Miss Booleana

ausgelesen: Naoki Urasawa „Monster“ („Perfect Edition“, engl. Ausgabe)

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Jeder hat so Autoren, deren Geschichten und Erzählweisen mehr und öfter ins Schwarze treffen als die der anderen. So ist das bei mir und Naoki Urasawa. Nachdem ich sein 20th Century Boys (und 21st Centurys Boys) gelesen und geliebt und Pluto verschlungen habe, war es aber Zeit zurück zu den Ursprüngen zu gehen. Denn mein erster „Urasawa“ war Monster (モンスタ). Damals erschien der Manga in Deutschland bei Egmont Manga & Anime vollständig in 18 Bänden. Aber ich weiß nicht woran es lag, ich habe nicht weitergelesen. Heute denke ich, dass…read more

Russischer Herbst: Sachbuch-Besprechung zu „Russische Geschichte“ von Andreas Kappeler

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Wie vor einer Weile angekündigt, möchte ich mich dieses Jahr mit russischer (und ukrainischer) Literatur auseinandersetzen. Die Ursache dafür ist u.a. der blinde Fleck auf meiner Literatur-Landkarte. Immer wieder begegnen mir Tolstoi und Dostojewski und doch hatte ich von all diesen wegweisenden Autoren bisher nichts gelesen. Oder noch krasser: gar keine russische Literatur gelesen. Das möchte ich nun ändern und hatte das Gefühl dazu auch mit Wissenslücken eines viel größeren Ausmaßes abrechnen zu müssen. Was weiß ich über Russland? Es ist nicht soviel wie ich es gern hätte. Da erschien…read more

Feministischer Frühling: Virginia Woolf „A Room of One’s Own“ and „Three Guineas“ – zwei verschiedene Tonarten über Feminismus

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Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Zu den Beiträgen der Reihe gehörten bisher eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frauenbewegung, eine erste Berührung mit Virginia Woolf bzw. ihrer Figur „Mrs Dalloway“ und ein Blick auf den Begriff Diversity und wie Frauenbewegung heute oftmals wahrgenommen wird. Nun gehen wir nochmal einen Schritt zurück und betrachten Essays von Virginia Woolf, darunter das sehr bekannte „A Room of One’s Own“, das mir die liebe Sabine in Form einer wunderbaren Buchausgabe zukommen ließ….read more

Serien-Besprechung: „Alias Grace“ – Vergleich zur Literaturvorlage

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Wie habe ich dieser Verfilmung entgegen gefiebert! Als ich im Frühjahr das Buch gelesen habe, wurde es schon etwas knapp. Die Verfilmung war bereits angekündigt und plötzlich geisterten Casting-Meldungen durch die Medien. Das ist immer der Punkt, an dem ich das Buch am liebsten schon gelesen hätte, um nicht beeinflusst zu werden. Um meine eigene Version der Geschehnisse vor dem inneren Auge ablaufen zu sehen und Charaktere so sehen zu können wie das Buch sie beschreibt. Nicht das Set-Foto. Aber es hat geklappt und ‚Alias Grace‘ ist für mich eines…read more

Review: Paul Gravett „Manga – Sechzig Jahre japanische Comics“

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Ich habe schon ziemlich lange keine Buchreview außerhalb meiner Kategorie ausgelesen geschrieben, die monatlich im Blog erscheint. Aber Ende des vergangenen Jahres habe ich sehr viel gelesen und das will euch nicht monatelange vorenthalten. Insbesondere, wenn mich das Buch so begeistert hat wie dieses Fachbuch über die Entwicklung der Mangas. Anstatt der üblichen Kategorien Manga Manie, The Anime Diversity oder Wunderbarer Webcomic gibts deswegen heute außer der Reihe eine Buchreview. Paul Gravetts 176 Seiten starkes Buch aus dem Jahr 2004 konzentriert sich auf die Entwicklung des Manga und schließt dabei…read more

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The Anime Diversity: Senkou no Night Raid

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„Senkou no Night Raid“ – Worum gehts? Der 13-teilige Anime dreht sich um die Sakurai Kikan, eine Truppe übersinnlich begabter Spione, die für das japanische Militär im Jahr 1931 in Shanghai stationiert sind. Sie untersuchen Korruption, Gewalt und Menschenhandel und nutzen dabei Fähigkeiten, die die normaler Agenten übersteigen. Unter ihnen befindet sich der lockere Aoi, der Telekinese beherrscht; der etwas trockene und ernste Kazura, der sich teleportieren kann; sowie der stille Natsume, der eine übermenschliche Wahrnehmung hat und Yukina, eine junge, quirlige Telepathin. Sie alle werden früher oder später mit…read more

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The Anime Diversity: „Lady Oscar“

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„Lady Oscar“ – Worum gehts? Der Anime Lady Oscar (Originaltitel: Die Rosen von Versailles) spielt zur Zeit Marie Antoinettes in Frankreich. Die Titelheldin ist aber nicht besagte tragische Königin, sondern die junge Frau Oscar Francois de Jarjayes. Sie wird als sechste Tochter eines Generals geboren, der die militärische Tradition des Hauses um jeden Willen fortführen will und beschließt sie Oscar zu nennen und wie einen Jungen aufzuziehen. Das Mädchen wächst mit Fechten, Reiten und vielen militärischen Pflichten komplett anders als andere Mädchen auf und schafft es bereits sehr früh Teil…read more

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