Miss Booleana

ausgelesen: Alice Oseman „Loveless“ #LovelessLesen

Posted by in ausgelesen, Review

Diese Leserunde war lange geplant, wurde kurzfristig gestartet, war unaufwändig und entspannt. 🙂 Und dann war’s auch ganz plötzlich schon wieder vorbei! Irgendwie verhedderten sich Sandra, Mirko und ich auf Twitter in Diskussionen über Alice Osemans Bücher, Heartstopper im Speziellen (Serie und Comic) und blieben hängen bei „Wir wollen mal gemeinsam was von Alice Oseman lesen“. Die Wahl fiel auf ihren Young-Adult-Roman Loveless. U.a. weil der standalone ist, also für den man keine Kenntnisse der Figuren anderer Oseman-Bücher braucht. Unter #LovelessLesen könnt ihr noch heute unseren Eindrücke auf Twitter nachlesen….read more

ausgelesen: Iris Wolff „So tun, als ob es regnet“

Posted by in ausgelesen, Review

In Sommermonaten mit sehnsüchtigem Warten auf den nächsten Abkühlung versprechenden Regen lässt sich kaum ein Wortspiel auf den Titel von Iris Wolffs Buch vermeiden. So auch nicht in unserem Buchclub, in dem das Werk vorgeschlagen wurde. Wir wollen es nicht verheimlichen: das Cover zog uns an, dann der Inhalt. Auch so kann’s gehen. So tun, als ob es regnet erzählt keine Familiengeschichte im klassischen Sinn, aber ist ein „Roman in vier Erzählungen“, die sich jeweils einer Generation einer Familie widmen. Dabei stehen v.A. ihre Identitäten, Wünsche und Traumata angesichts des…read more

ausgelesen: Jane Austen „Anne Elliot“

Posted by in ausgelesen, Review

Als ich neulich den Trailer zur jüngsten Jane-Austen-Verfilmung aus dem Hause Netflix sah, wurde mir bewusst, dass ich das Buch zwar schon gelesen, aber hier nie besprochen habe. Es erschien unter dem Titel Anne Elliot, ist aber vielen Austen-Fans sicherlich v.A. unter Überredung oder Persuasion bekannt. Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, findet sich auf dem deutsche Markt gar der Titel Anne Elliot oder die Kraft der Überredung. 🙂 Alles klar, oder? Anne Elliot ist auch der Name der Protagonistin von Jane Austens Roman. Überredung ist mehr der große Fehler,…read more

ausgelesen: Jeanette Winterson „Die steinernen Götter“

Posted by in ausgelesen, Review

Der Buchbubble und Buchblogs sei Dank konnte ich im Laufe der Jahre viel wunderbare Literatur kennenlernen und mich dadurch (wie ich gern glauben möchte) als Leserin weiterentwickeln.  Was sich auch weiterentwickelt hat ist meine To-Read-Liste. V.A. die Anzahl der Bücher darin. 🙂 Manchmal dauert es ein bisschen, aber vergessen werden all die Bücher nicht. So las ich neulich Die steinernen Götter, das ich einst innerhalb Sabines Reihe #WomeninSciFi und dort durch die Besprechung Birgits kennenlernte. Ohne, dass ich das damals wusste, „checkt“ das Buch „viele meiner Boxen“ wie man so…read more

ausgelesen: Philipp Dettmer „Immun“

Posted by in ausgelesen, Review

Aktuell sind andere Themen in das Bewusstsein gerutscht. Letztes Jahr aber war noch Corona das Thema Nummer 1, das unser Leben täglich beeinflusst hat. Vieles an der Debatte und den erhitzten Gemütern, überstürzten oder verspäteten Regelungen lag teilweise auch an Wissenschaftskommunikation. An mangelnder beispielsweise. Warum nicht mehr die Leute fragen, die es wissen? Und denen auch vertrauen? In mir wuchs der Wunsch mich weiterzubilden, zu verstehen, ein bisschen mitreden zu können und meine Abhängigkeit von vorgebeteten Fakten ein bisschen mehr angeeignetes Wissen entgegen zu setzen. Ein Buch über das Immunsystem…read more

ausgelesen: Calvin Kasulke „Several People Are Typing“

Posted by in ausgelesen, Review

Unsere Home-Office-Tage sind entweder gezählt oder es hat bedingt durch die Pandemie doch ein Umdenken zu flexiblerem Arbeiten stattgefunden. In welche Richtung es geht, werden wohl die nächsten Monate zeigen. Zumindest in den Berufen, in denen das überhaupt eine Option ist. Calvin Kasulke hat einen Roman geschrieben, der damit genau zur rechten Zeit kommt. In Several People Are Typing dürfen Leser:innen dem Slack-Chat einer Online-Marketing-Agentur beiwohnen. Und was wir dort schon auf der ersten Seite lesen ist entweder ein sehr witziger Gag oder einfach abgefahren. Geralt, einer der Angestellten, wurde…read more

ausgelesen: Steven Hall „Maxwells Dämon“

Posted by in ausgelesen, Review

Wollt ihr mal was ganz seltsames hören? Es ist wie ich in unserem Buchclub gemerkt habe sehr schwierig zu erklären wie abgefahren Steven Halls Maxwells Dämon ist ohne dabei zu spoilern. Man kann natürlich darüber reden, aber vielleicht nicht rüberbringen, was so cool daran ist. Aber weder das eine noch das andere gelingt dem Klappentext der deutschen Ausgabe, der einfach mal voller Ungenauigkeiten ist. Sicherlich bemüht in dem Unterfangen den Inhalt irgendwie verständlich und cool anzuteasern, ohne zu spoilern. Was rausgekommen ist, ist nicht grundsätzlich falsch, aber sagen wir mal…read more

ausgelesen: Kieron Gillen, Jamie McKelvie, Matt Wilson „The Wicked + The Divine“ (engl., Deluxe Hardcover)

Posted by in ausgelesen, Review

Das war ein wilder Ritt. Der Comic The Wicked + The Divine (kurz: WickDiv) wurde von 2014 bis 2019 durch Image Comics im monatlichen Rhythmus veröffentlicht und bis 2020 nochmal als Deluxe-Hardcover-Ausgaben Book One bis Book Four. WickDiv beschreibt einen frischen und vor Allem sehr diversen Take auf Ruhm, Stardom, Fankultur und was es heißt im 21. Jahrhundert ein Gott oder eine Göttin zu sein. Denn hier werden alle neunzig Jahre Gottheiten in sterbliche Menschen wiedergeboren, die so zu großer Kraft gelangen – aber im Austausch dafür nur noch zwei…read more

ausgelesen: Charles Dickens „A Tale of Two Cities“ #Dickens2Cities

Posted by in ausgelesen, Review

Um November/Dezember herum fand sich ähnlich zum Vorjahr eine Gruppe üblicher Verdächtiger zusammen um Dickens zu lesen! 😀 Das sind Bingereaderin Sabine, Jana vom Blog Wissenstagebuch, Matthias alias @_quoth_ und ich plus diverse bereits bewanderte Mitverfolger*innen unseres Hashtags. 😉 Denn ja, ihr könnt unsere Gedanken auf Twitter unter #Dickens2Cities mitlesen. Wie war es nun – Dickens oft zitiertes „A Tale of Two Cities“ alias „Eine Geschichte aus zwei Städten“?

ausgelesen: Nikolai Gogol „Die Nacht vor Weihnachten“

Posted by in ausgelesen, Review

In der Nacht vor Weihnachten gibt es allerlei Chaos in einer kleinen Gemeinde. Alles fing damit an, dass der Teufel den Mond gestohlen hat. Damit wollte er sich an dem Schmied Wakula rächen, der in der örtlichen Kirche ein Bild über die Vertreibung des Teufels gemalt hat. Ein schrecklicher Schneesturm wirbelt danach alles durcheinander. Währenddessen buhlt Wakula um die schöne Oxana, die aber eine stolze Forderung hat. Er kann sie zur Frau nehmen, wenn er ihr die Schuhe der Zarin als Geschenk bringt.