Miss Booleana

Horrorctober 2017 – Woche 5 und Fazit („Battle Royale“, „Friedhof der Kuscheltiere“)

Posted by in 1989, 2000, Film, Horror und Mystery, Japan, Literaturverfilmung, Serienlandschaft, Spielfilm, Splatterfilm, USA

Das war’s! Unglaublich aber wahr. Irgendwie habe ich es trotz des bewegenden Monats geschafft 13 Horrorfilme zu schauen und die Challenge damit gewuppt. In Worten: dreizehn. Einige davon waren v.A. Horror, weil so schlecht. Aber damit greife ich meinem Fazit voraus. Wer gerade nicht weiß worum es geht: ich nahm an der Horrorctober-Challenge von Cine-Couch teil, bei der es darum geht im Oktober 13 Horrorfilme o.ä. zu schauen. Das ist heute mein fünftes und letztes Zwischenfazit, und damit diese wichtige Information nicht untergeht: ich hab die Challenge geschafft. Zwischenzeitlich hatte…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Radiance“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, Drama, Film, Japan, Review, Spielfilm

Durch den Weinstein-Skandal, der derzeit durch die Nachrichten geistert, haben wir ja wieder mal gelernt, dass es für Frauen in Hollywood ein heißes Pflaster ist. Dass es wenige Regiesseurinnen gibt, ist inzwischen aufgefallen und spätestens seit Patty Jenkins Wonder Woman, Ava DuVernay und Kolleginnen bemerkt einen Vorwärts-Ruck im Metier für weibliche Filmschaffende. Aber wie das eben so ist: das Geschäft war bisher nicht gut zu Frauen und die Filmografien noch so großartiger Regiesseurinnen bleiben kürzer als die der männlichen Kollegen. Umso glücklicher macht es mich immer wieder die von Naomi…read more

7ème art: Apokalypse – Endzeit-Filme

Posted by in 1964, 1997, 2002, 2009, 2010, 2011, 2013, 7ème art, Animationsfilm, Anime, Arthouse & Indie, Dänemark, Deutschland, Drama, Endzeitfilm, Fantasy, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Japan, Komödie, Kriegsfilm, Psychothriller, Review, Roadmovie, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Schweden, Science-Fiction, Spielfilm, Thriller, UK, USA

In dem Monat in dem Halloween ansteht, widme ich meine Werkschau gern Themen des Genres Horror oder Mystery sowie in den vergangenen Jahren den Vampiren oder auch dem Body Horror Subgenre. Besonders die Body-Horror-Werkschau hat bei mir Eindruck hinterlassen, manche Bilder wollen einfach nicht aus meiner Erinnerung verschwinden. Aber es gibt auch andere, irdischere Themen, die mitunter nicht minder Schrecken verbreiten. Wie beispielsweise die Moral Disaster Movies beweisen. Oder auch das Thema der diesjährigen Werkschau im Halloween-Monat Oktober. Es geht um nichts geringeres als das Ende. Alle heute vorgestellten Filme…read more

7ème art: Animationsfilme für Erwachsene

Posted by in 1954, 1973, 1982, 1986, 2006, 2007, 2008, 7ème art, Animationsfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Dokumentation, Drama, Expressionistischer Film, Fantasy, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Israel, Japan, Kriegsfilm, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK

Oh man. Ich tue mich mit Schubladendenken schwer. „Animationsfilme für ein erwachsenes Publikum“ oder „für Erwachsene“ klingt zwangsläufig immer nach Erotikfilm, Porno oder Hentai. Gemeint sind aber Filme, die animiert sind und die komplexe und komplizierte Themen behandeln, die für Kinder noch zu hart, schwermütig und aufgrund mangelnder Lebenserfahrung nicht zu begreifen sind. Dabei verschwimmen die Grenzen aber natürlich extrem. Das ist das, was ich mit Schubladendenken meine und was ich insbesondere auf Animationsfilme bezogen gar nicht mag. Es gibt soviele wunderbare Animationsfilme, die ich noch als Erwachsene gern schaue…read more

Fantastischer Film: Paprika

Posted by in 2006, Animationsfilm, Fantastische Filme, Fantasy, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Whodunit

Paprika ist der vielleicht bunteste, schnellste und wahnwitzigste Film, der jemals gemacht wurde. Ein Film wie ein Trip. Im Zentrum stehen die Träume der Menschen. Sogenannte psychotherapeuthische Devices werden genutzt um die Psychoanalytiker an den Träumen der Patienten teilhaben zu lassen. Um ihre Psyche, ihre Gedanken oder ihre Komplexe zu entschlüsseln. Geräte wie das vom Technik-Genie Kōsaku Tokita entwickelte DC Mini erlauben es Therapeuten wie Atsuko Chiba die Träume der Patienten wie einen Film anzuschauen oder sogar zusammen mit ihnen ihre Traumwelt abzutauchen. Atsuko selbst hat einen „Alter Ego“, ein…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Mr Long“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, China, Deutschland, Film, Japan, Milieustudie, Review, Spielfilm, Taiwan, Thriller, Tragikomödie

Nachdem SABUs neuster Streich ‚Mr Long‘ auf der Berlinale sein Debut feierte, ergab sich glücklicherweise auf der Nippon Connection 2017 die Gelegenheit den Film zu sehen. Zu Beginn richtete der Ko-Produzent Stephan Holl noch einige Worte an das Publikum und erklärte wie es dazu kam, dass ‚Mr Long‘ eine deutsche Ko-Produktion ist: man bat SABU an die Post-Produktion in Berlin zu machen. Wirkt wie eine ungewöhnliche Mischung, ist aber eins meiner Highlights der Nippon Connection. Ein gutes Argument mal wieder mehr von SABU zu schauen, dessen ‚Monday‘ einer meiner liebsten…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Daguerrotype“

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, Belgien, Drama, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Japan, Review, Spielfilm

Einer der Filme auf der diesjährigen Nippon Connection, der am ungewöhnlichsten wirkte, war dank des französischen Casts und Schauplatzes Kiyoshi Kurosawas ‚Daguerrotype‘. Die Neugier hat auch mich in den Film gezogen, nicht zuletzt weil ich den Gedanken der Daguerreotypie und damit verbundenen Mystery-Elementen sehr reizvoll fand. Die Daguerreotypie wurde nach dem Franzosen und Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre benannt. Es ist ein Verfahren durch das Fotografien auf spiegelnden, metallischen Oberflächen angefertigt werden. Review ist spoilerfrei. Jean (Tahar Rahim) sucht einen Job und wird als Assistent des exzentrischen und zurückgezogen lebenden…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Death Note – Light Up the NEW World“

Posted by in 2016, Fantasy, Film, Filmreihe, Japan, Review, Spielfilm, Thriller

Als ich hörte, dass ein weiterer Death-Note-Film herauskommt, war das ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin ein großer Fan des Manga, habe aber bisher keine der Verfilmungen zu Ende geschaut, da mir Ausstattung und Abweichungen vom Original wenig zugesagt haben. Die Vorstellung, dass es mal einer richtig macht und einen Ansatz wählt, der vielleicht sogar den Manga toppt (was durchaus möglich wäre, da er in der Mitte ja doch sehr hinkt) ist schon ziemlich cool. Dann aber die erste Pressemeldung: der neue Film ist ein Sequel und spielt zehn Jahre…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „A Silent Voice“

Posted by in 2016, Animationsfilm, Anime, Coming-of-Age, Feelgood-Movie, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Tragikomödie

Da bin ich ganz schön geflitzt … die Angst kein Ticket mehr für ‚A Silent Voice‘ auf der Nippon Connection zu bekommen war begründet. Der Saal war rappelvoll. Es hat also noch geklappt und ich durfte den Anime sehen, der auf Yoshitoki Ōimas Manga basiert, der nicht nur wegen des haarigen Themas ‚Mobbing‘, sondern viel mehr wegen seiner aufgeschlossenen Herangehensweise und Aufruf zu mehr Toleranz große Bekanntheit erlangte. Filmbesprechung ist spoilerfrei. (Auszüge dieser Besprechung findet man auch in meinem Gastbeitrag im Nippon Connection Blog.) A Silent Voice ist die Langfilm-Umsetzung…read more

Fantastischer Film: Like Father, Like Son

Posted by in Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Spielfilm

Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) und seine Frau Midori (Machiko Ono) bekommen einen Anruf, mit dem sie als letztes gerechnet hätten. Bei einem standardmäßigen Bluttest zur Einschulung ist aufgefallen, dass ihr Sohn Keita (Keita Ninomiya) nicht ihr biologischer Sohn ist. Bald schon wird festgestellt, dass ihr leiblicher Sohn nach der Geburt mit Keita vertauscht wurde. Keita ist das leibliche Kind von Yukari (Yōko Maki) und Yudai Saiki (Lily Franky), während ihr Ryusei (Shōgen Hwang) also eigentlich der leibliche Sohn der Nonomiyas ist. Beide Familien könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Nonomiyas haben…read more