7ème art: Jane-Austen-Verfilmungen II

Teil II? Ehrlich??? Ja! Ich habe schon letztes Jahr einige Adaptionen aus Jane Austen Romanen gesehen. Damals ging die Reise u.a. nach Indien und vereinte Doctor-Who- und MCU-Darstellerinnen. Heute gibt es nochmal sieben Adaptionen von Jane-Austen-Romanen (oder so). Auch dabei: Zombies, sexuelle Belästigung im Büro und Diskurs über Sklaverei. 😳 Wer sagt Austen sei nicht relevant für unsere Gegenwart!?

Mansfield Park

Patricia Rozemas Mansfield Park ist auf dem besten Weg eine meiner liebsten Austen-Verfilmungen zu werden und mit Sicherheit die bessere Mansfield-Park-Verfilmung. Und das, obwohl es viel versucht und nicht alles gleichermaßen elegant löst. Der Film handelt von Fanny Price (Frances O’Connor), die von ihren in Armut lebenden Eltern als Mündel an Onkel und Tante Bertram (Harold Pinter, Lindsay Duncan) abgeben wird. So wächst Fanny an der Seite von u.a. Edmund (Jonny Lee Miller) auf, in den sie sich verliebt. Eine Verbindung erscheint aber nicht wünschenswert, sehen sie doch immer alle als das arme, nicht standesgemäße Mündel. Als dann auch noch die Geschwister Crawford auftauchen (Embeth Davidtz, Alessandro Nivola), werden die Wer-mit-wem-Karten neu gemischt. Sehr zum Leidwesen Fannys.

Mansfield Park (1999) Official Trailer – Frances O’Connor, Jonny Lee Miller Movie HD, Rotten Tomatoes Classic Trailers, Youtube

Es ist unfassbar wie viel gefühlvoller, anspruchsvoller und cleverer Patricia Rozemas Adaption und Drehbuch verglichen zu der 2007er Adaption ist. (Autsch. Ich weiß.) Die Beziehung zwischen Fanny und Edmund ist betörend vorsichtig und geradezu wholesome. Man leidet und sehnt mit ihnen. Davon abgesehen werden quasi allen Charakteren vielschichtige(re) Facetten verliehen. Selbst an Henry Crawford kann man Verletztheit und Frustration über Fannys Schwanken ablesen. Mansfield Park ist zudem das einzige Buch Austens, dass die Ärmeren der Gesellschaft zumindest streift. Dankenswerterweise wurde das hier ausgebaut, aber vielleicht auch etwas zu sehr ausgeschlachtet (Stichwort Esstisch). Immerhin wird Fanny der eine oder andere Ratschlag ihrer Mutter gegeben, der ein Licht auf die Situation von Frauen in der damaligen Zeit wirft. Es war ein wachechtes Dilemma: Heirat aus Liebe oder Heirat als finanzielle Absicherung? Fanny selber bekommt mehr Mut zugesprochen – und einige Parallelen zur Autorin Jane Austen aufgedichtet. Das mag spannend sein, aber musste man dafür ihren Charakter ändern? Haben nicht auch die sehr introvertierten ihre Daseinsberechtigung?

Abgesehen davon fragt Patricia Rozemas Drehbuch auch: was hat eigentlich Sir Bertram auf Dienstreise in Antigua gemacht? So streut es das Thema des Sklavenhandels ein. Das wirkt anfangs „viel“ und sogar etwas gestelzt, findet aber später deutlichere Worte und wird für die Handlung relevant. Sehr gut gelöst! Es macht die Adaption damit zuweilen düsteren und unter Umständen nicht zu dem, was Fans in Austen suchen. Trotzdem: es ist eine der am schönsten gefilmten Adaptionen. Hauptdarstellerin Frances O’Connor gab übrigens mit einer Verfilmung über Emily Brontë 2022 ihr Debut als Regisseurin.

Mansfield Park, UK, 1999, Patricia Rozema, 107 min, (8/10)

Sternchen-8

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück

Ok. Hier dehne ich die Regeln etwas. (Und es wird nicht das letzte Mal sein.) Der Film basiert eigentlich auf dem gleichnamigen Buch von Helen Fielding, einer Freundin von Regisseurin Sharon Maguire. Roman wie auch Verfilmung handeln von Bridget Jones, einer Britin in ihren Dreißigern, die ihr Single-Dasein beenden möchte. Sie will sich nicht vorgeführt fühlen, wenn ihre Mutter sie mal wieder mit irgendwem verkuppelt oder sie zu einem Abend eingeladen wird, an dem sie der einzige Single auf der Party ist. Seitdem ihre Mutter versucht hat sie mit dem Londoner Anwalt Mark Darcy (Colin Firth) zu verkuppeln, scheint der ihr aber stets und ständig über den Weg zu laufen und beide erinnern sich gegenseitig daran wie peinlich Dating und Kuppeln sein kann. Dabei richtet sich gerade auch die Aufmerksamkeit von Bridgets gutaussehendem Chef Daniel Cleaver (Hugh Grant) auf sie.

Man merkt nicht nur an den Namen, sondern auch am Setting, dass Fieldings Roman zumindest an Stolz und Vorurteil angelehnt ist. Aufgrund ihrer Vorurteile haben sowohl Bridget, als auch Darcy und so manch andere Charaktere in dem Film einen Irrweg vor sich. Dabei werden an Bridget Jones Vorurteile demonstriert, mit denen auch Lizzie Bennet in Stolz und Vorurteil zu kämpfen hat: der ständigen Bewertung, wenn man in einem gewissen Alter noch nicht verheiratet ist. Hinzu kommt die Realität einer arbeitenden Single-Frau – die ständige Bewertung von Bridgets Äußerem und sexuelle Belästigung beispielsweise. Kein Wunder also, dass Bridget Jones irgendwie zu einer Popkultur-Ikone wurde. Der Film schickt Bridget, Darcy und und den Möchtegern-Dandy Cleaver in alle möglichen peinlichen und entlarvenden Situationen, die verdeutlichen sollen wie es ist: Dating ist nicht nur elegant und charmant. Außerdem ist es eine großartige Satire auf die schrägen Erwartungen an die Geschlechter. Andererseits steht auf dem Humor des Films ein Ablaufdatum. Mancher Büro-Flirt ist an Cringyness kaum zu überbieten, die Übergriffigkeiten gegen Bridget sind aus heutiger Sicht kaum noch denkbar. Dafür hält Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück vielleicht bald als Satire britischer Romcoms her.

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück (OT: Bridget Jones’s Diary), UK/Irland/Frankreich, 2001, Sharon Maguire, 97 min, (6/10)

Sternchen-6
Official Trailer | Bridget Jones Diary | Screen Bites, Youtubes

Jane Austen’s Northanger Abbey

Der Erfolg von Stolz und Vorurteil ebnete den Weg für weitere Austen-Verfilmungen. Scheinbar kommen sie alle paar Jahre immer mal wieder. Und wie schon bei Mansfield Park angedeutet, ist es auch hier wieder ein überraschendes Wiedersehen mit Darsteller:innen, die kurz danach ihren internationalen Durchbruch hatten. Hier u.a. Felicity Jones als unsere Protagonistin Catherine Morland. Die wird von Freunden der Familie gefragt, ob sie Lust hätte ihnen während eines Kuraufenthaltes in Bath Gesellschaft zu leisten. Natürlich will sie! Catherine kam bisher wenig raus aus dem Haushalt mit neun Geschwistern. Bisher hat sie Eskapismus lediglich in Büchern gesucht, weswegen auch leicht die Fantasie mit ihr durchgeht bei all den neuen Leuten und falschen Freunden die sie in Bath trifft. Ist der charmante Henry Tilney (JJ Feild) wirklich Spross einer so schwierigen Familie wie Catherines Bath-Bekanntschaft Isabella Thorpe (Carey Mulligan) behauptet?

Catherines Liebe zu Romanen, insbesondere zu Schauerromanen sorgt dafür, dass sie häufig die echten Menschen in romanartige Episoden hineinfantasiert. Was das betrifft, ist die Verfilmung nach einem Drehbuch von Andrew Davies konsequenter als Austens Roman und erklärt besser woher Catherines Fantastereien kommen, die gegen Ende des Films sehr dramatische Folgen haben. Dafür erlaubt sich Davies und die Verfilmung einige andere Freiheiten, die sehr zum Schwarzweiß-Malen der Charaktere beitragen. Liam Cunningham kommt als General Tilney hier jedenfalls deutlich schlechter und einseitiger bösartig weg. Für mich war es ein Rewatch, den ich beim zweiten Schauen deutlich mehr genossen habe, da ich Catherines Fantasien von Entführung und lüsternen Mönchen jetzt mit einem Augenzwinkern betrachtet habe. Beim ersten Schauen fand ich das furchtbar kitschig. Aber macht es Catherine nicht sehr sympathisch wie sie Eskapismus sucht? Und die kleine Ode an die gothic horror novel ebenso?

Jane Austen’s Northanger Abbey (OT: Northanger Abbey), UK, 2007, Jon Jones, 92 min, (7/10)

Sternchen-7

Geliebte Jane

Ja – das ist der eine in dieser Liste, der nicht auf einem Romans Jane Austens basiert, sondern auf ihrem Leben selbst. Fiktionalisiert allerdings. Julian Jarrold erzählt eine Variante des Lebens von Jane Austen, hier gespielt von Anne Hathaway. Darin wird auch sie mit der Heiratsfrage konfrontiert und muss sich stets verteidigen, dass sie aus Liebe heiraten möchte, nicht nur wegen der finanziellen Absicherung. Dann stolpert der Ire Tom Lefroy (James McAvoy) in ihr Leben – und das fast mit Gewalt möchte man sagen. Er ermutigt sie, fordert ihre schriftstellerischen Fähigkeiten heraus und nervt sie gehörig. Ein Fall von Stolz und Vorurteil?

Austenheads, Janeites, Austenites oder wie auch immer wir uns nennen mögen, wittern das schon auf zehn Meilen und nach den ersten 3 Minuten Film: das Drehbuch von Kevin Hood und Sarah Williams impliziert, dass Jane Austen allen fünf Bennet-Schwestern Teile ihrer Persönlichkeit und Familiengeschichte auf den Leib geschrieben hat. Darüber hinaus, dass Tom Lefroy eine Vorlage zu Mr. Darcy war – oder wie ich vermute ein Mittelding aus Lefroy und Mr. Wisley (Laurence Fox). Abgesehen davon gibt es noch einige andere Details zu erkunden, die auf Austen-Romane hinweisen. Bei solchen fiktionalisierten Biopics bin ich immer etwas hingerissen, weil doch stets anzunehmen ist, dass viele das Gesehen als Fakt wahrnehmen, wo es keinen Nachweis für die Verbindung Austens und Lefroys gibt – auch wenn manch historisch belegter Fakt Bände zu sprechen scheint. In jedem Fall ist es ein Filmdrama, das das Dilemma der Frauen der damaligen Zeit gut einfängt aber nicht mit einer Austen-Verfilmung verwechselt werden darf. Hier ist mehr Realismus auf der Agenda als Witz, Satire und überspannte Charaktere.

Geliebte Jane (OT: Becoming Jane), USA/UK, 2007, Julian Jarrold, 120 min, (7/10)

Sternchen-7

Love & Friendship

Whit Stillman adaptiert hier Jane Austens Briefroman Lady Susan, eins ihrer früheren und kürzeren Werke. Die Vorlage ist mir nicht bekannt, vereint aber einige von Austens klassischen Motiven. Die Gesellschaft und die Rolle der Frau darin, eine Heldin (oder zwei?) als diejenige, die versucht ihr Glück in die Hand zu nehmen. Zudem eine, die wiederum einen anderen Charakter hat als andere Austen-Heldinnen. Hier eher die durchtriebene. Kate Beckinsale spielt hier die Witwe Lady Susan Vernon, der eine Affäre nachgesagt wird und die deswegen zurück auf das Anwesen ihres Schwagers zieht. Auch dort scheint sich eine Liaison mit dem Bruder ihrer Schwägerin Reginald DeCourcy (Xavier Samuel) anzubahnen, den dessen Familie um alles in der Welt vereiteln will. Richtig kompliziert wird es als dann noch ihre Tochter, Frederica (Morfydd Clark), auftaucht, die Lady Susan entweder auf eine Schule abschieben oder schnell verheiraten, aber auf jeden Fall loswerden will.

Man merkt schon, dass Lady Susan nicht die sympathischste Austen-Heldin ist. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, dass Love & Friendship bitte niemandes erster Eindruck von Jane Austen Stoffen sein sollte. Amüsant ist der Film trotzdem, weil all die durchtriebenen, geheimen Absichten Lady Susans und ihrer Freundin Alicia Johnson (Chloë Sevigny) in Worte gekleidet werden, die man zwischen den Zeilen deuten muss. Gerade die Beiden halten sich immer für aufrecht und als ob sie im besten Sinne aller handeln, was schon der größte Witz ist. 😉 Das reicht aber nun mal nicht, um einen ganzen Film zu tragen. Insbesondere gegen Ende wirkt es allzu sehr wie eine Persiflage. Sicherlich bin ich nicht die beste um zu bewerten wie nah die Gebaren, die Kostüme, etc. an das Zeitalter rankommen, in dem es spielt. Doch abgesehen von den Dialogen wirkt das alles doch ein wenig wie eine etwas zu bunt geratene Popcornkino-Variante eines Austen-Romans. Ohne dass es anders als Emma aus dem Jahr 2020 (s.u.) sicherlich nicht so gewollt ist. Ein bisschen wird das alles durch die Nebenhandlung um die sympathischere Tochter Lady Susans wieder runtergeregelt, sodass man den Film dann wieder etwas lieber guckt.

Love & Friendship, Irland/Frankreich/Niederlande, 2016, Whit Stillman, 92 min, (5/10)

Sternchen-7

Stolz und Vorurteil und Zombies

Eine Zombie-Apokalypse sucht das viktorianische Großbritannien heim. Die Untoten Horden werden durch Mauern eingedämmt, finden aber Wege das beschauliche Hertfordshire unsicher zu machen. Die abgeschottet lebenden Familiensitze müssen einfallende Zombies beseitigen. Colonel Fitzwilliam Darcy (Sam Riley) reist an, um Infizierte ausfindig zu machen, die sich noch unter den nicht Infizierten verstecken. Zwischen den Dinners und Tanzveranstaltungen trifft die Familie Bennet auf ihn und seinen tollpatschigen Freund Mr. Bingley (Douglas Booth). Vor Allem Mrs. Bennet (Sally Phillips) ist darüber glücklich, denn sie hat schließlich fünf Töchter zu verheiraten und das ist in der Zombie-Apokalypse oh so schwierig geworden. Gerade Elizabeth Bennet (Lily James) hat dazu eine andere Meinung. Sie will nicht heiraten, sie will ihre Familie verteidigen. Und gerät empfindlich mit Darcy aneinander, der sich das schwer vorstellen kann.

STOLZ UND VORURTEIL & ZOMBIES Exklusiv Trailer German Deutsch (2016), KinoCheck, Youtube

Grundsätzlich ist der Film, was der Titel verspricht. Es ist eine Version von Stolz und Vorurteil mit Zombies, okay. Aber was soll man denn mit einer Persiflage, die nicht witzig ist? Dafür muss man gemacht sein, ich bin es nicht, ich wollte mehr lachen. Immerhin hat Matt Smith als Parson Collins den ganzen Comic Relief auf die Mattscheibe gebracht. Natürlich ist es auch erfrischend für diejenigen, die es mögen, wenn sich der Film ernst nimmt. Immerhin hat er einige gute Schauermomente, in denen die Zombies auch entsprechend dargestellt werden und zur Geltung kommen. Da man von Horror auch nicht wirklich sprechen kann, ist es eben vorrangig eine Actionvariante des Stoffs von Jane Austen. Wobei alles auf einem Roman von Seth Grahame-Smith basiert. Es ist ein witzig klingender Take mit einigen sogar ganz interessanten Ideen, die andere Zombiestoffe nicht so stark gelebt haben. Beispielsweise werden die Infizierten hier nur zu Zombies, wenn sie schon „Hirn“ verspeist haben. Aber die Charaktere und auch die Handlung versprühen jetzt eben nicht den Flair und das Knistern, dass man sehen möchte in einem Film, der „Zombies“ und „Stolz und Vorurteil“ verspricht. Worin der Film überraschend gut ist: er mischt in die Emanzipation der Bennet-Schwestern deren Kampfsport-Ambitionen und die Familie zu verteidigen, statt „nur zu heiraten“. Nur so weit ist es mit der Emanzipation nicht her, wenn man die Sexualisierung der Frauen betrachtet.

Stolz und Vorurteil und Zombies (OT: Pride and Prejudice and Zombies), USA/UK, 2016, Burr Steers, 107 min, (5/10)

Sternchen-5

Emma

Die wohlhabende Emma Woodhouse (Anya Taylor-Joy) ist berüchtigt dafür ihre Bekannten zu verkuppeln. Naja, vielleicht gab es bisher nur einen Fall und vorrangig ist Emma selbst davon überzeugt, dass sie das Talent dazu hat – darauf kommt es wohl an. Nur sich selbst hat sie bisher nicht verkuppelt. Ein neues Opfer für ihr Plotting ist schnell in der unbedarften Harriet (Mia Goth) gefunden. Noch ahnt Emma nicht, dass ihre Einmischung in das „Wer liebt wen?“ ein Fest der Eitelkeiten wird und in vielen gebrochene Herzen mündet. Eins davon vielleicht ihres..

Mit Emma legt Regisseurin Autumn de Wilde ihr Langfilmdebut hin. Und das auf beachtliche Weise. Ihre Adaption von Austens Roman kleidet jede Fiber des Stoffs in eine Note aus Dekadenz und Affektiertheit, aber auch Zartheit und Romantik. Und das auf eine überbordende Weise, die anfangs vielleicht etwas abschreckt in all ihrer Rüschig- und Lockigkeit. Auch die Titelfigur Emma hat mich anfangs nicht unbedingt für sich eingenommen. Da es aber zu großen Teilen um ihre Läuterung geht, ist das auch so gewollt und Anya Taylor-Joy leistet ganze Arbeit. Emmas Wandel von total selbstsicher und affektiert zu schuldbewusst wie auch die zarte Entwicklung der Beziehungen ist wirklich schön anzusehen. Bis man dort ankommt, badet der Film absolut selbstbewusst in Satire und hebt die komischen (so wie in „haha“) Aspekte des Stoffs und ihrer Figuren hervor. Wer das nicht durchsteht, verpasst die dann doch überraschend zarten Beziehungsgeflechte ab der Mitte. Der Film wird allgemein durch sehr abstruse oder schrullige Charaktere aufgelockert. Allen voran Bill Nighy als Emmas Vater, der eben einfach Bill Nighy ist. Landschaft und Kostüme sind absolut bezaubernd – und sicherlich ähnlich bewusst over the top wie der Rest des Films. So viel muss auch gesagt sein: sehr flippig und sehr satirisch für eine Austen-Verfilmung, manchmal ein touch too much.

Emma, UK, 2020, Autumn de Wilde, 125 min, (7/10)

Sternchen-7
EMMA. – Official Trailer [HD] – Now On Demand and In Theaters, Focus Features, Youtube

Da wären wir nun. Und – ist noch ein Teil III voller Austen-Adaptionen zu erwarten? Es mangelt nicht! Es gibt noch Adaptionen aus Sicht der Bediensteten in „Stolz und Vorurteil“ und Gwyneth Paltrow habe ich noch nicht als „Emma“ gesehen. Aber ich gestehe: hier habe ich dann die Austen-Adaptionen gesehen auf die ich die meiste Lust hatte und es wird wohl etwas dauern bis es einen Teil III in diesem Blog gibt. 😉 Welche ist eure liebste Austen-Verfilmung?

„7ème art“ (Sprich: septième art) heißt „siebte Kunst“. Gemäß der Klassifikation der Künste handelt es sich hierbei um das Kino. In dieser Kategorie meines Blogs widme ich mich also Filmen – evtl. dehne ich den Begriff dabei etwas. Regulär stelle ich zwischen dem 1. und 5. jeden Monats jeweils 7 Filme in kurzen Reviews vor.

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