Blog-Jahresrückblick 2020

Posted by in Gedanken, Internet, Inventur

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Wieder sind wir Zeitreisende, die gemeinsam auf dieses Mal 366 ereignisreiche Tage zurückblicken. 2020 hat so seine Spuren hinterlassen – das muss ich niemandem mehr erzählen, das hat jeder von uns auf die eine oder andere Weise zu spüren bekommen. Hat sich die Pandemie auf den Blog ausgewirkt!? Hat sie! Ein wenig. Inwiefern verrate ich weiter unten. Bis dahin tue ich, was ich jedes Jahr zu der Zeit gern tue und blicke auf das Jahr gemessen an Blogartikeln zurück.

Januar

Erstmal startete 2020 ganz ausgelassen mit einer Neujahrs-Sonderausgabe von Szenen für die Ewigkeit – mit einigen filmischen Tanzeinlagen! Davon mal abgesehen beginnt das Jahr natürlich auch immer mit den unvermeidlichen Rückblicken auf das Lesejahr, die Filme 2019 und geschaute Serien. ^^ Die schätzt man immer mehrmals (nur nicht wenn man sie gerade schreibt, lol). So habe ich die neulich gern gelesen um mal Revue passieren zu lassen, was mich 2019 so bewegt und beeinflusst hat. Aufschlussreich! 😀 Und was kommt häufig auch noch mit dem neuen Jahr!? Die Vorsätze. Genauer die Lesevorsätze. Meine #20Für2020 waren dieses Jahr sehr spannend – trotzdem sitze ich noch am letzten ausstehenden Buch der Liste.

Und außerdem fing das Jahr GROß an! Nämlich mit Kaijū-Filmen in 7ème art. Die zu schauen hat sehr viel Spaß gemacht. Das Spiel Dear Esther habe ich eigentlich 2019 gespielt und die Besprechung stand aus. Da es aber eins meiner Lieblingsspiele geworden ist und mich emotional sehr mitgenommen hat, wollte ich euch das nicht vorenthalten. 4 Bücher formen sich thematisch zu einer perfekten Kette, die ich versucht habe in Über das Erbe der Bücher und die Vergänglichkeit des Digitalen aufzuschlüsseln. Darin geht es um DNA, rettende Bücher und Backups. Angesichts Disney+ und Konsorten stellte ich außerdem die These auf, dass die Masse an Streamingportalen mehr Rück- als Fortschritt ist. Tatsächlich sehe ich das auch bestätigt durch die neusten Entwicklungen um die Kinostarts 2021, die teilweise zu HBO max usw. verlegt werden. Najaaaa. Der Januar ist aber auch immer der Japanuary und ich habe auch 2020 wieder teilgenommen – einer meiner Lieblingsfilme war Memories of Matsuko.

Februar

Der Februar war Oscar-Monat (wie sehen die wohl angesichts der wenigen Kinostarts 2021 aus!? Das wird nochmal spannend …) und dementsprechend gab es die 7ème art: Oscar-Edition (2020) und auch das unvermeidliche Oscar-Wunschkonzert. Mit dem Beitrag Können wir bald unseren Augen nicht mehr trauen? über Deepfakes & Undeading habe ich immerhin einen stetigen Leser erreicht ^^ – das Thema umtreibt mich immer noch sehr. Geht das nur mir so oder ist der Creepyness-Faktor ungemein hoch!? Scheinbar war ich im Februar allgemein sehr diskussionsfreudig. So handelte die monatliche Serienlandschaft von der Anime-3D- und -Realverfilmungswelle. Außerdem frage ich Goodreads oder Lovelybooks? Ich bin immer noch zufriedene Goodreads-Userin. 😉

März

Noch gepusht vom phänomenalen Oscar-Sieg Bong Joon-hos gab es in der 7ème art ihm zu Ehren eine Werkschau seiner Filme. Im März ging es dann los … Corona, Fallzahlen, Lockdown. So schrieb auch ich einen kleinen Quarantäne-Begleiter mit Tipps für mentale Gesundheit und zur Ablenkung. Und vor Allem der Botschaft: Don’t panic! Nicht ganz ernst gemeint waren hingegen die Medien, um die Pandemie-Panik zu füttern. 😉 Wo wir schon gerade beim Plattform-Vergleich waren … es gab auch den zwischen IMDb oder Letterboxd.

Coronabedingt fiel die Leipziger Buchmesse 2020 leider aus, ebenso wie das Wiedersehen mit vielen Bloggerfreunden, auf das ich mich schon gefreut hatte. Aber das Lesen fiel natürlich nicht aus und das Gemeinsam hatte nur andere Formen. So endete im März dann das gemeinsame Lesen von Daphne du Mauriers „Rebecca“ unter #VisitingManderley. Und mit der Besprechung von Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“ gab es auch gleich noch Literarische-Fundstücke in Form von fünf Weisheiten aus dem Buch, die mich sehr zum Nachdenken oder Nicken während des Lesens gebracht haben. Aus der Selfhoster-Ecke gab es auch mal wieder einen Beitrag, nämlich WordPress-Plugins, die das Self-Hoster-Leben leichter machen.

April

Wie im Leuchtturm in stürmischer See fühlten sich im Lockdown vielleicht einige von uns. Dazu passende Filme gab es auch in der Werkschau Filme, die in einem Leuchtturm spielen. nachzulesen. Da unser Arbeitsleben sich in diesen Monaten flächendeckend sehr veränderte, widmete ich mich in Netzgeflüster der Frage wie man digital Scrum macht, Webtools und dem Für und Wider analoge vs. digitale Retros. Ein paar knifflige Fälle von Büchern, deren Titel eine ganz eigene Erklärung und Bewandtnis haben, habe ich versucht in den Literarischen Fundstücken zu erklären. U.a. von Haruki Murakami und Hanya Yanagihara.

Eskapismus war und ist in diesen Wochen sehr wichtig. Ein paar Medien, die mich umgehauen haben waren u.a. das Hörbuch „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann mit reichlich Fernweh, verschrobenen Wissenschaftlern und Entdeckergeist. Fleabag hat mich zum lachen und weinen gebracht und ist eine der Serien, die mich 2020 am meisten begeistert hat. Und Stephen Kings „tot.“ (den dritten Teil der Dunkler-Turm-Reihe) fand ich enorm spannend.

Mai

Im Mai jährte sich die Traumreise nach Japan das erste Mal. Unbeschwertes Reisen wird wohl noch eine Weile ausgeschlossen sein. So zelebrierte ich mit etwas Wehmut, aber vielen schönen Erinnerungen die Japanreise in einem #ThrowbackThursday. Passend dazu gab es die Besprechung meiner damaligen Reiselektüre zweier japanischer Autor*innen Haruki Murakami „Wenn der Wind singt / Pinball 1973“ & Yōko Ogawa „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“. Da ich das Kino damals im Lockdown vermisst habe und es auch heute wieder sehr stark vermisse, kam mir der TAG sehr gelegen: Über die Bedeutung von Kino. Wenn wir wieder in die Lichtspielhäuser dürfen, werde ich wahrscheinlich über die Schwelle tanzen! Apropos Film … im Mai besprach ich den ausgezeichneten Film Burning und nahm das als Anlass über Klassenunterschiede im Film zu sprechen.

Außerdem gab es im Mai eine The Legend of Zelda: Breath of the Wild Themenwoche, weil der Hype um das Spiel real ist und auch mich ganz arg gepackt hat. Ehrlich, ich hatte Fernweh nach Hyrule als ich fertig gespielt hatte. Und zwar hart. U.a. gab es dort die Besprechung des Spiels und eine Analyse was Was „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ besser macht als andere Spiele. Einer meiner ganz großen Hypes dieses Jahr. ^^‘ Im Mai erschien dann auch (mein bisher leider einziger Beitrag) zum #OlgaLesen. Einer Aktion an der sich einige Leser und Literaturblogger beteiligten um Olga Tokarczuks Bücher anlässlich ihres rückwirkenden Gewinns des Literaturnobelpreises zu ehren. Für mich war es die Lektüre ihres Romans Gesang der Fledermäuse.

Juni

Der Juni stand ganz im Zeichen der Nippon Connection, des japanischen Filmfestivals. Denn: Corona hat’s genommen, aber auch gegeben. So fand das Filmfestival online statt und ich denke darüber waren einige Filmfans sehr sehr glücklich. 🙂 Mich eingeschlossen. Im ausführlichen Bericht ließ ich die Formate, Filme und die technische Umsetzung Revue passieren. Natürlich habe ich auch alle Filme besprochen, die ich online geschaut habe. Die Kuhle ist inzwischen aus der Couch rausgegangen, die Augen sind nicht mehr viereckig. Zu meinen Lieblingsfilmen vom Festival zählen das Feelgood-Movie My Sweet Grappa Remedies über Midlife-Crisis, Altern und Frauenfreundschaften; Extro über die Leidenschaften von Statisten beim Film, die Doku Book-Paper-Scissors über Buchdesigner und die experimentelle bis surreale Doku Cenote über Höhlensysteme in Mexiko. Das war noch nicht alles zu Filmen. In 7ème art ging es um nichts geringeres als Hackerfilme.

Ansonsten musste ich im Juni öffentlich zugeben, dass ich „erst jetzt“ das erste Mal was von Jane Austen gelesen habe. Ihr Stolz und Vorurteil hat mir mehr Spaß gemacht als ich anfangs gedacht hätte. Außerdem habe ich gelernt, dass ich offenbar ein Buch-Snob bin. (Oder auch nicht!?)

Juli

Einer meiner lange geschmiedeten Pläne ging nur so semi auf … so hätte ich ja gern im Zuge der monatlichen Filmwerkschau 7ème art die Filme von Christopher Nolan anlässlich des Kinostarts von Tenet besprochen. Der Kinostart wurde verschoben, die Nolan-Filme wurden dann doch trotzdem besprochen. Was nicht auf sich warten ließ war die dritte und letzte Staffel von „Dark“ – und ich fand sie gut. Apropos Serien: ich teilte mit euch Mein Top-Filme & -Filmreihen, die besser Serien geworden wären und habe euch gefragt, welche Filme eurer Meinung nach besser in Serie umgesetzt worden wären!?

Im Juni fand erneut ein Filmfestival online statt, aber das Far East Film Festival hat mich leider nicht so abgeholt und begeistert wie die Nippon Connection. Außerdem endete in dem Monat für mich das gemeinsame Lesen von Jules Verne „20.000 Meilen unter Meer“, das ihr unter #aufDerNautilus auf Twitter nachverfolgen konntet – und immer noch könnt! Außerdem gab es endlich mal wieder ein Literarisches Fundstück – dieses Mal Musik in Büchern (Teil 2), u.a. mit den Beatles und Gustav Mahler. Ein bisschen Geplauder aus dem Leben und Alltag von Softwareentwicklern verpackte ich in Netzgeflüster mit Code Review Anti-Patterns.

August

Aus aktuellem Anlass habe ich im August einen Mini-Themenmonat zu #BlackLivesMatter gemacht. U.a. mit einer 7ème art zum Thema Racial Profiling, Black Lives Matter und Polizeigewalt und einer Spotlight-Ausgabe dazu, u.a. mit der Besprechung von James Baldwins „Nach der Flut das Feuer“. Spotlight ist eine neue Beitragsreihe im Blog, in der ich mich einem Thema und der Darstellung in verschiedenen Medien widme. So neben #BlackLivesMatter im August auch der Figur des Kapitän Nemo in diversen Filmadaptionen und Serien. Leider hat weder das eine noch das andere viele Leser hervorgelockt oder Diskussionen gefördert. Die Auseinandersetzung mit #BlackLivesMatter finde ich immer noch wichtig. Aber ich musste auch selber merken, dass politische Korrektheit das Wandern auf einem schmalen Grad ist. Und zu Spotlight wird es hoffentlich ganz bald wieder Beiträge geben – da sind jedenfalls einige in Arbeit. 😉

Tenet kam ja dann übrigens doch noch! Ich durfte endlich wieder ins Kino, fand den Film zu glatt und habe es mir natürlich nicht nehmen lassen den zu besprechen … . Im August gab es außerdem ein kleines großes Jubiläum. Die monatlich erscheinende Reihe Fantastischer Film feierte den 100. Fantastischen Film! Zur Feier des Tages gab es auch mal wieder einen schickeren Header … . Sehr gut hat mir außerdem die Serie Devs gefallen.

September

Liegt es daran, dass ich im September Geburtstag habe oder warum gab es im September besonders viele Besprechungen zu Bücher, Filmen und Serien, die mich schwer begeistert haben? 🙂 Der Anime Dorohedoro ist brutal, heiter und irre. André Acimans „Call Me by Your Name“ hat mich nochmal mehr begeistert als der Film und beschreibt Liebe und Begehren soviel plastischer. Sophie Wennerscheids Buch „Sex Machina“ machte einen fachkundigen Querschnitt durch die Entwicklung von Technologie, Virtueller Realität und Digitalem und wirft einen Blick darauf wie das unsere Beziehungen verändert. Und darauf wo die Reise eventuell hingeht. Die Werkschau zum Magischen Realismus im Film war eine meiner Lieblingsthemen dieses Jahr. Und … das Blögchen wurde 9!

Oktober

Anlässlich Halloweens steht der Oktober immer im Zeichen von Grusel und Horror. Los geht es typischerweise mit einer Filmwerkschau, die sich dieses Mal Aliens im Film widmete. Selbstredend, dass man da weitaus mehr als sieben finden kann … . ^^ Da Oktober auch Horrorctober bedeutet, nahm ich wieder teil und fand in Autopsy of Jane Doe und Spring wohl meine diesjährigen Lieblingsfilme der Challenge. Außerdem habe ich mir Mühe gegeben den ganzen Monat über im weitesten Sinne gruseliges zu besprechen. So gab es u.a. die Review zu The Haunting of Bly Manor, außerdem zu David Mitchells Schauerroman „Slade House“ und der Hörspiel-Vertonung von Neil Gaimans ikonischem „The Sandman“, das mir sehr gut gefallen hat. Der Herbst ist aber nicht nur Trick or Treating und filmische Blutfontänen, deswegen habe ich in der Serienlandschaft mal Serien-Tipps von Hygge bis Halloween gesammelt.

November

Und wie heißt es doch so schön … ? Nach der Filmchallenge ist vor der Filmchallenge. So wurde der November im Heimkino zum Noirvember. Mein Lieblingsfilm aus der Challenge war Die Nacht des Jägers – großes Kino! Auch die Serie The Americans hat mich sehr mitgenommen und die letzte Staffel war eine Wucht. Ich kann das Spionage-Drama nur immer wieder empfehlen, es lohnt sich wirklich. Auch im November: der Vergleich der Adaptionen von Daphne du Mauriers „Rebecca“ – was macht die Neuverfilmung anders als Hitchcock einst? Eigentlich gar nicht geplant, aber dann ein Selbstläufer war die Werkschau zu Sherlock-Holmes-Filmadaption. Egal ob getreu der Literaturvorlage, Young Sherlock & Watson, Watson als echtes Genie und Holmes als angeheuerter Schauspieler ohne deduktiven Fähigkeiten, die Spielarten waren zahlreich … das hat richtig Spaß gemacht! Und aus der Berufsecke gab es auch noch etwas – nämlich Scrum Anti-Patterns und was einem alles gruseliges begegnen kann, wenn man nach Scrum arbeitet, aber nicht alle darunter dasselbe verstehen. 😉

Dezember

Bevor das Jahr endet und der kurze aber intensive Monat der Rückblicke beginnt (ihr wisst schon, dieser 13. Monate, den es nur für Blogger gibt ^^‘), versuche ich im Dezember immer noch ein paar Besprechungen der Medien unterzukriegen, die mich im Jahr besonders begeistert haben, für die ich aber bisher nicht die passenden Worte fand. So beispielsweise für Yōko Ogawas surrealistisch angehauchten Roman Der Ringfinger, die Deluxe Edition von Junji Itōs Horror-Manga Uzumaki – Spiral Into Horror oder Michel Fabers keinem Genre zuordbarem Das Buch der seltsamen neuen Dinge. Der Monat steht gemäß der typischen Lesesessel-Jahreszeit offenbar eh im Zeichen der Literatur, denn es startete auch relativ spontan noch eine Leserunde. 🙂 Undzwar unter #BarkisWill das gemeinsame Lesen von Charles Dickens unerwartet amüsantem Roman David Copperfield. Lange geplant, endlich online gegangen: die Literarischen Weihnachts-Fundstücke in Form von 3 Weihnachtsbüchern, u.a. Maja Lunde & Lisa Aisatos Die Schneeschwester.

Apropos Weihnachten … endlich gibt es einen queeren Weihnachtsfilm – Happiest Season ist queeres, Popcornkino mit reichlich Weihnachtsflair und hat mir sehr viel Spaß gemacht. In der Dezember-Serienlandschaft gab es außerdem eine kleine Zusammenfassung der jüngsten Aufreger und Ereignisse um das Finale der 15 Jahre(!) laufenden und kürzlich mit einer Finalstaffel abgesetzten Serie Supernatural. Denn die hat leider bewiesen wie man sich einerseits vor dem Fandom verneigt, es aber trotzdem ein bisschen verkacken kann. Wann haben Serien zuletzt ein Fanship canon gemacht? Ist schon etwas episch. 2020 war wohl sehr anders … um es mal vorsichtig auszudrücken. Es gab unheimlich viele Einschränkungen, aber auch unerwartete Chancen. So wird hier und da sicherlich umgedacht wie wir arbeiten und leben. Wie aber geht es in 2021 weiter? Ich freue mich schon unendlich auf den ersten Kino- oder Theaterbesuch nach so langer Zeit und bin gespannt wann das sein wird. Die 21 guten Gründe für 2021 stelle ich mal auf, auch wenn nicht klar ist, wann wir zur Normalität zurückkehren und ob alle Startdaten so bleiben. Denn wenn uns das Jahr 2020 eins gelehrt hat, dann ist das geduldig zu bleiben und zu improvisieren.

Und vor Allem: Danke ♥

2020 hat mir der Blog irre viel Spaß gemacht – und das natürlich zum Großteil dank euch! Deshalb schicke ich wie immer ein riesengroßes Dankeschön nach draußen zu allen Leser*innen, Bloggerkolleg*innen und Freunden, die hier mit mir diskutieren und auch mit ihren Blogs die Landschaft bunter machen. Das Miteinander gefällt mir sehr, Jahr um Jahr. Und für mich geht es erstaunlicherweise ins zehnte Jahr. Wow … wie die Zeit fliegt! Ich habe 2020 viele neue Blogs kennen gelernt und als Konsequenz des Lockdowns und der Einschränkungen tatsächlich etwas ausgewogener Zeit investiert. Es fiel mir nie so leicht wie dieses Jahr mit dem Bloggen, Blogs lesen und Kommentare beantworten hinterherzukommen. Langjährige Leser wissen, dass ich meist meine Ups and Downs hatte was v.A. das Kommentare beantworten betrifft. Dafür brauch es in Zukunft dann hoffentlich keine Pandemie … ich denke ich habe daraus gelernt und v.A. das eine oder andere aufgearbeitet.

Der Blog im Jahr 2021 … was kommt, was geht

2020 habe ich mir ja einige wenige, lockere Vorsätze gemacht und sogar eingehalten. Eine ausgewogene Mischung aus Kategorien wollte ich schaffen. Bspw. mehr Gedanken, Szenen für die Ewigkeit, usw. Mehr Film- und Serientalks. Aber wie das eben so ist mit Vorsätzen habe ich die Anfang des Jahres besser eingehalten als später. ^^ Mit der Stetigkeit bleibt aber auch nicht allzu viel Platz für Neues. Aber eine neue Kategorie gab es doch: Spotlight. 🙂 Bisher gab es immer Beiträge, die entweder nur von Filmen, Büchern oder Serien handeln. Jetzt gibt es den Mix. Ich mag die Kategorie sehr, auch wenn sie noch nicht soviel Aufmerksamkeit bekam. Insgesamt war es aber ein sehr schönes Jahr für den Blog. Verglichen mit anderen Jahren war es aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie einfacher eine … naja ich nenne es mal Work-Life-Blog-Balance aufrecht zu erhalten. Und ich habe in meinem Feedreader beobachtet, dass das einigen anderen auch so ging. Aber anders als in den Vorjahren gab es hier keine großen Fokusthemen wie ehemals den Russischen Herbst, sondern einen Hauch mehr Eskapismus, der auch in Anbetracht all der Covid-Nachrichten und -Zahlen höchst willkommen ist. Es waren mehr Themenwochen wie beispielsweise die rings um die Nippon Connection oder meinen kleinen „Zelda: Breath of The Wild“-Hype.

Was wünsche ich mir für 2021? Neben vielen persönlichen Wünschen und Hoffnungen für den Blog eigentlich einfach, dass es so bleibt wie bisher. Dass ich weiterhin so viel ohne Stress bloggen kann, dass ihr weiter mitlest, dass meine vielen geschätzten Bloggerkollegen und -freunde dran bleiben und dass ich wie 2020 vorgemacht auch 2021 stetig eure Kommentare beantworte. 😉 In dem Sinne … kommt gut ins neue Jahr!

The amazing photos source is …
Wilhelm Gunkel on Unsplash

Es ist nicht alles nur bloße Zeitreise. Ich hoffe auch immer noch, dass der eine oder andere Artikel, der nicht viele Kommentare erhalten hat, hier vielleicht doch noch angeklickt wird. Vermutlich sollte ich mich aber einfach freuen, wenn ihr überhaupt den hier bis zu Ende gelesen habt. LOL. Schreibt doch mal piep in die Kommentare, falls ihr bis hierher gekommen seid. XD Falls ihr auch Rückblicke schreibt, lest ihr die eigentlich auch gerne nochmal hinterher?