Miss Booleana

Fantastischer Film: Paprika

Posted by in 2006, Animationsfilm, Fantastische Filme, Fantasy, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Whodunit

Paprika ist der vielleicht bunteste, schnellste und wahnwitzigste Film, der jemals gemacht wurde. Ein Film wie ein Trip. Im Zentrum stehen die Träume der Menschen. Sogenannte psychotherapeuthische Devices werden genutzt um die Psychoanalytiker an den Träumen der Patienten teilhaben zu lassen. Um ihre Psyche, ihre Gedanken oder ihre Komplexe zu entschlüsseln. Geräte wie das vom Technik-Genie Kōsaku Tokita entwickelte DC Mini erlauben es Therapeuten wie Atsuko Chiba die Träume der Patienten wie einen Film anzuschauen oder sogar zusammen mit ihnen ihre Traumwelt abzutauchen. Atsuko selbst hat einen „Alter Ego“, ein…read more

Auf ein Wort: Adieu Lovefilm. Warum ich den DVD-Verleih vermissen werde und: Alternativen zu Lovefilm.

Posted by in Film, Gedanken, Informatik, Internet

Als ich gestern die Lovefilm-App öffnete und einstellen wollte, welchen Film ich als nächstes leihen möchte, lächelte mich eine Nachricht an, die mir gar nicht gefiel. Dort stand, dass Lovefilm zum 31. Oktober 2017 eingestellt wird. Das ist für mich das Ende einer sehr angenehmen Cineasten-Ära. Wenn ich erzähle, dass ich sowohl Netflix, als auch Amazon Prime als auch Lovefilm nutze, werde ich immer etwas belächelt. Viele meinten, dass DVD-Verleih doch in Zeiten von Streamingportalen wie Netflix total obsolet und überflüssig ist. Nein. Ist es nicht. Lovefilm und Netflix liebe…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Dunkirk“

Posted by in 2017, basiert auf wahren Begebenheiten, Film, Frankreich, Kriegsfilm, Niederlande, Review, Spielfilm, UK, USA

Christopher Nolan war einige Zeit ein Held der Cineasten. Er hat moderne Filme mit ordentlichem Handwerkszeug gemacht, die gerne etwas Köpfchen erfordern. Beispielsweise die nicht-lineare Erzählweise von Memento. Oder die visuellen Effekte von Inception. Aber im Laufe der Zeit wurde er auch ein bisschen das Hass-Objekt der Cineasten, da sich manche seiner Stilmittel häuften und stark kopiert wurden bis sie in der Filmszene krass überstrapaziert wurden. Beispielsweise das charakteristische Dröhnen, dass seither jeden dritten Trailer bevölkert oder der Hang zu Twists und Cliffhangern. Aber er kann ja irgendwie nichts dafür,…read more

7ème art: Filme von Guy Ritchie

Posted by in 1998, 2000, 2002, 2008, 2009, 2015, 2017, 7ème art, Actionfilm, Deutschland, Fantasy, Film, Filmreihe, Gangsterfilm, Genreübergreifend, Heist/Caper Movie, Historic Fiction, Historienfilm, Italien, Komödie, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Guy Ritchie ist einer meiner Lieblingsregiesseure. Die Filme, deren Drehbücher er selbst verfasst, sind meistens komplexe und irrwitzige Gangstergeschichten. Die, bei denen er nicht selbst Feder führte, sind v.A. in letzter Zeit große, aber gute Actionkracher. Er hat Sherlock Holmes Dr. John Watson zu Actionhelden gemacht, sich fast an Madonna und diversen Remakes die Zähne ausgebissen und er versteht sein Handwerk. Wenn seine Vision in die Schnitte (cross cuts, match cuts, …) und Kameraarbeit (centre frame, …) fließt, dann gibt es in alleine einem Film mehr zu sehen als manche…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Song to Song“

Posted by in 2017, Drama, Film, Review, Spielfilm, USA

An Terrence Malick scheiden sich die Geister. Und vor Allem deren Meinungen. Der Kino-Philosoph nimmt sich gerne der gewichtigen Themen an, hüllt diese in ein Filmerlebnis mit bombastischen und ätherischen Bildern, macht aber die Handlung zu einem Wirrwarr aus Emotionen und Momentaufnahmen, dass man bewusst fühlen muss. Das ist für die meisten zu verkopft oder zu wenig verkopft, für andere verschwurbelter Mist, wenn dann bei Themen wie dem Leben und Sterben plötzlich Dinos auftauchen. So gesehen in ‚The Tree of Life‘ Ich scheine zu beiden Fraktionen zu gehören, denn ich…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Baby Driver“

Posted by in 2017, Film, Gangsterfilm, Genreübergreifend, Heist/Caper Movie, Review, Spielfilm, UK, USA

Es fühlt sich so an, als ob Edgar Wright lange weg gewesen wäre. 2013 kam mit The Worlds End seine Blood and Ice Cream Trilogie zum Ende und leider hat die mich nicht so sehr abgeholt wie Hot Fuzz oder Shaun of the Dead. Und viele Kinobesuchern sahen das ähnlich. Als Baby Driver angekündigt wurde, war ich gelinde gesagt überrascht. Der Film scheint nicht seinem comedy-lastigen üblichen Beuteschema zu entsprechen. Auch nach dem Sehen habe ich den Eindruck. Aber zumindest eine Vermutung muss ich revidieren. Er war nicht weg, er…read more

Szenen für die Ewigkeit: Patrick Batemans Morgenroutine aus ‚American Psycho‘

Posted by in Film, Serienlandschaft, Szenen für die Ewigkeit

Ist es schon wieder ein halbes Jahr her, seit ich eine unvergessliche Filmszene mit euch geteilt habe? Hm. Das ist lange. Es soll nicht wieder solange dauern bis zur nächsten. Versprochen 😉 Meine Wahl fällt heute auf eine, die beim ersten Schauen einen Nerv bei mir getroffen hat. Es geht um die Anfangsszene von ‚American Psycho‘, in der Patrick Bateman in einem inneren Monolog seine Morgenroutine kommentiert. Ja – den Begriff haben nicht nur Beauty-Youtuberinnen geprägt, die ihren Müll in die Kamera halten. Christian Bale als Patrick Bateman kann das…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Wonder Woman“

Posted by in 2017, Actionfilm, Film, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Superheldenfilm, USA

Auch bei mir ist der Zenit überschritten was die Superhelden-Verfilmungen betrifft. Zwar hatte Superman vs Batman einige interessante Ideen, wollte aber zuviel und war letzten Endes eher Comic-Trash. Eine der wenigen guten Dinge des Films, war dass er sich getraut hat Wonder Woman einzuführen und der Figur ein modernes Gewand zu geben ohne das Gewand des Comics zu sehr zu verändern. Gerade weil es bedauernswerter Weise sehr an ernstzunehmenden weiblichen Superheldinnen fehlte, freute ich mich sehr auf den Film. Wie ist es wohl gelungen? Review ist spoilerfrei. Der Film behandelt…read more

Fantastischer Film: The One I Love

Posted by in 2014, Arthouse & Indie, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Komödie, Liebesfilm, Review, Science-Fiction, Spielfilm, Thriller, USA

Es gibt einen Grund, warum der Trailer zu The One I Love nicht so richtig verrät, was passiert als Ethan (Mark Duplass) und Sophie (Elisabeth Moss) auf Anraten ihres Therapeuten einen Kurzurlaub auf einem netten Anwesen machen. Sie scheinen sich etwas auseinander gelebt zu haben, die Paartherapie hat es bisher nicht gekittet, aber der Therapeut schwört, dass alle Paare wie frisch verliebt aus diesem Urlaub zurückgekommen wären. Also machen das Ethan und Sophie. Sie fahren zu dem Anwesen. Ihre kleinen Konflikte brodeln unter der Oberfläche, aber es ist auch deutlich…read more

Wahnsinns-Trailer? Netflix‘ „Death Note“

Posted by in Film, Wahnsinns-Trailer

Es ist kein Geheimnis – ich bin ein sehr großer Fan des Schreiber und Zeichner-Duos Tsugumi Ohba und Takeshi Obata und ihres Mangas ‚Death Note‘. Der Manga hat damals eingeschlagen und ein riesengroßes Franchise aufgebaut. Für alle, die wirklich noch nie was von ‚Death Note‘ gehört haben, wird es allerhöchste Eisenbahn das zu ändern: es geht um den Teenager Light, der ein ‚Death Note‘ findet. Das Buch der Todesgötter. Egal wessen Name er hineinschreibt, die Person stirbt. Von da an ist Light außerdem in der Lage den Todesgott Ryuk zu…read more