Miss Booleana

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

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Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

ausgelesen: John Irving „Garp und wie er die Welt sah“

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Zwei Dinge: 1. Es ist das einzige Buch, das mir noch fehlte um meine sieben Büchervorsätze für 2017 zu erfüllen. (Und das hat geklappt, das ist eine Besprechung, die ich noch im alten Jahr geschrieben habe.) 2. Endlich verstehe ich die Insider-Witze bezüglich John Irving, Bären und Ringern. 🙂 Ja, es war tatsächlich mein erstes Buch von John Irving. Ich wusste ich möchte 2017 endlich ein Buch von ihm lesen, aber die Entscheidung fiel (und das kann man jetzt für blödsinnig halten), weil ich erfahren hatte, dass Robin Williams den…read more

ausgelesen: Philip K. Dick „Das Orakel vom Berge“ und Vergleich zur Serien-Adaption

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Ich habe mich immer gewundert, warum der deutsche Titel gefühlt so anders klingt als der Originaltitel The Man from the High Castle. Nach Lesen des Buches bin ich verblüfft. Er passt eigentlich besser als der Originaltitel – zumindest empfinde ich das so. Die Antwort warum das so ist, liegt in all den Bestandteilen des Buches, die die Amazon-Serienadaption ausgelassen hat. Deswegen muss ich heute einen Spagat ganz anderer Art veranstalten. Das wird ein langer Artikel, der versucht dieses Buch zu ergründen und erklärt, warum seine Serien-Adaption nicht funktioniert.

ausgelesen: Haruki Murakami „Kafka am Strand“

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Der fünzehnjährige Kafka Tamura reist mit seinem Alter Ego Krähe im Hinterkopf durch Japan. Er muss weg. Weg von seinem Vater, weg von der Prophezeiung. Krähe ermahnt ihn zum stark sein, er soll der stärkste fünfzehnjährige der Welt sein. Und so hangelt sich Kafka bis nach Takamatsu, wo er seine Tage in einer Bibliothek verbringt und später sogar dort arbeitet. Doch sowohl die Prophezeiung als auch sein Vater holen ihn ein. Zeitgleich versucht der geistig behinderte und schon etwas in die Jahre gekommene Saturo Nakata einem Auftrag nachzugehen. Er kann…read more

ausgelesen: Reinhard Stöckel „Der Lavagänger“

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Als Henri Helder die Schuhe seines Großvaters erbt, sind da v.A. erstmal fragen. Was sind das für Schriftzeichen auf den Schuhen? Seine Familie sprach von dem Großvater als der Lavagänger: was meinen sie damit? Ist er wortwörtlich mit ihnen über Lava gegangen? Henri hat Visionen von einem, der Lava in seinen Fußabdrücken hinterlässt und von sich aufreißender Erde, die ihn zu verschlingen droht. Das sind Vorahnungen, denn von den Schuhen weißt er zu dem Zeitpunkt nichts. Die Metapher liegt aber auf der Hand, wenn man sieht wie die Computerisierung schleichend…read more

ausgelesen: Stephen King „Mr Mercedes“

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Bill Hodges ist ein Polizist im Ruhestand und hadert mit seinem Leben ohne Rolle, Funktion und ohne seine Familie, die ihn verlassen hat. Jeden Abend schaut er die Waffe an und fragt sich, ob er die Sinnlosigkeit beenden soll. Da bekommt er einen Brief der alles ändert. Er stammt vom Mercedes-Killer, der sich seinen Namen „verdient“ hat, da er mit einem gestohlenen Mercedes vor Jahren in eine Menschenmenge gefahren ist. Das Todeskommando forderte viele Menschenleben und zerstörte auch die Frau, deren Auto als Mordwaffe missbraucht wurde. Hodges war Ermittler, aber…read more

ausgelesen: E.M. Forster „The Machine Stops“ (engl. Ausgabe, Penguin Books Modern Classics Fiction, enthält auch „The Celestial Omnibus“)

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Das erste Mal habe ich von The Machine Stops im Blog von Sabine gehört bzw. gelesen und dank einer gut gepflegten Wunschliste bei einer Gelegenheit von meiner Familie geschenkt bekommen (danke!!). Was mir zuerst nicht auffiel ist, dass sie auch noch eine weitere Kurzgeschichte enthält: The Celestial Omnibus, die ebenso lesenswert ist und den Menschen den Spiegel vorhält.

ausgelesen: Jonas Karlsson „Das Zimmer“

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Ich gestehe: ich wähle meine Bücher manchmal nach meiner eigenen Lebenssituation. Wenn ich verliebt bin, lese ich gern etwas in dem es um Beziehungen geht. Wenn ich eine sehr stressige Phase habe, darf es gern was entschleunigendes sein. Und in diesem Fall hatte ich eine kleine berufliche Veränderung. Das Titelbild mit dem Knebel anstatt des Schlips im Business-Dress sprach mich besonders an, denn in meinem alten Projekt auf Arbeit nahm der Stress ein ungesundes Level an. Als ich anfing Das Zimmer zu lesen, war ich bereits in einem neuen Projekt….read more

ausgelesen: Hiromi Kawakami „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“

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Als masuko13 das Buch von Kawakami besprach, war ich überrascht. Denn auf meiner Wishlist bzw To-Read-List stand es bereits. Allerdings die Manga-Version von Jirō Taniguchi. Ich wusste bis dahin nicht, dass es eine Roman-Version gibt, die Pate für den Manga stand. Irgendwie wurde ich neugierig mal wieder wieder etwas von einem anderen japanischen Autor oder einer Autorin zu lesen als von denen, die ich bereits kenne. Und dann war es abgemacht. Das Buch handelt von Tsukiko, einer Frau die Baseball mag, gerne nach der Arbeit einen trinken geht und einen…read more

ausgelesen: Shirley Jackson „The Lottery and other Stories“ (engl. Ausgabe)

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Dass ich überhaupt von Shirley Jackson gehört habe, ist der Bücherwurm-Plattform meines Vertrauens zu verdanken. Goodreads. Und Kathrin, die vor einer Weile Shirley Jacksons We have always lived in the castle gelesen hat. Durch das Stöbern auf Goodreads kam ich irgendwann zu Shirley Jacksons The Lottery. Wie, weiß ich nicht mehr. War es eine Liste von schauriger oder besonderer Lektüre? Ein Forumsbeitrag? Hat jemand in einer Review ein Buch mit der Geschichte „The Lottery“ verglichen? Die Wege des WWW sind unergründlich. Shirley Jacksons The Lottery wanderte auf meine To-Read-Liste. Kurze…read more