens dann, wenn Shaun und Ed sich mit dem Werfen von Schallplatten gegen die Zombies verteidigen, sollte der Zuschauer die beiden Freunde ins Herz geschlossen haben. 😉 Shaun of the Dead ist der erste Teil der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie (auch: Cornetto-Trilogie) bei denen jeweils Simon Pegg und Nick Frost Hauptrollen spielen und Edgar Wright Regie führt. Der Name der Trilogie rührt aber eigentlich daher, dass die Filme der Trilogie sehr blutig sind und irgendwann ein Cornetto auftaucht. Ihr wisst schon … das Waffelhörnchen-Eis. Dabei verballhornt das Trio ganz wunderbar Zombie-Klassiker und nebenbei sehen wir vielleicht noch andere unserer liebsten britischen Mimen. 😉 Ein bischen Punktabzug gibts von mir wegen den teilweise etwas zu einfach geratenen Effekten.

(8/10)

Sternchen-8

Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis (2007)

Nicholas Angel (Simon Pegg) hat nicht nur einen bezaubernden Namen, sondern ist auch noch ein Vorzeige-Polizist. Mit der Anzahl seiner Abzeichen und Qualifikationen, sowie mit seiner Auflösungsquote stellt er seine Kollegen in den Schatten. Und weil die das nicht so toll finden, versetzen sie ihn kurzerhand in das beschauliche Örtchen Sandford, in dem die Zahl der Verbrechen frappierend gering ist. Dementsprechend sind die Beamten in Sandford eher ein verschlafener, gutgläubiger Haufen. Nick steht dabei Danny Butterman (Nick Frost), der Sohn des Inspektors, als Kollege zur Seite. Der steht zwar auf knallharte Actionstreifen, macht aber selber keine Bewegung zuviel. Nicholas treibt das Nest und die Marotten seiner Bewohner zwar zur Weißglut, aber er geht diszipliniert seiner Arbeit nach. Entlaufene Tiere einfangen und so. Bis nach und nach immer mehr Einwohner Opfer ungewöhnlich brutaler Unfälle werden. Nicholas sieht eine Verschwörung, aber jeder will ihm weismachen, dass im beschaulichen Sandford alles normal läuft.

Nichts läuft normal in Sandford! Im zweiten Teil der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie spielt Simon Pegg diesmal einen enorm disziplinierten Polizisten, der aber Probleme mit Bindungen hat und seinen Beruf über alles stellt. Seine Gesetzestreue und Geradlinigkeit steht im krassen Gegensatz zu den verschrobenen Charakteren und seltsamen Ereignissen im Dorf. Feinster schwarzer Humor steht hier an der Tagesordnung und die prominenten Nebencharaktere wie Ex-Bond Timothy Dalton machen nochmal besonders Spaß. Er wird schnell einer von Nicholas Angels Hauptverdächtigen und man achte auf die Musik die im Radio läuft, wenn er regelmäßig an den Tatorten vorbeifährt. Alle Anspielungen zu entdecken und Wortspiele zu erkennen, verlangt einem ab und zu etwas mehr Konzentration ab, als flache Adam-Sandler-Filme und vielleicht wirkt der Film deswegen so, als würde er sich sehr in die Länge ziehen. Für mich ist er trotzdem ein Meisterwerk 😉

(9/10)

Sternchen-9

Run, Fatboy, Run (2007)

Libby (Thandie Newton) strahlt am Tag ihrer Hochzeit – sie ist überglücklich, schwanger, erwartungsvoll. Ihr zukünftiger Ehemann Dennis (Simon Pegg) bekommt hingegen kalte Füße und rennt vor der gesamten Hochzeitsgesellschaft inklusive Braut hysterisch davon. 5 Jahre später ist er Wachmann in einem Unterwäscheladen, Single, hat ständig keine Kohle und sieht seinen Sohn ungefähr einmal pro Woche. Libby hingegen ist inzwischen mit dem Hedgefond-Manager Whit (Hank Azaria) zusammen und langsam realisiert Dennis, dass er damals vor 5 Jahren die Chance seines Lebens sausen ließ. Er liebt Libby immer noch und will sie zurück gewinnen. Auf eine Bemerkung des passionierten Marathon-Läufers Whit hin, will Dennis beweisen, dass er sich geändert hat und ausgrechnet beim Nike River Run teilnehmen. Einem 42km-Marathon entlang der Themse. Schade nur, dass er kaum einen Block lang durchhält. Libbys Cousin Gordon (Dylan Moran), genauso wie der Nachbar Mr. Ghoshdashtidar (Harish Patel) engagieren sich allerdings als Trainer und für Dennis beginnt eine Tour-de-Force.

Run, Fatboy, Run ist der erste Kinofilm bei dem David Schwimmer Regie führte. Der dürfte den meisten am ehesten als Ross Geller aus Friends bekannt sein. Tatsächlich hat er auch mehrere nicht so leicht zu entdeckende Cameos in dem Film. Für Simon Pegg ist es ein Film in dem er wieder einmal einen Durchschnittstypen verkörpert, der mit seinem Leben mehr schlecht als recht klarkommt, vor Problemen davonläuft, aber (vielleicht?) über sich hinauswächst. Vor Allem spielt er aber immer einen sympathischen Durchschnittstypen. Der Film erzählt im Prinzip eine Geschichte, die man so schon zehn Mal gesehen hat. Erst durch den Cast und den herrlich schnoddrigen Humor wird er ein Einzelstück und eine unverkitschte Bilderbuch-Komödie. Besonders lobend muss ich auch nochmal die Musik erwähnen. Wenn sich Pegg und Moran zu den Kaiser Chiefs ‚Everyday I Love You Less And Less‘ kloppen, geht mir das Herz auf. <3 Ansonsten sei gesagt, dass wir auch eine natürliche ungespielte Reaktion von Pegg bewundern dürfen. Als nämlich Hank Azaria/Whit in der Umkleide nackt vor Simon Pegg/Dennis steht, tut er das entgegen Peggs Erwartungen wirklich vollkommen nackt. Man beachte Peggs Gesichtsausdruck. 😉

(8/10)

Sternchen-9

Star Trek (2009)

J.J. Abrams Film aus dem Jahr 2009 ist kein Remake eines Star-Trek-Films, sondern erzählt die Anfänge rund um die Legenden der USS Enterprise: James T. Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto), Leonard „Pille“ McCoy (Karl Urban), Nyota Uhura (Zoë Saldaña), Montgomery „Scotty“ Scott (Simon Pegg), Hikaru Sulu (John Cho), Ensign Pavel Chekov (Anton Yelchin) unvm. Die Erzählung beginnt aber noch viel früher im Jahr 2233, als das Raumschiff USS Kelvin von einem romulanischen Raumschiff angegriffen wird. Sie kommen kaum gegen den Feind an und der erste Offizier George Kirk trifft eine folgenschwere Entscheidung, um die Crew zu retten. Er opfert sich für das Wohl der Besatzung, darunter auch seine schwangere Frau. Viele Jahre später findet sein Sohn James Tiberius Kirk nur schwer einen Platz im Leben und fällt eher durch aufsässiges Verhalten auf bis er Christopher Pike trifft – einen Captain der Sternflotte. Er kannte seinen Vater und legt ihm nahe, es auch auf der Akademie zu probieren und Teil der Sternenflotte zu werden. Kaum dabei, bekommt er eine Menge Ärger und wird Personen begegnen, mit denen er nicht nur ein zukünftiges Abenteuer durchstehen wird.

Ich bin kein Star-Trek-Fan und kann hier schnell viel falsches sagen. Kein Wunder bei so einem Riesen-Franchise. Aber so wie ich es verstanden habe, sind J.J. Abrams Star-Trek-Filme als Alternative Dimension oder Timeline zu den alten Star-Trek-Filmen zu verstehen. Mit so einer Bezeichnung hält man sich ja stets viele Tore für die künstlerische Freiheit offen. 😉 Insgesamt muss ich sagen, dass mir der Film gut gefallen hat. Die Anfänge der Figuren zu sehen ist insbesondere für Newbies wie mich eine echt gute Sache. Der Film hat mich durch die frische Optik und die zeitgemäßen Effekte (bis auf die lens flares u_u) mehr gefesselt als die alten Filme, aber auch nicht so richtig vom Hocker gerissen. Vielleicht habe ich schon zuviele Science-Fiction-Filme gesehen, die cool, smart und interessant waren aber ohne Pseudo-Techniken wie die Warp-Geschwindigkeit und Beamen und ähnlichen Kram auskamen. Ich befürchte daran wird es wohl liegen, dass ich wahrscheinlich nie ein Trekkie werde. Für mich ist der Film aber sehr gelungen und zeichnet ein sympathisches Bild der Crew. Wie alle anderen Star-Trek-Filme und -Folgen die ich bisher gesehen habe ist es für mich annehmbare Unterhaltung, kein Muss und eher was für Fans. Solange die sich nicht angestachelt fühlen, wenn jemand ihre Lieblingsserie neu auflegt. (Ich weiß: das fällt schwer.)

(6/10)

Sternchen-6

Burke & Hare (2007)

Im Jahr 1828 hat die Stadt Edinburgh ein Problem mit Leichen. Es sind nicht genug da! Zumindest nicht für die medizinischen Institutionen, an denen Anatomie gelehrt wird. William Burke (Simon Pegg) und William Hare (Andy Serkis) wittern eine Geschäftsidee und die erste frische Leiche ist auch schon da: und das ganz ohne Mühen. Ihr Untermieter ist sowieso gestorben. Für nicht wenig Geld verhökern sie den Körper also und haben Blut geleckt. Um weiterhin ‚liefern‘ zu können, begehen sie Grabraub, müssen aber befürchten aufzufliegen. Letztendlich ist es die Gier, die Beide dazu antreibt Morde zu begehen und das erhöhte Leichenaufkommen selber herbeizuführen. Burke & Hare gehen als Serienkiller in die Geschichte ein – aber kann das lange gut gehen?

Die Geschichte von Burke und Hare habe ich schon vor Erscheinen des Films irgendwo gehört und für sehr dreist befunden. Tatsächlich denke ich, dass die Idee daraus eine Komödie zu machen, durchaus geglückt wäre. Leider ist Hare so verschlagen, dass man kaum Sympathien für ihn entwickeln kann und Burke so unsicher und charakterschwach, dass man letztendlich ziemlich wenig Spaß an der morbiden Geschichte hat. Hinzu kommt, dass sich die Story sehr langsam entwickelt und auch alle anderen Figuren nicht gerade sympathisch, sondern verschlagen und plakativ wirken. Ich habe ja gar nicht erwartet, dass das Morden beschönigt wird, aber der Mix machts. Zig andere Filme konnten lustig sein, sympathische Ganoven skizzieren und trotzdem die Moral ansprechen. Es geht. Naja. Immerhin habe ich etwas gelernt: William Burkes Methode seine Opfer zu ersticken ist noch heute unter der Bezeichnung Burking bekannt.

(4/10)

Sternchen-4

Paul – Ein Alien auf der Flucht (2011)

Die Briten Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) erfüllen sich einen lange gehegten Traum: ein Roadtrip zu allen Nerd-Stationen wie der San Diego Comic Con aber auch vor Allem Orten wie Roswell und Area 51. Die Science-Fiction-Fans trauen ihren Augen nicht, als sich plötzlich in der Nacht vor ihnen ein Auto überschlägt. Als sie den Insassen helfen wollen, erleben sie aber erst den richtigen Schock. Der Insasse ist ein kleines fahl-grünes Männchen mit großen unschuldigen Augen, der sich ihnen als Paul vorstellt. Der Alien sei auf der Flucht und bittet die beiden um Asyl. Dass Paul kein Kind von Traurigkeit ist und seine neu gewonnene Freiheit gerne in allen Zügen auskostet, ist wahrscheinlich das letzte womit sie und der Zuschauer gerechnet hätten. Und tatsächlich sind Agenten hinter ihnen her und als ob das nicht schon genug wäre, kidnappen sie noch die christliche Fundamentalistin Ruth (Kristen Wiig) und haben ihren ebenso besessenen Vater an der Backe. Das Roadmovie der anderen Art.

Wieder ein Film mit Pegg und Frost, der allerdings nicht Teil der Blood-and-Icecream-Trilogie ist. Zwar hat Pegg auch hier wieder am Drehbuch mitgearbeitet (wie auch bei Shaun of the Dead; Run, Fatboy, Run und Hot Fuzz), aber für mich zünden die Gags nicht so wie bei den wesentlichen satirischeren Filmen wie Hot Fuzz. Essentielle Themen werden auch hier aufgegriffen: die Schöpfungstheorie, die britisch-amerikanische Freundschaft *hust* und Schwulenwitze. Die alle irgendwie nicht so neu und pointiert rüberkommen wie bei anderen Filmen mit dem Gespann. Mich haben eher die Anspielungen auf Science-Fiction-Filme und -Serien bei Laune gehalten.

(6/10)

Sternchen-6

The World’s End (2013)

The King is back. Gary King (Simon Pegg) will nach 20 Jahren den Pub-Crawl beenden, an dem er mit seinen 4 besten Freunden in der Schulzeit gescheitert ist. Während Gary aber bisher nicht viel aus seinem Leben gemacht hat, ist die Kneipentour so ziemlich das letzte woran die anderen denken. Sie sind Familienväter, Ehemänner und/oder klettern die Karriereleiter eifrig nach oben. Irgendwie schafft er es die anderen davon zu überzeugen sich doch nochmal an der Goldene Meile genannten Tour aus 12 Pubs zu versuchen, die mit der Kneipe The Worlds End abschließt. Dabei bleiben die unausgestandenen Streitfälle der Gruppe nicht das einzige Problem – irgendwas scheint mit den Bewohnern der Stadt nicht zu stimmen … .

Der letzte Teil der Blood-and-Icecream-Trilogie! Dass es drei Teile geben musste, lag wohl daran, dass es in Großbritannien drei klassische Cornetto-Sorten gibt, die jeweils für einen Teil Pate standen. In einem Tweet hat der Regiesseur Edgar Wright vor einer Weile festgestellt, dass es in anderen Ländern ja sogar noch mehr Sorten gäbe … tausende Fans jubelten und dachten, dass aus der Trilogie noch mehr Filme werden würden. Das wurde später dementiert. Leider. Ich mag das Gespann bestehend aus Simon Pegg, Nick Frost und Regiesseur Edgar Wright sehr. Leider haben sie meines Erachtens nach ausgerechnet beim letzten Teil etwas geschwächelt. Die Gags zünden nicht und die Story zieht sich in die Länge und gewinnt nur stellenweise an Schwung. Stattdessen ist es ein dramaturgisches Auf- und Ab, das immer wieder zum Höhepunkt ansetzt aber es nicht richtig durchzieht. Dabei ist die Grundprämisse eigentlich richtig gut. Alle Schauspieler verkörpern mal einen Charakter, den sie so noch nicht oder nicht so oft gegeben haben. Simon Pegg spielt einen eher unsympathischen Egoisten, Nick Frost verkörpert einen ernsten Geschäftsmann (!), Martin Freeman ist ein aalglatter Immobilienhai und Eddie Marsan spielt einen netten Ja-Sager. Außerdem trumpft der Streifen als zweiter Film der Trilogie mit einem Ex-Bond in einer Nebenrolle auf (Pierce Brosnan!) – aber das alles bringt nichts. Die Idee ist so genial, das Ende eine schwarzhumorige ironische Wende aber es will nicht so richtig zünden – zumindest verglichen mit den Vorgängern. Wer keine zu hohe Erwartungshaltung hat (so wie ich) wird dennoch gut unterhalten.

(7/10)

Sternchen-7

Schaut man sich die Liste an, spielt Simon Pegg oftmals ziemlich ähnliche Rollen. Schaut man etwas genauer hin, sind aber alle Figuren etwas anders. Der King aus The Worlds End ist entschlossen, kaputt und anarchistisch; Dennis hingegen ist der etwas ignorante aber nette Typ von nebenan und Nicholas ist überkorrekt und etwas steif. Ich würde daher eher sagen, dass Pegg etwas gelingt, woran viele Hollywood-Stars scheitern. Während die stets einen immer gleichen Aufguss des coolen Typen servieren, spielt er die normalen Menschen mit kleinen Macken, Ecken und Fehlerchen, die nun Mal das echte Leben besiedeln. Das und sein Talent Leute zum Lachen zu bringen, machen ihn meines Erachtens nach zu einem echten Könner. Christopher Eccleston hat nicht umsonst mal gesagt, dass für Schauspieler viel schwerer ist Leute zum Lachen zu bringen, als zu schocken oder traurig zu machen.

 

Was war euer erster Film mit Simon Pegg? Und was ist euer liebster Film mit ihm? Müsste ich mich entscheiden, würde ich wohl sagen Hot Fuzz und Run, Fatboy, Run. Wobei Hot Fuzz mein erster ‚Pegg‘ war. An die Auskenner unter euch: welchen Film mit ihm würdet ihr mir als nächstes empfehlen? Insbesondere mal einen mit einem ernsten Pegg? 🙂

 

„7ème art“ (Sprich: septième art) heißt „siebte Kunst“. Gemäß der Klassifikation der Künste handelt es sich hierbei um das Kino. In dieser Kategorie meines Blogs widme ich mich also Filmen – evtl. dehne ich den Begriff dabei etwas. Regulär stelle ich zwischen dem 1. und 5. jeden Monats jeweils 7 Filme in kurzen Reviews vor.