Miss Booleana

7ème art: Zeitreise-Filme

Posted by in 1981, 1985, 2004, 2007, 2013, 2014, 2015, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, Drama, Fantasy, Feelgood-Movie, Film, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Science-Fiction, Spanien, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA, Whodunit

Ist das Jahr in ein paar Wochen wirklich schon wieder rum? Streichen wir die acht bald und hängen eine neun ran? Unglaublich wie die Zeit vergeht. Zeit ist die Größe, die mich wohl immer wieder am meisten beschäftigt. Wie schnell sie vergeht, was sie mit uns macht und das Was-wäre-wenn. Seit ich klein war, hat mich das Gedankenexperiment der Zeitreise immer wieder fasziniert. Es ermöglicht so viele Denkweisen und öffnet Tür und Tor für moralisches Dilemma und verschiedenste Genres, nicht nur Science-Fiction. Eine der beliebtesten Fragen ist natürlich immer die,…read more

7ème art: Filme von Joel & Ethan Coen

Posted by in 1991, 1996, 1998, 2001, 2004, 2009, 2013, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Krimi und Noir, Review, Roadmovie, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Die Coen Brothers. Das sind die, die Oscars gewinnen. Die, die gerne unter mal unter dem Pseudonym Roderick Jaynes den Schnitt übernehmen. Das sind die, in deren Filme oftmals ein korpulenter Typ stirbt. Und vor Allem sind es die, mit den Filmenden, die verdammt viele Fragen offen lassen. Außer Frage steht aber, dass sie Visionäre sind, deren Filme sich selten in ein Genre quetschen lassen und die ihr Handwerk insofern verstehen, dass Szenengestaltung, Schnitt und Drehbuchkniffe großartig und oftmals subtil Botschaft und Handlung unterstreichen. Aber ich muss gestehen: ich konnte…read more

7ème art: Asiatische Horrorfilme

Posted by in 1999, 2002, 2003, 2004, 2006, 2016, 7ème art, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Film, Horror und Mystery, Japan, Review, Spielfilm, Südkorea, Thailand, Thriller

Als Teenager war ich sehr angefixt von Horrorfilmen und Japan. Auch gerne in Kombination. Und das bin ich heute noch. 😉 Zwar finde ich Horrorfilme heute witzigerweise gruseliger als damals im Teenageralter, aber beides beschäftigt mich immer wieder sehr. Und warum nur auf Japan beschränken? Asiatische Horrorfilme bringen das bisschen Mehr in das teilweise abgewetzte Genre des Mysteryfilms. Folklore, Legenden, Ansichtsweisen, Inspiration – manche Ideen werden durch Unterschiede der landestypischen Mythologie und Gesellschaft in unseren Breitengraden als exotisch betrachtet, obwohl der Grundgedanke sich nicht so wesentlich von unseren „Geistergeschichten“ und dem…read more

7ème art: Robin Williams II

Posted by in 1980, 1982, 1996, 1998, 2004, 2006, 2014, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Kanada, Komödie, Literaturverfilmung, Musical, Review, Schwarze Komödie, Science-Fiction, Spielfilm, UK, USA

Als ich vor einer Weile ‚Garp und wie er die Welt sah‘ las, sah ich vor meinem inneren Auge immer Robin Williams als Garp. Das passiert mir schnell, wenn ich weiß, dass ein bestimmter Schauspieler eine Rolle in einer Literaturadaption spielt. Deswegen mache ich meist einen Bogen um solche Details, wenn ich noch vor habe ein bestimmtes Buch zu lesen. Aber in dem Fall war es mir egal. Robin Williams ist ein Kindheitsheld, mein DVD-Regal ist voll von seinen Filmen. Ich hab ‚Garp‘ mit einem lachenden und einem weinenden Auge…read more

7ème art: Animationsfilme von Makoto Shinkai

Posted by in 1999, 2002, 2004, 2007, 2011, 2013, 2016, 7ème art, Animationsfilm, Anime, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Drama, Fantasy, Film, Genreübergreifend, Japan, Kurzfilm, Liebesfilm, Review, Schwarzweißfilm, Science-Fiction, Spielfilm, Tragikomödie

Makoto Shinkai ist sowas wie der ‚Painter of Light‘, was Anime betrifft. Er hat als Autodidakt angefangen und in einer Ein-Mann-Mammutaktion seine ersten kürzeren Anime „Voices of a Distant Star“ und „She and her Cat“ produziert. Das sieht man denen zugegebenermaßen auch deutlich an, sie sind ungeschliffene Roh-Diamanten. Aber um fair zu sein: für eine einzige Person ist das so oder so eine wahnsinnige Leistung. Seine Stoffe und Themen sind meistens schwelgerisch, romantisch, hoffnungslos und manchmal sehr düster unter all den light flares. Vielleicht ist er doch nicht der Painter…read more

7ème art: Weihnachten (III)

Posted by in 1989, 1994, 2000, 2004, 2006, 2007, 2008, 7ème art, Animationsfilm, Drama, Fantasy, Film, Finnland, Genreübergreifend, Historic Fiction, Komödie, Literaturverfilmung, Märchen, Review, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Traditionen soll man pflegen. Und für den Dezember heißt das: Weihnachtsfilme. Nachdem ich schon zwei Mal in dieser Rubrik Weihnachtsfilme besprochen habe, dachte ich schon, dass sie mir bald ausgehen werden und es wahrscheinlich das letzte Mal war. Aber nein, da gibt es noch einige. Und nicht alle davon sind B-Movies oder Direct-to-DVD-Filme … man mag es kaum glauben. Einer meiner neusten Lieblings-Weihnachtsfilme hat heute auch ein Plätzchen in dieser Reihe gefunden. 🙂 Ihr könnt ja mal raten, welcher. Falls ihr übrigens Genre-Klassiker vermisst, dann könnt ihr gerne in die…read more

7ème art: John Hurt

Posted by in 1978, 1979, 1980, 1984, 2004, 2005, 2013, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Science-Fiction, Spielfilm, Südkorea, Superheldenfilm, Tschechien, UK, USA

Die Welt kennt John Hurt schon eine ganze Weile. Ich nicht. Als ich anfing ein richtiger Kino-Enthusiast zu werden, begegnete er mir in ‚Hellboy‘ und ‚Der verbotene Schlüssel‘. Es klingt naiv, aber was soll ich sagen – ich fand ihn toll. Dann kam ‚V wie Vendetta‘ und ‚Dame, König, As, Spion‘. Ich merkte schnell, dass er ein klassischer, großer Charakterdarsteller ist. Ich wusste ich würde ihn nie als den witzigen alten Mann von nebenan in einer schlechten Slapstick-Komödie sehen. Und dann fing er an für mich ein Qualitätsmerkmal zu werden….read more

7ème art: Harry-Potter-Filme

Posted by in 2001, 2002, 2004, 2005, 2007, 7ème art, Abenteuer, Coming-of-Age, Drama, Film, Filmreihe, Horror und Mystery, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, UK, USA

Der sehr sehr aufmerksame Leser sollte sich an dieser Stelle fragen: „Moment mal … in 7ème art gibt es doch immer sieben Filme zu einem Thema, aber es gibt doch 8 Harry-Potter-Filme!?“ Ja. In der Tat. Gut aufgepasst. Aber einen habe ich schon in der Alan-Rickman-Werkschau besprochen, undzwar ‚Harry Potter und der Halbblutprinz‘, den 6. Film. Dass ich die Filme neulich alle nochmal geschaut habe (und das erste Mal im Originalton), lag v.A. daran, dass ich während meines London-Urlaubs die Warner Bros Studio Tour London The Making of Harry Potter…read more

7ème art: Nicolas Winding Refn

Posted by in 1996, 1999, 2003, 2004, 2009, 2011, 2013, 7ème art, Abenteuer, Actionfilm, Arthouse & Indie, Dänemark, Drama, Exploitation, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Milieustudie, Review, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Die Definition was genau Regiesseur Nicolas Winding Refn in der Filmbranche ist, steht noch aus. Enfant-Terrible? Schöpfer verschwurbelter, überspitzt blutiger Kunstfilme? Ryan-Gosling-Fan? Mads-Mikkelsen-Fan? Genie? Man weiß es nicht, da hat jeder eine andere Meinung. Er macht definitiv keine leicht zu verdauenden Filme. Jeder, den ich bisher gesehen habe hatte entweder eine kryptische oder schwer nachvollziehbare Handlung (Walhalla Rising, Bronson) oder einen deprimierenden Realismus (Pusher I – III, Bleeder). Alle Filme haben aber eins gemein: fantastische Kameraarbeit und Einstellungen, unkonventionelle Geschichten und Handlungsaufbau; minutiös geplante Szenen, Bilder und Kompositionen und früher…read more

7ème art: Alan Rickman

Posted by in 1988, 1995, 1999, 2004, 2006, 2007, 2009, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Genreübergreifend, Historienfilm, Horror und Mystery, Kanada, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Musical, Review, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Mir blutet das Herz. Immer noch. Und das wird wahrscheinlich noch eine Weile anhalten, denn der großartige Schauspieler Alan Rickman ist im Januar 2016 verstorben. Aber ich würde keine Werkschau machen und hier vorstellen, wenn ich nur über traurige Sachen reden will. Albert Schweitzer hat gesagt „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“ Und Alan Rickman hat viele Spuren hinterlassen und uns gerührt, das Fürchten gelehrt und schwer beeindruckt mit seinen Filmen. Deswegen stehen heute sieben Filme mit einem bestimmten, gemeinsamen…read more