Miss Booleana

7ème art: Filme über Filme und das Kino

Posted by in 1963, 1988, 1993, 2002, 2011, 2019, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Italien, Komödie, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Spielfilm, Tragikomödie, USA

In meinem Geburtsmonat September (und Überraschung – im September wurde auch dieser Blog geboren), suche ich mir immer ein besonders persönliches Thema aus. Letztes Jahr waren das meine Lieblingsfilme. 🙂 Dieses Jahr dränge sich der Gedanke auf, doch mal Filme zu schauen, die Filme und das Kino zelebrieren. Denn davon gibt es einige. Welcher kreative Kopf kann dem Drang widerstehen den kreativen Prozess zu adressieren, die Traumfabrik aufs Korn zu nehmen oder Filme zu feiern? Der gemeinsame Nenner der sieben Filme ist also heute, dass sie alle in irgendeiner Form…read more

7ème art: Filme nach dem Motiv „Into the Unknown“

Posted by in 1998, 2001, 2005, 2007, 2016, 2018, 7ème art, Abenteuer, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Bodyhorror, Fantasy, Film, Filmreihe, Historienfilm, Horror und Mystery, Neuseeland, Review, Roadmovie, Science-Fiction, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Da ich mich kürzlich gewissermaßen ins „bekannte Unbekannte“ wagte und eine große und lange geplant Reise in die weite Welt gemacht habe, erschien mir das Thema „Into the Unknown“ sehr passend. Die Reise ins Ungewisse kann erzählerisch vielseitig ausgelegt werden: als Abenteuer ebenso wie als ungewollte Veränderung im Leben. Sie kann positiv, überraschend, aber auch gefährlich oder lebensverändernd sein. Als ich auf Twitter nachgefragt habe, was ihr damit verbindet, um ein paar andere Impulse zu bekommen, waren die Antworten vielfältig! Danke dafür 🙂 etwa die Hälfte der Filme hier waren…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“

Posted by in 2018, Animationsfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Film, Japan, Komödie, Review

Der einzige winzig kleine Wermutstropfen bei unserem geplanten Japanurlaub war, dass während wir in Japan sein würden, in Deutschland der Kinostart für Mamoru Hosodas neusten Film wäre: „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“. Für mich als großen Hosoda-Fan war das schon etwas herb, denn das Warten auf „Mirai“ kam mir sehr lang vor. Wie immer erschien der Film in Japan bereits vor über einem Jahr. Letzten Endes kann man sich angesichts einer solchen Reise aber kaum wirklich ärgern – man will es ja! Aber als wir nach Hause kamen…read more

7ème art: „Nouvelle Vague“ – Filme der französischen „Neuen Welle“

Posted by in 1959, 1962, 1964, 1969, 2014, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Italien, Japan, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie

Es war in Bernardo Bertoluccis Die Träumer, als mir quasi die Idee eingeimpft wurde mich mit der Bewegung des Nouvelle Vague zu beschäftigen. Die Namen einiger der treibenden Kräfte dieser Filmströmung hat man schon mal gehört: allen voran François Truffaut und Jean-Luc Godard. Auch die Protagonisten in „Die Träumer“ schwelgen den Zeiten des dort abgebildeten Kinos hinterher. Sie spielen Szenen aus „Die Außenseiterbande“ nach und haben zueinander eine ähnlich schwierige amouröse Beziehung. Die heute hier besprochenen sieben Filme (okay, … zumindest sechs davon) gehören der Filmbewegung des Nouvelle Vague (frz….read more

7ème art: Filme von Naomi Kawase

Posted by in 1992, 2003, 2007, 2014, 2015, 2017, 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Dokumentation, Drama, Film, Genreübergreifend, Japan, Kurzfilm, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Tragikomödie

Darauf dass Filmregie ein Gebiet ist, auf dem Frauen unterrepräsentiert wirken, ist die Allgemeinheit inzwischen aufmerksam geworden. Zumindest, die Allgemeinheit der Filmfans, die gern über den Tellerrand schaut. Regisseurinnen nehmen inzwischen mehr Platz ein, managen größere Produktionen. Aber werden Regisseurinnen auch auf eine Stufe mit Alfonso Cuarón, James Cameron, Francis Ford Coppola und Konsorten gestellt? Ich denke das steht noch aus. Deswegen richte ich meinen Blick regelmäßig auf eine Regisseurin. Erstaunlicherweise ist das sehr schwierig. Für meine Werkschauen-Kolumne hier habe ich mal festgelegt, dass ich stets sieben Filme bespreche. Manche…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Can You Ever Forgive Me?“

Posted by in 2018, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, USA

Kurz vor der Verleihung der Academy Awards hatte ich doch noch die Gelegenheit einen weiteren nominierten Film zu schauen, der mit einem überraschend späten Deutschlandstart versehen wurde. Während „Can You Ever Forgive Me?“ in den USA im Oktober 2018 anlief, war der Film hierzulande frühestens am 21. Februar 2019 zu sehen. Review ist selbstverständlich spoilerfrei. Anfang der 90er Jahre ist Lee Israel (Melissa McCarthy) kurz vor dem Ruin. Die einstige Autorin von Biografien hat sich schon lange nur mit journalistischen Jobs über Wasser gehalten und selbst ihren aktuellen nun verloren….read more

7ème art: Oscar-Edition (2019)

Posted by in 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Historienfilm, Irland, Liebesfilm, Mexiko, Milieustudie, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Wer hätte das gedacht? Dieses Jahr bin ich mit den Oscar-Nominierungen ganz zufrieden. Natürlich gibt es den einen oder anderen Film, den ich als sträflich vernachlässigt empfinde wie Suspiria und dann frage ich mich auch, warum unter all den Regisseuren keine Regisseurin nominiert ist. Aber die Mischung ist spannend, in den meisten Fällen nachvollziehbar und es gab seit Ende Januar doch die eine oder andere Gelegenheit sogar noch Filme zu schauen, die nominiert sind. Wenn man auch auf einige leider verzichten muss, deren Kinostart in Deutschland leider erst nach der Verleihung…read more

7ème art: Filme von Joel & Ethan Coen

Posted by in 1991, 1996, 1998, 2001, 2004, 2009, 2013, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Krimi und Noir, Review, Roadmovie, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Die Coen Brothers. Das sind die, die Oscars gewinnen. Die, die gerne unter mal unter dem Pseudonym Roderick Jaynes den Schnitt übernehmen. Das sind die, in deren Filme oftmals ein korpulenter Typ stirbt. Und vor Allem sind es die, mit den Filmenden, die verdammt viele Fragen offen lassen. Außer Frage steht aber, dass sie Visionäre sind, deren Filme sich selten in ein Genre quetschen lassen und die ihr Handwerk insofern verstehen, dass Szenengestaltung, Schnitt und Drehbuchkniffe großartig und oftmals subtil Botschaft und Handlung unterstreichen. Aber ich muss gestehen: ich konnte…read more

Horrorctober 2018 – Woche 4 („Shrew’s Nest“, „Wish Upon“, „Verónica“)

Posted by in 2014, 2017, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Coming-of-Age, Drama, Film, Horror und Mystery, Serienlandschaft, Spanien, Spielfilm, USA

Nachdem ich letzte Woche ja gut mit diversen gruseligen Serien von meiner Filmliste abgelenkt wurde („Haunting of Hill House“, yeah), habe ich in der vergangenen Woche etwas mehr rangeklotzt. Leider hat mich das nur so mittelmäßig glücklich gemacht, denn ich habe mir die Filme mit einem übermäßig guten Ruf für den Halloween-Abend und die letzte, halbe Oktober-Woche aufgehoben und jetzt alles geschaut, was mich noch von diesen Filmen trennte. Und das waren wohl nicht die besten Filme. Zur Erklärung für alle, die nicht wissen, was das hier ist: der #Horrorctober…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Ryuichi Sakamoto: Coda“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Film, Genreübergreifend, Japan, Review, Spielfilm, USA

Vor ca drei oder vier Monaten begegnete mir ein Piano-Stück auf Spotify. Es war „Rain“ von Ryuichi Sakamoto. Ich hatte keine Ahnung wie es heißt oder von wem es ist, aber ich kannte es schon weg und las jetzt das erste Mal den Titel. Danach hörte ich mehr von Sakamoto und stellte fest, dass ich tatsächlich einige Nummern kenne. Ich hörte mehr und mehr. Man kann sagen ich hatte seine Musik eigentlich immer im Ohr, stellenweise sogar bei der Arbeit. Es kam mir ja ein kleines bisschen wie Schicksal vor…read more