Miss Booleana

7ème art: LGBTQ+ Filme

Posted by in 2010, 2013, 2014, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Chile, Coming-of-Age, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Feelgood-Movie, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Spanien, Spielfilm, UK, USA

Es war längst überfällig, dass ich zum Thema Repräsentation von LGBTQ+ in Filmen eine 7ème art mache. Warum? Weil ich viele Filme in der Richtung gesehen habe. Als ich zur Schule ging, wurde „schwul“ und „lesbisch“ wie ein Schimpfwort benutzt und jede*r hat versucht Mobbing in der Richtung aus dem Weg zu gehen und den Verdacht nicht aufkommen zu lassen. Ich fand das schon immer falsch. Aber auch damals: unser Abijahrgang hat einen Schulausflug ins Kino gemacht, um Brokeback Mountain zu schauen. Dinge ändern sich. Und Filme können dabei helfen…read more

Filmbesprechung „0.5 mm“ & „Café Funiculi Funicula“ (JFFPlus 2021)

Posted by in 2014, 2018, Feelgood-Movie, Film, Japan, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Tragikomödie

Seit 2016 bewirbt das Japanese Film Festival (JFF) die ganze Bandbreite des japanischen Films. Zuerst in Südostasien und Australien, dann in immer weiteren Ländern wie beispielsweise auch Teilen Europas. Zwischen November 2020 und März 2021 fand nun die letzte Runde statt – dieses Mal als Online-Filmfestival, dessen Beiträge nach Anmeldung auf der Webseite von JFF zum kostenfreien Streamen zur Verfügung stand. Und weil ich den japanischen Film liebe, konnte ich nicht widerstehen und bespreche heute zwei Filme, die berühren, aber einen sehr unterschiedlichen Ton haben. Die Besprechungen sind selbstverständlich spoilerfrei….read more

#Japanuary 2021 – Besprechungen zu „100 Yen Love“, „Jam“ & Fazit

Posted by in 2014, 2018, Film, Japan, Review, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie

やった!! Geschaft! Es war etwas knapp, weil zwei der Filme, die ich schauen wollte zwischenzeitlich von Streamingplattformen verschwunden sind. Aber im Umkehrschluss war das eigentlich nicht schlecht, weil ich so nochmal auf das Streamingangebot von Vimeo aufmerksam wurde und letzten Endes doch noch alle Filme schauen konnte. Damit endete für mich am letzten Januar-Wochenende der Japanuary 2021 mit den verbliebenen zwei Filmen meiner Liste. 100 Yen Love Ichiko (Sakura Ando) hat die Uni geschmissen, lebt wieder bei ihren Eltern und verbringt den Tag mit Videospielen auf der Couch. Das kollidiert…read more

Fantastischer Film: Zeit der Kannibalen

Posted by in 2014, Arthouse & Indie, Deutschland, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Milieustudie, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm

Öllers (Devid Striesow) und Niederländer (Sebastian Blomberg) sind empört. Ihr Kollege Hellinger wurde zum Partner ernannt. Die beiden Wirtschafts-Consultants sind ständig in anderen Hotels derselben Kette in den Entwicklungsländern für deren Kultur, Herausforderungen und Menschen sie sich nicht interessieren. Sie verlassen selten das Umfeld ihres Designhotels mit Queensize-Bett und Regendusche. Aber sie wollen selber auch Partner werden wie Hellinger. Ihnen wird die junge und engagierte Bianca März (Katharina Schüttler) als neues Teammitglied vorgesetzt. Sie interessiert sich im Gegensatz zu ihnen für das was außerhalb des Hotelzimmers passiert und scheint auch…read more

Horrorctober 2020 – Woche 3 („The Wind“ & „Spring“)

Posted by in 2014, 2018, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Creature Horror, Film, Horror und Mystery, Liebesfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, USA, Western

Die zweite Woche mit nur zwei Filmen! Mehr war leider nicht drin, da diese Woche viel los war. Sechs Filme sind insgesamt noch offen. Da der Oktober aber noch so rund zwei Wochen hat, liege ich vermutlich gut im Zeitplan. 🙂 Diese Woche habe ich zwei Indie-Perlen geschaut. Zu „The Wind“ wusste ich im Vorfeld fast gar nichts, „Spring“ genoss reichlich Vorschusslorbeeren aus der Blogosphäre. The Wind In The Wind schlägt sich das junges Ehepaar Lizzy (Caitlin Gerard) und Isaac (Ashley Zukerman) im späten 19. Jahrhundert in der Prärie durch….read more

7ème art: Black Lives Matter

Posted by in 2014, 2017, 2018, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Dokumentation, Drama, Film, Frankreich, Komödie, Liebesfilm, Milieustudie, Review, Schweiz, Science-Fiction, Spielfilm, USA

#BlackLivesMatter ist eine Bewegung, die es nicht erst seit dem erschütterndem Tod von George Floyd gibt. Seit 2013 spricht sich #BlackLivesMatter gegen die unsichtbaren Barrieren aus, die schwarzen Mitbürgern sogar das Leben kosten kann. Von Racial Profiling über Polizeigewalt und Diskriminierung. Täusche ich mich, oder gibt es insbesondere seitdem sich die Medien trauen über Polizeigewalt zu berichten und seit des Aufkommens der #BlackLivesMatter-Bewegung deutlich mehr wachrüttelnde Filme auf der großen Leinwand? Auch ich bin durch #BlackLivesMatter wach geworden – der Preis ist hoch, das Thema kann kaum aktueller und dringlicher…read more

7ème art: Filme von Christopher Nolan

Posted by in 1998, 2000, 2002, 2005, 2006, 2010, 2014, 7ème art, Film, Filmreihe, Heist/Caper Movie, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Science-Fiction, Spielfilm, Superheldenfilm, Thriller, UK, USA

Fast hätte es geklappt, dass Nolans neuster „TENET“ nach der Krise wieder die Kinos öffnet. Wäre der Kinostart jetzt nicht auf August verschoben worden, hätte das gut zum smarten Kalkül gepasst, mit dem Nolan seine Filme inszeniert. Unter Filmliebhabern ist es schon fast schick ihn und seine Filme nicht gut zu finden, während vor zehn Jahren nach das Gegenteil „in“ war. Zumindest heute schließe ich mich dem Personenkult an. 😉 Diese Werkschau war lange geplant. Nie verwendete ich in einer Ausgabe von 7ème art „Inception“ oder „Interstellar“, obwohl es sich…read more

7ème art: Hackerfilme

Posted by in 1983, 1992, 1995, 1998, 2014, 2015, 7ème art, Actionfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Film, Gangsterfilm, Genreübergreifend, Heist/Caper Movie, Krimi und Noir, Review, Spielfilm, USA

Man sieht schon eine frappierende Menge Bullshit, wenn in einem Film gehackt wird. Leider ist es ja so, dass IT und insbesondere alles was mit dem „Hacking“ bzw Exploiting zu tun hat, eben fachspezifisch ist und sich schwer für die fachfremde Allgemeinheit verständlich abbilden lässt. Zumindest, wenn es dabei noch spannend sein soll. Aber es gibt sie – die Hackerfilme oder einfach welche mit dem entsprechenden Gedankengut oder Ideen, die versinnbildlichen was Hacker wirklich tun. Diese Filme versinnbildlichen oft wie fragil die auf Daten aufgebaute Gesellschaft ist. Deswegen soll es…read more

Fantastischer Film: Erinnerungen an Marnie

Posted by in 2014, Animationsfilm, Coming-of-Age, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Japan, Literaturverfilmung, Review

Erinnerungen an Marnie handelt von der zwölfjährigen Anna, die bei ihrer Pflegemutter in Sapporo (Japan) lebt. Sie hat Asthma und ihr Zustand verschlimmert sich immer mehr. Aber auch ihr emotionaler – sie zieht sich sehr zurück und ihre Mutter weiß sich nicht zu helfen, Anna redet nicht mir ihr darüber. Sie schickt das Mädchen in den Norden Hokkaidōs, um sich dort in dem Küstenstädtchen an der frischen Luft bei Verwandten zu erholen. Da Anna eine Mauer um sich errichtet, die mit Nähe nicht einzureißen ist, hilft vielleicht Abstand. Aber was…read more

7ème art: Filme von Bong Joon-ho

Posted by in 2000, 2003, 2005, 2009, 2014, 2017, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Psychothriller, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, Südkorea, Thriller, Tragikomödie, USA

Werkschauen wollen geplant sein. Und so entstand nachdem ich letztes Jahr Parasite gesehen habe die Idee nun endlich Bong Joon-hos ganze Filmografie rauf und runter zu schauen. Einige Filme hatte ich bis dahin schon gesehen, ein paar der Allgemeinheit unbekanntere standen noch aus. Inzwischen hat Bong Joon-ho Geschichte geschrieben. Sein Werk Parasite gewann als erster südkoreanischer Film den Academy Award für den besten Film. Und nicht nur das: auch gleich noch in der Kategorie Internationaler Film. Ein Spagat, der noch nie gelungen ist. Bong Joon-ho selber räumte auch noch den…read more