Miss Booleana

Feministischer Frühling: Buch-Besprechung „Mrs Dalloway“ von Virginia Woolf

Posted by in Gedanken, Literatur, Review

Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich dem Thema Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Während es im letzten Beitrag um die Geschichte des Feminismus ging, ist heute eine Autorin dran, von der ich ewig schon etwas lesen wollte und die eng mit dem Thema verzahnt ist. Es geht um Virginia Woolfs Roman „Mrs Dalloway“. Clarissa Das Buch schildert einen Tag aus dem privilegierten Leben der titelgebenden Clarissa Dalloway, die Frau eines Politikers ist. In London einige Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs, gehören ihre Gedanken…read more

ausgelesen: Franz Kafka „Die Verwandlung“

Posted by in ausgelesen, Review

Kafkas Die Verwandlung zählt zum Kulturgut, zu Weltliteratur. Jeder einigermaßen an Literatur interessierte Mensch weiß, wovon die Erzählung handelt. Die Popkultur hat mit einigen Seitenhieben und Referenzen für das Übrige gesorgt. Kafka starb als Mensch, aber nicht als berühmter Schriftsteller. Es mag sein, dass wir letzten Endes alle als Mensch sterben. Oder als Käfer. In jedem Fall als Lebewesen. Aber dafür, dass er mit dem Surrealismus in Die Verwandlung seinen Zeitgenossen so weit voraus war, ist es doch tragisch. Und wer jetzt gerade nicht weiß, worum es in der nur…read more

ausgelesen: Kyōko Okazaki „Helter Skelter“

Posted by in ausgelesen, Review

Kyōko Okazakis Manga Helter Skelter wurde neulich mal auf einer Liste ungewöhnlicher Comics und Manga gelistet und hat dadurch auch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ungewöhnlich heißt in dem Fall, dass sich die Werke durch ihre Themen und/oder ihren Stil von Genrekollegen absetzen. Manga mit ernsten Themen sind eigentlich keine Seltenheit, aber Helter Skelter ist wohl die Abrechnung mit dem Model-Business schlechthin. Okazakis Manga handelt von Ririko, einem bekannten japanischen Model, hinter deren Namen in den Klatschzeitungen sowas steht wie „Alter unbekannt“. Sie schauspielert auch mal und singt. Aber sie…read more

ausgelesen: Bernhard Schlink „Olga“

Posted by in ausgelesen, Review

Olga Rinke wächst in Armut im deutschen Kaiserreich auf. Nach dem Tod ihrer Eltern wohnt sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits, die Olgas Mutter nie schätzte, genauso wie deren Herkunft und den slawischen Namen „Olga“. Sie will, dass das Mädchen den Namen ablegt und von nun an einen guten deutschen Namen annimmt. Edeltraud, Hildegard oder Helga. Aber Olga weigert sich. Die Großmutter hält sie von da an für undankbar und schwierig. Olga hat aber einfach ein Verständnis für Treue, Loyalität, ihre Herkunft. Sie ist wissensdurstig und diszipliniert. Sie gibt nicht viel…read more

ausgelesen: Margaret Atwood „The Handmaid’s Tale“ (engl. Ausgabe)

Posted by in ausgelesen, Review

Als der Leser Offred kennenlernt, die Protagonistin von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale, weiß man nichts. Nicht mal ihren Namen. Es sei denn man hat Vorwissen über das Buch allgemein oder seine Adaptionen als Film und Serie. Offred wird einem Haushalt zugewiesen. Die Dienerschaft scheint sie nicht besonders zu schätzen. Die Dame des Haus, Serena-Joy, ebenso wenig. Den Commander sieht sie anfangs kaum. Offred ist eine Handmaid und darf sich ausschließlich mit ihrem roten Habit kleiden und einer Haube, die so ausgerichtet ist, dass es schwer ist ihr Gesicht zu…read more

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

Posted by in ausgelesen, Review

Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

ausgelesen: John Irving „Garp und wie er die Welt sah“

Posted by in ausgelesen, Review

Zwei Dinge: 1. Es ist das einzige Buch, das mir noch fehlte um meine sieben Büchervorsätze für 2017 zu erfüllen. (Und das hat geklappt, das ist eine Besprechung, die ich noch im alten Jahr geschrieben habe.) 2. Endlich verstehe ich die Insider-Witze bezüglich John Irving, Bären und Ringern. 🙂 Ja, es war tatsächlich mein erstes Buch von John Irving. Ich wusste ich möchte 2017 endlich ein Buch von ihm lesen, aber die Entscheidung fiel (und das kann man jetzt für blödsinnig halten), weil ich erfahren hatte, dass Robin Williams den…read more

ausgelesen: Philip K. Dick „Das Orakel vom Berge“ und Vergleich zur Serien-Adaption

Posted by in ausgelesen, Review

Ich habe mich immer gewundert, warum der deutsche Titel gefühlt so anders klingt als der Originaltitel The Man from the High Castle. Nach Lesen des Buches bin ich verblüfft. Er passt eigentlich besser als der Originaltitel – zumindest empfinde ich das so. Die Antwort warum das so ist, liegt in all den Bestandteilen des Buches, die die Amazon-Serienadaption ausgelassen hat. Deswegen muss ich heute einen Spagat ganz anderer Art veranstalten. Das wird ein langer Artikel, der versucht dieses Buch zu ergründen und erklärt, warum seine Serien-Adaption nicht funktioniert.

ausgelesen: Haruki Murakami „Kafka am Strand“

Posted by in ausgelesen, Review

Der fünzehnjährige Kafka Tamura reist mit seinem Alter Ego Krähe im Hinterkopf durch Japan. Er muss weg. Weg von seinem Vater, weg von der Prophezeiung. Krähe ermahnt ihn zum stark sein, er soll der stärkste fünfzehnjährige der Welt sein. Und so hangelt sich Kafka bis nach Takamatsu, wo er seine Tage in einer Bibliothek verbringt und später sogar dort arbeitet. Doch sowohl die Prophezeiung als auch sein Vater holen ihn ein. Zeitgleich versucht der geistig behinderte und schon etwas in die Jahre gekommene Saturo Nakata einem Auftrag nachzugehen. Er kann…read more

ausgelesen: Reinhard Stöckel „Der Lavagänger“

Posted by in ausgelesen, Review

Als Henri Helder die Schuhe seines Großvaters erbt, sind da v.A. erstmal fragen. Was sind das für Schriftzeichen auf den Schuhen? Seine Familie sprach von dem Großvater als der Lavagänger: was meinen sie damit? Ist er wortwörtlich mit ihnen über Lava gegangen? Henri hat Visionen von einem, der Lava in seinen Fußabdrücken hinterlässt und von sich aufreißender Erde, die ihn zu verschlingen droht. Das sind Vorahnungen, denn von den Schuhen weißt er zu dem Zeitpunkt nichts. Die Metapher liegt aber auf der Hand, wenn man sieht wie die Computerisierung schleichend…read more

Cookie Einstellungen

Bitte wähle eine Option. Du findest Informationen zu den Konsequenzen deiner Wahl unter Hilfe.

Wähle eine Option um weiterzumachen

Deine Einstellung wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um weiterzumachen musst du eine Auswahl bezüglich des Umgangs mit Cookies treffen. Unten findest du eine Erklärung über die Optionen und ihre Bedeutung für dich.

  • Akzeptiere alle Cookies:
    Alle Cookies wie beispielsweise tracking und analytics Cookies.
  • Akzeptiere nur First-Party-Cookies:
    Nur Cookies dieser Webseite.
  • Alle Cookies ablehnen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, außer die aus technischen Gründen notwendigen.

Du kannst jederzeit deine Cookie-Einstellungen hier ändern: About. About

Zurück