Miss Booleana

ausgelesen: Jane Austen „Stolz und Vorurteil“

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Ein Glück, dass ich mich an fast nichts mehr aus der Verfilmung mit Keira Knightley aus dem Jahr 2005 erinnern kann. Am Ende war ich sehr angefixt und ein bisschen verzaubert. Und das Ende vergaß ich auch nicht. Nur alles bis dahin. Jahre später sah ich irgendwo im Regal einer Buchhandlung meines Vertrauens die blumige, edel aussehende Ausgabe von Stolz und Vorurteil aus dem dtv Verlag und gab meiner ganzen Oberflächlichkeit (also quasi wortwörtlich Stolz und Vorurteil) nach und kaufte das Buch. Einfach nur weil es so schön ist. Inzwischen…read more

Blogophilie Februar 2020

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Eigentlich wäre ich heute zur Leipziger Buchmesse unterwegs. Würde dort durch die Hallen wandeln, mich über Literatur auf den neusten Stand bringen und Bücher feiern. Würde eventuell an interessanten Diskussionen teilnehmen oder denen lauschen. Würde andere Blogger treffen – meistens kommt man doch im „real life“ eigentlich nur hier zusammen. Dann fiel die Messe aus und damit eins meiner Jahreshighlights. Ich bin entsprechend sehr traurig darüber. Stattdessen habe ich also nun viele gute Blogartikel gelesen und wenn wir schon nicht auf der Messe oder über die Messe lesen können, gebe…read more

Russischer Herbst: Fjodor Dostojewskij „Der Spieler“

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Es war in der Messebuchhandlung der Leipziger Buchmesse, wo mir „Der Spieler“ auffiel. „Nie einen Dostojewskij gelesen.“ Und das wollte ich ändern. Tatsächlich lief mir aber in den letzten Monaten ständig „Schuld und Sühne“ (bzw. „Verbrechen und Strafe“ wie es in der Neuübersetzung heißt) über den Weg. In einem Artikel über die wichtigsten Fragen des Lebens und die Antworten darauf, hieß es man solle auf die Frage nach einer Buch-Empfehlung immer „Verbrechen und Strafe“ von Dostojewskij antworten. Egal, ob man das Buch gelesen hat. (Was für ein Bullshit.) Und in…read more

ausgelesen: Jonas Karlsson „Das Zimmer“

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Ich gestehe: ich wähle meine Bücher manchmal nach meiner eigenen Lebenssituation. Wenn ich verliebt bin, lese ich gern etwas in dem es um Beziehungen geht. Wenn ich eine sehr stressige Phase habe, darf es gern was entschleunigendes sein. Und in diesem Fall hatte ich eine kleine berufliche Veränderung. Das Titelbild mit dem Knebel anstatt des Schlips im Business-Dress sprach mich besonders an, denn in meinem alten Projekt auf Arbeit nahm der Stress ein ungesundes Level an. Als ich anfing Das Zimmer zu lesen, war ich bereits in einem neuen Projekt….read more