Miss Booleana

Serien-Besprechung: „Picnic at Hanging Rock“

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Manche Filme, Serien oder Bücher lungern so in der Peripherie, am Rand der Wahrnehmung herum. Hört man ihren Namen, klingelt’s irgendwie. Der eine oder andere Blogger hat sicherlich schon mal darüber geschrieben, ich gelesen. Als ich das erste Mal von der Serienadaption von „Picnic at Hanging Rock“ hörte, war ich jedenfalls schnell angefixt, obwohl ich weder den zugrunde liegenden Roman von Joan Lindsay kenne, noch die Verfilmung von Peter Weir aus dem Jahr 1975. Leider tat man mir nicht den Gefallen die Serie in das Programm einer meiner abonnierten Streaminganbieter…read more

ausgelesen: Stephen King „tot.“ (Der Dunkle Turm #3)

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Die Leute hatten Recht. Es reicht nicht den ersten Band der Dunkler-Turm-Reihe zu lesen, um einen Eindruck zu bekommen wie Rolands Welt ist und wie sich die Reihe anfühlt. Deswegen ist es ja eine Reihe. Wenn ihr mich fragt, darf man auch nicht den zweiten Teil als Referenz heranziehen. Man sollte noch den dritten lesen. Das ist tough, aber es lohnt sich. Leichte Spoiler zu Teil zwei lassen sich in dieser Besprechung nicht vermeiden. Trüben aber sicherlich aufgrund der bloßen Masse an Handlung nicht das Leseempfinden. Im dritten Teil erleben…read more

ausgelesen: Stephen King „Drei“ (Der Dunkle Turm #2)

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Reihen. Nicht mein Ding. Trotzdem habe ich immer wieder gehört, „wenn du ein Stephen-King-Fan bist (oder warst), dann musst du doch die Dunkler-Turm-Reihe lesen!“ Meine erste Begegnung damit war so-so. Es gibt vieles was mir daran nicht passte, aber genug um neugierig zu sein. Da ich jetzt wieder so einen Funken empfinde, wird es mal Zeit den zweiten Band zu besprechen, um den dritten endlich zu lesen. Der zweite hat irrsinnigerweise den Namen „Drei“ – ein Schelm, der sich das ausgedacht hat. Im englischen Original heißt der eigentlich The Dark…read more

Serien-Besprechung: „Fleabag“ Season 1 & 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Als vor ein paar Jahren schon mal alle über „Fleabag“ redeten, war ich gar nicht so unbedingt angefixt. Comedy hat es bei mir immer recht schwer und ich gestehe die schnell auszuklammern und gar nicht erst auf die Watchliste zu setzen. Als ich neulich mehr aus Zufall und Laune doch mal rein schaltete, lernte ich schnell, dass „Fleabag“ was besonderes und bei weitem nicht so einfach in die Schublade zu stecken ist. Vielleicht wird es die beste Serie, die ich dieses Jahr gesehen habe. Wie konnte ich Fleabag ignorieren?? Reviews…read more

Serienlandschaft: Buch-Besprechung „The Art and Making of Hannibal: The Television Series“

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Als Fan „schöner“ Bücher und begeisterte Serien-Guckerin bin ich schnell angefixt, wenn ich mal ein Buch über eine Serie sehe. Es gibt halt schon echt schöne Stücke mit willkommenen Einblicken in den Prozess der Serienschöpfung. Ähnlich gern wie ich die Making-Ofs und Setberichte in den Extras der BluRays oder DVDs schaue, blättere ich gern durch solche Bücher. Da steckt ein bisschen die Sehnsucht der Außenstehenden drin, die irgendwie gern zu dieser Welt der Film- und Serienschaffenden gehören würde, aber eben ganz wo anders gelandet sind. Als ich letztes Jahr die…read more

Serien-Besprechung: „Dracula“ (2020)

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Als bekannt wurde, dass Mark Gatiss und Steven Moffat sich nach BBCs Sherlock und Doctor Who wieder eines bekannten Stoffes annehmen würden, waren da sofort Erwartungen. Ein neuer, mutiger Anstrich? Nicht zu erahnende Twists und starke Story-Kniffe? Ein Make-Over, das erneut ein diverses Publikum anspricht? Vielleicht sogar wieder eine Modernisierung? Würde dieser Dracula mit finsteren Absichten auf Tinder swipen? Seine Opfer auf Facebook stalken? Wenn Sherlock so ein Riesenerfolg war, dann zieht Dracula vielleicht mit der bewährten Formel nach? Und vermissen wir nicht unseren Sherlock? Da wäre so ein Dandy-Dracula…read more

Das gehörte Wort … Hörbuch-Besprechung zu „The Monster Collection“

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Als Teenager war ich sehr interessiert an Literatur und ambitioniert. „Diese Klassiker – die muss man scheinbar kennen. Redet ja heute noch jeder drüber.“ Nahm mir vor die Dreifaltigkeit aus Mary Shelleys „Frankenstein“, Bram Stokers „Dracula“ und Robert Louis Stevensons „Dr Jekyll & Mr Hyde“ zu lesen. Damals begann ich mit Frankenstein und scheiterte kläglich. Zu ältlich (heute würde ich eher sagen hochtrabend oder vornehm) der Schreibstil für meine damaligen ca dreizehnjährigen Lesegewohnheiten. Zu lange musste ich vor lauter Rahmenhandlung auf Frankensteins Monster warten. Wann kommt es denn nun endlich??…read more

7ème art: Filme, die in einem Leuchtturm spielen

Posted by in 1980, 2001, 2016, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Creature Horror, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Historienfilm, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spanien, Spielfilm, Splatterfilm, Superheldenfilm, Trashfilm, UK, USA

Was mir schon bei Into the Unknown sehr viel Spaß gemacht hat, probiere ich heute mal mit einem anderen Motiv bzw einer anderen Kulisse, vor der ein Film spielt. Warum aber Leuchttürme? Weil das Motiv des Leuchtturms an der rauen Klippe vor tosender See eine eigentümliche, einsame Romantik für mich ausstrahlt. Schließlich begab sich zumindest früher ein*e Wärter*in in Isolation um der Schifffahrt (nicht nur aber vor Allem) in Not als unverzichtbare Hilfe zu dienen. Eine meiner frühesten Filmerinnerungen ist einer um eine Gruppe Teenager, die ein Geheimnis lüftet, das…read more

Fantastischer Film: Erinnerungen an Marnie

Posted by in 2014, Animationsfilm, Coming-of-Age, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Japan, Literaturverfilmung, Review

Erinnerungen an Marnie handelt von der zwölfjährigen Anna, die bei ihrer Pflegemutter in Sapporo (Japan) lebt. Sie hat Asthma und ihr Zustand verschlimmert sich immer mehr. Aber auch ihr emotionaler – sie zieht sich sehr zurück und ihre Mutter weiß sich nicht zu helfen, Anna redet nicht mir ihr darüber. Sie schickt das Mädchen in den Norden Hokkaidōs, um sich dort in dem Küstenstädtchen an der frischen Luft bei Verwandten zu erholen. Da Anna eine Mauer um sich errichtet, die mit Nähe nicht einzureißen ist, hilft vielleicht Abstand. Aber was…read more

ausgelesen: Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“

Posted by in ausgelesen, Review

Zur Zeit seiner Veröffentlichung im englischsprachigen Original 2015 bis zur Zeit der deutschen Erstauflage 2018 ging Hanya Yanagiharas Buch wie ein Gespenst in den Literaturgesprächen und der Blogosphäre um. Jeder schien es zu lesen, zu besprechen und es schien nur zwei vorrangige Meinungen und Gefühle zu geben: Abneigung oder Liebe. Für die einen schien es das beste Buch zu sein, das sie je gelesen haben; für die anderen prätentiös und formelhaft. Viele empfanden das Buch als eines, das sie auf der Suche nach einem Happy End für geschundene Seelen an…read more