Miss Booleana

Feministischer Frühling: Ein Abschied vom Feministischen Frühling mit lesenswerten Geschichten von und über Frauen

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Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Mit dem sechsten Beitrag ist heute tatsächlich schon Schluss mit dem Thema, das leider auch etwas asynchron lief. Am Anfang war der Gedanke. Meine Arbeit als Softwareentwicklerin und so manche Geschlechterkontroverse hat schon seit Jahren den Begriff Gleichberechtigung und Feminismus in mein Blickfeld gerückt. Dann begann ich nebenbei als Teil eines kleinen Diversity-Teams in meiner Firma zu arbeiten. Und mein Bücher- und Film-vernarrtes Ich begann vor einer Weile zu realisieren, dass viele Protagonisten…read more

Feministischer Frühling: Virginia Woolf „A Room of One’s Own“ and „Three Guineas“ – zwei verschiedene Tonarten über Feminismus

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Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Zu den Beiträgen der Reihe gehörten bisher eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frauenbewegung, eine erste Berührung mit Virginia Woolf bzw. ihrer Figur „Mrs Dalloway“ und ein Blick auf den Begriff Diversity und wie Frauenbewegung heute oftmals wahrgenommen wird. Nun gehen wir nochmal einen Schritt zurück und betrachten Essays von Virginia Woolf, darunter das sehr bekannte „A Room of One’s Own“, das mir die liebe Sabine in Form einer wunderbaren Buchausgabe zukommen ließ….read more

Feministischer Frühling: Buch-Besprechung „Mrs Dalloway“ von Virginia Woolf

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Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich dem Thema Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Während es im letzten Beitrag um die Geschichte des Feminismus ging, ist heute eine Autorin dran, von der ich ewig schon etwas lesen wollte und die eng mit dem Thema verzahnt ist. Es geht um Virginia Woolfs Roman „Mrs Dalloway“. Clarissa Das Buch schildert einen Tag aus dem privilegierten Leben der titelgebenden Clarissa Dalloway, die Frau eines Politikers ist. In London einige Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs, gehören ihre Gedanken…read more

Feministischer Frühling: Sachbuch-Besprechung „Frauenbewegung und Feminismus“ von Ute Gerhard

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Als Teenager und junges Mädchen wirkte Feminismus wie ein sehr weit entferntes Thema für mich. Erst als mir einer meiner Lehrer kurz vor dem Abschluss entgegnete „Du willst Informatik studieren? Als FRAU?“ wusste ich, dass das Thema nicht so weit hergeholt ist. Es geht in den Beiträgen unter dem klingenden Namen „Feminisischer Frühling“ aber nicht um Mecker- oder Jammer-Posts. Stattdessen will ich Frauen zurück in das Bewusstsein holen, da mir längst aufgefallen ist, dass die Mehrzahl der Helden über die ich lese, Autoren, deren Bücher ich kaufe und Protagonisten aus…read more

ausgelesen: Bernhard Schlink „Olga“

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Olga Rinke wächst in Armut im deutschen Kaiserreich auf. Nach dem Tod ihrer Eltern wohnt sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits, die Olgas Mutter nie schätzte, genauso wie deren Herkunft und den slawischen Namen „Olga“. Sie will, dass das Mädchen den Namen ablegt und von nun an einen guten deutschen Namen annimmt. Edeltraud, Hildegard oder Helga. Aber Olga weigert sich. Die Großmutter hält sie von da an für undankbar und schwierig. Olga hat aber einfach ein Verständnis für Treue, Loyalität, ihre Herkunft. Sie ist wissensdurstig und diszipliniert. Sie gibt nicht viel…read more

ausgelesen: Margaret Atwood „The Handmaid’s Tale“ (engl. Ausgabe)

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Als der Leser Offred kennenlernt, die Protagonistin von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale, weiß man nichts. Nicht mal ihren Namen. Es sei denn man hat Vorwissen über das Buch allgemein oder seine Adaptionen als Film und Serie. Offred wird einem Haushalt zugewiesen. Die Dienerschaft scheint sie nicht besonders zu schätzen. Die Dame des Haus, Serena-Joy, ebenso wenig. Den Commander sieht sie anfangs kaum. Offred ist eine Handmaid und darf sich ausschließlich mit ihrem roten Habit kleiden und einer Haube, die so ausgerichtet ist, dass es schwer ist ihr Gesicht zu…read more

ausgelesen: John Irving „Garp und wie er die Welt sah“

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Zwei Dinge: 1. Es ist das einzige Buch, das mir noch fehlte um meine sieben Büchervorsätze für 2017 zu erfüllen. (Und das hat geklappt, das ist eine Besprechung, die ich noch im alten Jahr geschrieben habe.) 2. Endlich verstehe ich die Insider-Witze bezüglich John Irving, Bären und Ringern. 🙂 Ja, es war tatsächlich mein erstes Buch von John Irving. Ich wusste ich möchte 2017 endlich ein Buch von ihm lesen, aber die Entscheidung fiel (und das kann man jetzt für blödsinnig halten), weil ich erfahren hatte, dass Robin Williams den…read more

Serien-Besprechung: „Alias Grace“ – Vergleich zur Literaturvorlage

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Wie habe ich dieser Verfilmung entgegen gefiebert! Als ich im Frühjahr das Buch gelesen habe, wurde es schon etwas knapp. Die Verfilmung war bereits angekündigt und plötzlich geisterten Casting-Meldungen durch die Medien. Das ist immer der Punkt, an dem ich das Buch am liebsten schon gelesen hätte, um nicht beeinflusst zu werden. Um meine eigene Version der Geschehnisse vor dem inneren Auge ablaufen zu sehen und Charaktere so sehen zu können wie das Buch sie beschreibt. Nicht das Set-Foto. Aber es hat geklappt und ‚Alias Grace‘ ist für mich eines…read more

Serien-Review: ‚Glow‘ Season 1 & ‚Utopia‘ Staffel 1

Posted by in Review, Serienlandschaft

Es wird mal wieder Zeit den Berg angesammelter, geschauter Serien zu reviewen. Und der gemeinsame Nenner der beiden Serien, die ich heute besprechen möchte ist ein sehr unglamouröser: es sind Serie, die ich gesehen habe, als ich neulich mit Grippe im Bett lag. Das Gute daran: beide haben mir echt gut gefallen! Reviews sind spoilerfrei. ‚GLOW‘ Season 1 Den Bechdel-Test besteht die Serie locker. Locker! GLOW steht für Gorgeous Ladies Of Wrestling. Ein Format für das im Casting die verschiedensten Typen Frauen erscheinen, darunter einige denen ernsthafte Jobangebote als Schauspielerin…read more

Neulich im Kino … Review zu „Die Schöne und das Biest“

Posted by in 2017, Film, Liebesfilm, Märchen, Musical, Review, Spielfilm, USA

Hach ja, Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen. So schön unreal. Aber hey, wer hat sie nicht geliebt? Und wer träumt nicht manchmal gerne? Klar, ich finde nun als Erwachsene nicht alles so klasse, was Disney-Märchen vorleben. Zuletzt war mir beispielsweise Merida sehr sympathisch, die beweist, dass es auch höhere Ziele gibt als den Prinzen zu finden. Aber eine Geschichte oder ein Märchen kann nicht gleichzeitig hundert wichtige Botschaften vermitteln. Und wenn diese vermitteln wie wichtig Bildung ist, wie schlecht Arroganz und das Fehlen von Empathie, dann ist das schon ganz…read more