Miss Booleana

Neulich auf der Nippon Connection 2020 … Filmbesprechungen zu „The Journalist“ & „Forgiven Children“

Posted by in 2019, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Japan, Milieustudie, Review, Spielfilm, Thriller

Bis jetzt habe ich in den Besprechungen gern als Ankerpunkt die Kategorien des japanischen Filmfests herangezogen. „Forgiven Children“ lief in „Nippon Visions“ zusammen mit anderen Produktionen, die eher „indie“ sind. „The Journalist“ lief unter „Nippon Cinema“ und war in Japan ein erfolgreicher Kinofilm. Der für mich gemeinsame Nenner der Beiden sind aber ihre umstrittenen Themen: Mobbing und investigativer Journalismus. Besprechungen sind spoilerfrei. The Journalist The Journalist basiert auf dem gleichnamigen Buch der japanischen Journalistin Isoko Mochizuki, in der sie u.a. über ihre Zusammenarbeit mit Kisha-Clubs (japanischen Presse-Clubs) schreibt. Mochizuki fordert…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Dokumentarfilm-Reviews zu „An Ant Strikes Back“ & „This Planet is not my Planet“

Posted by in 2019, basiert auf wahren Begebenheiten, Dokumentation, Film, Japan, Review

Überraschenderweise bin ich dieses Jahr zur Nippon Connection doch mal stärker auf Dokumentarfilme abgegangen. Die Themen waren aber auch gefühlt kontroverser als in Vorjahren. In den heute besprochenen Dokumentationen geht es v.A. um Arbeiten in Japan und ridige gesellschaftliche Rollen. Besprechungen sind spoilerfrei. Was sonst. An Ant Strikes Back Eine Ameise ist wohl das perfekte Sinnbild für ein Umzugsunternehmen. Die Tiere sind emsig, arbeiten gut im Kollektiv zusammen und können das Vielfache ihres eigenen Körpergewichts stemmen. Die eifrigen Mitarbeiter des Umzugsunternehmens, dass sich Ameisen als Maskottchen erwählt hat, werden dem…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Filmbesprechung zu „Dancing Mary“ & „Family Romance, LLC.“

Posted by in 2019, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Horror und Mystery, Japan, Review, Spielfilm, Tragikomödie, USA

Die NIPPON CONNECTION hat sich herausgeputzt. Neue Webseite, wieder ein sehr modernes Design, eine besondere Feier unter erschwerten Umständen – aber überraschenderweise macht Corona es möglich, dass wir vom 09.-14. Juni aus der Ferne am japanischen Filmfest teilnehmen können. Für mich ist das ein Happy End. Natürlich würde ich gern mit dem einen oder der anderen nach dem Film ein bisschen vor dem Mousonturm fachsimpeln … aber online hat einen enormen, feierabend-versüßenden Charme. Das Ticket war schnell gekauft, der Kalender geblockt, die Vorfreude – enorm! So gab es also die…read more

7ème art: Hackerfilme

Posted by in 1983, 1992, 1995, 1998, 2014, 2015, 7ème art, Actionfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Film, Gangsterfilm, Genreübergreifend, Heist/Caper Movie, Krimi und Noir, Review, Spielfilm, USA

Man sieht schon eine frappierende Menge Bullshit, wenn in einem Film gehackt wird. Leider ist es ja so, dass IT und insbesondere alles was mit dem „Hacking“ bzw Exploiting zu tun hat, eben fachspezifisch ist und sich schwer für die fachfremde Allgemeinheit verständlich abbilden lässt. Zumindest, wenn es dabei noch spannend sein soll. Aber es gibt sie – die Hackerfilme oder einfach welche mit dem entsprechenden Gedankengut oder Ideen, die versinnbildlichen was Hacker wirklich tun. Diese Filme versinnbildlichen oft wie fragil die auf Daten aufgebaute Gesellschaft ist. Deswegen soll es…read more

7ème art: Filme von Jane Campion

Posted by in 1982, 1990, 1996, 1999, 2003, 2006, 2009, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Frankreich, Historienfilm, Krimi und Noir, Kurzfilm, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Neuseeland, Review, Spielfilm, UK, USA

Obwohl Das Piano kurze Zeit später einer meiner Lieblingsfilme werden sollte, war meine erste Begegnung mit Jane Campion ihre Serie Top of the Lake. Darin spricht sie schonungslos Themen wie verweigertes Selbstbestimmungsrecht, Missbrauch, Prostitution und Einwanderung an – und das mit zahlreichen weiblichen Hauptrollen und verschiedenen Rollenbildern. Dabei machte sie schmerzlich klar, dass diese Themen teilweise nur hinter einem dünnen Schleier aus angeblicher Kultiviertheit verborgen sind. Aber eben immer noch da. Ich bewunderte sie unendlich für so rigorose, fast schonungslos brutale Stoffe, die trotzdem voller zarter Momente sind. Immer wenn…read more

7ème art: Filme, die in einem Leuchtturm spielen

Posted by in 1980, 2001, 2016, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Creature Horror, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Historienfilm, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spanien, Spielfilm, Splatterfilm, Superheldenfilm, Trashfilm, UK, USA

Was mir schon bei Into the Unknown sehr viel Spaß gemacht hat, probiere ich heute mal mit einem anderen Motiv bzw einer anderen Kulisse, vor der ein Film spielt. Warum aber Leuchttürme? Weil das Motiv des Leuchtturms an der rauen Klippe vor tosender See eine eigentümliche, einsame Romantik für mich ausstrahlt. Schließlich begab sich zumindest früher ein*e Wärter*in in Isolation um der Schifffahrt (nicht nur aber vor Allem) in Not als unverzichtbare Hilfe zu dienen. Eine meiner frühesten Filmerinnerungen ist einer um eine Gruppe Teenager, die ein Geheimnis lüftet, das…read more

7ème art: Filme von Bong Joon-ho

Posted by in 2000, 2003, 2005, 2009, 2014, 2017, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Psychothriller, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, Südkorea, Thriller, Tragikomödie, USA

Werkschauen wollen geplant sein. Und so entstand nachdem ich letztes Jahr Parasite gesehen habe die Idee nun endlich Bong Joon-hos ganze Filmografie rauf und runter zu schauen. Einige Filme hatte ich bis dahin schon gesehen, ein paar der Allgemeinheit unbekanntere standen noch aus. Inzwischen hat Bong Joon-ho Geschichte geschrieben. Sein Werk Parasite gewann als erster südkoreanischer Film den Academy Award für den besten Film. Und nicht nur das: auch gleich noch in der Kategorie Internationaler Film. Ein Spagat, der noch nie gelungen ist. Bong Joon-ho selber räumte auch noch den…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Bombshell – Das Ende des Schweigens“

Posted by in 2019, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Review, Spielfilm, USA

Eigentlich hätte ich den gern vor der Ausstrahlung der Oscars gesehen, aber es sollte nicht sein. Der deutsche Kinostart lag nach der Verleihung der Academy Awards. Der Film selber hat mich allerdings auch ohne Oscar-Ehren ins Kino gelockt wegen der wahren Begebenheiten auf denen er beruht. Die Besprechung ist spoilerfrei. Megyn Kelly (Charlize Theron) legt sich mit dem Trump an. Während der Fernsehdebatte der Republikaner vor der Präsidentschaftswahl der USA 2016 sprach sie ihn auf seine mysogynen Tweets und Äußerungen der Vergangenheit an. Sehr zum Missfallen des späteren Präsidenten der…read more

7ème art: Oscar-Edition (2020)

Posted by in 2019, 7ème art, Animationsfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Coming-of-Age, Coming-of-Age, Drama, Fantasy, Film, Frankreich, Gangsterfilm, Kriegsfilm, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA

Dieses Jahr ist eine sehr bunte Mischung nominiert. Soldaten mit einem an Selbstmord grenzenden Auftrag treffen dort auf alternde Hollywood-Sternchen, die bessere Zeiten beweinen. Päpste treffen auf Klassenunterschiede. „Kleine Frauen“ auf Mafia. Da sieht auch die entsprechende Werkschau bunt und abwechslungsreich aus. 🙂 Und hat mir dieses Mal viel Spaß gemacht. Also heute im Programm: sieben Filme mit dem gemeinsamen Nenner, dass sie 2020 für einen Academy Award nominiert wurden. To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked.Click on Load video to unblock YouTube.By loading the…read more

#Japanuary 2020 – Besprechungen zu „Memories of Matsuko“, „Utamaro und seine fünf Frauen“, „Wara no Tate“ & „There was a father“

Posted by in 1942, 1946, 2006, 2013, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Japan, Jidai-geki, Komödie, Krimi und Noir, Musical, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Whodunit

Es ist Halbzeit beim Japanuary 🙂 Und soviel darf ich verraten: mit „Memories of Matsuko“ habe ich wahrscheinlich den Film zufälligerweise als erstes geschaut, der mit Sicherheit mein Highlight des diesjährigen Japanuary wird. Das war früh! Memories of Matsuko Der zwanzigjährige Shō (Eita) gammelt in seiner Bude in Tokyo so vor sich hin, träumt nicht mehr von der Musikerkarriere und schaut Pornos wie andere die Nachrichten. Da steht sein Vater vor der Tür und erzählt ihm, dass seine Tante Matsuko (Miki Nakatani) verstorben wäre und er soll bitte ihre Wohnung…read more