Miss Booleana

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

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Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

ausgelesen: John Irving „Garp und wie er die Welt sah“

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Zwei Dinge: 1. Es ist das einzige Buch, das mir noch fehlte um meine sieben Büchervorsätze für 2017 zu erfüllen. (Und das hat geklappt, das ist eine Besprechung, die ich noch im alten Jahr geschrieben habe.) 2. Endlich verstehe ich die Insider-Witze bezüglich John Irving, Bären und Ringern. 🙂 Ja, es war tatsächlich mein erstes Buch von John Irving. Ich wusste ich möchte 2017 endlich ein Buch von ihm lesen, aber die Entscheidung fiel (und das kann man jetzt für blödsinnig halten), weil ich erfahren hatte, dass Robin Williams den…read more

8 Buchvorsätze für 2018

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Friedl hat’s vorgemacht. Ich bin wieder mit dabei. 🙂 Und wir erhöhen um eins mit nun inzwischen acht Büchern für 2018. In 2017 hat das ja ganz gut geklappt wie ich schon im Rückblick auf das Lesejahr 2017 verraten habe. Und auch in den Jahren davor. 😉 Für die meisten da draußen ist es wahrscheinlich kein Ding innerhalb eines Jahres acht Bücher zu lesen. Das essen viele zum Frühstück. Aber es geht denke ich auch mehr um die Frage „Was muss ich unbedingt in diesem Jahr lesen“. Und die hat…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2017

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Rückblicke sind was schönes. Wie sonst führt man sich vor Augen, was das Jahr einem an großartigen Geschichten gegeben hat, was man dazugelernt hat und wie die Reise durch das vergangene Jahr war. 2017 hatte für mich einige gute Bücher und Erlebnisse parat. Aber natürlich auch einige Enten. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, dass das Lesejahr SO produktiv werden würde. Die Grafik zeigt nur die Romane, die ich 2017 gelesen habe. Es ist etwas mehr als im Vorjahr geworden – eine schöne Entwicklung. 🙂 Einige von euch folgen mir…read more

ausgelesen: Philip K. Dick „Das Orakel vom Berge“ und Vergleich zur Serien-Adaption

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Ich habe mich immer gewundert, warum der deutsche Titel gefühlt so anders klingt als der Originaltitel The Man from the High Castle. Nach Lesen des Buches bin ich verblüfft. Er passt eigentlich besser als der Originaltitel – zumindest empfinde ich das so. Die Antwort warum das so ist, liegt in all den Bestandteilen des Buches, die die Amazon-Serienadaption ausgelassen hat. Deswegen muss ich heute einen Spagat ganz anderer Art veranstalten. Das wird ein langer Artikel, der versucht dieses Buch zu ergründen und erklärt, warum seine Serien-Adaption nicht funktioniert.

ausgelesen: Haruki Murakami „Kafka am Strand“

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Der fünzehnjährige Kafka Tamura reist mit seinem Alter Ego Krähe im Hinterkopf durch Japan. Er muss weg. Weg von seinem Vater, weg von der Prophezeiung. Krähe ermahnt ihn zum stark sein, er soll der stärkste fünfzehnjährige der Welt sein. Und so hangelt sich Kafka bis nach Takamatsu, wo er seine Tage in einer Bibliothek verbringt und später sogar dort arbeitet. Doch sowohl die Prophezeiung als auch sein Vater holen ihn ein. Zeitgleich versucht der geistig behinderte und schon etwas in die Jahre gekommene Saturo Nakata einem Auftrag nachzugehen. Er kann…read more

ausgelesen: Reinhard Stöckel „Der Lavagänger“

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Als Henri Helder die Schuhe seines Großvaters erbt, sind da v.A. erstmal fragen. Was sind das für Schriftzeichen auf den Schuhen? Seine Familie sprach von dem Großvater als der Lavagänger: was meinen sie damit? Ist er wortwörtlich mit ihnen über Lava gegangen? Henri hat Visionen von einem, der Lava in seinen Fußabdrücken hinterlässt und von sich aufreißender Erde, die ihn zu verschlingen droht. Das sind Vorahnungen, denn von den Schuhen weißt er zu dem Zeitpunkt nichts. Die Metapher liegt aber auf der Hand, wenn man sieht wie die Computerisierung schleichend…read more

ausgelesen: Stephen King „Mr Mercedes“

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Bill Hodges ist ein Polizist im Ruhestand und hadert mit seinem Leben ohne Rolle, Funktion und ohne seine Familie, die ihn verlassen hat. Jeden Abend schaut er die Waffe an und fragt sich, ob er die Sinnlosigkeit beenden soll. Da bekommt er einen Brief der alles ändert. Er stammt vom Mercedes-Killer, der sich seinen Namen „verdient“ hat, da er mit einem gestohlenen Mercedes vor Jahren in eine Menschenmenge gefahren ist. Das Todeskommando forderte viele Menschenleben und zerstörte auch die Frau, deren Auto als Mordwaffe missbraucht wurde. Hodges war Ermittler, aber…read more

ausgelesen: E.M. Forster „The Machine Stops“ (engl. Ausgabe, Penguin Books Modern Classics Fiction, enthält auch „The Celestial Omnibus“)

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Das erste Mal habe ich von The Machine Stops im Blog von Sabine gehört bzw. gelesen und dank einer gut gepflegten Wunschliste bei einer Gelegenheit von meiner Familie geschenkt bekommen (danke!!). Was mir zuerst nicht auffiel ist, dass sie auch noch eine weitere Kurzgeschichte enthält: The Celestial Omnibus, die ebenso lesenswert ist und den Menschen den Spiegel vorhält.

Wir lesen … „Stories of Your Life“ #StoriesOfChiang – Meinung dritter Teil und Gesamtfazit

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Kurz vor meinem Urlaub kam ich in den Genuss das großartige Buch zu Ende zu lesen. Es ist jetzt zwei Wochen her. Ich hätte das Gesamtfazit und den Rückblick auf den dritten Teil des Buches sicherlich kurz vor dem Urlaub mit der heißen Nadel stricken können, aber ich wollte nicht. Was Ted Chiang hier bietet, muss man auf sich wirken lassen. Unter den Büchern ist es der teure Wein. Aber der, der trotzdem schmeckt. Nach meinem letzten Fazit bleiben mir drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die ich…read more