Miss Booleana

7ème art: Musical-Filme

Posted by in 1939, 1952, 1964, 1965, 1971, 2000, 2001, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Dänemark, Deutschland, Drama, Film, Finnland, Frankreich, Genreübergreifend, Island, Musical, Niederlande, Norwegen, Review, Schweden, UK, USA

Oft heißt es selbst in Filmfan-Kreisen „Oh nein! Da wird gesungen, oder?“ Dass scheint tatsächlich das eine oder andere Mal ein Ausschlusskriterium zu sein. Von den einen gehasst, von den anderen geliebt. Dabei sieht man Musicalfilmen wie ‚Singin‘ in the Rain‘ diesen wunderbaren Glamour vergangener Zeiten an. Da wird getanzt und gesteppt, da waren Schauspieler Entertainer, die ohne Effektgewitter auskommen mussten. Filme wie ‚Dancer in the Dark‘ oder ‚Moulin Rouge!‘ beweisen außerdem, dass man die Stoffe ins Heute verlegen und mit den Liedern trotzdem berühren kann. Es muss nicht immer…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Loving“

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Review, USA

Ruth Negga, zuletzt gesehen in Preacher, und Joel Edgerton (u.a. Exodus, The Gift) haben sich irgendwie in mein Herz gespielt. Ruth Negga ist wahnsinnig cool und Edgerton kann scheinbar irgendwie alles spielen und doch fliegen beide noch ein wenig unter dem Radar der breiten Masse. Umso mehr freut es mich die Beiden in einem gemeinsamen Film zu sehen, auch wenn ich erst zur Verkündung der Oscar-Nominierungen so wirklich auf Jeff Nichols Film aufmerksam wurde, der zwar in den USA der 60er Jahre angesiedelt ist, aber brandaktuell wirkt. Review ist spoilerfrei….read more

7ème art: Meryl Streep

Posted by in 1982, 1985, 1992, 1993, 1995, 2002, 2013, 7ème art, basiert auf wahren Begebenheiten, Dänemark, Deutschland, Drama, Film, Historienfilm, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Portugal, Review, Spielfilm, USA

Bei den Oscars ist Meryl Streep nicht mehr wegzudenken. Sie hat drei mal den Oscar gewonnen und war 20 Mal nominiert – eine bisher unübertroffene Anzahl. Seit ich angefangen habe mich für Filme zu interessieren, eine fast 15 Jahre anhaltende Liaison, ist Meryl Streep eine Instanz. Dabei habe ich vor kurzem erfahren, dass das nicht immer so war. Mary Louise Streep war ein etwas introvertiertes Kind, das sich später v.A. durch ihr Naturtalent für Gesang und Schauspiel zu einer mehr extrovertierten Persönlichkeit entwickelte. Scheinbar entsprach aber ihr Look nicht dem…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Daguerrotype“

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, Belgien, Drama, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Japan, Review, Spielfilm

Einer der Filme auf der diesjährigen Nippon Connection, der am ungewöhnlichsten wirkte, war dank des französischen Casts und Schauplatzes Kiyoshi Kurosawas ‚Daguerrotype‘. Die Neugier hat auch mich in den Film gezogen, nicht zuletzt weil ich den Gedanken der Daguerreotypie und damit verbundenen Mystery-Elementen sehr reizvoll fand. Die Daguerreotypie wurde nach dem Franzosen und Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre benannt. Es ist ein Verfahren durch das Fotografien auf spiegelnden, metallischen Oberflächen angefertigt werden. Review ist spoilerfrei. Jean (Tahar Rahim) sucht einen Job und wird als Assistent des exzentrischen und zurückgezogen lebenden…read more

Neulich im Kino … Review zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“

Posted by in 2016, Drama, Film, Literaturverfilmung, Review, Spanien, Spielfilm, UK, USA

Patrick Ness‘ Jugendbuch ist total an mir vorbei gegangen. Erst als bereits der Trailer zum Film draußen war, wurde ich darauf aufmerksam, habe es aber nicht mehr geschafft es zu lesen. Dass ich nicht darauf aufmerksam wurde, ist seltsam, denn normalerweise klappt das meistens dank der Blogosphäre. 😉 Dass ich es trotzdem irgendwann der Sammlung hinzufügen werde, steht aber schon fest, denn die Illustrationen sehen wunderbar aus. Und wird der Film dem gerecht? Kritik ist spoilerfrei. Regiesseur Juan Antonio Bayona dürfte den meisten durch seine Filme Das Waisenhaus und The…read more

Fantastischer Film: Like Father, Like Son

Posted by in Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Spielfilm

Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) und seine Frau Midori (Machiko Ono) bekommen einen Anruf, mit dem sie als letztes gerechnet hätten. Bei einem standardmäßigen Bluttest zur Einschulung ist aufgefallen, dass ihr Sohn Keita (Keita Ninomiya) nicht ihr biologischer Sohn ist. Bald schon wird festgestellt, dass ihr leiblicher Sohn nach der Geburt mit Keita vertauscht wurde. Keita ist das leibliche Kind von Yukari (Yōko Maki) und Yudai Saiki (Lily Franky), während ihr Ryusei (Shōgen Hwang) also eigentlich der leibliche Sohn der Nonomiyas ist. Beide Familien könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Nonomiyas haben…read more

Fantastischer Film: Network

Posted by in 1976, Drama, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Review, Spielfilm, USA

Howard Beale (Peter Finch) ist Nachrichtensprecher des Senders Union Broadcasting System (UBS) und erfährt, dass er entlassen werden soll. Die Bewertungen und Einschaltquoten sind schlecht, es soll umstrukturiert werden und er passt nicht mehr in das, was bei der Umstrukturierung rauskommen soll. Er setzt sich also vor die Kameras im Studio und kündigt wie geplant an, dass die nächste seine letzte Sendung sein wird. Was nicht geplant war: dass er ankündigt sich in seiner letzten Sendung das Leben zu nehmen. Plötzlich ist das Medien-Echo enorm und die Einschaltquoten sind sagenhaft….read more

Neulich im Kino … Review zu „Moonlight“

Posted by in 2016, Coming-of-Age, Drama, Film, Milieustudie, Review, Spielfilm, USA

„Willst du den besten Film des Jahres sehen?“ steht auf der Postkarte, die auf dem Tresen des Indie-Kinos meines Vertrauens liegt. Ja! ‚Moonlight‘ war mir schon so oft über den Weg gelaufen: auf Film-Webseiten, in den frühen ersten Artikeln darüber welche Filme für einen Oscar nominiert werden sollten, schließlich auf der Liste der Oscar-nominierten Filme und bei den Oscars. Dann kamen die ersten Reviews in der Blogosphäre: die einen begeistert, die anderen etwas unterwältigt. Die Bewertung auf IMDB sieht eher durchschnittlich aus. Wie ist also der „beste Film des Jahres“?…read more

7ème art: Filme, die an einem Ort spielen

Posted by in 1957, 1997, 2003, 2010, 2012, 2013, 2015, 7ème art, Arthouse & Indie, Dänemark, Drama, Film, Finnland, Frankreich, Horror und Mystery, Kanada, Niederlande, Norwegen, Psychothriller, Review, Schwarzweißfilm, Schweden, Spanien, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA

Es gibt beim Film Herausforderungen, die für sich sprechen. Dreht man beispielsweise einen Film an genau einem Handlungsort, dann sind die Ansprüche an alle anderen Aspekte umso größer. Man kann nur durch wenige Schauwerte überzeugen. Meistens sind Filme, die an einem Ort spielen daher welche mit einem besonders ausgefeilten Drehbuch. Kammerspiele sozusagen. Sie müssen manchmal mit wenig Ressourcen und Darstellern auskommen. Diese filmischen Experimente sind sich manchmal erstaunlich ähnlich, andere überraschen umso mehr durch die Restriktionen. In einem Haus, einem Auto, einem Würfel, ja sogar in einem Sarg spielen die…read more

7ème art: John Hurt

Posted by in 1978, 1979, 1980, 1984, 2004, 2005, 2013, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Science-Fiction, Spielfilm, Südkorea, Superheldenfilm, Tschechien, UK, USA

Die Welt kennt John Hurt schon eine ganze Weile. Ich nicht. Als ich anfing ein richtiger Kino-Enthusiast zu werden, begegnete er mir in ‚Hellboy‘ und ‚Der verbotene Schlüssel‘. Es klingt naiv, aber was soll ich sagen – ich fand ihn toll. Dann kam ‚V wie Vendetta‘ und ‚Dame, König, As, Spion‘. Ich merkte schnell, dass er ein klassischer, großer Charakterdarsteller ist. Ich wusste ich würde ihn nie als den witzigen alten Mann von nebenan in einer schlechten Slapstick-Komödie sehen. Und dann fing er an für mich ein Qualitätsmerkmal zu werden….read more