Miss Booleana

Filmbesprechung „My Blood And Bones In A Flowing Galaxy“ (Nippon Connection 2021)

Posted by in 2019, Coming-of-Age, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Superheldenfilm, Thriller

Bei uns zuhause gibt es nur eine Aussage, wenn irgendwo jemand „SABU“ sagt: „SABU always understands the assignment. Lets watch a SABU movie.“ Was muss ich sonst noch sagen? Vielleicht war ich nicht der größte Fan von Dancing Mary, aber SABUs Filme treffen immer ins Herz, das aber auch nicht nur metaphorisch. Es kann brutal-emotional und schonungslos werden. Es ist schwer sich dem zu entziehen, wenn man gerne fühlt. Das beste Beispiel dürfte Mr Long sein, aber auch sein neuester Streich. Die Besprechung ist spoilerfrei. Als Kiyozumi (Taishi Nakagawa) mitbekommt,…read more

#Japanuary 2021 – Besprechungen zu „Creepy“, „Lesson of the Evil“ & „Herr Fuku-chan von nebenan“

Posted by in 2012, 2015, 2016, Arthouse & Indie, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Splatterfilm, Thriller, Tragikomödie

Man muss die Filme nicht mal kennen, um zu erahnen, dass das Kontrastprogramm ist. Die Titel reichen aus. 🙂 Nachdem die ersten beiden Filme eher blutig waren, brauchte ich eine Abwechslung, die ich in „Herr Fuku-chan von nebenan“ fand. Und da sind wir nun im wahrscheinlich vorletzten Beitrag zum „Japanuary 2021“, der eiligen Schrittes auf ein Ende zugeht.  Creepy Polizei Profiler Koichi Takakura (Hidetoshi Nishijima) tritt nach einem Übergriff durch einen Serienkiller aus dem aktiven Dienst aus und lehrt stattdessen Profiling an einer Universität. Dafür ziehen seine Frau Yasuko (Yūko…read more

Neulich auf der Nippon Connection 2020 … Filmbesprechungen zu „The Journalist“ & „Forgiven Children“

Posted by in 2019, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Japan, Milieustudie, Review, Spielfilm, Thriller

Bis jetzt habe ich in den Besprechungen gern als Ankerpunkt die Kategorien des japanischen Filmfests herangezogen. „Forgiven Children“ lief in „Nippon Visions“ zusammen mit anderen Produktionen, die eher „indie“ sind. „The Journalist“ lief unter „Nippon Cinema“ und war in Japan ein erfolgreicher Kinofilm. Der für mich gemeinsame Nenner der Beiden sind aber ihre umstrittenen Themen: Mobbing und investigativer Journalismus. Besprechungen sind spoilerfrei. The Journalist The Journalist basiert auf dem gleichnamigen Buch der japanischen Journalistin Isoko Mochizuki, in der sie u.a. über ihre Zusammenarbeit mit Kisha-Clubs (japanischen Presse-Clubs) schreibt. Mochizuki fordert…read more

ausgelesen: Jonas Karlsson „Das Zimmer“

Posted by in ausgelesen, Review

Ich gestehe: ich wähle meine Bücher manchmal nach meiner eigenen Lebenssituation. Wenn ich verliebt bin, lese ich gern etwas in dem es um Beziehungen geht. Wenn ich eine sehr stressige Phase habe, darf es gern was entschleunigendes sein. Und in diesem Fall hatte ich eine kleine berufliche Veränderung. Das Titelbild mit dem Knebel anstatt des Schlips im Business-Dress sprach mich besonders an, denn in meinem alten Projekt auf Arbeit nahm der Stress ein ungesundes Level an. Als ich anfing Das Zimmer zu lesen, war ich bereits in einem neuen Projekt….read more

Neulich auf der Nippon Connection … Besprechung und Filmkritik „A Silent Voice“

Posted by in 2016, Animationsfilm, Anime, Coming-of-Age, Feelgood-Movie, Film, Japan, Literaturverfilmung, Review, Tragikomödie

Da bin ich ganz schön geflitzt … die Angst kein Ticket mehr für ‚A Silent Voice‘ auf der Nippon Connection zu bekommen war begründet. Der Saal war rappelvoll. Es hat also noch geklappt und ich durfte den Anime sehen, der auf Yoshitoki Ōimas Manga basiert, der nicht nur wegen des haarigen Themas ‚Mobbing‘, sondern viel mehr wegen seiner aufgeschlossenen Herangehensweise und Aufruf zu mehr Toleranz große Bekanntheit erlangte. Filmbesprechung ist spoilerfrei. (Auszüge dieser Besprechung findet man auch in meinem Gastbeitrag im Nippon Connection Blog.) A Silent Voice ist die Langfilm-Umsetzung…read more

ausgelesen: Rainbow Rowell „Eleanor & Park“ (engl. Ausgabe)

Posted by in ausgelesen, Review

Ich weiß ehrlich nicht, wann ich das letzte Mal beim Lesen eines Buchs geweint habe. Keine Ahnung warum, aber ich bin bei Filmen eher dazu zu bringen mal zu weinen als bei Büchern. Vielleicht weil ich mich in visuelle Medien noch mehr reinsteigere. Aber bei Eleanor & Park war alles anders. Ich möchte nicht pathetisch klingen, aber es ist ein wirklich besonders Stück Buch. (Das war quasi das TLDR. 😉 ) Young Adult hat bei mir meist keinen besonders guten Stand. Natürlich gibt es da wundervolle Bücher – aber auch…read more

Fantastischer Film: So finster die Nacht

Posted by in Fantastische Filme, Film, Review

Inhalt Oskar ist 12 Jahre alt, lebt in einer tristen Neubausiedlung in Schweden und lässt in der Schule ständig Mobbing über sich ergehen. Obwohl oder gerade weil er sich nicht dagegen weht, macht ihn die Situation wütend und er stellt sich im Geheimen vor wie er es den anderen heimzahlt. Eines Tages zieht in seinen Block ein älterer Mann und Eli, ein Kind etwa in Oskars Alter. Schwer auszumachen, ob Mädchen oder Junge. Dass er Eli nie in der Schule sieht, sondern immer erst im Dunkeln draußen auf dem Hof…read more

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Vor- und Nachteile von Reisen in die Vergangenheit

Posted by in Gedanken, Inventur

Jetzt wo alle ihre persönlichen Jahresrückblicke, Top-10-Filme aus dem Jahr 2012 und sonstwas vorstellen, komme ich nicht umhin mich an eine Ausräumaktion vor ein paar Monaten zu erinnern. Gern auch als „Reise in die Vergangenheit“ bezeichnet. Und wer schon mal sein Zimmer ausgeräumt hat weiß: das ist nicht nur schön. Aber auch nicht nur häßlich. Ende der Semesterferien gönnte ich mir nochmal eine Woche Balkonien im geliebten Zuhause. Meine Mutter erinnerte mich bei der Gelegenheit an eine Aufgabe, die ich bisher erfolgreich vor mir hergeschoben habe. Mein Zimmer zuhause auszuräumen….read more

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