Miss Booleana

7ème art: Weihnachtsfilme (V)

Posted by in 2019, 2020, 2021, 7ème art, Feelgood-Movie, Film, Review, RomCom, Spielfilm, USA

Was 7ème art betrifft, gibt es eben doch ein paar Traditionen. 🙂 In der Dezember-Ausgabe muss es (meistens) etwas jahreszeitgemäßes geben. Als Weihnachtsfan habe ich im Dezember mit Abstand am meisten Weihnachtsfilme besprochen … Weihnachten I (2013) und Weihnachten II (2015) war eher klassikerlastig. In Weihnachten III (2017) stattdessen gab es einige etwas andere Weihnachtsfilme – Kitschbomben, neben solchen wie „Schöne Bescherung“, die einen auch kritisch-lustigen Blick auf den üblichen Weihnachtstrubel werfen. Letztes Jahr in Weihnachten IV gab es einerseits ein paar neuere Weihnachtsfilme, andererseits ein paar düstere. Und heute?…read more

Serien-Besprechung: „Supernatural“ Season 6 (Rewatch)

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Vor der Staffel hatte ich Angst. Aus meiner ersten Sichtung von „Supernatural“ wusste ich noch sehr lebhaft und vielfarbig, dass es ab Staffel 6 erstmal bergab geht. Ich würde auch soweit gehen zu sagen, dass die fünfte Staffel die letzte sein sollte. Auch wenn es danach sicherlich noch coole Gag-Episoden gibt, vereinzelte epische Momente vorkommen und Zuschauer*innen aus dem „Destiel“-Gesichtspunkt auf das alles danach nicht verzichten wollen, schwingt ein gewisses „war es wirklich 10 weitere Staffeln wert?“ mit. Und war die sechste Staffel dann im Rewatch so schlecht wie ich…read more

ausgelesen: Stephen King „Wolfsmond“ (Der Dunkle Turm #5)

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Zwischenzeitlich bekam ich während des Lesens der Dunkler-Turm-Reihe fast das Gefühl, dass hier die Star-Trek-Regel anzuwenden ist. Hier aber: jeder Band mit einer geraden Zahl ist nix. Was zu beweisen wäre. Nach der Formel hätte mich der fünfte Band wieder mit der Reihe versöhnen müssen, nachdem ich den vierten Teil „Glas“ einfach nicht gut fand. Und wie war es wirklich? Ein Auf und Ab.

Serien-Besprechung: „Mushishi“ Season 1 (Anime)

Posted by in Review, Serienlandschaft

Was genau der Auslöser war, kann ich heute nicht mehr sagen. Vielleicht die Sehnsucht nach Eskapismus. Vielleicht der Wunsch nach Heilsamkeit und Ruhe – mit anderen Worten Iyashikei? Anfang diesen Jahres hatte ich große Lust mal den Anime „Mushishi“ zu schauen und auch mal in den Manga reingelinst. Zumindest in den ersten Band, da schnell klar war, dass der Anime vielleicht eher mein Fall ist. Und war das dann so? Besprechung ist spoilerfrei. „Mushi“ (jp. 蟲) sind in der Realität des Anime eine Lebensform, die sich weder eindeutig Tieren, noch…read more

ausgelesen: Robert Seethaler „Der Trafikant“ #FranzlUndSiggi

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Wow! Mein erster Seethaler! Bei all dem Lob für seine Bücher hat es doch etwas gedauert, bis auch ich mal zu einem davon gegriffen habe. Als Erstkontakt nahm ich mir „Der Trafikant“ vor, weil ich mich für die Freudsche Lehre der Psychoanalytik interessiere und eine Weile damit beschäftigt habe (lang ist’s her). Sigmund Freud tritt als Nebencharakter in dem Buch auf, das dann in meiner Liste der 21 Buchvorsätze für 2021 landete. Und darauf gab es unter dem Artikel Resonanz. Bahnt sich da ein gemeinsames Lesen an? 🙂 Recht kurzfristig…read more

Rückblick: November 2021

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Oder doch! Die kryptische Überschrift bezieht sich auf mein „Oder nicht, oder doch?“ aus dem Oktoberrückblick, wo ich darüber sinnierte, wo diese ruhige Zeit bleibt, auf die ich immer warte. Tatsächlich war der November ein Monat zum runterkommen – alles beruhigte sich privat. Auf Arbeit wurden Teams gebildet und ich bin jetzt Teil eines sehr netten. 🙂 Die Atmosphäre ist gleich eine ganz andere und alles viel angenehmer. In meine neuen Aufgaben mit Personalverantwortung bin ich inzwischen gut reingekommen, denke ich. Die Tage werden kürzer und kälter, es wird früher…read more

Serien-Besprechung: Cowboy Bebop (2021)

Posted by in Review, Serienlandschaft

Auf diese Serie habe ich die letzten 2, 3 Jahre mit Abstand am meisten gewartet. Regelmäßig nach Neuigkeiten, Casting-Updates, ersten Bildern gesucht. Mich gefragt, wann es endlich einen Trailer gibt. „Cowboy Bebop“ teilt sich mit „Neon Genesis Evangelion“ die Spitzenplatzierung meiner Lieblingsanime. Ach Quatsch. Meiner Lieblingsserien! Deswegen konnte ich kaum still sitzen bei dem Gedanken, dass er remaked wird. Obwohl ich (vor Allem „westliche“) Live-Action-Remakes von Animes in der Vergangenheit nicht übermäßig mochte, war ich spätestens ab der Meldungen über den Hauptcast willens mich überzeugen zu lassen und habe mich…read more

Fantastischer Film: Die Nacht des Jägers

Posted by in 1955, basiert auf wahren Begebenheiten, Fantastische Filme, Film, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

Was ist mir da bisher entgangen. Die Nacht des Jägers ist einer dieser perfekten Filme. Einer von denen, die seiner Zeit scheinbar voraus waren und die in der Popkultur zahlreich kopiert wurden. Wie so oft, merkt man erst, wenn man ihn gesehen hat. Die Nacht des Jägers schafft es sogar ein film noir zu sein ohne sich irgendwelcher typischen Noir-Elemente zu bedienen. Kein Ermittler mit Hut, keine Femme fatale. Der Film wurde 1955 veröffentlicht, entführt uns aber in die Vereinigten Staaten zur Zeit der großen Depression. Harry Powell (Robert Mitchum)…read more

Literarische-Fundstücke: Noir-Bücher

Posted by in Literarische Fundstücke, Literatur

Wo ich nun dieses Jahr schon den „Noirvember“ auslasse, will ich es mir nicht nehmen lassen zumindest ein bisschen Noir-Feeling inspiriert durch „film noir“ zu verbreiten. Was bedeutet das? Das bedeutet Spurensuchen ob mit oder ohne Detektiv*innen, nicht selten Kriminalfälle oder moralische Abgründe. Mittendrin: Protagonist*innen, deren Gefühle und Moralkompass auf die Probe gestellt werden. Typischerweise vielleicht auch als Schwarzweißfilm, aber natürlich nicht nur. Und wie sieht „noir“ in Buchform aus? Ich hab da mal ein paar aus meiner Lesehistorie gezogen, die ich für einigermaßen „noir“ halte. Nennen wir sie „buch…read more

ausgelesen: Benjamin Myers „The Offing“ (engl. Ausgabe)

Posted by in ausgelesen, Review

Ich bin ganz schön mutig euch im November ein Buch um die Ohren zu hauen, das eigentlich purer in Worte gegossener Sommer ist. Aber vielleicht brauchen wir das ja gerade? Kann ich mich erinnern, wann ich das letzte Mal geweint habe beim Lesen eines Buches? Ihr wisst, dass ich gern lese. Aber ich bin bei Filmen, Serien und Büchern nicht wirklich nah am Wasser gebaut. Die visuellen Medien wie Comics und Filme schaffen es eher bei mir die Tränen zu locken. Aber The Offing hat mich gleichermaßen viel zum Lachen…read more