Miss Booleana

ausgelesen: Neil Gaiman „Zerbrechliche Dinge: Geschichten & Wunder“

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Neil Gaiman ist für mich seit Jahren ein Begleiter, den ich nicht missen möchte. Auch wenn seine Geschichten sehr zuverlässig nur so in 50% der Fälle bei mir zünden. Manchmal schätze ich ihn für seine Literatur, manchmal seine Ideen. Manchmal mehr für die Verfilmungen seiner Stoffe wie jüngst Sandman. Manchmal will ich gar nicht aufhören zu lesen wie nach American Gods. Manchmal brauche ich ein kleines Päuschen wie nach Niemalsland. Und in einigen Fällen ist nicht er allein es, der begeistert wie bei Good Omens. Gaiman ist überall. Und das ist…read more

Spotlight: Haruki Murakami (Doku „Dreaming Murakami“, Sachbuch „The Forbidden Worlds of Haruki Murakami“)

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Falls es noch nicht aufgefallen ist: ich bin ein Haruki Murakami Fan. Irgendwie jedenfalls. Denn obwohl ich nicht mehr frei von Kritik für Murakami bin, lese ich seine Bücher sehr gerne. Die Atmosphäre und das Erkunden seiner niedrigschwellig surrealen Welten macht mir ungebrochen viel Spaß. Trotzdem habe ich die letzten drei Bücher Murakamis, die ich gelesen habe, nicht nur auf die positive Weise zu denken gegeben. Liegt’s an mir? Oder liegt’s an ihm? Ein prominentes Beispiel war für mich das jüngst gelesene Von Männern, die keine Frauen haben, dessen Review…read more

ausgelesen: Haruki Murakami „Von Männern, die keine Frauen haben“

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Der Griff zu Murakamis Kurzgeschichtensammlung war eher spontan. Einerseits wollte ich im Januar Drive my Car im Kino schauen, zufällig eine Adaption zweier Kurzgeschichten aus dem Buch. Andererseits wollte ich passend zum Japanuary auch Literatur japanischer Autor*innen lesen. Da drängte es sich förmlich auf Von Männern, die keine Frauen haben zu lesen, auch wenn ich den Titel nicht besonders mag und sich mir sofort die Frage aufdrängt „Und was ist mit Männern, die keine Männer haben?“ Aber ich schätze, das ist dann ein anderes Buch. Und das merkt man. Geschlechtsidentität…read more

ausgelesen: Lawrence Block „Nighthawks – Stories nach Gemälden von Edward Hopper“

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Edward Hopper ist ein amerikanischer Maler des Realismus, der von 1882 bis 1967 lebte. Seine Bilder zeigen oft städtische Motive, die von der Einsamkeit des Menschen in Gesellschaft vieler anderer Menschen handeln. Nachdenkliche Gestalten, die in Straßenzügen, Cafés oder Räumen verweilen, die von einem dezenten Lichtspiel durchzogen sind – so fühlt sich Hopper an. Eins seiner bekanntesten Gemälde ist „Nighthawks“ („Nachtfalken“), das eine Gruppe von Menschen zeigt, die in einer Bar oder einem amerikanischen Diner sitzen. Es ist offensichtlich Nacht – die Straße ist verlassen, nur die Drei und der…read more