James Larsen

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Als ich mal wieder für eine Woche in der Heimat war und durch Brandenburgs Städte lustwandelte, sprang mir eine riesige Reklametafel ins Auge. Sie warb für die Ausstellung „Learn to Love“ des Künstlers James Larsen beim BASF Schwarzheide.

Zwar kannte ich den Künstler nicht, aber das Reklameartwork hat mich wirklich angesprochen. Leider war mein Aufenthalt zu kurz, als dass ich mir die Ausstellung noch hätte anschauen können. So blieb mir dann vorerst nur Internetrecherche. Das ist was dabei rausgekommen ist.

Seine Biographie kann man dem Link entnehmen.

Allgemein bin ich erstmal immer begeistert, wenn jemand mit traditionellen Methoden arbeitet. Bei James Larsen kommt hinzu, dass er ausgesprochen bunt und entgegen jeglicher Strömungen oder Ansätzen arbeitet. Keine Verdeckung, kein Tiefeneindruck usw. Er orientiert sich nicht an Impressionismus oder Realismus – er macht etwas eigenes. Kunsthistoriker werden mir mit Sicherheit widersprechen … . Versucht man seine Werke in eine Schublade zu stecken, wäre es am ehesten Pop-Art. Er kombiniert verschiedenste Elemente und Lebensformen in seinen Bildern, v.A. sehr viel Tiere und Objekte. Der Zusammenhang ist evtl. nicht klar. Nicht auf der Hand liegend. Das verleiht dem Ganzen einen fabelhaften Charakter, der einen durch die grellen Farben förmlich anspringt. Ich mag besonders das Plakative und bin ziemlich begeistert. Und ärgere mich umso mehr, dass ich nicht zu der Ausstellung konnte. 🙂

Hier kann man eine kleine Gallerie einsehen. Meine persönlichen Favoriten findet man in dem Katalog.

An der Stelle muss ich auch nochmal ausdrücklich erwähnen, dass es eine große Geste vom BASF ist, die Ausstellungen der Allgemeinheit sogar ohne Eintritt zur Verfügung zu stellen. Kunst der breiten Masse zugänglich zu machen und aufstrebende Künstler zu fördern ist eine gute Investition. Nämlich eine in Geist und Begeisterung. Dafür bin ich wirklich dankbar und habe bereits einige Male die Gelegenheit genutzt, auch wenn Schwarzheide jetzt nicht gerade um die Ecke ist.

Bei BASF können Informationen hier abgerufen werden, ein paar Eindrücke und Informationen findet man auch in der Einladung zur Ausstellung.