Miss Booleana

ausgelesen: Charles Dickens „A Tale of Two Cities“ #Dickens2Cities

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Um November/Dezember herum fand sich ähnlich zum Vorjahr eine Gruppe üblicher Verdächtiger zusammen um Dickens zu lesen! 😀 Das sind Bingereaderin Sabine, Jana vom Blog Wissenstagebuch, Matthias alias @_quoth_ und ich plus diverse bereits bewanderte Mitverfolger*innen unseres Hashtags. 😉 Denn ja, ihr könnt unsere Gedanken auf Twitter unter #Dickens2Cities mitlesen. Wie war es nun – Dickens oft zitiertes „A Tale of Two Cities“ alias „Eine Geschichte aus zwei Städten“?

ausgelesen: Nikolai Gogol „Die Nacht vor Weihnachten“

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In der Nacht vor Weihnachten gibt es allerlei Chaos in einer kleinen Gemeinde. Alles fing damit an, dass der Teufel den Mond gestohlen hat. Damit wollte er sich an dem Schmied Wakula rächen, der in der örtlichen Kirche ein Bild über die Vertreibung des Teufels gemalt hat. Ein schrecklicher Schneesturm wirbelt danach alles durcheinander. Währenddessen buhlt Wakula um die schöne Oxana, die aber eine stolze Forderung hat. Er kann sie zur Frau nehmen, wenn er ihr die Schuhe der Zarin als Geschenk bringt.

ausgelesen: Margaret Atwood „Der blinde Mörder“

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In Filmen gelten meist die jungen und schönen als schick und Protagonist*innen-Material. Eine alte, gebrechliche Frau trifft man gar nicht so wirklich oft als Erzählerin an. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sogar eher noch ein alter Mann solches Protagonistenmaterial ist. Vielleicht ist das aber auch ein Bias, weil ich hoffentlich mal eine sehr alte Frau sein darf und mir Relevanz für diese wie auch alle anderen älteren Damen wünsche. In Margaret Atwoods Der blinde Mörder ist unsere Erzählerin die betagte Iris. Während sie sich von Arzttermin zu Anwaltstermin zu…read more

ausgelesen: „Sagmeister & Walsh: Beauty“

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Es war vollkommener Zufall, dass ich bei einem Hamburg-Wochenendtripp die Ausstellung Sagmeister & Walsh: Beauty im Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg (MKG) besuchte. Mir wurde das MKG wegen seiner asiatischen Sammlung empfohlen. Die war beeindruckend, Beauty war es auch! Vor Allem gab es jede Menge zu erleben. Seine Botschaft hat Beauty auf viele anschauliche Weisen klar gemacht. Nämlich, dass Schönheit aus der Mode gekommen ist. Schönheit unser Leben aber durchaus, naja, schöner macht. Und das ist nichts schlechtes. Da ich in der Ausstellung nicht alleine war und nicht alles…read more

ausgelesen: Steven Jay Schneider et al. „1001 Filme die sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist“

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Eins vorweg: der oben angegebene Steven Jay Schneider ist Herausgeber des Buchs. Die Texte stammen von 77 internationalen Filmkritiker*innen. Noch eins vorweg: den Buchtitel werde ich im folgenden als 1001 Filme abkürzen. 🙂 Wenn man so ein Buch lesen, sich zulegen oder besprechen will, stellt sich unmittelbar die Frage: was erhoffe ich mir davon? Will ich das Buch tatsächlich lesen oder will ich es als Nachschlagewerk? Zumindest sind das die zwei Anwendungsmöglichkeiten, die sich bei einem Buch von den Ausmaßen (Marke Türstopper) aufdrängen. Will ich alle Filme in der Liste…read more

ausgelesen: Harada „One Room Angel“

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Kouki ist Anfang dreißig, arbeitet in einem Konbini und weiß nicht, warum er morgens aufsteht. Die Tage wirken auf ihn belanglos und er hängt Schulden der Vergangenheit nach. Eines Tages zettelt ein rauer Kunde einen Streit im Konbini an und Kouki wird fast zu Tode geprügelt. Als er einen Engel sieht, denkt er: „So, das war’s also. Auch gut.“ Aber nix da: Kouki wacht auf, hat eine dicke Krankenhausrechnung an der Backe und wird wieder in seinen tristen Alltag entlassen. Nur als er zuhause ankommt, sitzt dort der Engel, den…read more

ausgelesen: Stephen King „Wolfsmond“ (Der Dunkle Turm #5)

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Zwischenzeitlich bekam ich während des Lesens der Dunkler-Turm-Reihe fast das Gefühl, dass hier die Star-Trek-Regel anzuwenden ist. Hier aber: jeder Band mit einer geraden Zahl ist nix. Was zu beweisen wäre. Nach der Formel hätte mich der fünfte Band wieder mit der Reihe versöhnen müssen, nachdem ich den vierten Teil „Glas“ einfach nicht gut fand. Und wie war es wirklich? Ein Auf und Ab.

ausgelesen: Robert Seethaler „Der Trafikant“ #FranzlUndSiggi

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Wow! Mein erster Seethaler! Bei all dem Lob für seine Bücher hat es doch etwas gedauert, bis auch ich mal zu einem davon gegriffen habe. Als Erstkontakt nahm ich mir „Der Trafikant“ vor, weil ich mich für die Freudsche Lehre der Psychoanalytik interessiere und eine Weile damit beschäftigt habe (lang ist’s her). Sigmund Freud tritt als Nebencharakter in dem Buch auf, das dann in meiner Liste der 21 Buchvorsätze für 2021 landete. Und darauf gab es unter dem Artikel Resonanz. Bahnt sich da ein gemeinsames Lesen an? 🙂 Recht kurzfristig…read more

ausgelesen: Benjamin Myers „The Offing“ (engl. Ausgabe)

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Ich bin ganz schön mutig euch im November ein Buch um die Ohren zu hauen, das eigentlich purer in Worte gegossener Sommer ist. Aber vielleicht brauchen wir das ja gerade? Kann ich mich erinnern, wann ich das letzte Mal geweint habe beim Lesen eines Buches? Ihr wisst, dass ich gern lese. Aber ich bin bei Filmen, Serien und Büchern nicht wirklich nah am Wasser gebaut. Die visuellen Medien wie Comics und Filme schaffen es eher bei mir die Tränen zu locken. Aber The Offing hat mich gleichermaßen viel zum Lachen…read more

ausgelesen: Ray Bradbury „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“

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Als ich das Buch aufschlug und den ersten Satz las, hatten Das Böse kommt auf leisen Sohlen und ich direkt einen mäßig guten Start. Und das obwohl ich mich auf den Roman sehr gefreut habe und mit der Erwartung einer stimmungsvollen Halloween-Lektüre aus dem Regal zog. Die bekam ich auch. Und es wäre für mich auch vollkommen okay gewesen über drei männliche Protagonisten zu lesen, mit männlichen Gegenspielern, wenn ich mich nicht direkt beim ersten Satz als Leserin ausgeklammert gefühlt hätte. Denn da heißt es: