Miss Booleana

ausgelesen: Haruki Murakami „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“

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Da habe ich das Buch kaum aus der Hand gelegt, da juckt es mich ja schon etwas in den Fingern Gefährlich Geliebte doch noch zu lesen. Die meisten wissen wahrscheinlich Bescheid über das Zerwürfnis des Literarischen Quartetts und den Krach, der letzten Endes Sigrid Löffler dazu brachte auszusteigen. Gestritten wurde eben über Haruki Murakamis Buch Gefährliche Geliebte, damals noch in einer Ausgabe, die aus dem Amerikanischen übersetzt wurde. Als ich 2017 mal einen Vortrag von Ursula Gräfe hörte, die heute so ziemlich alles von Murakami übersetzt, schlaute sie das Publikum…read more

NOIRvember 2018 – Zwischenfazit („Der dritte Mann“, „L.A. Confidential“, „Asphalt Dschungel“, „Shimmer Lake“)

Posted by in 1949, 1950, 1997, 2017, Film, Gangsterfilm, Heist/Caper Movie, Kanada, Komödie, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Täusche ich mich oder hat der NOIRvember meine unmittelbare Bloglandschaft nicht oder kaum erreicht? Vielleicht hat ja doch noch der eine oder andere Lust mitzumachen. 😉 Beim NOIRvember geht es darum „film noir“ zu schauen, d.h. Filme, die im weitesten Sinne Kriminalfilme sind. Klassische Vertreter des Kinos der 40er und 50er Jahre vereinen oftmals eine pessimistische Weltsicht und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Nicht selten wird jemand durch eine dunkle Gasse verfolgt, ein Detektiv ermittelt, eine Femme Fatale weiß mehr als sie vorgibt und auch heute noch ist film…read more

Blogophilie Oktober 2018

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Wie? Ist der Oktober wirklich schon so lange her? Kommt mir wie gestern vor. Vielleicht wegen all der guten Dinge, die ich da gelesen habe 😉 For non-german-readers: ‚Blogophilie‘ is a collection of blogposts I really liked and would like to share with others. So if you’re featured here, then it’s because you’ve done something great. Filme, Serien, Lite­ra­tur, Manga, Anime und andere Sachen die Spaß machen JIRO TANIGUCHI: „IM JAHRTAUSENDWALD“ Kathrin schrieb auf ihrem Blog über das letzte und leider unbeendet gebliebene Werk des großartigen Manga-Künstlers Jirō Taniguchi. Einem…read more

Netzgeflüster: Serien, die IT können … „Person of Interest“

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Zu oft, wenn es in einer Serie ohne große Geschütze nicht weiter geht, kommt entweder einer mit viel Waffen vorbei, irgendwas explodiert oder plötzlich hat einer der Hauptcharaktere das hacken gelernt und rettet den Tag. Oder er ruft seinen Cousin an, der zufällig der weltbeste Hacker ist. Pausiert man dann und schaut sich an, was er da schreibt, stehen da Farb-Codes oder der Inhalt irgendeiner Oldschool-Webseite. Informatik ist in Filmen leider selten realweltlich dargestellt, weil oftmals zu komplex und rein visuell zu unspektakulär für die breite Masse. Leider. Aber ab…read more

Animeserien-Besprechung: „After the Rain“ & „Die Braut des Magiers“ Season 1

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Wenn ich mir die Liste der Anime so anschaue, die ich dieses Jahr gesehen habe, dann sind das v.A. „Naruto Shippuuden“-Staffeln, um die Serie endlich mal zu beenden 🙂 , und ein paar verstreute Klassiker unter den Anime, die ich ewig schon mal sehen wollte und ein paar relativ aktuelle Neuerscheinungen. Um zwei davon soll es heute gehen. Reviews sind selbstverständlich spoilerfrei. „Die Braut des Magiers“ Season 1 Die 16-Jährige Japanerin Chise hatte sich und ihr Leben schon aufgegeben. Nachdem ihr Vater die Familie überraschend verließ, beging ihre Mutter Selbstmord…read more

Ukrainischer Herbst: Hörbuch-Besprechung zu Natascha Wodins „Sie kam aus Mariupol“

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Als ich mir meine Literaturliste für das Projekt Russischer Herbst aussuchte, war klar, dass ich über den Tellerrand schauen wollte. Es gab vieles, dass ich über Russland nicht wusste. Aber eines wusste ich: dass die russische Geschichte die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und seiner Nachbarländer mit einschließt. Die Ukraine und das was dort nach so vielen Jahren immer noch an Unruhen herrscht, würde ich nicht vergessen. Und so wollte ich unbedingt noch zwei große Kriterien auf meiner Literaturliste erfüllt sehen: 1. eine weibliche Autorin zwischen all den Bulgakows, (L.) Tolstois…read more

Serienlandschaft: Moral in Serienjunkie-Land, oder: was ich gern sehen würde, aber nicht kann

Posted by in Review, Serienlandschaft

Jeden Monat wälze ich meine bevorzugten (Online) Magazine und sehe nach, was da an neuen Serien startet, was an DVDs erscheint und was im deutschen Free-TV und den gängigen Streaming-Portalen veröffentlicht wird. Das ganze kippe ich dann meistens in meine bevorzugte Notizen-App. Jaja, ich bin organisiert. Und traurig. Denn da gibt es einen Stapel, der immer größer wird und sich scheinbar nie abbaut oder nur sehr selten. Da gibt es nämlich Serien, die ich einfach nirgends schauen kann. Und das ärgert mich. Aber was sind schon die Alternativen für die…read more

Literarische-Fundstücke: Famous First Words (I)

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In den Literarischen Fundstücken soll es um bemerkenswertes rund um das gelesen Wort gehen. Um die Dinge, die hängen bleiben. Und man sagt ein erster Eindruck lässt sich nicht wiederholen. Die ersten Sätze eines Buches können also durchaus hängen bleiben und vielleicht formen, was wir von dem Buch erwarten, auf das wir uns für die nächsten Tage und Wochen unseres Lebens einlassen. Es gibt dabei sicherlich einige „famous first words“, die so berühmt und charakteristisch für ein Buch sind, dass sie jeder kennt.

ausgelesen: Paul Auster „4 3 2 1“ (engl. Ausgabe)

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Als ich das erste Mal von 4 3 2 1 hörte und im Zusammenhang damit von Paul Auster las, hatte ich das ungute Gefühl etwas verpasst zu haben. Paul Austers Bücher hatten bisher meinen Weg nicht gekreuzt. 4 3 2 1 klang besonders, mutig und ein bisschen speziell. Es handelt von vier Versionen des Lebens eines Menschen. Wie unterschiedlich kann ein und dasselbe Leben verlaufen? Sich ein und derselbe Mensch entwickeln? Und somit wurde das Buch eins der acht, die ich mir für 2018 als Leseziele vornehmen würde. Auch wenn…read more

7ème art: Filme von Joel & Ethan Coen

Posted by in 1991, 1996, 1998, 2001, 2004, 2009, 2013, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Krimi und Noir, Review, Roadmovie, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Die Coen Brothers. Das sind die, die Oscars gewinnen. Die, die gerne unter mal unter dem Pseudonym Roderick Jaynes den Schnitt übernehmen. Das sind die, in deren Filme oftmals ein korpulenter Typ stirbt. Und vor Allem sind es die, mit den Filmenden, die verdammt viele Fragen offen lassen. Außer Frage steht aber, dass sie Visionäre sind, deren Filme sich selten in ein Genre quetschen lassen und die ihr Handwerk insofern verstehen, dass Szenengestaltung, Schnitt und Drehbuchkniffe großartig und oftmals subtil Botschaft und Handlung unterstreichen. Aber ich muss gestehen: ich konnte…read more