Miss Booleana

Serien-Besprechung: „Fleabag“ Season 1 & 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Als vor ein paar Jahren schon mal alle über „Fleabag“ redeten, war ich gar nicht so unbedingt angefixt. Comedy hat es bei mir immer recht schwer und ich gestehe die schnell auszuklammern und gar nicht erst auf die Watchliste zu setzen. Als ich neulich mehr aus Zufall und Laune doch mal rein schaltete, lernte ich schnell, dass „Fleabag“ was besonderes und bei weitem nicht so einfach in die Schublade zu stecken ist. Vielleicht wird es die beste Serie, die ich dieses Jahr gesehen habe. Wie konnte ich Fleabag ignorieren?? Reviews…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Knives Out – Mord ist Familiensache“

Posted by in 2019, Film, Komödie, Krimi und Noir, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, USA, Whodunit

Mensch, bin ich diese deutschen Beititel leid. Jeder Filmtitel wird durch irgendeinen wenig witzigen und nicht charmanten Zusatz bis ins umständlichste verlängert. Schon klar – diejenigen, die nicht des Englischen mächtig sind, merken sich das eher. Aber der Rest ächzt und stöhnt. Aber kommen wir zum Wesentlichen. Besprechung ist spoilerfrei. Knives Out ist ziemlich witzig. Das könnte man jetzt als Ein-Satz-Besprechung genauso gut stehen lassen. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das tun würde. 🙂 Tatsächlich ist es kein Film, bei dem man so lacht, dass man Muskelkater bekommt…read more

Fantastischer Film: Die Geister, die ich rief …

Posted by in Fantastische Filme, Film, Review

Francis Xavier Cross (Bill Murray) ist der Oberhäuptling eines großen Fernsehsenders. Er kennt den steinigen Weg, den man in dem Business beschreitet. Ganz unten hat er einst angefangen und sich bis an die Spitze hochgearbeitet. Und ist trotzdem zu einem rücksichtslosen Mistkerl geworden, dem das Befinden und die Meinung seiner Mitarbeiter und Mitmenschen vollkommen egal ist. Als er sich in der besinnlichen Weihnachtszeit bei der Planung einer Fernsehshow die auf Dickens‘ Weihnachtsgeschichte beruht, besonders ignorant gibt (er versucht u.a. einer Maus ein Geweih aufzutackern bzw. lässt machen), erscheint ihm plötzlich…read more

Szenen für die Ewigkeit: Der tanzende Premierminister in „Tatsächlich … Liebe“

Posted by in Film, Serienlandschaft, Szenen für die Ewigkeit

Denke ich an unvergessliche Filmszenen in Weihnachtsfilmen, fällt mir v.A. Richard Curtis‘ großartige romantische Komödie Tatsächlich … Liebe, die nun eben das Attribut hat, dass sie an Weihnachten spielt und dank Weihnachten ihre Botschaft über die vielen Gestalten von Liebe in der Welt so wunderschön erzählen kann. Es gibt da viele Szenen, die in Erinnerung bleiben. Zum Beispiel Rowan Atkinson als stoischer Verkäufer mit Arschruhe, der Alan Rickmans Charakter etwas im Einkaufszentrum einpacken soll, das seine Frau nicht sehen darf. Oder die Szene mit den „Carol Singers“ vor Keira Knightleys…read more

Serien-Besprechung: „Outlander“ S3 & „Sankt Maik“ S1

Posted by in Review, Serienlandschaft

Die Schere geht heute weit auseinander. Nicht, was die Bewertung betrifft, sondern wann ich die Serien geschaut habe. „Outlander“ Staffel 3 habe ich irgendwann zur Free-TV-Ausstrahlung letztes Jahr geschaut. Die deutsche Serie „Sankt Maik“ aber gerade letzte Woche erst zu Ende geschaut. Der gemeinsame Nenner der beiden Serien ist, dass sie schnell als Frauen-Serien abgestempelt werden, mit Sicherheit Guilty-Pleasure-Potential haben, aber ich so einige Vorurteile hatte bezüglich ihrer Qualität. Bei „Outlander“ bin ich dadurch gebrandmarkt, dass die zweite Staffel teilweise eine ziemliche Farce war. Bei „Sankt Maik“ war ich vorsichtig,…read more

Fantastischer Film: Arsen und Spitzenhäubchen

Posted by in 1944, Fantastische Filme, Film, Komödie, Review, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, USA

Tödliches Arsen und gute, feine Spitze wie aus dem Stübchen älterer Damen passen doch nicht zusammen. Das dachte auch Mortimer Brewster (Cary Grant) bis er erfuhr, dass seine beiden lieben, alten Tanten Abby und Martha Brewster (Josephine Hull, Jean Adair) regelmäßig mit Arsen alleinstehende, ältere Herren umbringen, die bei ihnen wegen eines freien Zimmers anklopfen. Sie halten das für einen Gnadensakt, um die einsamen Menschen ihrer Qualen zu erlösen. Mortimer denkt er hört nicht recht. Er würde es nicht glauben, hätter nicht gerade die Leiche einer dieser ‚Gentlemen‘ gefunden.

Neulich im Kino … Review zu „Toni Erdmann“

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, Deutschland, Film, Österreich, Review, Tragikomödie

Zum offiziellen Kinostart verpasst, aber jetzt doch noch geschafft. Dank der Gespräche rund um Oscar-Nominierungen wurde Maren Ades ‚Toni Erdmann‘ zurück in den Spielplan eines der stadtbekannten Indie-Kinos katapultiert und wir hatten doch noch die Gelegenheit. Und der Saal war ziemlich voll. Review ist weitestgehend spoilerfrei. Winfried Conradi (Peter Simonischek) liebt es sich zu verkleiden, die Leute ein bisschen aufs Korn zu nehmen und aus der Reihe zu tanzen. Er tut schon Mal so, als ob er einen kriminellen Zwillingsbruder hat oder schminkt sich verrückt. Die meisten Leute finden das…read more

ausgelesen: Neil Gaiman „Niemalsland“

Posted by in ausgelesen, Review

Es gibt so Orte in der Welt an denen lässt man einen kleinen Teil seines Herzens zurück. Oder anders. Man nimmt mehr nach Hause mit, als man bei sich trug, als man ankam. Und damit meine ich nicht zwingend Souvenirs. London war für mich so ein Ort, ein ziemlicher fantastischer. Ich könnte direkt wieder hin. Noch ein bisschen an einem fernen Ort verweilen lässt sich aber dank Büchern sogar ganz gut in die Tat umsetzen. Mir fiel ein, dass auf meiner Liste der sechs Bücher, die ich 2016 unbedingt lesen…read more

ausgelesen: Grady Hendrix „Horrorstör“

Posted by in ausgelesen, Review

Wer von euch Lesern da draußen hat mal 500 Days of Summer gesehen? Die Hauptcharaktere des Films gehen mal aus Spaß in einen IKEA und spielen dort übertrieben Szenen eines unwirklichen Ehelebens. Hallo Schatz, willkommen zuhause, hier ist dein Essen. Oh Schatz, … der Herd funktioniert ja gar nicht! – Kein Problem Schatz, lass uns in unsere zweite Küche gehen. Und all solch lustigen Unsinn. Wer wie ich dachte, dass es doch lustig wäre ganz allein in einem IKEA eingeschlossen zu sein um solchen Blödsinn zu veranstalten, der wird spätestens…read more

Fantastischer Film: The Grand Budapest Hotel

Posted by in 2014, Arthouse & Indie, Deutschland, Fantastische Filme, Film, Review, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Der Film erzählt in mehrere Rahmenhandlungen eingebettet die Geschichte des jungen Einwanderers Zéro Moustafa (Tony Revolori), der nach dem ersten Weltkrieg als Page im berühmten Grand Budapest Hotel arbeitet. Dabei lernt er Kniffe, Tricks und Weisheiten von seinem Vorgesetzten, dem Concierge Monsieur Gustave H. (Ralph Fiennes). Der schafft es mit seinem Charme die Leute um den Finger zu wickeln. Was ihm letztendlich auch eine Erbschaft einbringt, als ein regelmäßiger Gast des Hotels das Zeitliche segnet. Gustave H. erbt das Gemälde Jüngling mit Apfel – und den Zorn der Hinterbliebenen. Was…read more