Miss Booleana

Bücher zur Japan-Reisevorbereitung: „Japan spielend in 60 Schritten“, Marco Polo, Lonely Planet, „Tokio – Die besten Geheimtipps“

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Unvorbereitet auf Reise zu gehen halte ich generell für eine schlechte Idee. Es sei denn man sucht das große Abenteuer. Die ganzen Blogs und Youtube-Kanäle da draußen stellen inzwischen eine echte Alternative zum klassischen Reiseführer da. Manchmal fehlt dort aber das „bigger picture“. Oder anders ausgedrückt der „kompakte Rundumschlag“ über das Reiseziel und was einen dort erwartet. Daher lese ich bei den meisten Reisen tatsächlich noch den klassischen guten alten Reiseführer. Bei der Größenordnung die die Japanreise für mich einnahm (emotional, finanziell) leistete ich mir dieses Mal sogar mehrere. Generell…read more

Rückblick: Juli 2019

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Ich schwitze, ihr schwitzt, wir schwitzen Zumindest gehe ich jetzt davon aus, dass euch auch so warm wie mir war 😉 Der Juli war ganz schön knackig. Ich bin nicht böse, wenn der Sommer im August einen Gang zurückschaltet. Zumal es dann auch straff auf meinen Geburtstag und nächsten Urlaub zugeht. Krass wie die Zeit vergeht, wenn man mal überlegt, dass ich hier immer noch über den letzten Urlaub schreibe. Wer natürlich im Juli Urlaub hatte, der konnte sich zumindest mal über so richtiges Sommerwetter freuen. Bei mir war v.A….read more

Japanreise: Tag 8 – Weissagung in Kanda, Otakuszene in Akihabara und Odaiba besuchen

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Nachdem wir am Vortag irgendwie „raus“ waren und hauptsächlich abgelegenere Stadtteile besuchten, wollten wir langsam mal in die Animeszene Tokyos eintauchen. Wir fingen mit Akihabara (kurz „Akiba“). Der obligatorische Tempelbesuch darf dabei nicht fehlen. Immerhin neigte sich unsere Reise bereits dem Ende entgegen. Umso bewegter war der Tag. Aus Spaß mal Hentai-Etagen in Mangastores besuchen, mit Weissagungen das Glück herausfordern und feststellen wie schön doch Odaiba ist. Der Kanda-Schrein und das „Weissagungs-Dilemma“ Da das Viertel Kanda dicht an Akihabara liegt, wollten wir uns den großen, lokalen Schrein nicht entgehen lassen….read more

Fantastischer Film: Ich bin die Liebe

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Die Recchis sind eine reiche und angesehene Unternehmer-Familie, die seit mehreren Generationen eine Textilfirma leiten. Es ist die Art Familie, bei denen man eigentlich vermuten würde, dass man sich gegenseitig „siezt“. Der Großvater gibt die Geschäfte an seinen Sohn Tancredi Recchi (Pippo Delbono) und seinen Enkel Edoardo (Flavio Parenti) ab. Tancredis Frau Emma (Tilda Swinton) ist für alle in der Familie eine Konstante, der Anlaufpunkt für ihre Sorgen und diejenige, die im Stillen alles lenkt. Aber während draußen die großen Partys steigen, zieht sie sich zurück. Man spürt deutlich, dass…read more

Japanreise: Tag 7 – Ghibli Museum, Winkekatzen in Setagaya und Tokyo Skytree

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Ein, zwei, drei Mal quer durch Tokyo hieß es für uns an einem Montag am Juni. In der Reiseplanung fiel alles, bei dem wir nicht so recht wussten, wann wir es besuchen sollen auf diesen Nachmittag. Hauptsächlich weil der Vormittag durch einen nicht änderbaren Fixtermin ausgebucht war und keine andere Sehenswürdigkeit in der Nähe lag: wir würden morgens das Museum des legendären Studio Ghibli besuchen! Dafür muss man im Voraus Karten bestellen – wie erfährt man u.a. bei dem Wanderweib in einer ausführlichen Anleitung. Keine Frage – als großer Fan…read more

Wir lesen … „Exhalation“ von Ted Chiang #exchianging – Zwischenfazit

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Mir kommt es so vor, als ob ich gerade erst die Ankündigung unseres gemeinsamen Lesens geschrieben hätte. Zwei Jahre nachdem wir gemeinsam Ted Chiangs „Stories of your Life and Others“ lasen, haben sich Kathrin, Voidpointer und ich für Ted Chiangs aktuelle Kurzgeschichtensammlung „Exhalation“ zusammengetan. Fast ein kleines Jubiläum 😉 Ihr könnt unsere Eindrücke wie immer auf Twitter verfolgen – dieses Mal unter dem Hashtag #exchianging. Da ich jetzt etwas über die Hälfte gelesen und viele Eindrücke gesammelt habe, drängt es sich förmlich auf die Gedanken in einem Zwischenfazit festzuhalten. „The…read more

ausgelesen: William Gibson „Neuromancer“ (engl. Ausgabe)

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Manchmal ist es schwerer als sonst. Vier Monate habe ich es vor mir hergeschoben eine Besprechung zu Neuromancer zu schreiben. Dabei habe ich damals mit viel Enthusiasmus zu dem Buch gegriffen. Nicht nur, dass es ein Teil meiner 19 Bücher für 2019 war, es war auch mehrere Jahre auf meiner To-Read-Liste. Zufälligerweise wurde es im Buchclub vorgeschlagen und ich war Feuer und Flamme es zu lesen, wenn mir der Zufall schon so gut zuspielt. Die Sprawl-Trilogie von William Gibson gilt als die Geburt des Cyberpunk zusammen mit dem fast parallel…read more

Japanreise: Tag 6 – flanieren in Roppongi, Karaoke und Nachtleben in Shinjuku

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Nach unserem Ausflug nach Kyōto mit dem Fushimi Inari Schrein, Bambuswald, aber auch vielen Menschen war die Frage wie wir an einem Sonntag möglichst Menschenmassen in Tokyo umgehen. Die Wahl fiel auf Roppongi. Denn große Tourist Traps wie die sehr bekannten Tempel Tokyos würden wir an einem Tag an dem auch die arbeitende tokyoter Bevölkerung frei hat tunlichst meiden. Und es mal an einem Tag etwas ruhiger angehen zu lassen schien ganz passend. Abends gäbe es dann das Kontrastprogramm: wir wollten uns in das Nachtleben Shinjukus stürzen. Und u.a. Karaoke…read more

Blogophilie Mai-Juni 2019

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Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, war ich im Mai etwas beschäftigter als sonst. Und hatte nur das eine im Kopf. Japan. 😀 Und aufgrund diverser anderer Widrigkeiten musste ich manches hier leider etwas aufschieben. Aber nun soll es endlich die Blogophilie geben – dieses Mal eben für zwei Monate. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich im Mai aus zeitlichen Gründen vieles geskippt habe. Mit einem weinenden Auge. Daher findet ihr hier dieses Mal auch hauptsächlich Artikel aus dem Juni. So oder so war die Bloggerlandschaft groß…read more

Netzgeflüster: Scrum – zwei Ansätze für eine Retrospektive und wann sie Sinn machen (Sailboat, DAKI)

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Arbeitet man im Team zusammen, bietet es sich an nach einem Arbeitsabschnitt (wie einem Sprint, wenn man nach der SCRUM-Methodik arbeitet) eine Retrospektive zu machen, kurz Retro. Das sind Rückblicke, zu denen man idealerweise das ganze Team versammelt und jeden aufzählen lässt, was seiner/ihrer Meinung nach gut lief und was verbessert werden kann. Das sorgt erstens dafür, dass das Team Gehör findet und zweitens kann man Probleme identifizieren und idealerweise werden diese dann nicht wiederholt. Als Scrum Master brauchte ich neulich mal zwei „analoge“ Retros, d.h. welche bei denen das…read more