Miss Booleana

7ème art: Chinesischsprachige Filme

Posted by in 1972, 1987, 1991, 1994, 2004, 2016, 2018, 7ème art, Actionfilm, Animationsfilm, Arthouse & Indie, China, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Historic Fiction, Hongkong, Horror und Mystery, Italien, Japan, Komödie, Literaturverfilmung, Martial Arts und Eastern, Review, Spielfilm, Taiwan

Um diese Werkschau habe ich mich einigermaßen lange gedrückt. Warum? Wegen Chinas Politik in manchen Belangen. Wegen der quälenden Territorialfrage, Ein-China-Politik, uff, ich dachte ich kann hier eigentlich nur alles falsch machen. Schließe ich den Hongkong-Film ein, eine der Säulen der chinesischen Filmindustrie, oder bekommt der eine eigene Werkschau? Und was ist mit Taiwan? Viele Fragen, die ich über längere Zeit versucht habe zu durchdringen und immer noch das Gefühl habe vieles nicht vollumfänglich zu erfassen. So wurde daraus erstmal „chinesischsprachige Filme“ und heute erstmal mit einem Fokus auf Filmen…read more

7ème art: Monumentalfilme

Posted by in 1959, 1962, 1963, 1985, 2000, 2003, 2022, 7ème art, Abenteuer, Actionfilm, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Historic Fiction, Historienfilm, Indien, Japan, Jidai-geki, Kriegsfilm, Literaturverfilmung, Monumentalfilm, Neuseeland, Review, Spielfilm, USA

Warum ausgerechnet jetzt Monumentalfilme? Zum Einen weil der Dezember hinter uns liegt, ein Monat in dem ich meist angespornt durch Feiertage mehr Geduld und wirklich auch Lust auf  Filme mit monumentaler Spieldauer habe. 🙂 Zum Anderen liegt das Jahr 2022 nun hinter uns. Ein Jahr, das im Guten wie im Schlechten monumentale Ereignisse gesehen hat. Ansonsten definieren sich aber Monumentalfilme als solche, die in irgendeiner Form überdimensioniert sind. Beispielsweise zählen einige als Monumentalfilme wegen herausragender technischer Neuerungen oder wegen episch großer und schwer zu koordinierbaren Massenszenen. Ich stelle zudem die…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Triangle of Sadness“

Posted by in 2022, Film, Frankreich, Griechenland, Milieustudie, Review, Schweden, Spielfilm, Tragikomödie, Türkei, UK, USA

Man kann sich darüber streiten, ob das offizielle Poster zum Film jetzt besonders zum Schauen einlädt. Also damit wir uns nicht falsch verstehen – ich meine das mit der sich im Strahl erbrechenden Sunnyi Melles. Und ja, in dem Film gibt es eine Menge unappetitliche Szenen. Zu gewollt? Zu „in your face“? Zusammen mit der Satire auf Klassenunterschiede und Geschlechterrollen bietet es jedenfalls eine Menge Diskussionsstoff. Besprechung ist spoilerfrei. Jetzt noch ein Selfie während des Essens auf der teuren Yacht. Ja, schöne S-Kurve mit dem Oberkörper, in die Kamera schauen,…read more

7ème art: Filme von David Lynch

Posted by in 1977, 1984, 1986, 1990, 1997, 1999, 2006, 7ème art, Abenteuer, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Polen, Psychothriller, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA, Whodunit

David Lynch und ich – eine Beziehung voller Missverständnisse. 🙂 Vor noch 10-15 Jahren sah ich die Filme mit jugendlichem Übereifer, fand sie irgendwie genial, konfus und manchmal regelrecht abstoßend. Heute weiß ich, dass ich einfach viele von ihnen nicht verstanden habe. Andere Filme wie auch die Serie „Twin Peaks“ waren aber eine Initialzündung. Es ist leicht abzulehnen, was man nicht versteht. Immerhin war ich so schlau, das zu wissen. Denn nicht von der Hand zu weisen ist David Lynchs eindeutige Handschrift und Einfluss auf Genre-Filme. „Lynchian“ ist ein Attribut,…read more

Fantastischer Film: Flee

Posted by in 2021, Animationsfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Dänemark, Dokumentation, Drama, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Norwegen, Review, Schweden, Spielfilm

Seine Geschichte hat Amin bisher noch niemandem erzählt. Aber es fühlt sich nach dem richtigen Zeitpunkt an. Und sein Freund Tobias gibt ihm Zeit, hört zu, stellt die richtigen Fragen. Wenn Amin seine Geschichte jetzt nicht erzählt, fürchte er für immer zu einer anderen Person zu werden. Zu der Person, die er sich bei Betreten der dänischen Landesgrenze ausdenken musste, um der Hölle zu entkommen, in der er so lange existiert hat. Aber existieren ist nicht dasselbe wie leben. Wir als Zuschauende erleben im Folgenden wie Amir in Rückblicken seine…read more

Fantastischer Film: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Posted by in 2019, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Liebesfilm, Review, Spielfilm

Der heutige Fantastische Film ist nicht ganz zufällig für diesen Monat ausgewählt. Schließlich ist Pride Month und so reiht sich Porträt einer jungen Frau in Flammen in den Themenmonat hier im Blog ein. Fantastisch ist der Film halt selbstredend auch. Im Frankreich des 18. Jahrhunderts reist die Malerin Marianne (Noémie Merlant) für einen Auftrag in die Bretagne. Auf einer abgelegenen Insel bekommt sie auf dem Anwesen der Auftraggeberin Kost & Logis und soll deren Tochter Héloïse (Adèle Haenel) portraitieren. Aber so, dass Héloïse es nicht merkt, da sie bereits das…read more

7ème art: Filme mit Robert Pattinson

Posted by in 2008, 2010, 2012, 2017, 2018, 2020, 2022, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Italien, Kanada, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Milieustudie, Polen, Portugal, Review, Roadmovie, RomCom, Science-Fiction, Spielfilm, Superheldenfilm, Thriller, UK, USA

In der Twilight-Ära war ich nicht direkt ein Fan von Robert Pattinson und Kristen Stewart. Das lag aber rückblickend viel mehr an den Filmen als an den Beiden. Ihre Karriere nach den Filmen bestand unverdienterweise auch aus Hit and Miss and lots of Typecasting. Es tat mir offen gestanden einerseits leid für die Beiden, andererseits hat die Filmreihe ihnen Sichtbarkeit verschafft, die ohne Frage nun mal Karrieren in Bewegung bringt. Inzwischen sind beide hervorragende Charakterdarsteller:innen. Und da Pattinson, nennen wir ihn Battinson, jüngst die ziemlich ikonische Rolle des Batman schlüpfen…read more

7ème art: Filme von Susanne Bier

Posted by in 2002, 2004, 2007, 2010, 2014, 2018, 7ème art, Dänemark, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Historic Fiction, Horror und Mystery, Literaturverfilmung, Review, Schweden, Spielfilm, UK, USA

Eigentlich hätte ich gern im „Womens History Month“ März Filme einer Regisseurin gefeatured. Aber stattdessen habe ich die im März geschaut (auch gut) und jetzt besprochen. Denn hey … gehört nicht jeder Monat allen? Susanne Bier stand schon ewig auf der Liste der Regisseurinnen, deren Filmografie ich mich mal widmen wollte. Und als ich vor einer Weile mal fragte, welche Regisseurinnen ihr kennt, die mindestens sieben Filme „draußen“ habt, wurde von mehreren Leser*innen hier Susanne Bier genannt. Und das stimmt! Sie hat tatsächlich eine beachtliche Filmografie. Erschreckenderweise als eine der…read more

Fantastischer Film: Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7

Posted by in 1962, Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Italien, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm

Am 21. Juni irrt eine Frau verzweifelt durch Paris. Der Tag ist sowieso schon der längste Tag des Jahres, Sommersonnenwende. Aber für Cleo (Corinne Marchand) ist jede einzelne Minute eine Geduldsprobe. Sie befürchtet Magenkrebs zu haben und wartet auf den Befund ihres Arztes. Der Film beginnt damit, dass sie sich Tarotkarten legen lässt und vom schlimmsten ausgeht. Mal nervös, mal verletzlich zieht sie durch die Straßen von Paris, trifft sich mit ihrer Angestellten Angèle (Dominique Davray) und ihren Kollegen, die ihre Musik komponieren um ein paar Stücke einzuüben.

7ème art: Filmmusik von Ryūichi Sakamoto

Posted by in 1983, 1987, 1990, 2004, 2017, 2019, 2021, 7ème art, Arthouse & Indie, Brasilien, Deutschland, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Griechenland, Historienfilm, Italien, Japan, Literaturverfilmung, Monumentalfilm, Review, Spielfilm, Thriller, UK, USA

Heute gibt es hier eine Premiere. 🙂 Das erste Mal widmet sich das monatliche Filmeschauen dem Werk eines Komponisten. Bei Filmmusik denken die meisten wohl an Hans Zimmer, John Williams, Ennio Morricone, Alexandre Desplat, Ludovico Einaudi, Hildur Guðnadóttir oder Jóhann Jóhannsson. An die denke ich auch. Vor Allem denke ich aber an Ryūichi Sakamoto, meinen Lieblingskomponisten. Sakamotos Werk begegnete mir vor Jahren in irgendwelchen Playlisten. Die Lieder wurden für Filme komponiert, die ich nie gesehen hatte, mir aber sehr bekannt vorkamen. Nach und nach habe ich mich durch seine Alben…read more