Miss Booleana

Serien-Besprechung: „The Haunting of Bly Manor“

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The Haunting of Hill House war die Seriensensation des Herbstes 2018 und hat gezeigt, dass die klassische Geistergeschichte längst nicht so eingestaubt und piefig ist wie ihr Ruf. Emotional, schockierend, fordernd – es gibt wenige, die „Hill House“ gesehen haben und nicht ergriffen und vom Hype infiziert waren. Serienschöpfer Mike Flanagan und Netflix arbeiteten erneut zusammen und wieder wurde ein Klassiker der Schauerliteratur adaptiert – you’ve been expected. Besprechung ist spoilerfrei. Another Haunting Als Au-Pair Dani Clayton (Victoria Pedretti) 1987 den Job als Kindermädchen der betuchten Wingraves ergattert, bringt sie…read more

Das gehörte Wort … Hörbuch-Besprechung zu „Der Club Dumas“ von Arturo Pérez-Reverte

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Hemator ist mein Nummer 1 Influencer was beispielsweise Hörbücher und Lovecraft anbelangt. In seinem Artikel Art of Adaption: Die neuen Pforten verglich Andreas aka Hemator die Vorlage „Der Club Dumas“ und den Film „Die neun Pforten“ und verblüffte mich mit dem Fakt, dass die Filmadaption einfach mal einen großen Handlungsstrang komplett weglässt. Einen, der quasi fünfzig Prozent der Handlung ausmacht. Das ist viel. Bis dahin kannte ich nur Polańskis Adaption und habe voll der Neugier das Hörbuch nachgeholt. Kurz umrissen handelt das Buch von dem „Bücherjäger“ Lucas Corso, dem eine…read more

Horrorctober 2020 – Woche 4 („Hagazussa“, „John Dies at the End“ & „Die Farbe aus dem All“)

Posted by in 2012, 2017, 2019, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Milieustudie, Österreich, Review, Science-Fiction, Serienlandschaft, Spielfilm, Trashfilm, USA

Der „Horrorctober schreitet voran! Und ich bewege mich auf die schwammige Zone in der Challenge-Mitte zu. Da schaue ich meistens Filme, die ich unrühmlich den „Rest“ nenne. Klingt nicht nett, ich weiß. Aber es ist weniger schlimm gemeint als es wirkt. Das sind eben die Filme, an die die Erwartungen gruselig zu sein nicht immens hoch sind. Denn die hebe ich mir gern für Halloween selbst oder die Tage unmittelbar davor auf. Und ich bin nicht übermäßig neugierig auf sie, sonst hätte ich sie gleich zu Anfang des „Horrorctober“ geschaut….read more

Fantastischer Film: Hexen hexen

Posted by in 1990, Fantastische Filme, Film, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, UK, USA

Jetzt wo dieser Schauerklassiker meiner Kindheit neu verfilmt wird, kann ich es mir nicht nehmen lassen den nochmal zum Fantastischen Film zu küren. 🙂 Der im Original als The Witches betitelte Film erschein 1990 und basiert auf einem Kinderbuch von Roald Dahl, das auch kürzlich nochmal als Comic adaptiert wurde wie man u.a. bei meiner sehr geschätzten Bloggerkollegin Sandra  nachlesen kann. 🙂 Dieser Roald Dahl taucht doch echt immer wieder dort auf, wo ich ihn nicht erwartet hätte! Seine Feder entsprang u.a. Charlie und die Schokoladenfabrik oder auch der fantastische…read more

ausgelesen: David Mitchell „Slade House“

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Bis hierhin war es ein langer Weg. Seitdem Slade House erschien, wollte ich es lesen. David Mitchell hat mich mit seinem Cloud Atlas schwer begeistert und auf seine Interpretation von Horror hatte ich richtig Lust. Dank der Buchblogosphäre habe ich mitbekommen, dass Slade House wohl lose auf Die Knochenuhren basiert. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Buch sogar schon im Regal – auch gekauft, weil mich der Name lockte. Aber seitdem stehen gelassen, weil es ein Fantasybuch ist und mir das selten wirklich liegt. Irgendwie rang ich mich aber letztes…read more

ausgelesen: Lars Franke „Spukgeschichten aus Sachsen“

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An den Spukgeschichten aus Sachsen blieb mein Auge hängen, weil ich eine Weile in Sachsen gewohnt habe und Spukgeschichten selten widerstehen kann. 🙂 Neulich war das Buch mit im Gepäck als ich mich anlässlich eines Wander-Urlaubs in der Sächsischen Schweiz in Sachsen rumtrieb. Gruseliges zwischen Neiße und weißer Elster ist der Untertitel – der manchmal mehr, manchmal weniger hält was er verspricht.

Netzgeflüster: Game-Besprechung „BioShock“ (PS4)

Posted by in Games, Netzgeflüster, Review

Bin ich schon ein Retro-Gamer, wenn ich ein Spiel zocke, das 2007 erschien? Oh ihr solltet mich sehen, wenn ich auf dem GameBoy Color „Pokémon: Blaue Edition“ spiele. 🙂 Tatsächlich war „BioShock“ für mich immer nur ein „Begriff“ bis mir Kollegen davon vorschwärmten und die Reihe in höchsten Tönen lobten. Als ich dann die Collection mit „BioShock“, „BioShock 2“ und „BioShock: Infinite“ remastered und v.A. ziemlich günstig sah, bekam ich schon Lust. Und so hieß es jetzt vor Kurzem … Willkommen in Rapture! Wir spielen die Figur Jack, der einen…read more

ausgelesen: Neil Gaiman, Rafael Scavone, Rafael Albuquerque & Dave Stewart „A Study in Emerald“ (engl. Ausgabe)

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Lovecraft und Sherlock Holmes‘ Kosmos im Crossover!? Scheint nicht zu gehen, klingt aber irgendwie interessant? Dann aufgepasst: Neil Gaimans A Study in Emerald erschien zuerst im Kurzgeschichtenband Fragile Things (Zerbrechliche Dinge), bevor es 2018 bei Dark Horse unter künstlerischer Umsetzung von Rafael Scavone, Rafael Albuquerque und Dave Stewart als Comic adaptiert wurde. In Deutschland ist A Study in Emerald im Dantes Verlag als Eine Studie in Smaragdgrün erhältlich. Dass ich zur englischen gegriffen habe, liegt daran, dass es zu dem Zeitpunkt des Kaufs noch nicht auf Deutsch veröffentlicht war. Der…read more

Das gehörte Wort … „The Sandman“

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Vor Kurzem erschien Neil Gaimans zuvor bei DC veröffentlichte Comicreihe als Audible exklusives Hörspiel. Meine Freude konnte kaum größer sein, schließlich wollte ich schon jahrelange die Reihe verfolgen. Das Lesen habe ich bis jetzt jedes Mal abgebrochen, da die Illustrationen (zum Großteil) leider so gar nicht meinen Geschmack trafen. Dabei hatte ich immer so eine Ahnung, dass mir die Reihe inhaltlich sehr gut gefallen würde. Was tun?? Vielleicht später einsteigen? Nur bei bestimmten Bänden? Passte mir auch nicht. So sollte ich Sandman-los bleiben bis endlich die Netflix-Serie rauskommt? Hmpf. Aber!…read more

Horrorctober 2020 – Woche 2 („The Autopsy of Jane Doe“ & „Die Farbe“)

Posted by in 2010, 2016, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Review, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, USA

Bei nur zwei Filmen diese Woche könnte man jetzt denken, dass ich angefangen habe zu schwächeln – mitnichten! 😀 Warum, erfahrt ihr in dem Beitrag. Und wahrscheinlich habe ich den besten Film meiner Horrorctober-Liste diese Woche schon gesehen … . Ohne es zu ahnen, hatte ich übrigens zwei Mal André Øvredal in  der Liste. Bevor ich aber „Scary Stories to Tell in the Dark“ schaue, wurde „The Autopsy of Jane Doe“ nun meine erste Begegnung mit Øvredals Filmografie. Außerdem mit dabei: Lovecraft in Deutschland!