Miss Booleana

ausgelesen: Alexander Grin „Das Purpursegel“

Posted by in ausgelesen, Review

Immer öfter denke ich an den Russischen Herbst hier im Blog zurück. Das fast ein Jahr andauernde Leseprojekte und meine ersten Berührungspunkte mit russischen und ukrainischen Autor*innen. Habe ich die Gelegenheit mit Menschen zu reden, die sich auf dem Gebiet besser auskennen als ich, frage ich gern: „Welches Buch empfiehlst du mir?“ Und so bekam ich neulich gesagt: Das Purpursegel. Ob es euch hilft, euch meine Ausgabe zu zeigen? Ich habe sie antiquarisch erstanden. Vielleicht bekommt ihr nicht dieselbe, aber empfehlen kann ich euch die Geschichte allemal.

Serien-Besprechung: „The Haunting of Bly Manor“

Posted by in Review, Serienlandschaft

The Haunting of Hill House war die Seriensensation des Herbstes 2018 und hat gezeigt, dass die klassische Geistergeschichte längst nicht so eingestaubt und piefig ist wie ihr Ruf. Emotional, schockierend, fordernd – es gibt wenige, die „Hill House“ gesehen haben und nicht ergriffen und vom Hype infiziert waren. Serienschöpfer Mike Flanagan und Netflix arbeiteten erneut zusammen und wieder wurde ein Klassiker der Schauerliteratur adaptiert – you’ve been expected. Besprechung ist spoilerfrei. Another Haunting Als Au-Pair Dani Clayton (Victoria Pedretti) 1987 den Job als Kindermädchen der betuchten Wingraves ergattert, bringt sie…read more

ausgelesen: André Aciman „Call Me by Your Name“

Posted by in ausgelesen, Review

Alle, die ihn gesehen haben lieben den Film Call Me by Your Name. (Oder?) Ich auch. Aber am Anfang sprang die Chemie zwischen Elio und Oliver nicht so ganz auf mich über. Was in den Köpfen der beiden vorging, erschloss sich mir nicht. Da war diese Ahnung „vielleicht erzählt das Buch das anders“. („Besser?“) Deswegen ist das nun einer der seltene Fälle, dass ich nach dem Schauen des Films eben doch seine Literaturvorlage lese. Und weil mir Call Me by Your Name mit Italien als primärem Handlungsort als perfekte Urlaubslektüre…read more

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

Posted by in ausgelesen, Review

Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

ausgelesen: Hiromi Kawakami „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“

Posted by in ausgelesen, Review

Als masuko13 das Buch von Kawakami besprach, war ich überrascht. Denn auf meiner Wishlist bzw To-Read-List stand es bereits. Allerdings die Manga-Version von Jirō Taniguchi. Ich wusste bis dahin nicht, dass es eine Roman-Version gibt, die Pate für den Manga stand. Irgendwie wurde ich neugierig mal wieder wieder etwas von einem anderen japanischen Autor oder einer Autorin zu lesen als von denen, die ich bereits kenne. Und dann war es abgemacht. Das Buch handelt von Tsukiko, einer Frau die Baseball mag, gerne nach der Arbeit einen trinken geht und einen…read more

ausgelesen: Rainbow Rowell „Eleanor & Park“ (engl. Ausgabe)

Posted by in ausgelesen, Review

Ich weiß ehrlich nicht, wann ich das letzte Mal beim Lesen eines Buchs geweint habe. Keine Ahnung warum, aber ich bin bei Filmen eher dazu zu bringen mal zu weinen als bei Büchern. Vielleicht weil ich mich in visuelle Medien noch mehr reinsteigere. Aber bei Eleanor & Park war alles anders. Ich möchte nicht pathetisch klingen, aber es ist ein wirklich besonders Stück Buch. (Das war quasi das TLDR. 😉 ) Young Adult hat bei mir meist keinen besonders guten Stand. Natürlich gibt es da wundervolle Bücher – aber auch…read more

ausgelesen: Gabriel García Márquez „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“

Posted by in ausgelesen, Literatur, Review

Inhalt Schausplatz des Romans ist eine kolumbianische Hafenstadt Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. – eine Zeit in der die Cholera das Land mal mehr mal weniger im Griff hat und viele Opfer fordert. Die Erzählung beginnt mit der Schilderung des Tagesablaufs von Dr. Juvenal Urbino, einer sehr angesehen Person des öffentlichen Lebens und gibt auch Einblick in seine Ehe mit der resoluten Fermina Daza und die Launen und Alltagskonflikte, die beide durchstehen. Als der Doktor durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse stirbt, findet sich schon bald ein Mann…read more

11

7ème art: Robert-Downey-Junior-Edition

Posted by in 7ème art, Film, Review

Dieser Tage reden alle über Iron Man 3 – den dritten Teil des erfolgreichen Franchise aus dem Hause Marvel. Iron Man machte seine ersten Schritte in Comic. Die Filmadaption mit Robert Downey Jr. als Tony Stark (Iron Man) war ein riesiger (und unerwarteter?) Erfolg für das Marvel Cinematic Universe. Ich selber habe dem dritten Teil lange entgegen gefiebert und war bereits in der Preview am Dienstag. Robert Downey Jr. (RDJ) hat Tony Stark lebendig gemacht. Und dass so markant, dass eine andere Darstellung unvorstellbar ist. Jüngst gab es Gerüchte, dass…read more

2