Miss Booleana

Das gehörte Wort … Hörbuch-Besprechung zu „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite

Posted by in Literatur, Review

Nachdem sich der Wirbel im Feuilleton und den Buchblogs gelegt hatte, griff auch ich zu Oyinkan Braithwaites Thriller „Meine Schwester, die Serienmörderin“ in Hörbuchform. Fast hätte die Unlust angesichts des Schwalls an Reviews und Besprechungen mich davon abgehalten zu dem Thriller zu greifen, aber letzten Endes siegte die Neugier auf einen Thriller einer nigerianisch-britischen Autorin, da ich mich doch inzwischen regelrecht schäme so wenig von afrikanischen Autor*innen gelesen zu haben oder Literatur, deren Schauplatz Afrika ist. Einen wirklichen Grund für die Wahl des Hörbuchs statt des Romans gab es nicht….read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Knives Out – Mord ist Familiensache“

Posted by in 2019, Film, Komödie, Krimi und Noir, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, USA, Whodunit

Mensch, bin ich diese deutschen Beititel leid. Jeder Filmtitel wird durch irgendeinen wenig witzigen und nicht charmanten Zusatz bis ins umständlichste verlängert. Schon klar – diejenigen, die nicht des Englischen mächtig sind, merken sich das eher. Aber der Rest ächzt und stöhnt. Aber kommen wir zum Wesentlichen. Besprechung ist spoilerfrei. Knives Out ist ziemlich witzig. Das könnte man jetzt als Ein-Satz-Besprechung genauso gut stehen lassen. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das tun würde. 🙂 Tatsächlich ist es kein Film, bei dem man so lacht, dass man Muskelkater bekommt…read more

ausgelesen: Shirley Jackson „We Have Always Lived in the Castle“

Posted by in ausgelesen, Review

Shirley Jacksons We Have Always Lived in the Castle gilt als eines ihrer bekanntesten Bücher. Wird Jackson irgendwo erwähnt, dann auch meistens dieses Buch oder The Haunting of Hill House, manchmal auch The Lottery. Dieses Jahr war ich dann neugierig genug um We Have Always Lived in the Castle zu lesen. Dabei ist der erste Absatz schon so aussagekräftig, dass man sich eine Inhaltsangabe sparen kann:

Russischer Herbst: Fjodor Dostojewskij „Verbrechen und Strafe“ (Fazit #Dostopie)

Posted by in Gedanken, Literatur

Selten war wohl eine Überschrift so kryptisch wie die hier 😀 Im Zuge des Lese- und Schauprojektes „Russischer Herbst“ nahm ich mir im Herbst letzten Jahres vor mich mal fokussiert russischer Literatur zu widmen und dabei einige Erstkontakte zu knüpfen. U.a. mit Bulgakow und Dostojewskij. Bei letzterem hatte ich Lust etwas anders zu machen und mich eben nicht „Verbrechen und Strafe“ (in früheren Übersetzungen „Schuld und Sühne“) zu widmen, wofür Dostojewskij weltbekannt ist. Und so fiel die Wahl auf sein Buch Der Spieler. Schnell war klar, dass das u.a. dank…read more

ausgelesen: Stephen King „Joyland“

Posted by in ausgelesen, Literatur, Review

Inhalt Devin Jones heuert beim Vergnügungspark Joyland an, einem Ort an dem Spaß verkauft wird. Er will den Sommer über dort arbeiten und seine größte Sorge ist wie oft er denn seine viele Kilometer entfernt jobbende Freundin sehen wird. Er ahnt nicht, dass er in diesem Sommer stattdessen seinen ersten großen Liebeskummer haben wird. Devin fällt in ein so tiefes Loch, dass er sogar über Selbstmord nachdenkt. Seine Freunde und Kollegen fangen ihn einigermaßen gut auf, die harte Arbeit als Aushilfskraft in Joyland tut den nötigen Rest um ihn abzulenken….read more

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