Miss Booleana

16 Gedanken … Oktober/November 2017

Posted by in Gedanken

Irgendwie habe ich den ganzen Oktober über darauf gewartet, dass es ruhiger wird. Und im November anfangs auch. Die Arbeit hat mich sehr auf Trab gehalten und es gab einige Misserfolge, die mich lange in meinen Gedanken verfolgt haben. Was mich gefreut hat, habe ich gesammelt – aber schleppender als bei meinen letzten Beiträgen. Vielleicht wollte ich auch nur auf den richtigen Moment warten, um sie hier zu sammeln? Vielleicht haben in Wirklichkeit auch einfach nur die anderen Themen des Blogs gewonnen. Die Film-Reviews die raus in die Welt wollen….read more

13 Gedanken … August 2017

Posted by in Gedanken

Nun sitze ich hier und bin erkältet. Am Wochenende. Während in meiner Stadt ein Craft Beer Festival ist und zig andere Veranstaltungen. Während gutes Wetter ist. Während man auch wandern gehen könnte. Nein, stattdessen sitze ich hier, huste, habe Schnupfen und meide die Außenwelt. An einem Wochenende. Grrr. Meinem Liebsten habe ich Quarantäne verschrieben. Aber bevor ich mich noch lange ärgere, sehe ich das lieber als den perfekten Zeitpunkt um eine neue Kategorie hier im Blog zu starten, die mir schon lange im Kopf rumschwirrt. Manchmal bin ich von etwas…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Song to Song“

Posted by in 2017, Drama, Film, Review, Spielfilm, USA

An Terrence Malick scheiden sich die Geister. Und vor Allem deren Meinungen. Der Kino-Philosoph nimmt sich gerne der gewichtigen Themen an, hüllt diese in ein Filmerlebnis mit bombastischen und ätherischen Bildern, macht aber die Handlung zu einem Wirrwarr aus Emotionen und Momentaufnahmen, dass man bewusst fühlen muss. Das ist für die meisten zu verkopft oder zu wenig verkopft, für andere verschwurbelter Mist, wenn dann bei Themen wie dem Leben und Sterben plötzlich Dinos auftauchen. So gesehen in ‚The Tree of Life‘ Ich scheine zu beiden Fraktionen zu gehören, denn ich…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Baby Driver“

Posted by in 2017, Film, Gangsterfilm, Genreübergreifend, Heist/Caper Movie, Review, Spielfilm, UK, USA

Es fühlt sich so an, als ob Edgar Wright lange weg gewesen wäre. 2013 kam mit The Worlds End seine Blood and Ice Cream Trilogie zum Ende und leider hat die mich nicht so sehr abgeholt wie Hot Fuzz oder Shaun of the Dead. Und viele Kinobesuchern sahen das ähnlich. Als Baby Driver angekündigt wurde, war ich gelinde gesagt überrascht. Der Film scheint nicht seinem comedy-lastigen üblichen Beuteschema zu entsprechen. Auch nach dem Sehen habe ich den Eindruck. Aber zumindest eine Vermutung muss ich revidieren. Er war nicht weg, er…read more

Versatile Blogger Award

Posted by in TAGs

Mensch. Das hatten wir aber schon lange nicht mehr. Eine Zeit lang haben ja die Liebster Awards die Bloglandschaft quasi überschüttet. Aber ich finde es viel angenehmer, wenn die nicht so inflationär hier rumspringen und daher sehr schön, dass ich mal wieder getaggt wurde. Vielen lieben Dank an die Singende Lehrerin. Die Regeln verlangen es jetzt also, dass ich sieben Fakten über mich preisgebe so wie früher schon mal beim One Lovely Blog Award hier und hier. Ich musste erstmal nachschauen, was ich euch schon so über mich verraten habe….read more

Neulich im Kino … Review zu „Die Schöne und das Biest“

Posted by in 2017, Film, Liebesfilm, Märchen, Musical, Review, Spielfilm, USA

Hach ja, Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen. So schön unreal. Aber hey, wer hat sie nicht geliebt? Und wer träumt nicht manchmal gerne? Klar, ich finde nun als Erwachsene nicht alles so klasse, was Disney-Märchen vorleben. Zuletzt war mir beispielsweise Merida sehr sympathisch, die beweist, dass es auch höhere Ziele gibt als den Prinzen zu finden. Aber eine Geschichte oder ein Märchen kann nicht gleichzeitig hundert wichtige Botschaften vermitteln. Und wenn diese vermitteln wie wichtig Bildung ist, wie schlecht Arroganz und das Fehlen von Empathie, dann ist das schon ganz…read more

Neulich im Kino … Review zu „La La Land“

Posted by in Film, Review

Um ehrlich zu sein, war ich etwas skeptisch, als ich hörte, dass sich Damien Chazelle nach seinem großartigen (und von mir sehr geliebten) Film Whiplash einem Film-Musical mit Ryan Gosling und Emma Stone widmet. Für mich schrie das zu sehr nach Romanze. Zu sehr nach Geschichten, die ich schon zig Mal im Film gesehen habe. Als der Titel bekannt wurde und dass sich der Film um zwei in der Traumfabrik L.A. Gestrandete drehen würde, da wurde ich auch langsam neugierig. Und als ich den ersten Trailer sah, dachte ich, dass…read more

Serien-Review: ‚Flight of the Conchords‘ Season 1 & 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Man beschäftigt sich soviel mit den Medien. Liest jeden Tag in Blogs, Webseiten, Büchern, Zeitschriften. Irgendwie geht einem aber doch immer mal was durch die Lappen. Meinem Freund, nennen wir ihn Mr. Boolean, ist es zu verdanken, dass ich ‚Flight of the Conchords‘ kennengelernt habe. Die leider nach zwei Staffeln abgeschlossene Serie erzählt rein fiktiv wie die neuseeländischen Musiker Bret McKenzie und Jemaine Clement alias ‚Flight of the Conchords‘ in die USA auswandern und sich dort irgendwie versuchen durchzuschlagen. Während die Geschichte fiktiv ist, sind es die Musiker allerdings nicht…read more

Neulich im Kino … Review zu „Whiplash“

Posted by in Film, Review

Was war ich enttäuscht, als die Kinos in meiner Stadt Whiplash zum Deutschlandstart ab dem 19. Februar ignorierten. Seitdem ich den Trailer das erste Mal gesehen hatte, wollte ich den Film so dringend sehen wie schon lange keinen mehr – außer vielleicht ‚The Imitation Game‘. Bitter. Selbst unmittelbar nach den Oscars, bei denen Whiplash ein paar Preise abgeräumt hat, lief der Film nirgends in meiner Umgebung. Dabei wollte ich ihn unbedingt mit entsprechender Dolby Surround Sound-Kulisse sehen. Ich weiß nicht, was sich verändert hat aber letzte Woche lief er dann…read more

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Fantastischer Film: Searching for Sugar Man

Posted by in Fantastische Filme, Film, Review

Inhalt Ste­phen Seger­mans Jugend ist geprägt von Sixto Rod­ri­guez’ Songs. Aber wer ist der Folk-Singer-Songwriter wirk­lich? Es ist fast mys­tisch wie sich Geschich­ten um ihn ran­ken. In Süd­afrika, Seger­mans Hei­mat, ist er bekannt wie Elvis Pres­ley. Seine Songs beglei­te­ten die Anti-Apartheid-Revolte und kenn­zeich­ne­ten das Gefühl einer Ära. Wie kann es aber sein, dass er in Ame­rika prak­tisch unbe­kannt ist, obwohl er dort lebte? Man sagt Sixto Rod­ri­guez habe sich aus Gram wegen des Miss­er­folgs in Ame­rika auf der Bühne erschos­sen. Andere sagen er habe sich vor dem Publi­kum mit Ben­zin…read more

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