7ème art: Cate Blanchett

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Cate Blanchett hielt ich schon immer für eine gute Schauspielerin. Ihr elegantes Auftreten und ihre smarte Ausdrucksweise sind auffällig. Aber ich habe meine Filme nicht nach ihr ausgesucht. 2014 hat sie aber für Blue Jasmine den Oscar bekommen und etwas gesagt, dass bei mir einen Nerv getroffen hat. Nämlich dass sie dankbar dafür ist, dass der Film soviel Unterstützung bekam und ein großer Erfolg wurde und lange im Kino lief. Das beweise, dass Filme die sich Frauen widmen und weibliche Hauptdarsteller haben keine Nischenproduktionen sind. Woah. Da hatte Cate Blanchett mich. Die unterschwellige Nicht-Gleichberechtigung im Kino ist ein Thema und hat mir seitdem immer mal wieder einen kleinen Stich versetzt, wenn ich meine 7eme-art-Beiträge geschrieben habe, denn hier waren leider bisher wenige Frauen-zentrierte Ausgaben. Das soll sich ab heute ändern. ‚7ème art‘ – das sind sieben Filme mit einem gemeinsamen Nenner. Diesmal: der australischen Schauspielerin Cate Blanchett. Und die nächsten Monate drehen sich ebenfalls um Frauen in Kino.

Elizabeth (1998)

Shekhar Kapurs Film erzählt davon wie Elizabeth I. an die Macht kam: sie war die Königin von England von 1558 bis 1603. Die als illegitim erklärte Tochter Heinrich VIII. und von Anne Boleyn wuchs getrennt vom Rest ihrer Familie auf. Als ihre Schwester, die Regentin Maria I. (Mary Tudor), erkrankt, fürchten die katholischen Geistlichen nichts mehr, als dass Elizabeth (Cate Blanchett) zur Königin gekrönt wird. Sie ist eine Protestantin und die Umwälzungen in Europa sind nicht nur politischer, sondern zunehmend religiöser Natur – die katholischen Geistlichen halten den protestantischen Glauben für Kätzerei. Aber Elizabeth wird Marys Nachfolgerin und sieht sich am Hof Feindseligkeiten gegenüber, Vorurteilen, schlechten Beratern – es scheint jeder ein eigenes Interesse zu verfolgen und erklärt sie nur dann für eine vollwertige Regentin, wenn sie endlich geheiratet hat. Aber Elizabeth geht andere Wege.

Ich mag Filme, bei denen man nicht dümmer wird – man lernt eine ganze Menge, auch wenn sich die Macher einige mehr oder weniger große künstlerische Freiheiten erlaubt haben. Was aber durchaus gelingt, ist den Ton und die vergiftete Atmosphäre einzufangen, die Elizabeth entgegen gebracht wird. Sie wird eine sehr harte Regentin sein und ein goldenes Zeitalter einläutet (so auch der Beititel des Sequels). Ein bisschen Interesse für Geschichte sollte man für den Film aber schon mitbringen, denn ansonsten vermag er es nicht so recht einen bei Laune zu halten. Wers nicht so mit Geschichte, dem Mittelalter und Königshäusern und politischen Ränkespielen hat, der könnte den Film wahrscheinlich eher als langweilig empfinden. Ich nicht. Ich fand die Umsetzung sehr gelungen, die Kostüme meisterhaft und das Schauspielerensemble allererste Sahne. Ich habe fast vergessen wie gut Christopher Eccleston (hier als Herzog von Norfolk) intrigant sein kann. Cate Blanchett spielt alle Facetten der jungen und zerrissenen Königin – verängstigt, am Rande der Mächtigen aufgewachsen, überfordert, hintergangen, verletzt und zu wahrer Größe aufsteigend.

(8/10)

Sternchen-8

The Gift – die dunkle Gabe (2000)

Annie Wilson (Cate Blanchett) lebt nicht unbedingt in der schicken Vorstadt-Siedlung, sondern eher am Rande der Gesellschaft. Sie ist alleinerziehende Mutter dreier Kinder und versucht sich irgendwie durchzuschlagen. Dabei ist ihre Einnahmequelle vor Allem ihre besondere Gabe. Sie sieht Dinge. Und dafür bezahlen sie auch hin und wieder die Leute. Sie kommt nicht in allen Fällen weiter, beispielsweise im Falle der psychischen Probleme ihres Bekannten Buddy (Giovanni Ribisi). Aber eines Tages wird ihr ihre Gabe fast zum Verhängnis, als sie Vorahnungen über ein bevorstehendes Unheil hat. Nur kurze Zeit später erfährt sie vom Tod einer Bewohnerin der Kleinstadt: Jessica (Katie Holmes). Die war kein Kind von Traurigkeit, Visionen von ihr verfolgen aber Annie und sie will sich davon erlösen und Jessicas Fall aufklären. Dabei wird Annies Gabe von einem gehüteten Nachbarschaftsgeheimnis u.a. zum Gegenstand in einer Gerichtsverhandlung und zu einem Damoklesschwert.

The Gift basiert auf einem Drehbuch von Billy Bob Thornton (Überraschung!) und spielt in einem rauen Milieu. Affären, Probleme, Lügen, Kinder die misshandelt werden und Frauen die von ihren Männern verprügelt werden. Man beneidet Annie und ihre Freunde und Familie nicht gerade um ihre Kleinstadt. Man könnte schon fast meinen, dass das Milieu etwas überzeichnet daherkommt und der Film etwas zu simpel gestrickt ist. Mich hat er aber überrascht und ich empfand die Geschichte sehr stimmig erzählt. Und (Achtung … pun intended) gar nicht mal so vorhersehbar. Cate Blanchett spielt hier nicht eine der eleganten Rollen, die später ihr Fluch und Segen sein werden. Typecasting. Hier spielt sie eine Frau, die irgendwie versucht durchzukommen und in eine Sache verwickelt wird, die ihr an die Substanz geht. Sie ist eine sympathische Figur – so wie sie sich für die geschundenen und betrügenden einsetzt, selber aber eine verletzte Seele und keine Heldin ist. In einer Nebenrolle ist auch Keanu Reeves zu sehen. Wird Annie als eine ihrer Vorahnungen sehen wie letztendlich alles gut wird? Oder eher einen bösen Ausgang?

(7/10)

Sternchen-7

Die Liebe der Charlotte Gray (2001)

In der Literaturverfilmung aus dem Jahr 2001 verkörpert Cate Blanchett die titelgebende junge Schottin Charlotte Gray zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Sie ist keine leichtgläubige junge Frau, vorsichtig und intelligent. Aber auch solche können sich Hals über Kopf verlieben. Aber der Pilot, mit dem sie zusammen war, muss wieder an die Front und gilt bald als verschollen. Da Charlotte keine Auskunft bekommt und keine Chance besteht genaueres zu erfahren, beschließt sie, sich mustern zu lassen und hofft darauf sich bei einem ihrer Aufträge als Botin und Spionin auf die Suche nach ihm zu machen. Ein gefährliches Unterfangen.

Wenn man so die Inhaltsangabe liest, denkt man, dass Die Liebe der Charlotte Gray eine extrem kitschige Geschichte über eine eher etwas leichtgläubige Frau sein muss, die etwas extrem leichtsinniges macht und nicht im mindesten ahnt, was sie eigentlich tut. Dem ist aber nicht so. Gillian Armstrongs Film zeigt uns eine eher etwas kühle Frau, die aus einer Überzeugung handelt, die nachdenkt – aber die auch verzweifelt wissen will, dass diesem einen Mann widerfahren ist. Cate Blanchett spielt eine Frau, die bereit ist große Opfer auf sich zu nehmen und den Krieg keinesfalls unterschätzt. Das bewahrt sie aber nicht davor, dass sie sich für ihre Mission Gräueln gegenüber sieht, die ihr ansonsten nicht begegnet wären. Auch die Widerstandskämpfer denen sie begegnet, dargestellt von Billy Crudup oder auch dessen Film-Vater Michael Gambon, sind starke Figuren! Das Schicksal all dieser Charaktere hat mich sehr berührt. Leider ist das Drehbuch nicht so stark. Es gibt einige Szenen die doch eher naiv wirken wie beispielsweise Charlottes Ausbildung nach der Musterung – um nur ein Beispiel zu nennen.

(7/10)

Sternchen-7

Wer ist Hanna? (2006)

Hanna (Saoirse Ronan) ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater (Eric Bana) in Finnland. Man kann nicht unbedingt behaupten, dass sie die üblichen Probleme einer 16-Jährigen hat. Sie lebt mit ihrem Vater in vollkommener Abgeschiedenheit, ohne Elektrizität oder Medien. Sie wurde zur perfekten Kampfmaschine erzogen. Da sie und ihr Vater von der CIA gejagt werden, lebten sie praktisch unauffindbar in der Wildnis. Eines Tages stellt ihr Vater sie vor die Wahl sich ihrer größten Aufgabe zu stellen und ihren Standort zu übermitteln. Das ruft die CIA-Agentin Marissa Wiegler (Cate Blanchett) auf den Plan, die ab diesem Zeitpunkt alles tut, um das Mädchen zu fangen. Hanna steht an der Schwelle zu der Aufgabe, für die sie ihr ganzes Leben trainiert wurde, herauszufinden wer ihre Eltern wirklich sind und warum alle hinter ihr her sind und dem Leben eines Teenagers, das sie zuvor nicht ansatzweise kennengelernt hat.

Der Film hat einige Zutaten, die mich sehr neugierig gemacht haben: gute Darsteller, einen Score der Chemical Brothers und wurde an zahlreichen deutschen Standorten gedreht, u.a. in Görlitz und Berlin. Wie ich erst heute erfahren habe auch in meiner neuen Stadt Magdeburg! Überraschung. All diese Zutaten werden auch konsequent eingesetzt – aber leider zu absolut. Wenn die Musik der Chemical Borthers läuft, dann wird direkt alles andere ausgeblendet und die Reizüberflutung droht bei den rasanten Kämpfen. Die gefühllose Hanna ist zu kalt, ihr Vater wirkt irgendwie austauschbar – obwohl Cate Blanchett als CIA-Agentin noch tiefere Intention durchschimmern läßt, verebbt auch hier die Chance auf einen tiefschichtigeren Charakter. Von allen kriegt sie es aber noch am besten hin ihrem Charakter Leben einzuhauchen. Das Drehbuch schwächelt für mich extrem. Warum eine Killerin, eine Superagentin, ein Über-Mädchen ausbilden, das nicht mal weiß wie ein Lichtschalter funktioniert? So fällt man natürlich überhaupt nicht auf. Für mich eher eine Enttäuschung, hat der Film aber rasante Action zu bieten. Die Schauplätze sind mal ungewöhnlich anders, kantig und unverbraucht und die Symbolik ist irgendwie zu offensichtlich (Freizeitpark und gestohlene Kindheit … halloooo?) – aber gut in Szene gesetzt.

(6/10)

Sternchen-6

Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008)

1918 in New Orleans — Ben­ja­min wird als Sohn des Knopf-Moguls Tho­mas But­ton gebo­ren. Die Umstände sind tra­gisch, denn seine Mut­ter stirbt bei sei­ner Geburt. Ben­ja­min sel­ber hat zwar die Sta­tur eines Babys, sieht aber wie ein Greis aus — der Kör­per und das Gesicht vol­ler tie­fer Fal­ten, arthri­tisch, rheu­ma­tisch und wahr­schein­lich nicht in der Lage lange zu leben. Sein Vater ist erschüt­tert, packt das Bün­del und legt das Neu­ge­bo­rene vor einem Alters­heim ab. Die Che­fin Quee­nie (Taraji P. Henson) fin­det Ben­ja­min (Brad Pitt) und nimmt ihn zu sich. Nie­mand glaubt daran, dass das Neu­ge­bo­rene ein lan­ges Leben erwar­tet aber Quee­nie läßt sich nicht erschüt­tern. Ben­ja­min lebt von da an in einfachen Verhältnissen. Aber er wird grö­ßer, stär­ker und im Gegen­satz zu allen ande­ren auch jün­ger. Seine Uhr läuft rück­wärts. Er über­dau­ert die Kon­stan­ten in sei­nem Leben wie bei­spiels­weise seine Zieh­mut­ter Quee­nie. Nur eine Per­son taucht immer wie­der in sei­nem Leben auf: Daisy (Cate Blanchett). Aber wird es je einen Zeit­punkt in ihrem Leben geben, an dem sie sich auf sel­ber Augen­höhe tref­fen? Und wenn ja, ist es vor­pro­gram­miert, dass die­ser Moment nicht lange andau­ert? Eine bit­ter­süße Geschichte nimmt ihren Lauf.

Ich liebe diesen Film. David Finchers in der Mitte deutlich zu langatmig geratenes Werk erzählt von einem unmöglichen Leben. Vorlage für das Drehbuch war eine Kurzgeschichte von F. Scott Fitz­ge­rald, die ausgebaut und durch zahlreiche Charaktere erweitert wurde. Eingebettet in zwei Rahmenerzählung erfahren wir vom kompletten Leben dieses unmöglichen Mannes. Ohne CGI wäre diese Geschichte kaum zu erzählen. Der seltsame Fall des Benjamin Button ist deswegen so wunderbar, weil er die Widrigkeiten und Unvermeidbarkeit des Lebens metaphorisch anpackt und uns damit konfrontiert, dass wir nicht alles ändern können, aber versuchen sollten trotzdem zu leben. Und das in allen Zügen. Unsere Zeit wird kommen. Vielleicht so wie die von Benjamin und Daisy? Cate Blanchett spielt eine wunderbar jugendliche, frische, begeisterungsfähige Tänzerin und im nächsten Moment eine arrogante Frau, die denkt, dass sie schon alles gesehen hat und unverwundbar ist und dann: eine geläuterte Seele. Brad Pitt spielt reduziert und in sich gekehrt alle Stadien dieses unmöglichen Lebens. Philosophisch, zuviel Interpretationsspielraum, zu lang? Alles. Und das konsequent und visuell atemberaubend.

(9/10)

Sternchen-9

Robin Hood (2010)

Der Soldat Robin Longstride (Russell Crowe) kämpfte an der Seite von Richard Löwenherz und begegnet auf der Heimreise einem sterbenden, englischen Soldaten, der ihn bittet seinen Vater aufzusuchen, vom Tod seines Sohnes zu unterrichten und ihm sein Schwert zu überbringen. Der Name des Soldaten: Robert von Loxley. Da Robin selbst Soldat ist, will er dem Wunsch des Sterbenden nachkommen und sucht den Familiensitz des verarmten Adels auf. In Nottingham angekommen, bittet der Vater (Max von Sydow) ihn aber sich als sein Sohn auszugeben und auch die Frau Robert von Loxleys zu heiraten. Marion (Cate Blanchett) ist wenig begeistert. Aber die Umwälzungen im Land erschüttern die Gemeinde und Robin beschließt zu bleiben. Und seine Hilfe wird bitter nötig sein.

Ridley Scott hat eine sehr gelungene Version der altbekannten Geschichte von Robin Hood geschaffen, indem er dem Stoff neue Wendungen und Zusammenhänge gegeben hat. Reale Personen der damaligen Zeit und echte Konflikte wurden in die Geschichte eingewoben. Das Darsteller-Ensemble passt, auch wenn ich ein bisschen den Eindruck habe, dass hier jeder für sich statt zusammen spielt. Die mittelalterlichen Kulissen und politisch-humanitäre Botschaft zusammen mit einer Prise Geschichte und Moralpredigt geben eine gute Mischung – um ehrlich zu sein habe ich das nicht erwartet. Eine erneute Verfilmung des Stoffs war mir irgendwie zuwider. Jetzt denke ich, dass wir eine realistischere Variante als Kevin Costners Robin Hood gut vertragen konnten. Da aber die Geschichte so stark konstruiert ist, wäre es mir auch sehr lieb gewesen, wenn andere Figuren außer Robin Hood etwas mehr Screentime haben.

(8/10)

Sternchen-8

Blue Jasmine (2013)

Jasmine (Cate Blanchett) zieht aus der New Yorker Upper Class zu ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) – die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein. Jasmine ist Prunk und Reichtum gewöhnt, ihre Schwester Ginger versucht vorrangig sich und die Kinder zu versorgen und lebt in geordnetem Chaos. Jasmines Lebensumstände haben sich leicht geändert, nachdem bekannt wurde, dass der Reichtum ihres Mannes (Alec Baldwin) auf halbseidenen Geschäften fußt. Sie fängt neu an und wird Sprechstundenhilfe. Aber das alte Leben steckt ihr in den Knochen. So belehrt sie ihre Schwester was deren Männerwahl betrifft und ihr Leben und überhaupt. Und das ist sehr amüsant und sehr tragisch zugleich.

„Blue“ Jasmine – das ist sie wirklich. Jasmine kann es nur schwer verkraften wie sehr sich ihr Leben geändert hat. Obwohl sie Familie hat und nicht alleine durchs Leben gehen muss, hadert sie extrem mit dem abhanden gekommenen Reichtum. Dass sich dahinter noch eine ganz andere Tragödie verbirgt, erfährt der Zuschauer in Rückblicken. Ihre Schwester hat auch nicht das perfekte Leben, in dem alles glatt läuft. Aber Ginger geht damit anders um. Cate Blanchett spielt eine herrlich neurotische und verwöhnte Edel-Zicke, während Sally Hawkins locker rüberkommt und so, als ob sie das echte Leben etwas besser verstanden hätte. Man könnte fast denken, dass beide Schauspielerinnen Opfer von Typecasting geworden ist. Aber sie perfektionieren ihre Rollen. Cate Blanchetts Darstellung einer Frau, die mit dem Leben da draußen nicht klarkommt hat ihr letztendlich einen Oscar beschert. Zu Recht.

(9/10)

Sternchen-9

Cate Blanchett wird oft als Frau aus vergangenen Jahrzehnten gecastet. Sie hat eine elegante Erscheinung und ein edles Gesicht – aber man sollte sich nicht täuschen lassen. Ihr liegt alles, was sie anpackt. Ob die Elbin in Herr der Ringe und dem Hobbit; eine miese Fremdgeherin in Schiffsmeldungen, ein sympatischer Charakter oder ein unsympathischer: sie kann alles. Am besten hat sie mir in Der seltsame Fall des Benjamin Button gefallen. In Coffee & Cigarettes zeigt sie mehr von ihrem Repertoire, obwohl ihr Auftritt nur kurz ist. In Babel spielt sie einen unsympathischen Charakter, dem etwas schlimmes widerfährt. Eins steht aber fest: sie ist ein Charakter, der einen Eindruck hinterläßt und es ist schade, wenn sie in belanglosen Nebenrollen versauert wie in Monuments Men. Was sind eure Lieblingsfilme mit ihr? Welchen der oben genannten kennt ihr? Welchen nicht? Was denkt ihr über die Unart, dass oftmals Filme mit Frauen in den Hauptrollen durch Studios abgelehnt werden, weil die denken „dass Frauen in Hauptrollen niemanden interessieren“? Und was denkt ihr in Bezug dazu über Blanchetts Aussage bei den Oscars? (s. Einleitung)

„7ème art“ (Sprich: septième art) heißt „siebte Kunst“. Gemäß der Klassifikation der Künste handelt es sich hierbei um das Kino. In dieser Kategorie meines Blogs widme ich mich also Filmen – evtl. dehne ich den Begriff dabei etwas. Regulär stelle ich zwischen dem 1. und 5. jeden Monats jeweils 7 Filme in kurzen Reviews vor.