Miss Booleana

ausgelesen: Haruki Murakami „Die Ermordung des Commendatore Band II: Eine Metapher wandelt sich“

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Als ich Anfang des Jahres die Review zu Die Ermordung des Commendatore Band I schrieb, hatte ich mit einer Sache recht, mit einer anderen nicht. Zum Einen ja: der zweite Band ist dichter, liefert ein paar Antworten und zieht die Spannungsschrauben an. Aber nein, der Kreis zum Prolog schließt sich nur bedingt. Das ist vor Allem deswegen für mich persönlich etwas schade, weil mir der Prolog gut gefallen hat, er sich aber nun wenig in die Handlung fügt. Wir werden dem gesichtslosen Mann begegnen und der zweite Band das volle…read more

ausgelesen: Haruki Murakami „Die Ermordung des Commendatore Band I: Eine Idee erscheint“

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Wie aufregend. Ich war noch nie aktiv „dabei“, wenn ein Murakami veröffentlicht wird. Der Plan war, dass Buch schon am Erscheinungstag zu lesen. Das erste Mal seit langem, dass ich das überhaupt machen würde. Viel aufregender war dann das Buch zu bekommen – trotz oder gerade wegen der Vorbestellung. Aus meinem Plan wurde nichts. Aber das macht nichts. Schließlich sind Bücher geduldig. Nur ich nicht. Als ich es dann aber in Händen hielt und las, strahlte das Buch die Murakami-typische Ruhe aus. Es handelt von einem Künstler, unserem namenlosen Protagonisten,…read more

Feministischer Frühling: Virginia Woolf „A Room of One’s Own“ and „Three Guineas“ – zwei verschiedene Tonarten über Feminismus

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Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Zu den Beiträgen der Reihe gehörten bisher eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frauenbewegung, eine erste Berührung mit Virginia Woolf bzw. ihrer Figur „Mrs Dalloway“ und ein Blick auf den Begriff Diversity und wie Frauenbewegung heute oftmals wahrgenommen wird. Nun gehen wir nochmal einen Schritt zurück und betrachten Essays von Virginia Woolf, darunter das sehr bekannte „A Room of One’s Own“, das mir die liebe Sabine in Form einer wunderbaren Buchausgabe zukommen ließ….read more

ausgelesen: T.C. Boyle „Die Terranauten“

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T.C. Boyles Die Terranauten und ich: eine Beziehung voller Missverständnisse. Das könnte der Titel dieser Rezension sein. Alles fing an mit einem interessanten Cover und einem sehr vorteilhaft geschriebenem Klappentext. Dass ich von T.C. Boyle bis dahin noch nichts gelesen hatte, ist vielleicht zu meinem Nachteil. Dass ich über Die Terranauten nicht recherchiert habe, ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Manchmal möchte ich überrascht werden. Auf der Buchmesse 2017 begegnete mir das Buch das erste Mal. 2018 – selber Ort, ich nahm es mit. Denn schließlich (haha) hatte ich ein Jahr lang…read more

ausgelesen: Franz Kafka „Die Verwandlung“

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Kafkas Die Verwandlung zählt zum Kulturgut, zu Weltliteratur. Jeder einigermaßen an Literatur interessierte Mensch weiß, wovon die Erzählung handelt. Die Popkultur hat mit einigen Seitenhieben und Referenzen für das Übrige gesorgt. Kafka starb als Mensch, aber nicht als berühmter Schriftsteller. Es mag sein, dass wir letzten Endes alle als Mensch sterben. Oder als Käfer. In jedem Fall als Lebewesen. Aber dafür, dass er mit dem Surrealismus in Die Verwandlung seinen Zeitgenossen so weit voraus war, ist es doch tragisch. Und wer jetzt gerade nicht weiß, worum es in der nur…read more

ausgelesen: Kyōko Okazaki „Helter Skelter“

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Kyōko Okazakis Manga Helter Skelter wurde neulich mal auf einer Liste ungewöhnlicher Comics und Manga gelistet und hat dadurch auch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ungewöhnlich heißt in dem Fall, dass sich die Werke durch ihre Themen und/oder ihren Stil von Genrekollegen absetzen. Manga mit ernsten Themen sind eigentlich keine Seltenheit, aber Helter Skelter ist wohl die Abrechnung mit dem Model-Business schlechthin. Okazakis Manga handelt von Ririko, einem bekannten japanischen Model, hinter deren Namen in den Klatschzeitungen sowas steht wie „Alter unbekannt“. Sie schauspielert auch mal und singt. Aber sie…read more

ausgelesen: Bernhard Schlink „Olga“

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Olga Rinke wächst in Armut im deutschen Kaiserreich auf. Nach dem Tod ihrer Eltern wohnt sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits, die Olgas Mutter nie schätzte, genauso wie deren Herkunft und den slawischen Namen „Olga“. Sie will, dass das Mädchen den Namen ablegt und von nun an einen guten deutschen Namen annimmt. Edeltraud, Hildegard oder Helga. Aber Olga weigert sich. Die Großmutter hält sie von da an für undankbar und schwierig. Olga hat aber einfach ein Verständnis für Treue, Loyalität, ihre Herkunft. Sie ist wissensdurstig und diszipliniert. Sie gibt nicht viel…read more

ausgelesen: Margaret Atwood „The Handmaid’s Tale“ (engl. Ausgabe)

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Als der Leser Offred kennenlernt, die Protagonistin von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale, weiß man nichts. Nicht mal ihren Namen. Es sei denn man hat Vorwissen über das Buch allgemein oder seine Adaptionen als Film und Serie. Offred wird einem Haushalt zugewiesen. Die Dienerschaft scheint sie nicht besonders zu schätzen. Die Dame des Haus, Serena-Joy, ebenso wenig. Den Commander sieht sie anfangs kaum. Offred ist eine Handmaid und darf sich ausschließlich mit ihrem roten Habit kleiden und einer Haube, die so ausgerichtet ist, dass es schwer ist ihr Gesicht zu…read more

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

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Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

ausgelesen: John Irving „Garp und wie er die Welt sah“

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Zwei Dinge: 1. Es ist das einzige Buch, das mir noch fehlte um meine sieben Büchervorsätze für 2017 zu erfüllen. (Und das hat geklappt, das ist eine Besprechung, die ich noch im alten Jahr geschrieben habe.) 2. Endlich verstehe ich die Insider-Witze bezüglich John Irving, Bären und Ringern. 🙂 Ja, es war tatsächlich mein erstes Buch von John Irving. Ich wusste ich möchte 2017 endlich ein Buch von ihm lesen, aber die Entscheidung fiel (und das kann man jetzt für blödsinnig halten), weil ich erfahren hatte, dass Robin Williams den…read more

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