Miss Booleana

7ème art: Filme von David Lynch

Posted by in 1977, 1984, 1986, 1990, 1997, 1999, 2006, 7ème art, Abenteuer, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Polen, Psychothriller, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA, Whodunit

David Lynch und ich – eine Beziehung voller Missverständnisse. 🙂 Vor noch 10-15 Jahren sah ich die Filme mit jugendlichem Übereifer, fand sie irgendwie genial, konfus und manchmal regelrecht abstoßend. Heute weiß ich, dass ich einfach viele von ihnen nicht verstanden habe. Andere Filme wie auch die Serie „Twin Peaks“ waren aber eine Initialzündung. Es ist leicht abzulehnen, was man nicht versteht. Immerhin war ich so schlau, das zu wissen. Denn nicht von der Hand zu weisen ist David Lynchs eindeutige Handschrift und Einfluss auf Genre-Filme. „Lynchian“ ist ein Attribut,…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Everything Everywhere All at Once“

Posted by in 2022, Actionfilm, Drama, Film, Genreübergreifend, Komödie, Review, Science-Fiction, Spielfilm, USA

Schon beim ersten Trailer von „Everything Everywhere All at Once“ war klar: das wird wild und den muss ich sehen. Dass „Everything Everywhere All at Once“ dabei viele Hauptrollen mit Asiat:innen bzw Asian-Americans besetzt, die hier die Welt retten und damit ein klares Zeichen für Repräsentation setzt, ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Und vielleicht sogar die Krönung des Kinojahres 2022? Naja. Noch kann niemand, den ich kenne, in die Zukunft schauen. Aber es sieht schwer danach aus. Besprechung ist spoilerfrei. Steuererklärung und Welt retten – ein Tag wie jeder…read more

7ème art: Filme von Susanne Bier

Posted by in 2002, 2004, 2007, 2010, 2014, 2018, 7ème art, Dänemark, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Historic Fiction, Horror und Mystery, Literaturverfilmung, Review, Schweden, Spielfilm, UK, USA

Eigentlich hätte ich gern im „Womens History Month“ März Filme einer Regisseurin gefeatured. Aber stattdessen habe ich die im März geschaut (auch gut) und jetzt besprochen. Denn hey … gehört nicht jeder Monat allen? Susanne Bier stand schon ewig auf der Liste der Regisseurinnen, deren Filmografie ich mich mal widmen wollte. Und als ich vor einer Weile mal fragte, welche Regisseurinnen ihr kennt, die mindestens sieben Filme „draußen“ habt, wurde von mehreren Leser*innen hier Susanne Bier genannt. Und das stimmt! Sie hat tatsächlich eine beachtliche Filmografie. Erschreckenderweise als eine der…read more

7ème art: Filmmusik von Ryūichi Sakamoto

Posted by in 1983, 1987, 1990, 2004, 2017, 2019, 2021, 7ème art, Arthouse & Indie, Brasilien, Deutschland, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Griechenland, Historienfilm, Italien, Japan, Literaturverfilmung, Monumentalfilm, Review, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Heute gibt es hier eine Premiere. 🙂 Das erste Mal widmet sich das monatliche Filmeschauen dem Werk eines Komponisten. Bei Filmmusik denken die meisten wohl an Hans Zimmer, John Williams, Ennio Morricone, Alexandre Desplat, Ludovico Einaudi, Hildur Guðnadóttir oder Jóhann Jóhannsson. An die denke ich auch. Vor Allem denke ich aber an Ryūichi Sakamoto, meinen Lieblingskomponisten. Sakamotos Werk begegnete mir vor Jahren in irgendwelchen Playlisten. Die Lieder wurden für Filme komponiert, die ich nie gesehen hatte, mir aber sehr bekannt vorkamen. Nach und nach habe ich mich durch seine Alben…read more

#Japanuary 2022 – Besprechungen zu „Die Tür in den Sommer“, „One Cut of the Dead“, „The Fable“ & „Lowlife Love“

Posted by in 2015, 2017, 2019, 2021, Actionfilm, Arthouse & Indie, Drama, Film, Genreübergreifend, Japan, Komödie, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Spielfilm

Der letzte Stapel an Japanuary-Reviews stellt mich vor die schwierige Frage wie man eigentlich über „One Cut of the Dead“ schreibt ohne zu spoilern. Mein Problem, nicht eures. 🙂 Und: habe ich geschafft alle Filme zu schauen, die ich mir vor ca. einem Monat vorgenommen habe? Die Besprechungen sind spoilerfrei. Die Tür in den Sommer Hätte ich mal meinem Instinkt vertraut. Neugierig wurde ich auf den Film, da er eine Adaption einer Robert A. Heinleins gleichnamiger Science-Fiction-Erzählung ist. Das Poster sah mir doch aber frappierend nach RomCom aus. Solche Genre-Shifts…read more

Fantastischer Film: Shiver

Posted by in 2021, Arthouse & Indie, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Japan, Musikfilm, Review, Spielfilm

Shiver passt in keine Schublade und müsste ich mich bemühen es in eine zu stecken, würde ich es als erzählenden Konzert- oder Musikfilm bezeichnen. Ohne auch nur eine einzige Dialogzeile, aber mit Musik und Gesang, begleitet der Film das Taiko-Ensemble Kodo, das u.a. für das Mitwirken bei Filmsoundtracks wie beispielsweise zu Zhang Yimous Hero bekannt ist, und den Komponisten Koshiro Hino, die auf der Insel Sado zusammenkommen um Stücke spielen, die abwechselnd nach spirituellem Einklang und Kraftakten vergleichbar mit Naturgewalten klingen.

Filmbesprechung zu „Evangelion: 3.0+1.0 Thrice Upon a Time“

Posted by in 2021, Animationsfilm, Coming-of-Age, Drama, Film, Genreübergreifend, Japan, Kaiju Eiga, Review, Science-Fiction

Es fällt mir überraschend schwer in Worte zu fassen, was der letzte Evangelion-Film in mir ausgelöst hat und was für eine Bedeutung er hat. Als Teenager war „Evangelion“ für mich wohl das was man als „Wirkungstreffer“ bezeichnen kann. Es ist ein Anime, der zeigt wie stark Fiktion sein kann, zeitgleich wieviel Verständnis es für das „Mensch sein“ hat. In mehreren Phasen meines Lebens gab es Charaktere in Evangelion, mit denen ich mich identifizieren konnte. Nebenbei war die Mythologie interessant, die technischen Details unheimlich spannend und so detailiert umgesetzt. „Evangelion“ teilte…read more

Filmbesprechungen zu „Evangelion: 1.11“, „Evangelion: 2.22“ & „Evangelion: 3.33“

Posted by in 2007, 2009, 2012, Animationsfilm, Coming-of-Age, Drama, Film, Genreübergreifend, Japan, Kaiju Eiga, Review, Science-Fiction

Fast zehn Jahre mussten wir auf den letzten Teil der Neon Genesis Evangelion Rebuild-Filme warten. Dass Evangelion trotzdem nichts an seiner Faszination eingebüßt hat, zeigt wohl die Resonanz als die Serie aus dem Jahr 1995 vorletztes Jahr in das Programm von Netflix aufgenommen wurde und dieses Jahr dann die Rebuild-Filme ins Prime-Segment von Amazon Instant Video. Und der vierte und letzte Rebuildfilm sogar mit deutscher Erstausstrahlung. Hui. Ein Schlag ins Gesicht für das Kino, aber Animefans wird es freuen. Zumal der Film erst im März 2021 in japanischen Kinos startete….read more

Netzgeflüster: Film-Besprechung „Alles ist Eins. Außer der 0.“

Posted by in 2021, Deutschland, Dokumentation, Film, Genreübergreifend, Informatik, Netzgeflüster, Review

Die Pandemie versaute mir meinen ersten Besuch des CCC (Chaos Communication Congress). Tröstlich ist, dass man sich die Formate und Vorträge online anschauen kann und man letztes Jahr zumindest digital hätte teilnehmen können. Vielleicht ist die Reihenfolge aber auch ganz gut, denn in einem Film, der nun jüngst in die Kinos kam, konnte ich der Gründung des CCC rückblickend beiwohnen. Wie hat’s angefangen mit Hackerethik, Blinking Lights, Spionage und dem „Ich bin drin“? Tuwat Der Dokumentarfilm ist über weite Strecken ein Zusammenschnitt aus Archivmaterial, das v.A. durch die Tonspur von Peter…read more

Filmbesprechung „Red Post On Escher Street“ & „It’s A Summer Film!“ (Nippon Connection 2021)

Posted by in 2020, Coming-of-Age, Film, Genreübergreifend, Japan, Komödie, Review, Spielfilm

Wenn da „Sion Sono“ an dem Film dran steht, dann frage ich gar nicht lang. Und so geht es scheinbar vielen unter den Nippon-Connection-Jüngern. Dementsprechend ist es nicht ganz überraschend, dass sich sein Film „Red Post On Escher Street“ mit dem Leben und Filmen eines Kultregisseurs auseinandersetzts – und seiner Anhängerschaft. Auch „It’s A Summer Film!“ handelt von der Liebe zum Film. Die Besprechungen sind spoilerfrei. Red Post On Escher Street Als Indie-Kultregisseur Kobayashi (Tatsuhiro Yamaoka) zum Casting bittet, tummelt sich da förmlich alles. Von jungen Leuten, die den letzten…read more