Miss Booleana

7ème art: Filme, die in einem Leuchtturm spielen

Posted by in 1980, 2001, 2016, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Creature Horror, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Historienfilm, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spanien, Spielfilm, Splatterfilm, Superheldenfilm, Trashfilm, UK, USA

Was mir schon bei Into the Unknown sehr viel Spaß gemacht hat, probiere ich heute mal mit einem anderen Motiv bzw einer anderen Kulisse, vor der ein Film spielt. Warum aber Leuchttürme? Weil das Motiv des Leuchtturms an der rauen Klippe vor tosender See eine eigentümliche, einsame Romantik für mich ausstrahlt. Schließlich begab sich zumindest früher ein*e Wärter*in in Isolation um der Schifffahrt (nicht nur aber vor Allem) in Not als unverzichtbare Hilfe zu dienen. Eine meiner frühesten Filmerinnerungen ist einer um eine Gruppe Teenager, die ein Geheimnis lüftet, das…read more

Rückblick: März 2020

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Das normale Leben pausieren Der März war alles andere als repräsentativ für irgendwas. Zuerst hatte ich Urlaub anlässlich eines Konzerts in Hamburg, an das ich einfach noch ein paar Tage dran hing um die Woche voll zu machen und mich ein bisschen von den Stürmen der letzten Wochen zu erholen. Kurz vorher wurden die ersten Corona-Fälle überall in Deutschland bekannt. In Hamburg sollte es wohl „nur“ einen geben und die Stadt wurde nicht als Risikogebiet klassifiziert. Natürlich steigt man in Bahnen und sitzt in einem Konzertsaal. Ich entschied mich trotzdem…read more

Kleiner Quarantäne-Begleiter (Tipps für mentale Gesundheit und zur Ablenkung)

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Strange Times in denen wir da leben. Eben noch schaute ich Leuchtturm-Filme um mich mit dem Thema Isolation im Film zu beschäftigen, da begab ich mich kurz darauf selber in Isolation. Zuerst auf Anordnung des Arbeitgebers, dann weil deutschlandweit Pflicht. Es lebe das Home Office. #FlattenTheCurve ist an der Tagesordnung. #StayAtHome steht überall, wenn wir soziale Netze öffnen. Es scheinen sich endlich alle einige zu sein. Auch abgesehen von wirtschaftlichen und medizinischen Nöten, ist das eine anspruchsvolle Zeit. Eltern, die rauskriegen müssen wie sie Job und Kind von zuhause aus…read more

Fantastischer Film: Erinnerungen an Marnie

Posted by in 2014, Animationsfilm, Coming-of-Age, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Japan, Literaturverfilmung, Review

Erinnerungen an Marnie handelt von der zwölfjährigen Anna, die bei ihrer Pflegemutter in Sapporo (Japan) lebt. Sie hat Asthma und ihr Zustand verschlimmert sich immer mehr. Aber auch ihr emotionaler – sie zieht sich sehr zurück und ihre Mutter weiß sich nicht zu helfen, Anna redet nicht mir ihr darüber. Sie schickt das Mädchen in den Norden Hokkaidōs, um sich dort in dem Küstenstädtchen an der frischen Luft bei Verwandten zu erholen. Da Anna eine Mauer um sich errichtet, die mit Nähe nicht einzureißen ist, hilft vielleicht Abstand. Aber was…read more

Film-Talk: IMDb oder Letterboxd? Plattformen für Filmfans im Vergleich

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Vor einem Monat schrieb ich die fünf Gründe auf, warum ich Goodreads als Netzwerk für Literaturfans nutze und das sogar sehr gern – trotz Bewusstsein für Datensparsamkeit. Es ist attraktiv sich mit Gleichgesinnten auzutauschen; seine Gedanken und Listen an einem Ort zu verwalten, der auch eine entsprechende Datenbank anbietet um möglichst viele Titel zu finden. Aber auch zu sehen was ein Freund oder eine Freundin gerade liest. Oder welchen Film gesehen hat? Natürlich gibt es Plattformen und soziale Netze derart auch für Filmfans. Bis Ende letzten Jahres habe ich eifrig…read more

ausgelesen: Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“

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Zur Zeit seiner Veröffentlichung im englischsprachigen Original 2015 bis zur Zeit der deutschen Erstauflage 2018 ging Hanya Yanagiharas Buch wie ein Gespenst in den Literaturgesprächen und der Blogosphäre um. Jeder schien es zu lesen, zu besprechen und es schien nur zwei vorrangige Meinungen und Gefühle zu geben: Abneigung oder Liebe. Für die einen schien es das beste Buch zu sein, das sie je gelesen haben; für die anderen prätentiös und formelhaft. Viele empfanden das Buch als eines, das sie auf der Suche nach einem Happy End für geschundene Seelen an…read more

Das gehörte Wort … Hörbuch-Besprechungen zu „Bei Anbruch der Nacht“ und „Die Farbe aus dem All“

Posted by in Literatur, Review

Es ist schon wieder ein bisschen her – die letzten Hörbuch-Besprechungen erschienen im Dezember. Nachdem ich ungefähr von Oktober bis Dezember die Audible exklusive „Monsters Collection“ mit dem unschlagbaren Dreiergespann Dracula, Frankenstein und Jekyll/Hyde gehört habe, brauchte ich erstmal eine Pause. Es waren einige Stunde und mir dürstete danach vorerst ein paar andere auditive Reize aufzunehmen. Und mir mal kurz nichts mehr erzählen zu lassen. XD Jetzt durften es erstmal zwei kürzere Hörbücher sein. Die Besprechungen sind spoilerfrei. Gemeinsamkeiten? Gibt es eher nicht, außer dass beide in deutscher Sprache vertont…read more

ausgelesen: Henrik Siebold „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“

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Als ich erst vor ca zwei Wochen für einen Kurzurlaub nach Hamburg fuhr, durfte ein Buch mit, dass in der Hansestadt spielt. Inspektor Takeda und die Toten von Altona tauchte zufällig in meiner Goodreads-Timeline auf. Der Schauplatz bediente meine „romantische“ Vorstellung ein Buch über eine Stadt zu lesen, während in durch die Straßen genau dieser wandele. Dann punktete der Klappentext noch mit der Hauptfigur des Saxophon spielenden japanischen Ermittlers. Für mich als (jetzt gerade, kein Scherz) Saxophon lernende Japanophile umso mehr Argumente. Krimi und Thriller waren v.A. in meiner Teenager-…read more

angelesen: „Master Keaton: The Perfect Edition“ Vol. 01 & „WickDiv“ Year Two Edition

Posted by in angelesen

Seufz. An dieser Stelle würde ich normalerweise von der Leipziger Buchmesse berichten. Leider ist die dieses Jahr abgesagt worden, um der Ausbreitung des Corona-Virus Herr zu werden. 🙁 Sehr traurig … um das zu kompensieren gibt es nur ein Mittel: ganz viel über Literatur zu schreiben und zu reden und zu lesen. 😉 Obwohl es einiges gab, was mir an der ersten Ausgabe von „The Wicked + The Divine“ nicht zugesagt hat, gab es offenbar mehr, weswegen ich dringend weiterlesen wollte. Neu ist für mich hingegen „Master Keaton“. Ein hierzulande…read more