Miss Booleana

7ème art: Filme von Susanne Bier

Posted by in 2002, 2004, 2007, 2010, 2014, 2018, 7ème art, Dänemark, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Historic Fiction, Horror und Mystery, Literaturverfilmung, Review, Schweden, Spielfilm, UK, USA

Eigentlich hätte ich gern im „Womens History Month“ März Filme einer Regisseurin gefeatured. Aber stattdessen habe ich die im März geschaut (auch gut) und jetzt besprochen. Denn hey … gehört nicht jeder Monat allen? Susanne Bier stand schon ewig auf der Liste der Regisseurinnen, deren Filmografie ich mich mal widmen wollte. Und als ich vor einer Weile mal fragte, welche Regisseurinnen ihr kennt, die mindestens sieben Filme „draußen“ habt, wurde von mehreren Leser*innen hier Susanne Bier genannt. Und das stimmt! Sie hat tatsächlich eine beachtliche Filmografie. Erschreckenderweise als eine der…read more

Fantastischer Film: Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7

Posted by in 1962, Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Italien, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm

Am 21. Juni irrt eine Frau verzweifelt durch Paris. Der Tag ist sowieso schon der längste Tag des Jahres, Sommersonnenwende. Aber für Cleo (Corinne Marchand) ist jede einzelne Minute eine Geduldsprobe. Sie befürchtet Magenkrebs zu haben und wartet auf den Befund ihres Arztes. Der Film beginnt damit, dass sie sich Tarotkarten legen lässt und vom schlimmsten ausgeht. Mal nervös, mal verletzlich zieht sie durch die Straßen von Paris, trifft sich mit ihrer Angestellten Angèle (Dominique Davray) und ihren Kollegen, die ihre Musik komponieren um ein paar Stücke einzuüben.

7ème art: Filmmusik von Ryūichi Sakamoto

Posted by in 1983, 1987, 1990, 2004, 2017, 2019, 2021, 7ème art, Arthouse & Indie, Brasilien, Deutschland, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Griechenland, Historienfilm, Italien, Japan, Literaturverfilmung, Monumentalfilm, Review, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Heute gibt es hier eine Premiere. 🙂 Das erste Mal widmet sich das monatliche Filmeschauen dem Werk eines Komponisten. Bei Filmmusik denken die meisten wohl an Hans Zimmer, John Williams, Ennio Morricone, Alexandre Desplat, Ludovico Einaudi, Hildur Guðnadóttir oder Jóhann Jóhannsson. An die denke ich auch. Vor Allem denke ich aber an Ryūichi Sakamoto, meinen Lieblingskomponisten. Sakamotos Werk begegnete mir vor Jahren in irgendwelchen Playlisten. Die Lieder wurden für Filme komponiert, die ich nie gesehen hatte, mir aber sehr bekannt vorkamen. Nach und nach habe ich mich durch seine Alben…read more

7ème art: Kunst im Film

Posted by in 2013, 2015, 2016, 2019, 2020, 7ème art, Animationsfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Biografie, Deutschland, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Historic Fiction, Historienfilm, Horror und Mystery, Italien, Japan, Literaturverfilmung, Review, Schweden, Spielfilm, Tunesien, USA

Im September muss immer ein ganz persönliches Thema für die Werkschau herhalten. 2018 hatten wir hier beispielsweise meine Lieblingsfilme. Und dieses Jahr? Ich mag Kunst. 🙂 Die hat natürlich viele Formen. Heute meine ich vorrangig Malen, Illustrieren, usw. Es gibt Unmengen Filme über Künstler*innen aller möglichen Gattungen oder über Kunst im Allgemeinen. Mir da ein paar auszusuchen die ich schon lange mal sehen oder wieder sehen wollte war wie durch einen Süßwarenladen zu laufen. 🙂 Also heute: eine bunte Mischung in sieben Filmen, die sich auf die eine oder andere…read more

7ème art: Natalie Portman

Posted by in 2004, 2011, 2015, 2016, 2018, 7ème art, Chile, Drama, Film, Frankreich, Israel, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA, Western

Zu meinen ersten Begegnungen mit Natalie Portman zählte ihre Darstellung der Padmé Amidala in Star Wars und ihr Auftritt als Jungdarstellerin in Léon – der Profi, der einer meiner Lieblingsfilme aller Zeiten wurde. Ich verknüpfte das nicht sofort, dass es sich bei beiden um ein- und dieselbe Person handelte. Irgendwann dazwischen wurde ich zum Filmfan und empfand ihre Darstellung als Garant für gute Filme. Natalie Hershlag alias Portman wurde bald eine meiner Lieblingsdarstellerinnen – spätestens dann mit Black Swan. 🙂 Es ist also lange überfällig, dass ich mich hier in der…read more

Filmbesprechung „Family of Strangers“ & „A Girl Missing“ (Nippon Connection 2021)

Posted by in 2019, Drama, Film, Frankreich, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm

Der Stapel an Besprechungen zur diesjährigen Nippon Connection schrumpft langsam, aber ein paar sind noch übrig. Gemeinsamer Nenner der heute besprochenen Filme ist, dass sie zum Festivalthema 2021 passen: „Family Matters“. Das doppeldeutige Motto wurde zum Festival wunderbar durch verschiedenste Filme präsentiert. Die beiden heute gehören zu der Sorte Film, die sehr dramatisch ist und die Protagonist*innen wie Zuschauende vor moralische Zwickmühlen stellt, die einem fast den Magen umdrehen. Besprechungen sind spoilerfrei. Family of Strangers Regisseur Hideyuki Hirayama hat mit Family of Strangers einen Roman von Hosei Hahakigi adaptiert, in…read more

Filmbesprechung „The Witches Of The Orient“ & „Me and the Cult Leader“ (Nippon Connection 2021)

Posted by in 2020, 2021, basiert auf wahren Begebenheiten, Dokumentation, Film, Frankreich, Japan, Review, Roadmovie

Es ist bereits das dritte Mal, dass ich dem japanischen Filmfest „Nippon Connection“ beiwohnen durfte. Und davon das zweite Mal online. Jedes Mal bin ich vom Programm und der Themenvielfalt begeistert. Meist zieht es mich ja doch eher zur Fiction, statt zu Dokumentarfilmen, aber die „Nippon Docs“ waren auch dieses Jahr wieder vielfältig. So auch die Filme, die ich heute besprechen möchte. Zwei Stichworte: Volleyball, Sekte. Nicht im Zusammenhang miteinander 😉 Besprechungen sind spoilerfrei, soweit das sinnvoll ist. The Witches Of The Orient Uh oh – ein französischer Film im…read more

Filmbesprechung „Identifying Features“ & „Quo Vadis, Aida?“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Kriegsfilm, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Review, Rumänien, Spanien, Spielfilm

Normalerweise findet das Lichter Filmfest in Frankfurt statt. Pandemiebedingt dieses Jahr aber deutschlandweit, online und on-demand, weswegen ich dankbarerweise auch dabei sein konnte. Zwei Filme habe ich mir aufgehoben (das Beste zum Schluss?): die beiden, die mir sehr nahe gingen. Eine weitere Gemeinsamkeit der Filme ist, dass beide von Regisseurinnen gedreht wurden und verhältnismäßig starker Tobak sind. Die Besprechungen sind selbstverständlich spoilerfrei. Identifying Features Man soll andere Besprechungen nicht zitieren und vor Allem soll man sich eine eigene Meinung bilden. Aber die Beschreibung des Guardian passt einfach zu gut: social-realist…read more

Filmbesprechung „Proxima – Die Astronautin“ & „Trübe Wolken“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, 2021, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Review, Spielfilm

Ende April/Anfang Mai fand das Lichter Filmfest online und on-demand statt. Normalerweise ist Frankfurt bei mir nicht so um die Ecke – online sieht das aber anders aus. Die Pandemie hat es uns genommen und gegeben. Es war eine sehr schöne Gelegenheit um einige großartige Filme zu schauen. Gemeinsamer Nenner der heute besprochenen ist dass sie (zumindest anteilig) deutsche Produktionen sind. Die Besprechungen sind spoilerfrei. Proxima – Die Astronautin Französin Sarah (Eva Green) wird als Astronautin für die Proxima-Mission und den Aufenthalt auf der ISS ausgewählt. Das stellt sie als…read more

Filmbesprechung „The Man Who Sold His Skin“ (LICHTER 2021)

Posted by in 2020, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Deutschland, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Review, Schweden, Tunesien

Ende April bis Anfang Mai fand das Lichter Filmfest in bzw aus Frankfurt online und on-demand statt. So war es für mich das erste Mal bei LICHTER und das Programm hat mich echt beeindruckt. Besonders gespannt war ich neben Mogul Mowgli auf „The Man Who Sold His Skin“, der auch nur zwei Wochen zuvor für einen Oscar als bester internationaler Film nominiert war, der dann aber nach Dänemark ging. Die Besprechung sind spoilerfrei. Nachdem auf seinen Rücken ein Kunstwerk eines namhaften Künstlers tätowiert wurde, schauen alle hin. Wäre Sami (Yahya…read more