Miss Booleana

Neulich im Kino … Review zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“

Posted by in 2016, Drama, Film, Literaturverfilmung, Review, Spanien, Spielfilm, UK, USA

Patrick Ness‘ Jugendbuch ist total an mir vorbei gegangen. Erst als bereits der Trailer zum Film draußen war, wurde ich darauf aufmerksam, habe es aber nicht mehr geschafft es zu lesen. Dass ich nicht darauf aufmerksam wurde, ist seltsam, denn normalerweise klappt das meistens dank der Blogosphäre. 😉 Dass ich es trotzdem irgendwann der Sammlung hinzufügen werde, steht aber schon fest, denn die Illustrationen sehen wunderbar aus. Und wird der Film dem gerecht? Kritik ist spoilerfrei. Regiesseur Juan Antonio Bayona dürfte den meisten durch seine Filme Das Waisenhaus und The…read more

Fantastischer Film: Like Father, Like Son

Posted by in Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Spielfilm

Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) und seine Frau Midori (Machiko Ono) bekommen einen Anruf, mit dem sie als letztes gerechnet hätten. Bei einem standardmäßigen Bluttest zur Einschulung ist aufgefallen, dass ihr Sohn Keita (Keita Ninomiya) nicht ihr biologischer Sohn ist. Bald schon wird festgestellt, dass ihr leiblicher Sohn nach der Geburt mit Keita vertauscht wurde. Keita ist das leibliche Kind von Yukari (Yōko Maki) und Yudai Saiki (Lily Franky), während ihr Ryusei (Shōgen Hwang) also eigentlich der leibliche Sohn der Nonomiyas ist. Beide Familien könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Nonomiyas haben…read more

7ème art: Filme von Tim Burton

Posted by in 1989, 1990, 1994, 2003, 2005, 2012, 2016, 7ème art, Abenteuer, Animationsfilm, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Coming-of-Age, Film, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Märchen, Review, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Stop-Motion, Superheldenfilm, Tragikomödie, UK, USA

Wenn man in den 90ern oder anfang der 2000er gefragt hat: Wer ist dein Lieblingsregiesseur? Hat man neben den üblichen Verdächtigen wie Steven Spielberg von sehr sehr vielen Menschen gehört: Tim Burton. Insbesondere meine Generation, damals Teenager, waren besessen von Tim Burton. Der Mann hat eine große Begeisterung für das Märchen voller zweifelhafter Antihelden, düster-morbide Stoffe und Außenseiter. Er widmet sich den gebeutelten und dem Grotesken und dafür wird er heiß geliebt, obwohl (und gerade weil) er in den Hollywoood-Glamour und -Rummel nicht so richtig reinpassen will. Sein Werdegang liest…read more

Neulich im Kino … Review zu „Die rote Schildkröte“

Posted by in 2016, Abenteuer, Animationsfilm, Arthouse & Indie, Belgien, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Japan, Review

Unter den Ghibli-Fans hat die Meldung für Furore gesorgt, dass der Film ‚Die rote Schildkröte‘ von Ghibli ko-produziert werden würde. Schließlich hieß es, dass vom Studio in nächster Zeit keine Filme zu erwarten seien. Alle spekulierten, dass es vielleicht doch weitergeht mit dem legendären Studio. Als der Trailer zum Film dann draußen war, stand eigentlich schon fest, dass es nicht im typischen Ghibli-Stil ist. Macht aber nichts. Vielversprechend anders sah es allemal aus. Umso mehr habe ich mich gefreut, als er dann über einen Monat nach dem eigentlich angedachten deutschen…read more

Neulich im Kino … Review zu „Moonlight“

Posted by in 2016, Coming-of-Age, Drama, Film, Milieustudie, Review, Spielfilm, USA

„Willst du den besten Film des Jahres sehen?“ steht auf der Postkarte, die auf dem Tresen des Indie-Kinos meines Vertrauens liegt. Ja! ‚Moonlight‘ war mir schon so oft über den Weg gelaufen: auf Film-Webseiten, in den frühen ersten Artikeln darüber welche Filme für einen Oscar nominiert werden sollten, schließlich auf der Liste der Oscar-nominierten Filme und bei den Oscars. Dann kamen die ersten Reviews in der Blogosphäre: die einen begeistert, die anderen etwas unterwältigt. Die Bewertung auf IMDB sieht eher durchschnittlich aus. Wie ist also der „beste Film des Jahres“?…read more

7ème art: Filme, die an einem Ort spielen

Posted by in 1957, 1997, 2003, 2010, 2012, 2013, 2015, 7ème art, Arthouse & Indie, Dänemark, Drama, Film, Finnland, Frankreich, Horror und Mystery, Kanada, Niederlande, Norwegen, Psychothriller, Review, Schwarzweißfilm, Schweden, Spanien, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA

Es gibt beim Film Herausforderungen, die für sich sprechen. Dreht man beispielsweise einen Film an genau einem Handlungsort, dann sind die Ansprüche an alle anderen Aspekte umso größer. Man kann nur durch wenige Schauwerte überzeugen. Meistens sind Filme, die an einem Ort spielen daher welche mit einem besonders ausgefeilten Drehbuch. Kammerspiele sozusagen. Sie müssen manchmal mit wenig Ressourcen und Darstellern auskommen. Diese filmischen Experimente sind sich manchmal erstaunlich ähnlich, andere überraschen umso mehr durch die Restriktionen. In einem Haus, einem Auto, einem Würfel, ja sogar in einem Sarg spielen die…read more

Neulich im Kino … Review zu „Die Schöne und das Biest“

Posted by in 2017, Film, Liebesfilm, Märchen, Musical, Review, Spielfilm, USA

Hach ja, Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen. So schön unreal. Aber hey, wer hat sie nicht geliebt? Und wer träumt nicht manchmal gerne? Klar, ich finde nun als Erwachsene nicht alles so klasse, was Disney-Märchen vorleben. Zuletzt war mir beispielsweise Merida sehr sympathisch, die beweist, dass es auch höhere Ziele gibt als den Prinzen zu finden. Aber eine Geschichte oder ein Märchen kann nicht gleichzeitig hundert wichtige Botschaften vermitteln. Und wenn diese vermitteln wie wichtig Bildung ist, wie schlecht Arroganz und das Fehlen von Empathie, dann ist das schon ganz…read more

Neulich im Kino … Review zu „Logan – The Wolverine“

Posted by in 2017, Fantasy, Film, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Superheldenfilm, Thriller, USA

Der Trailer sah schon ziemlich gut aus. Sah nach Realismus aus, der Superhelden trifft. Dann läuft auch noch Johnny Cashs unvergleichlicher Song ‚Hurt‘ …. das sind schon Argumente. Aber ich dachte auch, dass ‚Wolverine: Weg des Kriegers‘ cool wird. Spielt schließlich in Japan. Was rauskam war aber der größte Bullshit unter den Superheldenfilmen, den man sich nur vorstellen kann. Gehen? Nicht gehen? Gehen? Nicht gehen? Schon wieder austauschbare Superheldenfilme im Kino? Dann aber gingen die ersten Reviews der geschätzten Bloggerkollegen online. Und die klangen nach dem was der Trailer versprochen…read more

7ème art: John Hurt

Posted by in 1978, 1979, 1980, 1984, 2004, 2005, 2013, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Science-Fiction, Spielfilm, Südkorea, Superheldenfilm, Tschechien, UK, USA

Die Welt kennt John Hurt schon eine ganze Weile. Ich nicht. Als ich anfing ein richtiger Kino-Enthusiast zu werden, begegnete er mir in ‚Hellboy‘ und ‚Der verbotene Schlüssel‘. Es klingt naiv, aber was soll ich sagen – ich fand ihn toll. Dann kam ‚V wie Vendetta‘ und ‚Dame, König, As, Spion‘. Ich merkte schnell, dass er ein klassischer, großer Charakterdarsteller ist. Ich wusste ich würde ihn nie als den witzigen alten Mann von nebenan in einer schlechten Slapstick-Komödie sehen. Und dann fing er an für mich ein Qualitätsmerkmal zu werden….read more

Fantastischer Film: Der Elefantenmensch

Posted by in 1980, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Fantastische Filme, Film, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, UK, USA

Der Elefantenmensch – so wird eine Kreatur in einer Freak Show in Großbritannien um 1880 angepriesen. Sein übergroßer Kopf und sein deformierter, enormer rechter Arm haben ihm diesen undankbaren Namen eingebracht. Als der Arzt Dr. Frederick Treves (Anthony Hopkins) zufällig über den Jahrmarkt läuft und den als Kreatur zur Schau gestellten sieht, ist seine Neugier geweckt. Er will erforschen, worunter der ‚Elefantenmensch‘ genau leidet, denn so etwas hat er noch nie gesehen. Dr. Treves sorgt erstmal dafür, dass der Mann gesund wird, da er in einem sehr schlechten Zustand ist…read more