Miss Booleana

Blogophilie Januar 2019

Posted by in Blogophilie, Internet

Ich steigere mich. Zwar hänge ich beim Lesen des Blogfeeds immer noch hinterher, aber immerhin kann ich dieses Mal sagen, dass ich den Monat geschafft habe, anstatt irgendwann den cut zu machen um eine „Blogophilie“ zu schreiben. 🙂 Es wird besser! Aber natürlich zeige ich hier eh immer nur einen Ausschnitt all dessen, was ihr liebe Bloggerkollegen fabriziert habt. Aber lieber ein bisschen Kudos als … nichts!? Man klickt zu schnell weg, man meint keinen bedeutungsvollen Kommentar zu haben und dann lässt man es. Die Kommentarlosigkeit einiger meiner Beiträge betrübt…read more

Wir lesen … „Verbrechen und Strafe“ von Fjodor Dostojewski #Dostopie (Ankündigung)

Posted by in Literatur

In der aktuellsten Neu-Übersetzung heißt Dostojewskis früher mal als „Schuld und Sühne“ veröffentlichter Roman über das Schicksal Rodion Romanowitsch Raskolnikows nun „Verbrechen und Strafe“. Der Muttersprachler an meiner Seite hält den auch für zeitgemäßer und mehr im Sinne des Originaltitels. Überall begegnete mir „Verbrechen und Strafe“. Und damit meine ich wirklich überall. Von Dostejewski hatte ich bis vor einer Weile noch nichts gelesen, weswegen ich nicht mehr konnte als das überschwängliche Lob und die Bewunderung wahrzunehmen statt wirklich zu verstehen. Als ich mir letztes Jahr vornahm mal den Fokus auf…read more

angelesen: „Billy Bat“ Bd. 1, „20th Centurys Boys“ Perfect Edition Vol. 1 & „On Doorstep“

Posted by in angelesen, Manga

Da ist sie nun! 😀 Eine neue Kategorie hier im Blog. „angelesen“ ist quasi der Gegenentwurf zu „ausgelesen“. Zu Manga- oder anderen Buchreihen habe ich bisher nur in ausgelesen geschrieben und eben nur, wenn ich sie wirklich zu Ende gelesen habe. Warum? Weil ich das große Ganze nur betrachten und besprechen kann, wenn ich auch wirklich alles kenne. Aber gerade bei längeren Mangareihen geht da viel Zeit ins Land und es ist schade die zahlreichen Eindrücke auf dem Weg dahin nicht teilen zu können. In den sozialen Netzen und anderen…read more

Serienlandschaft: Kurz-Kritiken – „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ Season 2 und 3

Posted by in Review, Serienlandschaft

Es gibt viele fehlerlose Denkweisen, warum „A Series of Unfortunate Events“ bzw „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ Zuschauern nicht gefallen könnte. Fans der Bücher versuchen eventuell vergeblich Facetten der geliebten Reihe in der Serie zu erkennen, die sie partout nicht finden und die nicht mit dem übereinstimmt wie sie sich das Geschehen und die Charaktere während des Lesens vorgestellt haben. Manch einer kann mit dem Humor und den zahlreichen Wortspielen nicht. Die rationalen Denker da draußen finden keinen Gefallen an den vielen frappierend drolligen und sehr sehr überraschenden Wendungen, die die…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Glass“

Posted by in 2019, Actionfilm, Film, Review, Spielfilm, Superheldenfilm, USA

Ist das zu fassen, dass Shymalans Unbreakable schon fast 20 Jahre alt ist? Damals schienen viele Kinogänger und Zuschauer etwas von der Aussage des Films unterwältigt zu sein. Hatten mehr erwartet oder konnten mit der Superheldenmetapher wenig anfangen. Hat sich etwas geändert, weil seit einigen Jahren der Superheldenfilm so stark überhyped ist? Dürstet es den Zuschauern nach greifbaren, menschlicher wirkenden Helden? Oder Bösewichten? Vielleicht. In jedem Fall ist es ist schon eine ganz eigene Erfolgsgeschichte, dass M. Night Shyamalan so viele Jahre später die Geschichte mit „Split“ und „Glass“ zu…read more

7ème art: Oscar-Edition (2019)

Posted by in 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Historienfilm, Irland, Liebesfilm, Mexiko, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Wer hätte das gedacht? Dieses Jahr bin ich mit den Oscar-Nominierungen ganz zufrieden. Natürlich gibt es den einen oder anderen Film, den ich als sträflich vernachlässigt empfinde wie Suspiria und dann frage ich mich auch, warum unter all den Regisseuren keine Regisseurin nominiert ist. Aber die Mischung ist spannend, in den meisten Fällen nachvollziehbar und es gab seit Ende Januar doch die eine oder andere Gelegenheit sogar noch Filme zu schauen, die nominiert sind. Wenn man auch auf einige leider verzichten muss, deren Kinostart in Deutschland leider erst nach der Verleihung…read more

#Japanuary 2019 – Filmbesprechungen zu „Equinox Flower“, „The Unforgiven“, „Einmal wirklich leben (Ikiru)“ & Fazit

Posted by in 1952, 1958, 2013, Arthouse & Indie, Drama, Film, Japan, Jidai-geki, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, Western

Da endete für mich der Japanuary 2019 mit drei gewaltigen Brocken. Alle verbleibenden Filme, die ich mir vorgenommen hatte, weisen eine Spielzeit von über zwei Stunden auf. Man kann sagen, dass ich in den letzten paar Tagen einige Zeit vor dem Fernseher verbracht habe. Immerhin war es eine sehr abwechslungsreiche Mischung … Equinox Flower Yasujirō Ozu ist neben Akira Kurosawa eine der Größen des japanischen Films der 50er und 60er Jahre. Im Gegensatz zu seinem Kollegen begann für Ozu die Reise noch in der Stummfilmära, womit er den Beginn des…read more

Rückblick: Januar 2019

Posted by in Rückblick

Jahresbeginn mit Fußnote Ich weiß nicht was es ist, aber nachdem Neujahr vorüber ist, ereilt mich immer der Blues. All die schönen Feste sind vorbei, der Urlaub meistens auch, der normale Trott startet wieder. Aber jetzt geht es ohne Weihnachtsglanz oder Silvester-Stimmung durch die dunkle Jahreszeit. Und diese Rückkehr tut mir meistens nicht gut. November, Dezember – da kann ich mich mit Hygge und Kuscheligkeit durch retten. Aber auch dieser Januar wirkte sehr stumpf und glanzlos als der normale Trott weiterging. Und so durchlief ich meine typische Phasen der Januar-Trauer….read more

Literarische-Fundstücke: Musik in Büchern I

Posted by in Literatur, Musik

Während mein letztes Literarisches Fundstück eher ambivalenter Natur war, komme ich heute wieder zu einem, dass mehr Spaß macht und v.A. das tut, was die Fundstücke meist gut können: an Lese-Augenblicke erinnern. Nicht selten untermalen Autoren Szenen im Buch mit Musik. Damit legen sie oftmals ein Stück von sich selbst in die Geschichte. Vielleicht wählen sie ja die Songs aus, weil sie gut passen. Aber oftmals drängt sich der Verdacht auf, dass die Stücke auch für sie eine Bedeutung haben und ihren Geschmack oder gar ihre Persönlichkeit wiederspiegeln. Ich finde…read more