Miss Booleana

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Ich bin dein Mensch“

Posted by in 2021, Deutschland, Drama, Film, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm

Endlich wieder Kino! Endlich wieder ein Grund das Template für meine „Neulich im Kino …“-Beiträge zu benutzen. Ich wusste schon gar nicht mehr wie der Header aussieht. Mein erster Besuch nach der langen pandemie-bedingten Durststrecke war aber eigentlich Nomadland, der sich aber gerade dann als „Fantastischer Film“ aufdrängte. Was aber immer noch auffällig ist: es ist gerade mal mein siebter Film aus dem Jahr 2021. Das passiert sonst nicht. Und der erste 2021er-Jahrgang, den ich überhaupt im Kino sehe. Die anderen waren alle auf Online-Filmfestivals von der heimischen Couch aus….read more

Filmbesprechung „Identifying Features“ & „Quo Vadis, Aida?“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Kriegsfilm, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Review, Rumänien, Spanien, Spielfilm

Normalerweise findet das Lichter Filmfest in Frankfurt statt. Pandemiebedingt dieses Jahr aber deutschlandweit, online und on-demand, weswegen ich dankbarerweise auch dabei sein konnte. Zwei Filme habe ich mir aufgehoben (das Beste zum Schluss?): die beiden, die mir sehr nahe gingen. Eine weitere Gemeinsamkeit der Filme ist, dass beide von Regisseurinnen gedreht wurden und verhältnismäßig starker Tobak sind. Die Besprechungen sind selbstverständlich spoilerfrei. Identifying Features Man soll andere Besprechungen nicht zitieren und vor Allem soll man sich eine eigene Meinung bilden. Aber die Beschreibung des Guardian passt einfach zu gut: social-realist…read more

Filmbesprechung „Proxima – Die Astronautin“ & „Trübe Wolken“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, 2021, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Review, Spielfilm

Ende April/Anfang Mai fand das Lichter Filmfest online und on-demand statt. Normalerweise ist Frankfurt bei mir nicht so um die Ecke – online sieht das aber anders aus. Die Pandemie hat es uns genommen und gegeben. Es war eine sehr schöne Gelegenheit um einige großartige Filme zu schauen. Gemeinsamer Nenner der heute besprochenen ist dass sie (zumindest anteilig) deutsche Produktionen sind. Die Besprechungen sind spoilerfrei. Proxima – Die Astronautin Französin Sarah (Eva Green) wird als Astronautin für die Proxima-Mission und den Aufenthalt auf der ISS ausgewählt. Das stellt sie als…read more

Filmbesprechung „The Man Who Sold His Skin“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Deutschland, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Review, Schweden, Tunesien

Ende April bis Anfang Mai fand das Lichter Filmfest in bzw aus Frankfurt online und on-demand statt. So war es für mich das erste Mal bei LICHTER und das Programm hat mich echt beeindruckt. Besonders gespannt war ich neben Mogul Mowgli auf „The Man Who Sold His Skin“, der auch nur zwei Wochen zuvor für einen Oscar als bester internationaler Film nominiert war, der dann aber nach Dänemark ging. Die Besprechung sind spoilerfrei. Nachdem auf seinen Rücken ein Kunstwerk eines namhaften Künstlers tätowiert wurde, schauen alle hin. Wäre Sami (Yahya…read more

7ème art: LGBTQ+ Filme

Posted by in 2010, 2013, 2014, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Chile, Coming-of-Age, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Feelgood-Movie, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Spanien, Spielfilm, UK, USA

Es war längst überfällig, dass ich zum Thema Repräsentation von LGBTQ+ in Filmen eine 7ème art mache. Warum? Weil ich viele Filme in der Richtung gesehen habe. Als ich zur Schule ging, wurde „schwul“ und „lesbisch“ wie ein Schimpfwort benutzt und jede*r hat versucht Mobbing in der Richtung aus dem Weg zu gehen und den Verdacht nicht aufkommen zu lassen. Ich fand das schon immer falsch. Aber auch damals: unser Abijahrgang hat einen Schulausflug ins Kino gemacht, um Brokeback Mountain zu schauen. Dinge ändern sich. Und Filme können dabei helfen…read more

7ème art: Edelsteine im Film

Posted by in 1961, 1982, 1984, 2006, 2008, 2018, 2019, 7ème art, Abenteuer, Actionfilm, Animationsfilm, Deutschland, Drama, Film, Heist/Caper Movie, Literaturverfilmung, Review, Roadmovie, RomCom, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

„Diamonds are a girl’s best friend?“ In Filmen sind Juwelen zahlreich vertreten. Als magisches Objekt großer Kraft oder auch als Gegenstand des Interesses bei einem Überfall. Oftmals sind Edelsteine dabei mehr ein Story-Aufhänger und Prop, also eine Requisite, die selbst nicht mal zwingend wichtig ist. Wie wird aber der Edelstein inszeniert? Oder wird er gar nicht inszeniert? Das waren zumindest meine Gedanken und mein Ziel mir das näher anzuschauen als ich die Werkschau startete. Das Ergebnis dessen findet ihr am Ende des Artikels. Ich nehme mir übrigens was den Begriff…read more

Fantastischer Film: Zeit der Kannibalen

Posted by in 2014, Arthouse & Indie, Deutschland, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Milieustudie, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm

Öllers (Devid Striesow) und Niederländer (Sebastian Blomberg) sind empört. Ihr Kollege Hellinger wurde zum Partner ernannt. Die beiden Wirtschafts-Consultants sind ständig in anderen Hotels derselben Kette in den Entwicklungsländern für deren Kultur, Herausforderungen und Menschen sie sich nicht interessieren. Sie verlassen selten das Umfeld ihres Designhotels mit Queensize-Bett und Regendusche. Aber sie wollen selber auch Partner werden wie Hellinger. Ihnen wird die junge und engagierte Bianca März (Katharina Schüttler) als neues Teammitglied vorgesetzt. Sie interessiert sich im Gegensatz zu ihnen für das was außerhalb des Hotelzimmers passiert und scheint auch…read more

Noirvember 2020 – Filmbesprechungen zu „Stadt ohne Maske“, „Abrechnung in Tokyo“ & „Das letzte Schweigen“

Posted by in 1948, 1966, 2010, Arthouse & Indie, Deutschland, Film, Gangsterfilm, Japan, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA, Whodunit

Mit „The Naked City“ begann für mich diesen „Noirvember“ die Rückkehr zum klassischen Film Noir, Ermittler mit Hut und Schwarzweiß. Allzu lange blieb es aber nicht dabei und die Reise ging weiter. Dabei übrigens auch von New York über Japan und zurück nach Deutschland mit Filmen, die einen Hauch „Noir“ haben, aber nicht in die klassische Zeitspanne des „film noir“ einzuordnen sind. Eine kleine Welt- und Filmreise. Stadt ohne Maske (OT: The Naked City) The Naked City beginnt mit dem Mord am Model Jean Dexter und dem darauffolgenden Zerwürfnis zweier…read more

Horrorctober 2020 – Woche 4 („Hagazussa“, „John Dies at the End“ & „Die Farbe aus dem All“)

Posted by in 2012, 2017, 2019, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Milieustudie, Österreich, Review, Science-Fiction, Serienlandschaft, Spielfilm, Trashfilm, USA

Der „Horrorctober schreitet voran! Und ich bewege mich auf die schwammige Zone in der Challenge-Mitte zu. Da schaue ich meistens Filme, die ich unrühmlich den „Rest“ nenne. Klingt nicht nett, ich weiß. Aber es ist weniger schlimm gemeint als es wirkt. Das sind eben die Filme, an die die Erwartungen gruselig zu sein nicht immens hoch sind. Denn die hebe ich mir gern für Halloween selbst oder die Tage unmittelbar davor auf. Und ich bin nicht übermäßig neugierig auf sie, sonst hätte ich sie gleich zu Anfang des „Horrorctober“ geschaut….read more

Horrorctober 2020 – Woche 2 („The Autopsy of Jane Doe“ & „Die Farbe“)

Posted by in 2010, 2016, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Review, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, USA

Bei nur zwei Filmen diese Woche könnte man jetzt denken, dass ich angefangen habe zu schwächeln – mitnichten! 😀 Warum, erfahrt ihr in dem Beitrag. Und wahrscheinlich habe ich den besten Film meiner Horrorctober-Liste diese Woche schon gesehen … . Ohne es zu ahnen, hatte ich übrigens zwei Mal André Øvredal in  der Liste. Bevor ich aber „Scary Stories to Tell in the Dark“ schaue, wurde „The Autopsy of Jane Doe“ nun meine erste Begegnung mit Øvredals Filmografie. Außerdem mit dabei: Lovecraft in Deutschland!