Miss Booleana

ausgelesen: David Mitchell „Die Knochenuhren“

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Über achthundert Seiten Welten, Orte, Eindrücke. Wo soll man anfangen bei David Mitchells Die Knochenuhren? Am besten am Anfang. Und am Ende. Der Roman beginnt 1984 mit Holly Sykes, einer britischen Teenagerin im besten Alter für Revolte. Mit ihren 15 Jahren ist sie unsterblich verliebt in einen Typ namens Vinny. Als die Beziehung von ihren Eltern nicht gutgeheißen wird und es zum Streit kommt, reißt sie aus. Dabei macht sie (nicht nur eine) folgenschwere Begegnung. Von nun an werden wir in jedem Kapitel Holly begegnen. Zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen…read more

Serien-Besprechung: „The Expanse“ Season 3

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So startet das Jahr gut! „The Expanse“ ist für mich eine der Science-Fiction-Serien der letzten Jahre, die man gesehen haben muss. Und wahrscheinlich eine der besten, die ich je gesehen habe. Warum? Das verrate ich mal in wenigen Worten und schließe mit mehr Worten eine Besprechung der dritten Staffel an. 🙂 Science und Fiction The Expanse bietet sowohl Raum für Science, aber auch Fiction hat. In The Expanse haben die Menschen längst das Sonnensystem besiedelt und zwischen ihre galaktischen Nationen einen Keil getrieben. Belter (die am bzw vom Asteroidengürtel nahe…read more

#Japanuary 2020 – Besprechungen zu „Memories of Matsuko“, „Utamaro und seine fünf Frauen“, „Wara no Tate“ & „There was a father“

Posted by in 1942, 1946, 2006, 2013, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Japan, Jidai-geki, Komödie, Krimi und Noir, Musical, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Whodunit

Es ist Halbzeit beim Japanuary 🙂 Und soviel darf ich verraten: mit „Memories of Matsuko“ habe ich wahrscheinlich den Film zufälligerweise als erstes geschaut, der mit Sicherheit mein Highlight des diesjährigen Japanuary wird. Das war früh! Memories of Matsuko Der zwanzigjährige Shō (Eita) gammelt in seiner Bude in Tokyo so vor sich hin, träumt nicht mehr von der Musikerkarriere und schaut Pornos wie andere die Nachrichten. Da steht sein Vater vor der Tür und erzählt ihm, dass seine Tante Matsuko (Miki Nakatani) verstorben wäre und er soll bitte ihre Wohnung…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Knives Out – Mord ist Familiensache“

Posted by in 2019, Film, Komödie, Krimi und Noir, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, USA, Whodunit

Mensch, bin ich diese deutschen Beititel leid. Jeder Filmtitel wird durch irgendeinen wenig witzigen und nicht charmanten Zusatz bis ins umständlichste verlängert. Schon klar – diejenigen, die nicht des Englischen mächtig sind, merken sich das eher. Aber der Rest ächzt und stöhnt. Aber kommen wir zum Wesentlichen. Besprechung ist spoilerfrei. Knives Out ist ziemlich witzig. Das könnte man jetzt als Ein-Satz-Besprechung genauso gut stehen lassen. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das tun würde. 🙂 Tatsächlich ist es kein Film, bei dem man so lacht, dass man Muskelkater bekommt…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (Episode IX)

Posted by in 2019, Actionfilm, Film, Monumentalfilm, Review, Science-Fiction, Spielfilm, USA

Das war dann nun der dritte Teil der dritten Star-Wars-Trilogie. Episode IX. Und obwohl (oder gerade weil) ich mich mehr als Star-Wars-Fan als als Trekkie sehe, sage ich: so möge es bitte der letzte und die Macht mit euch gewesen sein. Besprechung ist spoilerfrei für Episode IX, aber dringend nicht spoilerfrei für Episoden I-VIII. To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked.Click on Load video to unblock YouTube.By loading the video you accept the privacy policy of YouTube.More information about YouTube’s privacy policy can be found…read more

7ème art: Kaijū-Filme

Posted by in 1933, 1954, 2001, 2002, 2007, 2008, 2018, 7ème art, Actionfilm, Film, Found Footage, Japan, Kaiju Eiga, Komödie, Review, Schwarzweißfilm, Science-Fiction, Spielfilm, Trashfilm, USA

Als ich kurz nach der lang ersehnten Japanreise letztes Jahr einige Filme schaute, die in Tokyo spielen, erschien es mir als Pflicht auch mindestens einen Godzilla-Film (bwz Gojira 😉 ) in die Liste aufzunehmen. Auch, wenn das bedeuten würde, dass ich vielleicht zuschauen muss wie ein Teil Tokyos zerstört wird. Als ich damals dann nun den ersten Godzilla-Film aus dem Jahr 1954 sah, dachte ich mir, dass der vielleicht einfach nicht in die Werkschau passt und irgendwie seine eigene verdient hätte. Immerhin ist das der Beginn einer Ära – Godzilla…read more

Fantastischer Film: Die Feuerzangenbowle (1944)

Posted by in 1944, Deutsches Reich, Fantastische Filme, Film, Komödie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm

Einer der Filme, die zuverlässig jedes Jahr irgendwann irgendwo in der Adventszeit liefen ist Die Feuerzangenbowle. Ein Film, der mit Weihnachten bis auf den Genuss eben jener hochprozentigen Bowle nicht viel gemein hat. Denn eigentlich handelt er von einer Gruppe Männer im besten Alter, die sich gegenseitig um eine Feuerzangenbowle versammelt einen Schwank aus ihrer Jugend erzählen. Und das nicht an Weihnachten, sondern einfach irgendwann. Vor Allem um die Schule, Streiche und ihre Lehrer geht es. Da outet sich der gefeierte Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann), dass er nie…read more

Serien-Besprechung: „A Discovery of Witches“ S1 & „GLOW“ S3

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Ja, über ein paar Serien muss ich noch meine Meinung loswerden bevor das Jahr dann zu Ende ist. 🙂 Der gemeinsame Nenner heute ist aber nicht das Genre, sondern dass beide besprochene Serien weibliche Hauptcharaktere haben. Eine oder … mehrere. Ansonsten könnten sie aber kaum unterschiedlicher sein. Reviews sind spoilerfrei. „A Discovery of Witches“ Season 1 Die Serie beginnt mit dem Statement, dass die Welt einst von vielen Kreaturen bevölkert wurde. Vampire, Dämonen, Hexen – aber nun im Verborgenen vor der Überzahl an Menschen leben. Diana Bishop (Teresa Palmer) ist…read more

ausgelesen: Stefan Zweig „Schachnovelle“

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Einer der vielen Gründe, aus denen ich so gern Blogs verfolge ist, dass ich durch die Artikel Autoren und deren Werke kennenlerne, die andernfalls eventuell nicht in meiner Blase auftauchen würden. Seitdem ich Blogs lese, und das sind inzwischen einige Jahre, haben viele Menschen, Autoren und Eindrücke meinen Weg gekreuzt, die mich schwer beeindruckt haben. Und erstaunlicherweise viele, von denen ich vorher nichts gehört habe. Wie konnte mir Stefan Zweig entwischen? Ein so bedeutender, österreichischer Autor? Was durch den Unterricht nicht abgedeckt wurde oder mir einfach nicht begegnete, haben die…read more

Das gehörte Wort … Hörbuch-Besprechungen zu „Kurze Antworten auf große Fragen“, „Ghost Box“ & „Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street“

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In der zweiten Jahreshälfte sind die Hörbücher hier etwas kurz gekommen. Da ist das nahende Jahresende vielleicht ein guter Zeitpunkt um nochmal zurückzublicken. 🙂 Mit dabei: Physik, Qhantentheorie, das Leben nach dem Tod, Holmes & Watson. „Kurze Antworten auf große Fragen“ Stephen Hawking, Der Hörverlag Es war schon klar, dass im Buchclub einer IT-Firma früher oder später mal ein Sachbuch mit irgendeinem naturwissenschaftlichen Hintergrund dran ist. Dass sich das früher durchsetzt als ein Science-Fiction- oder Fantasy-Buch ist überraschender. Aber es ist ja auch nicht so, dass die Kollegen es nicht…read more