Serienlandschaft: Kurzreviews – The Escape Artist, Top of the Lake, A Young Doctors Notebook, Almost Human … unvm

Posted by in Review, Serienlandschaft

In den letzten 2 Monaten war ich mehr Serienjunkie, als Filmfreak – dementsprechend hat sich ein bisschen was angesammelt. ^^“ Bei einigen Serien die ich geschaut habe, beschleicht mich das Gefühl, dass ich mir da die Review besser spare. Namentlich: Greys Anatomy. Obwohl die Serie früher mein Serienhighlight war, lief das zuletzt eher so nebenher und ich habe nur mäßig aufgepasst. Kennt ihr das auch, wenn euer Interesse für eine Serie langsam schwindet? Dasselbe bei Secret Diary of a Callgirl. Aber jetzt mal zu den Serien, die ich aufmerksam verfolgt habe 😉 Bitte beachtet: Spoilergefahr! (Betrifft nur „Game Of Thrones“ und „Pretty Little Liars“)

Almost Human (Season 1)

Im Jahr 2048 ist die Technik und leider auch die Kriminalitätsrate so weit vorangeschritten, dass die Verbrechensbekämpfung kaum noch mithalten kann. Es ist üblich geworden, dass Androiden die Polizisten begleiten. Der Polizist John Kennex (Karl Urban) hat damit aber so seine Probleme. Kennex tritt gerade erst wieder in den Dienst ein, nachdem er vor über einem Jahr bei einem Einsatz seine ganze Einheit und eines seiner Beine verloren hat. Ihm geht nicht aus dem Kopf wie damals ein Androide zu ihm sagte, dass er einen Verwundeten nicht retten wird, weil seine Überlebenschancen zu gering wären. Nachdem Kennex sich seines 1. Androiden entledigt hat („Er ist aus dem Auto gefallen.„), bekommt er einen Androiden des Typs DRN, genannt Dorian (Michael Ealy), zugeteilt. Die sind dafür bekannt, besonders menschlich zu sein. Vielleicht klappt es mit ihm im Team besser?

Die Zutaten sind großartig. Karl Urban tut das was er am besten kann: grummelige Stimmung haben und den harten Kerl markieren. Michael Ealy ist perfekt als Android mit sonnigem Gemüt, schrägen Spleens und Gefühlen. Die beiden haben Dialoge, … unbezahlbar. Manchmal spleenig, manchmal schräg, manchmal sehr lustig, manchmal etwas konstruiert. Die Themen strotzen nur so vor IT, aktuellen Forschungsansätzen und ein bisschen Nerdkram. Yay. Androiden, KI, 3D-Drucker, Nanobots, Facemodding, Hackerszene, Klonen, optimiertes Genmaterial … hach. Schön. Aber die Geschichte schwächelt. Nicht nur, dass die meines Erachtens nach interessanteren Episoden erst später kommen, auch aus vielen Ansätzen wird schlichtweg einfach nichts gemacht. Dass Kennex‘ Exfreundin scheinbar in den furchtbaren Anschlag verwickelt war, wird in der ersten Folge enthüllt, aber nur stiefmütterlich weiter verfolgt. Warum die DRNs früher aus dem Verkehr gezogen wurden und ob es bei Dorian einen bestimmten Grund gab, wird nur kurz thematisiert. Das sind nur zwei Beispiele für eine nicht enden wollende Kette an losen Enden. Hätte man das so dramatisch umgesetzt wie bei Lost, wäre das vielleicht sogar geglückt. Davon kann man hier aber leider nicht sprechen. (Und das obwohl J.J. Abrams als Produzent fungierte.) Stattdessen drängen sich visuelle Anleihen bei Blade Runner oder I, Robot sehr penetrant auf. Die Serie hat in den Grundzügen einige wunderbare Ideen und Denkanstöße zu vermitteln, zieht das aber zu inkonsequent durch, bleibt zu undramatisch und verfolgt die Hintergundgeschichten der Charaktere nicht weiter, die der Geschichte so viel Tiefe geben könnten. Ich liebe die Serie trotzdem irgendwie, aber bei soviel verschenktem Potential sehe ich schwarz für die Verlängerung um eine weitere Staffel. Ich geh dann mal weinen. :'(

(6/10)

Sternchen-6

American Horror Story: Coven

In der dritten Runde wird diesmal eine „American Horror Story“ aus New Orleans erzählt und dreht sich im Wesentlichen um einen Hexenzirkel. Das Mädchen Zoe (Taissa Farmiga) wird nach einem Zwischenfall in ebendiesen als Mädchenschule getarnten Zirkel geschickt, um zu lernen wie sie mit ihren Fähigkeiten umgehen kann. Dort lernt sie andere junge Hexen kennen, wird aber schon bald in einen Kampf um das Gebietsrecht und die Nachfolge der Oberhexe hineingezogen. Was es nicht unbedingt leichter macht, sind die sehr unterschiedlichen Charaktere der Mädchen (Zickenkrieg!), die scheinbar unsterbliche Massenmörderin Madame LaLaurie (Kathy Bates) und die Oberhexe Fiona (Jessica Lange) die ungern abgelöst werden möchte.

Einige der auftretenden Elemente sind natürlich Hexerei, Unsterblichkeit, Voodoo, Zombies, Hexenjäger- bzw. Hexenverfolgung, faustische Pakte, aber auch irdischer Horror wie Rassismus, Folter und Misshandlung. Aber auch Elemente wie Krankheit, Verfall, Tod oder schlicht das Altern spielen hier eine Rolle und werden insbesondere an der Figur der Fiona demonstriert. Im Gegensatz zum Ekel-Gore vergangener Staffeln spricht das scheinbar weniger Leute an. AHS: Coven versucht den Zuschauer auf einer tiefergehenden, dramatischen oder gar spirituellen Ebene anzusprechen. Dabei kommen die Produzenten gleichzeitig dem selbst gesetzten Ziel nach etwas „glamouröserem“ nach. Nach American Horror Story fühlt sich das aber (verglichen mit früheren Staffeln) nicht mehr an. Aber nicht, weil die Motive und Geschichte „schwächer“ sind, sondern weil die Serie zu zerrissen wirkt. Nicht konsquent blutig, dramatisch, traurig oder eben gruselig genug. Die Themen wechseln sich ab und schaffen ständig gegensätzliche Ausgangspositionen, was stets zu unentschieden wirkt. Dabei sind auch hier die Zutaten großartig! Mit Kathy Bates, Angela Bassett und Emma Roberts sind einige starke Charaktere dazugekommen, die ihre Arbeit außerordentlich gut machen. Nicht zu vergessen: Gabourey Sidibe und Jamie Brewer! Auch die Idee den Horror zu zeigen, dem Frauen mitunter ausgeliefert sind (Vergewaltigung), ist aufrüttelnd. Leider verlaufen diese Ideen in einer zerrissenen Umsetzung, die sich einiger interessanter Charaktere zu früh entledigt.

(7/10)

Sternchen-7

The Escape Artist

The Escape-Artist ist eine britische Mini-Serie, die 3 Folgen umfasst und am ehesten den Genres Drama und Thriller zugeordnet werden kann. Darin spielt David Tennant den Rechtsanwalt Will Burton, der als der Beste seines Fachs gilt und sozusagen jeden raushauen kann. Auch wenn er es manchmal nicht schafft, den Leuten in die Augen zu schauen oder die Hand zu schütteln. Er verteidigt Monster und trifft ein solches in Liam Foyle (Toby Kebbell). Auch ihn haut er raus – und löst damit eine Katastrophe aus.

Kürzlich konnte man die Miniserie als abendfüllenden Event bzw. Binge-Watching bei VOX unter dem Namen „Der Anwalt des Teufels“ begutachten. Der Ton der Serie ist insgesamt sehr düster, was auch daran liegt, dass Burton seine Rolle als „Anwalt der sie alle raushauen kann“ selber nicht so ganz gefällt. Dabei behält die Miniserie einen ruhigen Ton, verzichtet auf schnelle Schnitte oder wackelige Kamera und macht den Zuschauer zu einem stillen Beobachter des Geschehens. Jede Bewegung in den Gesichtszügen von Toby Kebbell wird dabei zu einer unheilvollen Drohung, während uns der hier sehr ernste und ruhige David Tennant mit konzentrierter Mimik und Gestik geschickt erahnen läßt, was in ihm vorgeht. So schafft es The Escape Artist mit gut bürgerlichen Mitteln viel Spannung zu erzeugen und läßt den Zuschauer bei jeder neuen Sachlage fast an den Fingernägeln kauen, ob es nun endlich gelingt das Monster zu fassen. Die Serie ist ruhig aber schlau gemacht. Am besten dürfte wahrscheinlich die letzte Folge sein, in der der Zuschauer nochmal richtig sein Köpfchen anstrengen darf und sich fragen muss „Weiß ich wirklich, was hier geschieht?“

(8/10)

Sternchen-8

Game Of Thrones (Season 3) – nicht spoilerfrei für vorangegangene Staffeln!

Mir hat die dritte Staffel insgesamt nochmal besser gefallen als die zweite. Mit Kriegs-Settings kann ich mich allgemein immer nur sehr schlecht anfreunden. Die dritte Staffel setzt den Fokus nun darauf wie alle Beteiligten weitermachen, nachdem die Lannisters den Krieg quasi gewonnen haben und Stannis Baratheon mit erheblichen Verlusten geschlagen wurde. Die Tyrells haben sich den Lannisters angeschlossen und Tywin führt die Geschäfte von innen und weist den kleinen Kotzbrocken Joffrey das eine oder andere Mal zurecht (hätte noch ein bisschen mehr sein können). Nun weht aber ein anderer Wind in Königsmund, sehr zum Leidwesen von Cersei. Die Situation ist für die Starks nicht besser geworden. Im Gegenteil, man hat das Gefühl sich in einer Abwärtsspirale zu bewegen, die auf ein furchtbares Ereignis mit passendem Titel hinausläuft „Red Wedding“. (Googelt den Begriff bloß nicht! Es ist ein Wunder wie ich der Spoilerei aus dem Weg gegangen bin.) Ich kann gar nicht ausdrücken wie beklemmend ich v.A. das Schicksal der Stark-Kinder finde. Ein kleines Highlight war für mich hingegen der Werdegang von Jaime Lannister, der scheinbar in menschlicher Hinsicht etwas gewachsen ist. Macht das die lange Gefangenschaft? Egal wie düster die Episoden waren, er und Brienne von Tarth waren mein Lichtblick und ich war glücklich über jedes noch so kleine (eingebildete?) Knistern oder jeden etwas zu langen Blick. <3 Besonders viel Spaß hat mir auch der Werdegang von Daenerys gefallen. Insbesondere die Stelle an der sie gerade die Unberührten erworben hat. Hehehehehe. Ihr wisst, was ich meine 🙂

Spannend, mitreißend, erschütternd – selbst wenn ich versuche besonders objektiv zu sein, fallen mir diese Adjektive als erstes ein, um die Staffel zu beschreiben. Der Leidensfaktor ist wieder enorm hoch. Die Mischung aus Mystik, Action und Drama wie gewohnt gekonnt ausbalanciert. Die Schockmomente hauen extrem rein. Das alles funktioniert natürlich v.A. dank des enormen literarischen Universums, dass George R.R. Martin geschaffen hat so gut. Leider kenne ich die Bücher nicht, aber die Figurenzeichnung und die Ecken und Kanten der Charaktere lassen einen nicht los. Neben all dem Lob muss ich aber feststellen, dass zum Beispiel Jon Schnees Ausflug hinter die Mauer total deplatziert und sinnlos auf mich wirkte. Vielleicht ist mir der Sinn der Aktion ja abhanden gekommen zwischen all den anderen erzählten parallel verlaufenden Handlungen? Wer weiß. Schreibt mir gern was dazu in die Kommentare.

(9/10)

Sternchen-9

Pretty Little Liars (Season 4) – Massive Spoiler für Staffel 4!

Die vierte Staffel der Serie war ja ziemlich ereignisreich und die Parteien in diesem Verwirrspiel fast undefinierbar. Neben A gibt es offensichtlich ein A-Team und Red-Coat und wer weiß was noch. Während einem in vorherigen Staffeln nur ab und zu ein paar Brotkrumen hingeworfen wurden, hat man in dieser Staffel geklotzt und nicht nur gekleckert. Zumindest anfangs. Eine Partei wird sogar mal enthüllt: Cece ist Red Coat. Im Midseason-Finale wird dann sogar scheinbar enthüllt, dass A die ganze Zeit über Ezra war. Seine Beziehung zu Aria bekommt dadurch einen zweiten, Übelkeit erregenden Haken. Diese Auflösung wirkt anhand verschiedener Fakten plötzlich total logisch, was sie nicht weniger erschreckend macht. Die ab da platzierten Andeutungen und Ezras Rumgeschleiche in den nächsten Folgen haben die Serie mal so richtig derb spannend und teuflisch gut gemacht. Dummerweise stellt sich das als Missverständnis heraus – das „Warum“ war für mich extrem entäuschend. Wie lange wollen sie noch falsche Fährten legen? Das nervt mich bald einfach nur noch und die so spannenden Folgen wirken wie eine Farce.

Natürlich hat die Serie noch weitere Zugeständnisse gemacht und der treuen Zuschauerschaft einige Antworten präsentiert. Zum Beispiel auf die Frage „Was ist mit Alison in dieser einen Nacht passiert?“ und „Lebt Alison noch?“. Während ich mir schon länger sicher war, dass Alison noch lebt und sich vor jemandem versteckt, war ich sehr gespannt auf die anderen Antworten. Was ihr in dieser Nacht geschah (neben allem was wir schon wissen), empfand ich tatsächlich als verstörend. Dass sie im Grunde auch nicht weiß vor wem sie sich versteckt ist irgendwie unbefriedigend. Das Staffelfinale wirkte auf mich dementsprechend eher wie ein Zusammenschnitt der Erinnerungen an die Nacht aus Alisons Sicht und stellenweise mehr wie ein Rückblick. Zu wenig neue Informationen. Die Staffel hat den Charakteren etwas mehr Tiefgang verschafft. Was die Mädchen tun wirkt verständlicher und ist offensichtlich besser geschrieben – einige geistige Totalausfälle inbegriffen. Manche Leidenswege wie Spencers Tablettenabhängigkeit sind ja sehr mitreißend. Allerdings stört mich daran, dass das noch nie zuvor Thema war und somit eher wirkt, als ob es Mittel zum Zweck wäre, um Twists und Konflikte zu erzeugen. Durch die enorme Ausdauer die den Zuschauern abverlangt wird, sinkt auch langsam mein Interesse an der Auflösung. Zu teasern, dass A im Finale enthüllt wird und im Promo-Spot den Eindruck gekonnt zu erwecken … der Trick wird alt, Leute. Ein bisschen Geduld habe ich noch, aber nicht mehr viel!

(5/10)

Sternchen-5

Top of the Lake

Top of the Lake ist eine 6 bzw. 7 Folgen umfassende Miniserie, die als erste Serie überhaupt auf dem Sundance Film Festival gezeigt wurde. Im Zentrum der Handlung steht die Polizistin Robin. Sie ist vorübergehend in ihrer Heimat in Neuseeland und wird wegen eines Falls von Kindesmissbrauch eingeschalten. Die nur zwölf Jahre alte Tui wird bei einem Selbstmordversuch ertappt und schnell ist klar: das Mädchen ist schwanger. Robin setzt sich mit ihr auseinander und entwickelt schnell eine enge Bindung zu ihr. Der Fall berührt sie und insbesondere als Tui verschwindet, werden Geister aus Robins Vergangenheit heraufbeschworen und der Fall wird für sie sehr schnell sehr persönlich.

Ein beklemmendes Krimidrama – das ist Top of the Lake. Das Leben der Frauen so wie es in dieser neuseeländischen Region dargestellt wird, ist gelinde gesagt der Horror. Wenn auch nur ein erzähltes Frauenschicksal irgendwie positiv ausging, habe ich es wohl nicht mitbekommen. Das hinterwäldlerische Verständnis von einer Frau als Gegenstand spiegelt sich in wenigen, aber dafür so grauenerregenden Ereignissen wieder, dass ich fast aufgehört hätte die Serie zu gucken. Besonders fremd war mir die Serie am Anfang, als Robin noch wenig über sich preisgibt. Aber die wenigen durch und durch netten und gerechtigkeitsliebenden Menschen wachsen einem ans Herz, sobald man nur ein bisschen mehr über sie weiß. Dabei ist der Kriminalfall und die stückweise Aufklärung spannend, aber realistisch und ruhig gehalten. Auf welches Unverständnis Robin mit ihrer umsichtigen und nachdrücklichen Ermittlung stößt, ist stellenweise schockierend. Dabei steigert sich die Serie stetig, bis man zum Schluss kaum noch ausschalten kann. Die deprimierende Stimmung wird vor Allem durch die spleenigen Charaktere aufgelockert. Beispielsweise der Gruppe aus Frauen, die vor ihrem Leben fliehen und in einer Containersiedlung leben. Sie werden früher oder später der Zufluchtsort für die anderen Frauen der Serie – sie alle landen irgendwann dort. Ein krasser Gegensatz zur beklemmenden Handlung ist natürlich die fantastische neuseeländische Landschaft. So ganz kann ich aber den Gedanken nicht abwehren, dass das vielleicht alles etwas zu harsch dargestellt wird.

(7/10)

Sternchen-7

A Young Doctors Notebook (Season 1)

Die Miniserie A Young Doctors Notebook ist mal eine ungewöhnliche Mischung. Die Folgen basieren lose auf den autobiografischen Werken von Mikhail Bulgakov. Sie schildern wie der junge Dr. Vladimir Bomgard 1917 frisch von der Universität in ein kleines Dorf im russischen Nirgendwo versetzt wird. Verkörpert wird er von Daniel Ratcliffe – und der spiegelt sehr gut die Verzweiflung des Bomgards wieder, wenn er beispielsweise Behandlungen durchführen muss, von denen er noch nichts gehört hat. Da hat er wohl in der Vorlesung gefehlt. Er scheiterte auch an den widrigen Umständen, dem ikonenhaften verstorbenen Vorgänger, seiner nicht sprießen wollenden Gesichtsbehaarung, der Einsamkeit dort im Nirgendwo und an einer zu tief hängenden Lampe. Zu Allem Übel schaut ihm dabei sein älteres Ich (verkörpert durch Jon Hamm) auf die Finger und kommentiert – natürlich ungesehen von anderen Menschen – fast jeden Schritt des jungen Arztes. Und das ist so saukomisch! Und sehr dramatisch, als nach und nach durchsickert, dass Bomgard von Morphium abhängig sein wird.

Vielen anderen Serien die ich heute vorgestellt habe, fehlt es an Tempo. Das kann man von A Young Doctors Notebook nicht behaupten. In die 4 mal rund 20 Minuten wird soviel Story, Blut, Drama und Comedy gequetscht, sodass die Zeit optimal ausgeschöpft wird. Dabei dient das Krankenhaus im Nirgendwo fast als einzige Kulisse – die abwechslungsreichen Folgen täuschen aber gut darüber hinweg und man vermisst einen Schauplatzwechsel nicht. Wenn man sich die Folgen anschaut ist man vor Allem sehr glücklich über den aktuellen Stand der Medizin. Denn was wir in der Serie gezeigt bekommen ist nichts für schwache Gemüter und echtes Rumgefleischere. Schwarzen Humor, Satire und Ironie muss man auch mögen – dann ist man hier richtig. Allerdings ist das Geschehen vielleicht sogar etwas zu schnell erzählt. Ein bisschen weniger hätte der Serie gut getan. Man hat fast ein wenig das Gefühl, das insbesondere in die letzte Folge extra viel Handlung hineingezwungen wurde.

(8/10)

Sternchen-8

Welche der besprochenen Serien kennt ihr oder welche reizt euch? Stimmt ihr mit meinen Bewertungen über ein oder habt ihr die Staffeln anders aufgenommen? Wir wissen ja nun, dass ich ein Fan von Jaime x Brienne bin … über welches Serien-Pärchen würdet ihr euch gerade am meisten freuen? Was habt ihr in letzter Zeit geschaut?

Immer zwischen dem 5. und 10. eines jeden Monats mache ich einen kleinen Ausflug in die Serienlandschaft. Ob aktuelle Serien, all-time-favorites, irgendeine TOP-5 oder einfach ein paar zerstreute Gedanken: es ist alles dabei :).