Miss Booleana

ausgelesen: „David Copperfield“ von Charles Dickens #BarkisWill (Fazit)

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Ende letzten Jahres (klingt so als ob, ist aber noch nicht lange her!) lasen Matthias alias @_quoth_, Jana vom Blog Wissenstagebuch und ich gemeinsam Charles Dickens „David Copperfield“. Die Leserunde entstand dieses Mal eher spontan, wurde zuerst auf Goodreads und dann später auf Twitter gepflegt, wo alle Interessierten auch gerne jetzt noch unsere Gedanken unter dem Hashtag #BarkisWill nachverfolgen können. 🙂 Klingt witzig? In meinem Zwischenfazit kann man nachlesen, was es mit „Barkis“ und dem Hashtag auf sich hat. Das Zwischenfazit ist auch ein guter Anlaufpunkt für diejenigen, die nicht…read more

ausgelesen: Yōko Ogawa „Der Ringfinger“

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Ich weiß es nicht mehr, wo ich von Yōko Ogawas Der Ringfinger las. Sicherlich war es in der Blogbubble. Jedenfalls war fasziniert von der Prämisse des Romans. Leider war die Ausgabe vergriffen, ich bekam das Buch aber noch irgendwo gebraucht. Stilecht mit Kaffeefleck auf dem Schutzumschlag. (Ließ sich abwischen.) Der Roman hat nur knapp über hundert Seiten und ich meine er war an einem Tag weggelesen, zumal die Seiten auch sehr großzügig bedruckt sind. Der Ringfinger ist aus der Perspektive einer namenlosen Protagonistin geschrieben. Sie beginnt im Labor von Herrn…read more

ausgelesen: Michel Faber „Das Buch der seltsamen neuen Dinge“

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Weinst du, wenn du die Nachrichten hörst? Nicht immer? Nie? Ist es nicht beschämend, dass uns die Nachrichten nicht jeden Tag die Tränen in die Augen treiben? Sind wir abgestumpft? Oder ist der Selbstschutz nötig um zu funktionieren? Ist es vielleicht gar kein Zeichen von Kälte, sondern ein notwendiger Abstand? Michel Faber geht diesem Phänomen in seinem Roman Das Buch der seltsamen neuen Dinge auf den Grund. Darin wird der Pastor Peter Leigh auf den fernen Planet Oasis geschickt. Auf der Erde lässt er seine Frau Bea zurück. Zwar ist…read more

ausgelesen: Junji Itō, „Uzumaki – Spiral Into Horror“ Deluxe Edition

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Der Originaltitel von Junji Itōs Horrorklassiker ist うずまき „Uzumaki“, was soviel wie Spirale oder Spiralen bedeutet. Uzumaki erschien von 1998 bis 1999 in Japan und verschaffte Itō nicht nur in Japan, sondern vor Allem auch außerhalb Japans den Durchbruch. Markenzeichen Itōs oder viel mehr seiner Manga ist das Spiel mit menschlicher Angst und Obsession, die sich oftmals bis zum Body Horror und Überirdischen eskaliert. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass er der Horror-Mangaka der zeitgenössischen Mangaszene ist. Oftmals werden in seinen Werken normale Menschen mit einem äußeren Einfluss, einem…read more

ausgelesen: Sally Rooney „Gespräche mit Freunden“

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Sally Rooney ist überall. Ihre Bücher poppen in der Buchblogszene auf, wurden überbordend viel diskutiert. Kaum, dass Normal People als Serie adaptiert und viele Male gelobt wurde, erfolgt die Bekanntgabe der Serienadaption von Gespräche mit Freunden aka Conversations with Friends. Läuft bei Sally Rooney. Las ich mir den Buchklappentext ihrer Bücher durch, hatte ich immer den Eindruck, dass es um nichts und alles geht. Aber ich hätte nicht von dem Buch erwartet, dass „viel passiert“ – so wie Bücher eben oft gemessen werden (leider). So ähnlich wie in diesem Video…read more

ausgelesen: David Mitchell „Slade House“

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Bis hierhin war es ein langer Weg. Seitdem Slade House erschien, wollte ich es lesen. David Mitchell hat mich mit seinem Cloud Atlas schwer begeistert und auf seine Interpretation von Horror hatte ich richtig Lust. Dank der Buchblogosphäre habe ich mitbekommen, dass Slade House wohl lose auf Die Knochenuhren basiert. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Buch sogar schon im Regal – auch gekauft, weil mich der Name lockte. Aber seitdem stehen gelassen, weil es ein Fantasybuch ist und mir das selten wirklich liegt. Irgendwie rang ich mich aber letztes…read more

ausgelesen: Lars Franke „Spukgeschichten aus Sachsen“

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An den Spukgeschichten aus Sachsen blieb mein Auge hängen, weil ich eine Weile in Sachsen gewohnt habe und Spukgeschichten selten widerstehen kann. 🙂 Neulich war das Buch mit im Gepäck als ich mich anlässlich eines Wander-Urlaubs in der Sächsischen Schweiz in Sachsen rumtrieb. Gruseliges zwischen Neiße und weißer Elster ist der Untertitel – der manchmal mehr, manchmal weniger hält was er verspricht.

ausgelesen: Neil Gaiman, Rafael Scavone, Rafael Albuquerque & Dave Stewart „A Study in Emerald“ (engl. Ausgabe)

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Lovecraft und Sherlock Holmes‘ Kosmos im Crossover!? Scheint nicht zu gehen, klingt aber irgendwie interessant? Dann aufgepasst: Neil Gaimans A Study in Emerald erschien zuerst im Kurzgeschichtenband Fragile Things (Zerbrechliche Dinge), bevor es 2018 bei Dark Horse unter künstlerischer Umsetzung von Rafael Scavone, Rafael Albuquerque und Dave Stewart als Comic adaptiert wurde. In Deutschland ist A Study in Emerald im Dantes Verlag als Eine Studie in Smaragdgrün erhältlich. Dass ich zur englischen gegriffen habe, liegt daran, dass es zu dem Zeitpunkt des Kaufs noch nicht auf Deutsch veröffentlicht war. Der…read more

ausgelesen: André Aciman „Call Me by Your Name“

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Alle, die ihn gesehen haben lieben den Film Call Me by Your Name. (Oder?) Ich auch. Aber am Anfang sprang die Chemie zwischen Elio und Oliver nicht so ganz auf mich über. Was in den Köpfen der beiden vorging, erschloss sich mir nicht. Da war diese Ahnung „vielleicht erzählt das Buch das anders“. („Besser?“) Deswegen ist das nun einer der seltene Fälle, dass ich nach dem Schauen des Films eben doch seine Literaturvorlage lese. Und weil mir Call Me by Your Name mit Italien als primärem Handlungsort als perfekte Urlaubslektüre…read more

ausgelesen: Margaret Atwood „The Testaments“ (engl. Ausgabe)

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Die Hardcover-Ausgabe von The Testaments ist ein martialischer Türstopper. Großformatig, massiv, schwer. Wortwörtlich biblischen Ausmaßes? Sage und schreibe 34 Jahre nachdem Margaret Atwoods The Handmaids Tale erschien, wurde die Handlung 2019 in The Testaments fortgesetzt. Irgendwann innerhalb dieser Zeitspanne wurde ich geboren, wuchs auf und las The Handmaid’s Tale – wie soviele Menschen vor und nach mir. Schaute die Filmadaption von Volker Schlöndorff und auch die Serie mit Elisabeth Moss in der Hauptrolle. Alle drei bisherigen Staffeln. Das beweist wohl, dass The Handmaid’s Tale nichts an Aktualität und Wucht verloren…read more