Miss Booleana

7ème art: Meryl Streep

Posted by in 1982, 1985, 1992, 1993, 1995, 2002, 2013, 7ème art, basiert auf wahren Begebenheiten, Dänemark, Deutschland, Drama, Film, Historienfilm, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Portugal, Review, Spielfilm, USA

Bei den Oscars ist Meryl Streep nicht mehr wegzudenken. Sie hat drei mal den Oscar gewonnen und war 20 Mal nominiert – eine bisher unübertroffene Anzahl. Seit ich angefangen habe mich für Filme zu interessieren, eine fast 15 Jahre anhaltende Liaison, ist Meryl Streep eine Instanz. Dabei habe ich vor kurzem erfahren, dass das nicht immer so war. Mary Louise Streep war ein etwas introvertiertes Kind, das sich später v.A. durch ihr Naturtalent für Gesang und Schauspiel zu einer mehr extrovertierten Persönlichkeit entwickelte. Scheinbar entsprach aber ihr Look nicht dem…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Mr Long“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, China, Deutschland, Film, Japan, Milieustudie, Review, Spielfilm, Taiwan, Thriller, Tragikomödie

Nachdem SABUs neuster Streich ‚Mr Long‘ auf der Berlinale sein Debut feierte, ergab sich glücklicherweise auf der Nippon Connection 2017 die Gelegenheit den Film zu sehen. Zu Beginn richtete der Ko-Produzent Stephan Holl noch einige Worte an das Publikum und erklärte wie es dazu kam, dass ‚Mr Long‘ eine deutsche Ko-Produktion ist: man bat SABU an die Post-Produktion in Berlin zu machen. Wirkt wie eine ungewöhnliche Mischung, ist aber eins meiner Highlights der Nippon Connection. Ein gutes Argument mal wieder mehr von SABU zu schauen, dessen ‚Monday‘ einer meiner liebsten…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Daguerrotype“

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, Belgien, Drama, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Japan, Review, Spielfilm

Einer der Filme auf der diesjährigen Nippon Connection, der am ungewöhnlichsten wirkte, war dank des französischen Casts und Schauplatzes Kiyoshi Kurosawas ‚Daguerrotype‘. Die Neugier hat auch mich in den Film gezogen, nicht zuletzt weil ich den Gedanken der Daguerreotypie und damit verbundenen Mystery-Elementen sehr reizvoll fand. Die Daguerreotypie wurde nach dem Franzosen und Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre benannt. Es ist ein Verfahren durch das Fotografien auf spiegelnden, metallischen Oberflächen angefertigt werden. Review ist spoilerfrei. Jean (Tahar Rahim) sucht einen Job und wird als Assistent des exzentrischen und zurückgezogen lebenden…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „Death Note – Light Up the NEW World“

Posted by in 2016, Fantasy, Film, Filmreihe, Japan, Review, Spielfilm, Thriller

Als ich hörte, dass ein weiterer Death-Note-Film herauskommt, war das ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin ein großer Fan des Manga, habe aber bisher keine der Verfilmungen zu Ende geschaut, da mir Ausstattung und Abweichungen vom Original wenig zugesagt haben. Die Vorstellung, dass es mal einer richtig macht und einen Ansatz wählt, der vielleicht sogar den Manga toppt (was durchaus möglich wäre, da er in der Mitte ja doch sehr hinkt) ist schon ziemlich cool. Dann aber die erste Pressemeldung: der neue Film ist ein Sequel und spielt zehn Jahre…read more

Neulich im Kino … Review zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“

Posted by in 2016, Drama, Film, Literaturverfilmung, Review, Spanien, Spielfilm, UK, USA

Patrick Ness‘ Jugendbuch ist total an mir vorbei gegangen. Erst als bereits der Trailer zum Film draußen war, wurde ich darauf aufmerksam, habe es aber nicht mehr geschafft es zu lesen. Dass ich nicht darauf aufmerksam wurde, ist seltsam, denn normalerweise klappt das meistens dank der Blogosphäre. 😉 Dass ich es trotzdem irgendwann der Sammlung hinzufügen werde, steht aber schon fest, denn die Illustrationen sehen wunderbar aus. Und wird der Film dem gerecht? Kritik ist spoilerfrei. Regiesseur Juan Antonio Bayona dürfte den meisten durch seine Filme Das Waisenhaus und The…read more

Fantastischer Film: Like Father, Like Son

Posted by in Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Spielfilm

Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) und seine Frau Midori (Machiko Ono) bekommen einen Anruf, mit dem sie als letztes gerechnet hätten. Bei einem standardmäßigen Bluttest zur Einschulung ist aufgefallen, dass ihr Sohn Keita (Keita Ninomiya) nicht ihr biologischer Sohn ist. Bald schon wird festgestellt, dass ihr leiblicher Sohn nach der Geburt mit Keita vertauscht wurde. Keita ist das leibliche Kind von Yukari (Yōko Maki) und Yudai Saiki (Lily Franky), während ihr Ryusei (Shōgen Hwang) also eigentlich der leibliche Sohn der Nonomiyas ist. Beide Familien könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Nonomiyas haben…read more

Neulich im Kino … Review zu „Get Out“

Posted by in 2017, Film, Horror und Mystery, Review, Spielfilm, USA

Vor einer Weile habe ich schon Mal über ‚Get Out‘ geschrieben, dass einen ziemlichen Hype ausgelöst hat. Jordan Peele, eigentlich Schauspieler und Comedian, hat hier Regie bei einem Film geführt, der als erster Debütfilm eines afroamerikanischen Regiesseurs über 100 Mio Dollar in den USA einspielte und damit eine starke Botschaft setzt. Auf amerikanischen Film-Webseiten wurde zahlreich über den Film diskutiert und um die Oscar-Zeit herum sogar die These aufgestellt, dass er ein besserer Film über Rassendiskriminierung ist als das x-te historische Südstaatendrama, weil er in der heutigen Zeit spielt und…read more

7ème art: Filme von Tim Burton

Posted by in 1989, 1990, 1994, 2003, 2005, 2012, 2016, 7ème art, Abenteuer, Animationsfilm, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Coming-of-Age, Film, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Märchen, Review, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Stop-Motion, Superheldenfilm, Tragikomödie, UK, USA

Wenn man in den 90ern oder anfang der 2000er gefragt hat: Wer ist dein Lieblingsregiesseur? Hat man neben den üblichen Verdächtigen wie Steven Spielberg von sehr sehr vielen Menschen gehört: Tim Burton. Insbesondere meine Generation, damals Teenager, waren besessen von Tim Burton. Der Mann hat eine große Begeisterung für das Märchen voller zweifelhafter Antihelden, düster-morbide Stoffe und Außenseiter. Er widmet sich den gebeutelten und dem Grotesken und dafür wird er heiß geliebt, obwohl (und gerade weil) er in den Hollywoood-Glamour und -Rummel nicht so richtig reinpassen will. Sein Werdegang liest…read more

Fantastischer Film: Network

Posted by in 1976, Drama, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Review, Spielfilm, USA

Howard Beale (Peter Finch) ist Nachrichtensprecher des Senders Union Broadcasting System (UBS) und erfährt, dass er entlassen werden soll. Die Bewertungen und Einschaltquoten sind schlecht, es soll umstrukturiert werden und er passt nicht mehr in das, was bei der Umstrukturierung rauskommen soll. Er setzt sich also vor die Kameras im Studio und kündigt wie geplant an, dass die nächste seine letzte Sendung sein wird. Was nicht geplant war: dass er ankündigt sich in seiner letzten Sendung das Leben zu nehmen. Plötzlich ist das Medien-Echo enorm und die Einschaltquoten sind sagenhaft….read more

Neulich im Kino … Review zu „Moonlight“

Posted by in 2016, Coming-of-Age, Drama, Film, Milieustudie, Review, Spielfilm, USA

„Willst du den besten Film des Jahres sehen?“ steht auf der Postkarte, die auf dem Tresen des Indie-Kinos meines Vertrauens liegt. Ja! ‚Moonlight‘ war mir schon so oft über den Weg gelaufen: auf Film-Webseiten, in den frühen ersten Artikeln darüber welche Filme für einen Oscar nominiert werden sollten, schließlich auf der Liste der Oscar-nominierten Filme und bei den Oscars. Dann kamen die ersten Reviews in der Blogosphäre: die einen begeistert, die anderen etwas unterwältigt. Die Bewertung auf IMDB sieht eher durchschnittlich aus. Wie ist also der „beste Film des Jahres“?…read more