Miss Booleana

Feministischer Frühling: Buch-Besprechung „Mrs Dalloway“ von Virginia Woolf

Posted by in Gedanken, Literatur, Review

Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich dem Thema Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Während es im letzten Beitrag um die Geschichte des Feminismus ging, ist heute eine Autorin dran, von der ich ewig schon etwas lesen wollte und die eng mit dem Thema verzahnt ist. Es geht um Virginia Woolfs Roman „Mrs Dalloway“. Clarissa Das Buch schildert einen Tag aus dem privilegierten Leben der titelgebenden Clarissa Dalloway, die Frau eines Politikers ist. In London einige Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs, gehören ihre Gedanken…read more

ausgelesen: Franz Kafka „Die Verwandlung“

Posted by in ausgelesen, Review

Kafkas Die Verwandlung zählt zum Kulturgut, zu Weltliteratur. Jeder einigermaßen an Literatur interessierte Mensch weiß, wovon die Erzählung handelt. Die Popkultur hat mit einigen Seitenhieben und Referenzen für das Übrige gesorgt. Kafka starb als Mensch, aber nicht als berühmter Schriftsteller. Es mag sein, dass wir letzten Endes alle als Mensch sterben. Oder als Käfer. In jedem Fall als Lebewesen. Aber dafür, dass er mit dem Surrealismus in Die Verwandlung seinen Zeitgenossen so weit voraus war, ist es doch tragisch. Und wer jetzt gerade nicht weiß, worum es in der nur…read more

Fantastischer Film: Tokyo Godfathers

Posted by in 2003, Animationsfilm, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Tragikomödie

Man hat ja schon von Western gehört, die sich bei asiatischen Filmen Inspiration holen. So beispielsweise Die glorreichen Sieben bei Die Sieben Samurai. Beim Anime des leider viel zu jung verstorbenen Regisseurs Satoshi Kon (Perfect Blue, Millennium Actress) ist es mal andersrum. Sein 88-minütiger Film basiert auf dem John-Ford-Western Three Godfathers, hierzulande bekannt als Spuren im Sand. Darin fühlen sich drei Viehdiebe verantwortlich für ein Neugeborenes, dessen Mutter gerade gestorben ist. In Tokyo Godfathers sind es drei Obdachlose, die im Müll ein Baby finden. Sie beschließen sich um das Kind zu…read more

Serien-Besprechung: „Mad Men“ S2 & „Bates Motel“ S4

Posted by in Review, Serienlandschaft

Vor Kurzem habe ich ja schon angekündigt, dass ich in nächster Zeit viele, zu lange angesammelte Serien-Besprechungen in die Welt schicken möchte. Was wäre da besser als die Review zu nehmen, die am längsten liegt (Mad Men Season 2) und die, die zuletzt geschrieben wurde (Bates Motel Season 4)? Reviews sind spoilerfrei. ‚Mad Men‘ S2 Etwas, das ich gern in Staffel 1 von Mad Men geändert hätte, sind Konsequenzen. Ich hätte gern mehr davon gesehen. Das Saufen und Rumgehure in der Serie ist so erschütternd, weil die Charaktere scheinbar mit…read more

ausgelesen: E.M. Forster „The Machine Stops“ (engl. Ausgabe, Penguin Books Modern Classics Fiction, enthält auch „The Celestial Omnibus“)

Posted by in ausgelesen, Review

Das erste Mal habe ich von The Machine Stops im Blog von Sabine gehört bzw. gelesen und dank einer gut gepflegten Wunschliste bei einer Gelegenheit von meiner Familie geschenkt bekommen (danke!!). Was mir zuerst nicht auffiel ist, dass sie auch noch eine weitere Kurzgeschichte enthält: The Celestial Omnibus, die ebenso lesenswert ist und den Menschen den Spiegel vorhält.

Neulich im Kino … Filmanalyse und Kritik zu „Mother!“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, Film, Review, Spielfilm, USA

Es ist selten passiert, dass ich aus dem Kino komme und sofort über einen Film schreiben möchte. Normalerweise lasse ich das Gesehene gerne noch ein, zwei Tage auf mich wirken. Aber die Gedanken zu ‚Mother!‘ wollten raus. Nicht zuletzt weil der ganze Film eine einzige Metapher ist, noch dazu eine die kontrovers und vielfarbig gedeutet werden kann. Da ich meine Deutungsmöglichkeit diskutieren möchte, geht das leider nicht gänzlich spoilerfrei. Ich verzichte allerdings auf eine Nacherzählung, der Spoiler besteht in meiner Interpretation. Viele Überraschungen. Zuerst wusste ich gar nicht, dass er…read more

Netzgeflüster: Einer zog aus über Frauen und IT zu schreiben …

Posted by in Informatik, Netzgeflüster

Im August kam mal wieder jemand um die Ecke und schrieb über Frauen in der IT-Branche. Der Knackpunkt und Grund für das starke Echo und die Aufschreie in der Berichterstattung ist, dass es sich dabei um einen männlichen Google-Mitarbeiter handelt, der ein von den Medien „Manifest“ genanntes Paper verfasst hat, in dem er beschreibt, dass Frauen in der IT-Branche so unter-repräsentiert sind aufgrund ihrer biologischen Eigenschaften. Das klingt nach einem gewaltigen Aufreger und einer sehr steinzeitlichen Auffassung der Welt und was sie im Innersten zusammenhält. Auch ich als Frau, die…read more

Blogparade: Starke Frauen in Serien

Posted by in Gedanken, Serienlandschaft, TAGs

WordBUZZz hat neulich über starke Frauen in Serien geschrieben. Und da ich bei der scheinbar inoffiziellen Blogparade über starke Frauen in der Literatur schon dabei, dachte ich, dass ich wordBUZZz still folge und auch weitermache … ich glaube, dass es eigentlich nicht als Blogparade gedacht ist. (Oder?) Denn ich habe den Eindruck, dass Serien sich vieles trauen dürfen, was Filme nicht können. Weswegen hier Frauen auch öfter die Hauptrolle spielen dürfen. Wir erinnern uns … es passiert nicht selten, dass Frauen-Hauptrollen in Drehbüchern umgeschrieben werden zu Männern, weil das Publikum…read more

Auf ein Wort: Über das Alleinsein

Posted by in Gedanken

Neulich habe ich auf aeon.co den Artikel Before you can be with others, first learn to be alone gefunden. Und der spricht mir aus der Seele, teilt eine meiner tiefsten Überzeugungen und erinnert mich an eine Zeit, in der ich viel alleine war. Wir wissen ich gehe im Blog spärlich mit sehr persönlichen Details um, aber es gibt da ein paar Zeilen die schwirren in meinem Kopf seitdem ich den Artikel gelesen habe und wollen raus. Ein Merkmal meines Lebens war, dass ich den Dating-Rummel nicht mag und meistens sogar…read more

ausgelesen: Shirley Jackson „The Lottery and other Stories“ (engl. Ausgabe)

Posted by in ausgelesen, Review

Dass ich überhaupt von Shirley Jackson gehört habe, ist der Bücherwurm-Plattform meines Vertrauens zu verdanken. Goodreads. Und Kathrin, die vor einer Weile Shirley Jacksons We have always lived in the castle gelesen hat. Durch das Stöbern auf Goodreads kam ich irgendwann zu Shirley Jacksons The Lottery. Wie, weiß ich nicht mehr. War es eine Liste von schauriger oder besonderer Lektüre? Ein Forumsbeitrag? Hat jemand in einer Review ein Buch mit der Geschichte „The Lottery“ verglichen? Die Wege des WWW sind unergründlich. Shirley Jacksons The Lottery wanderte auf meine To-Read-Liste. Kurze…read more

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