Miss Booleana

7ème art: Oscar-Edition (2019)

Posted by in 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Historienfilm, Irland, Liebesfilm, Mexiko, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Wer hätte das gedacht? Dieses Jahr bin ich mit den Oscar-Nominierungen ganz zufrieden. Natürlich gibt es den einen oder anderen Film, den ich als sträflich vernachlässigt empfinde wie Suspiria und dann frage ich mich auch, warum unter all den Regisseuren keine Regisseurin nominiert ist. Aber die Mischung ist spannend, in den meisten Fällen nachvollziehbar und es gab seit Ende Januar doch die eine oder andere Gelegenheit sogar noch Filme zu schauen, die nominiert sind. Wenn man auch auf einige leider verzichten muss, deren Kinostart in Deutschland leider erst nach der Verleihung…read more

#Japanuary 2019 – Filmbesprechungen zu „Equinox Flower“, „The Unforgiven“, „Einmal wirklich leben (Ikiru)“ & Fazit

Posted by in 1952, 1958, 2013, Arthouse & Indie, Drama, Film, Japan, Jidai-geki, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, Western

Da endete für mich der Japanuary 2019 mit drei gewaltigen Brocken. Alle verbleibenden Filme, die ich mir vorgenommen hatte, weisen eine Spielzeit von über zwei Stunden auf. Man kann sagen, dass ich in den letzten paar Tagen einige Zeit vor dem Fernseher verbracht habe. Immerhin war es eine sehr abwechslungsreiche Mischung … Equinox Flower Yasujirō Ozu ist neben Akira Kurosawa eine der Größen des japanischen Films der 50er und 60er Jahre. Im Gegensatz zu seinem Kollegen begann für Ozu die Reise noch in der Stummfilmära, womit er den Beginn des…read more

#Japanuary 2019 – Filmbesprechungen zu „Still the Water“ und „Hana-Bi“

Posted by in 1997, 2014, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Drama, Film, Japan, Literatur, Review, Spielfilm, Tragikomödie

Letztes Mal habe ich ja etwas jammern müssen, weil ich noch nicht alle Filme zusammen hatte, die ich schauen wollte. Dann wurde die Zeit knapp und nun muss ich mich etwas sputen, dass ich die acht Filme auch schaffe. Aber ich bin optimistisch 😉 Apropos gute Laune … wie seit dieser Woche bekannt ist, ist Hirokazu Koreedas Shoplifters für den Academy Award in der Kategorie „Best Foreign Picture“ nominiert. Gute Entscheidung 🙂 Still the Water Das ist einer dieser seltenen Momente, in denen es gar nicht so einfach scheint zu…read more

7ème art: Zeitreise-Filme

Posted by in 1981, 1985, 2004, 2007, 2013, 2014, 2015, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, Drama, Fantasy, Feelgood-Movie, Film, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Science-Fiction, Spanien, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA, Whodunit

Ist das Jahr in ein paar Wochen wirklich schon wieder rum? Streichen wir die acht bald und hängen eine neun ran? Unglaublich wie die Zeit vergeht. Zeit ist die Größe, die mich wohl immer wieder am meisten beschäftigt. Wie schnell sie vergeht, was sie mit uns macht und das Was-wäre-wenn. Seit ich klein war, hat mich das Gedankenexperiment der Zeitreise immer wieder fasziniert. Es ermöglicht so viele Denkweisen und öffnet Tür und Tor für moralisches Dilemma und verschiedenste Genres, nicht nur Science-Fiction. Eine der beliebtesten Fragen ist natürlich immer die,…read more

7ème art: Filme von Joel & Ethan Coen

Posted by in 1991, 1996, 1998, 2001, 2004, 2009, 2013, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Krimi und Noir, Review, Roadmovie, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Die Coen Brothers. Das sind die, die Oscars gewinnen. Die, die gerne unter mal unter dem Pseudonym Roderick Jaynes den Schnitt übernehmen. Das sind die, in deren Filme oftmals ein korpulenter Typ stirbt. Und vor Allem sind es die, mit den Filmenden, die verdammt viele Fragen offen lassen. Außer Frage steht aber, dass sie Visionäre sind, deren Filme sich selten in ein Genre quetschen lassen und die ihr Handwerk insofern verstehen, dass Szenengestaltung, Schnitt und Drehbuchkniffe großartig und oftmals subtil Botschaft und Handlung unterstreichen. Aber ich muss gestehen: ich konnte…read more

Horrorctober 2018 – Woche 4 („Shrew’s Nest“, „Wish Upon“, „Verónica“)

Posted by in 2014, 2017, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Coming-of-Age, Drama, Film, Horror und Mystery, Serienlandschaft, Spanien, Spielfilm, USA

Nachdem ich letzte Woche ja gut mit diversen gruseligen Serien von meiner Filmliste abgelenkt wurde („Haunting of Hill House“, yeah), habe ich in der vergangenen Woche etwas mehr rangeklotzt. Leider hat mich das nur so mittelmäßig glücklich gemacht, denn ich habe mir die Filme mit einem übermäßig guten Ruf für den Halloween-Abend und die letzte, halbe Oktober-Woche aufgehoben und jetzt alles geschaut, was mich noch von diesen Filmen trennte. Und das waren wohl nicht die besten Filme. Zur Erklärung für alle, die nicht wissen, was das hier ist: der #Horrorctober…read more

Fantastischer Film: Predestination

Posted by in 2014, Arthouse & Indie, Australien, Drama, Fantastische Filme, Film, Review, Science-Fiction, Spielfilm, Thriller

„Kommt ein Mann in eine Bar … .“ Was der Aufhänger vieler schlechter Witze ist, bringt das Geschehen im australischen Zeitreisefilm Predestination erst richtig ins Rollen. Ein Agent (Ethan Hawke) ermittelt verdeckt im Fall des sogenannten „Fizzle-Bombers“, der tausende Menschenleben fordert. Der Bombenleger bedient sich derselben Technologie wie der Agent um durch die Zeit zu reisen und scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Nach einer Konfrontation mit dem Bomber, die fast tödlich für den Agenten ausgeht, macht er den nächsten Schritt. Er arbeitet verdeckt als Barkeeper und erwartet…read more

7ème art: Meine Lieblingsfilme

Posted by in 1982, 1983, 1993, 1994, 1999, 2010, 2012, 7ème art, Actionfilm, Animationsfilm, Arthouse & Indie, Australien, China, Coming-of-Age, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Feelgood-Movie, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Neuseeland, Review, Roadmovie, Science-Fiction, Singapur, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA

Irgendwann im September vor so 30 Jahren, sagte irgendwo eine Frau „Ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt!“ Und ein Mann, ihr Mann, sagte „Das Baby kommt?? Aber ich kann nicht fahren, ich habe gerade einen Whiskey getrunken!“ Klingt wie aus einem Film? So ist das Leben. 🙂 Dieses Baby bin ich. Da ich diesen Monat (übrigens nicht heute, ihr müsst also nicht gratulieren 😉 ) also ein Jubiläum feiere, nehme ich es mir heraus dieses Mal mein persönlichstes „7ème art“ zu zelebrieren. Undzwar sieben meiner Lieblingsfilme. Denn mal im Ernst:…read more

7ème art: Filme, die wir in der Schule gesehen haben

Posted by in 1971, 1984, 2002, 2003, 2009, 7ème art, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Coming-of-Age, Coming-of-Age, DDR, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Historienfilm, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Roadmovie, Spielfilm, USA, Whodunit

Mit „wir“ meine ich jetzt vorrangig meine Klassenkameraden und mich. Denn der Sommer erinnert mich auch immer an die Sommerferien und Sommerferien an Kindheit, Erwachsenwerden und Schule. Der August ist dann der Monat, wo es für Schüler wieder losgeht. Oder das erste Mal losgeht. Oder das letzte Mal! Was für eine spannende Zeit. Die gemischten Gefühle. Freunde wiedersehen, Feinde aber auch. Hach ja. In anderen Jahren gab es bei den Werkschauen meistens auch ein Sommer-Special oder ein Schul-Special (zum Beispiel mit der Lehrer-Edition 🙂 „Oh Captain, mein Captain!“), aber dieses…read more

Vergleich zwischen Buch, Film und Serie: „The Handmaid’s Tale“ (2017, Season 1) vs „Die Geschichte der Dienerin“ (1990)

Posted by in 1990, BRD (ehemalige), Drama, Film, Literatur, Literaturverfilmung, Review, Serienlandschaft, Thriller, USA

Es war im Frühjahr, als ich zusammen mit drei anderen lieben BloggerInnen Margaret Atwoods „The Handmaids Tale“ bzw „Der Report der Magd“ las. Kurz um: es war ein großartiges Buch. Wachrüttelndes und gleichzeitig fesselnd – mit einer Sprache, die packt und nicht mehr loslässt. Noch heute, mehr als ein Vierteljahr später, kann ich mich an soviele Momente und Zeilen erinnern und ich denke, sie werden mich noch eine Weile begleiten. Da lag es nahe sich auch mit den Adaptionen des Stoffs zu beschäftigen. Einerseits ein Film von Volker Schlöndorff aus…read more