Miss Booleana

ausgelesen: Frank Herbert „Dune“ (engl. Ausgabe)

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Dune war für mich bisher immer nur dieses eine Fantasy-Franchise, das sehr viele Fans hat und zu dessen Verfilmungen es sehr hitzige Diskussionen gibt. Ich selber habe nur sehr vage Erinnerungen an den Fernsehmehrteiler. Die blauen Augen, die Dünen auf Arrakis, mehr hat es nicht in mein Langzeitgedächtnis geschafft. Zweierlei hat nun letztendlich dafür gesorgt, dass ich angefangen habe die Reihe zu lesen. Zum Einen, dass ein Regisseur, den ich sehr schätze die dritte (bzw vierte Adaption, wenn Jodorowsky’s Dune mitzählt) Adaption wagt und damit eine sehr vielversprechende. Gemeint ist…read more

ausgelesen: Naoki Urasawa „20th Century Boys“ & „21st Century Boys“ („Perfect Edition“, engl. Ausgabe)

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Strapaziert es nun die Nerven von euch, meinen Leser*innen, nicht etwas zu sehr, wenn ich doch eh schon ständig erwähne, dass ich die Manga von Naoki Urasawa liebe und am liebsten jedem empfehlen würde!? Pluto war grandios, Monster teilt sich den Platz mit 20th Century Boys als einer meiner Lieblingsmanga aller Zeiten und ich schrieb bereits einmal 2013 („ausgelesen“) und 2014 („Manga Manie“) über die Reihe … was braucht es denn noch? Wie auch schon zuvor Monster genoss Naoki Urasawas 20th Century Boys über die vergangenen zwei Jahre hinweg eine…read more

ausgelesen: Arthur C. Clarke „2001: A Space Odyssey“ (engl. Ausgabe)

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Es mag übertrieben klingen, aber die Verfilmung 2001: Odyssee im Weltraum war schon einer meiner Erweckungsmomente als Filmfan, obwohl er ein paar Geheimnisse für sich behält. Zumindest bis man die literarische Vorlage gelesen hat. Bisher schreckte ich eher vor dem Griff zu Clarkes „vierteiliger Trilogie“ zurück, denn der nicht nur guter Ruf über einige Inkonsistenzen eilte dem Voraus. Außerdem der Vorwurf zuviel zu erklären und damit zu „entzaubern“. Letzten Endes war es dann Sebastians Besprechung, die mich doch (wieder) neugierig gemacht hat. Das Aufschlagen der etwas ältlichen aber günstigen englischsprachigen…read more

ausgelesen: Alexander Grin „Das Purpursegel“

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Immer öfter denke ich an den Russischen Herbst hier im Blog zurück. Das fast ein Jahr andauernde Leseprojekte und meine ersten Berührungspunkte mit russischen und ukrainischen Autor*innen. Habe ich die Gelegenheit mit Menschen zu reden, die sich auf dem Gebiet besser auskennen als ich, frage ich gern: „Welches Buch empfiehlst du mir?“ Und so bekam ich neulich gesagt: Das Purpursegel. Ob es euch hilft, euch meine Ausgabe zu zeigen? Ich habe sie antiquarisch erstanden. Vielleicht bekommt ihr nicht dieselbe, aber empfehlen kann ich euch die Geschichte allemal.

ausgelesen: Stephen King „Glas“ (Der Dunkle Turm #4)

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Seufz. Zum dritten Band der Dunkler-Turm-Reihe schrieb ich „Endlich findet Stephen King in dieser Reihe eine Sprache, die ich eher verstehen kann. Und verstehen will. Nach nun inzwischen so vielen Seiten […] kann ich sagen, dass ich das erste Mal wirklich von der Geschichte des Revolvermanns angefixt bin […]“ Zu den Dingen, die ich am dritten Band der Reihe mit dem klingenden Namen tot. so großartig fand, zählte das allmähliche Verknüpfen der Welten, der erkennbare Mythos und die Weiterentwicklung der Charaktere. Auch die klare Linie mit der unser Ka-Tet von…read more

ausgelesen: Philip K. Dick „Do Androids Dream of Electric Sheep?“

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Jeder von uns hat mindestens eine Adaption eines Philip K. Dick-Romans als Film oder Serie gesehen – darauf würde ich wetten. Meine Erstbegegnung mit Philip K. Dick als Autor war Das Orakel vom Berge und obwohl ich das Buch spannend fand, bin ich nicht ganz glücklich damit geworden. Da Blade Runner einer meiner Lieblingsfilme ist, war klar, dass sich der Vergleich zur Literaturvorlage Do Androids Dream of Electric Sheep? nicht ewig aufschieben lässt. 🙂 Soviel darf ich schon verraten: es ist anders als der Film, aber auch gut, wenn nicht…read more

ausgelesen: Thea Dorn „Die Unglückseligen“

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Es scheint Schicksal zu sein, als sich in einem Supermarkt in den USA die Molekularbiologin Dr. Johanna Mawet und ein verstörter Mann im Hawaii-Hemd begegnen. Denn während Johanna Unsterblichkeit erforscht, ist er unsterblich. Oder sowas in der Art. Er fällt ihr besonders durch sein Verhalten auf. Sie fällt ihm auf, weil er meint in ihr den leibhaftigen Teufel zu erkennen. Ihre Wege kreuzen sich noch ein paar Mal bis er vorgibt Johann Wilhelm Ritter zu sein – ein deutscher Physiker, der vor über 200 Jahren gelebt hat. Anfangs glaubt Johanna…read more

ausgelesen: Brian K. Vaughan, Cliff Chiang, Matt Wilson „Paper Girls“

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Stony Stream, Cleveland; irgendwann in den 80er Jahren: die 12-jährigen Mädchen Erin, Mac(Kenzie), KJ und Tiffany sind Paper Girls und während sich andere Teenager von Trick’n’Treet erholen, stehen sie am Morgen nach Halloween früh auf und tragen aus. Da typischerweise nach Halloween immer noch ein paar überdrehte, kostümierte Spaßvögel unterwegs sind, beschließen sie ihre Routen zusammen abzufahren. Erin ist „die Neue“, während sich die anderen bereits kennen. Darunter die vorlaute, rauchende Mac; die in Games vernarrte Tiffany und KJ, die sich vielleicht(?) noch nicht bewusst ist, dass sie in Mac…read more

ausgelesen: Katherine Arden „Der Bär und die Nachtigall“

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Im Rus des 14. Jahrhunderts sitzt eine Schar Kinder um den Ofen versammelt bei ihrer Kinderfrau Dunja, die ihnen Märchen erzählt. Vom Winterkönig, vom Tod, von Prinzessinnen, Lehre und Tadel. Der Familie wird bald darauf ein weiteres Kind geboren, Wasilisa „Wasja“ Petrowna. Wasja hat die Gabe hat all diese Wesen zu sehen, die offenbar nicht nur eine Fabel sind. Katherine Ardens Der Bär und die Nachtigall beginnt damit noch vor der Geburt der Protagonistin und nimmt sich Zeit für Vorausdeutung von Wasjas Schicksal. Beginnend mit einer Tragödie: Ihre Mutter stirbt…read more

ausgelesen: Paul Auster „Im Land der letzten Dinge“

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Im März jährt sich unser neues Normal das erste Mal. Ab März 2020 begannen die Mundschutzpflicht, Lockdowns, Ladenschließungen, Home-Office-Regelungen und irgendwann auch das Home-Schooling. Das Brachliegen des kulturellen Lebens, das Einschränken der Kontakte, die Schulschließungen, das Wegfallen von Events. Was das nach sich zieht? Das Sterben von Geschäften und kulturellen Einrichtungen? Pleiten und Arbeitslosigkeit? Hoffentlich nicht. Die einen befällt die schnelle Gewöhnung an ein neues Normal, andere ermahnen sich jeden Tag zu Geduld bis wir zum vorherigen Zustand zurückkehren können. Wieder andere befinden sich im Zustand der Leugnung. Und auch…read more