Miss Booleana

20 Buchvorsätze für 2020 #20Für2020

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Letztes Jahr habe ich mit dem Muster der Vorjahre gebrochen. Statt 7 Bücher für 2017, 8 für 2018 usw. habe ich erhöht. Der Lesehunger macht’s möglich. Die Anzahl schien erreichbar. Aber ein bisschen risikoreich fand ich es trotzdem auf 19 für 2019 zu erhöhen. Das „müssen“ kann ein ziemlicher Stimmungskiller sein. Es ist etwas vollkommen anderes 19 Bücher zu lesen, auf die man jetzt gerade Lust hat als 19 Bücher zu lesen, die man sich irgendwann mal vorgenommen hat und eine Deadline einhalten zu müssen. Tatsächlich hätte ich es fast…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2019

Posted by in Literatur, Manga, Rückblick

Was ist der Reiz an diesen elendig langen Rückblicken? Die Reflexion. Was habe ich 2019 gelesen, dass mich nachhaltig beeinflusst hat? All die wunderbaren Geschichten und während des Lesens mit den Protagonisten gelebten Leben kann man Revue passieren lassen. Dafür mag ich die Rückblicke sehr gern. Übrigens auch die anderer. Begeistert sind wir schließlich alle oftmals direkt nach dem Lesen eines Stoffs. Aber was hat überdauert? 🙂 In dem Sinne: ich freue mich zurückzublicken auf ein Jahr des Lesens. Es beginnt wie immer mit dem, was für mich überdauert hat….read more

ausgelesen: Stefan Zweig „Schachnovelle“

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Einer der vielen Gründe, aus denen ich so gern Blogs verfolge ist, dass ich durch die Artikel Autoren und deren Werke kennenlerne, die andernfalls eventuell nicht in meiner Blase auftauchen würden. Seitdem ich Blogs lese, und das sind inzwischen einige Jahre, haben viele Menschen, Autoren und Eindrücke meinen Weg gekreuzt, die mich schwer beeindruckt haben. Und erstaunlicherweise viele, von denen ich vorher nichts gehört habe. Wie konnte mir Stefan Zweig entwischen? Ein so bedeutender, österreichischer Autor? Was durch den Unterricht nicht abgedeckt wurde oder mir einfach nicht begegnete, haben die…read more

ausgelesen: Shirley Jackson „We Have Always Lived in the Castle“

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Shirley Jacksons We Have Always Lived in the Castle gilt als eines ihrer bekanntesten Bücher. Wird Jackson irgendwo erwähnt, dann auch meistens dieses Buch oder The Haunting of Hill House, manchmal auch The Lottery. Dieses Jahr war ich dann neugierig genug um We Have Always Lived in the Castle zu lesen. Dabei ist der erste Absatz schon so aussagekräftig, dass man sich eine Inhaltsangabe sparen kann:

Literarische-Fundstücke: ein Autorinnenschuber

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Nachdem mich vor Kurzem Jana darüber aufgeklärt hat, dass der Autorinnenschuber eine Reaktion auf den rein männlichen SZ-Autorenschuber „Soulmates“ ist und von Nicole Seifert angeregt wurde, möchte ich mitmachen und die Bücher von zehn Frauen teilen, die ich gelesen habe und großartig fand. Da ich den Soulmates-Beitrag der SZ nicht gelesen habe, ist das also ein reines „Draufhängen auf den Hashtag“ – ich finde einfach die Aktion gut. Wir alle sollten unsere Bücherregale mal auf Diversität untersuchen. 😉 In vielen Belangen! Denn da gibt es noch einige Dimensionen mehr. Vielleicht…read more

ausgelesen: Simone de Beauvoir „Alle Menschen sind sterblich“

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Als Régine Fosca trifft, hält sie ihn für einen Sonderling. Aber gerade interessant genug, um ihn zu bemerken. Sie ist schön, arrogant, lebenslustig; eine Schauspielerin mit einem unstillbaren Durst nach Anerkennung. Er hingegen scheint sie kaum zu beachten. Und das macht sie wahnsinnig. Als sie endlich seine Aufmerksamkeit hat, drängt sie ihn, von sich zu erzählen. Was Fosca tut. Und das ist eine längere Geschichte, denn Fosca ist unsterblich. Er wurde im 13. Jahrhundert in der fiktiven italienischen Stadt Carmona geboren. Er sieht in Carmona Könige aufsteigen und fallen und…read more

angelesen: „Last Hero Inuyashiki“ Band 5-7

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Hups. Es gab 2019 so viele gute und spannende Comics und Manga zu lesen, dass ich etwas vergessen habe. Eigentlich hatte ich es mir zum Ziel gesetzt den Action-Manga „Last Hero Inuyashiki“ zu Ende zu lesen. Naja, … mir fehlen ja eigentlich auch nur sechs Bände. ^^‘ „Vielleicht ist das sogar noch schaffbar?“ dachte ich mir. Ob es das immer noch ist, weiß ich nicht – aber wir können es ja mal drauf ankommen lassen. Jedenfalls habe ich bisher drei Bände gelesen, die sehr mit meinen Erwartungen gespielt haben. o_o…read more

ausgelesen: Lawrence Block „Nighthawks – Stories nach Gemälden von Edward Hopper“

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Edward Hopper ist ein amerikanischer Maler des Realismus, der von 1882 bis 1967 lebte. Seine Bilder zeigen oft städtische Motive, die von der Einsamkeit des Menschen in Gesellschaft vieler anderer Menschen handeln. Nachdenkliche Gestalten, die in Straßenzügen, Cafés oder Räumen verweilen, die von einem dezenten Lichtspiel durchzogen sind – so fühlt sich Hopper an. Eins seiner bekanntesten Gemälde ist „Nighthawks“ („Nachtfalken“), das eine Gruppe von Menschen zeigt, die in einer Bar oder einem amerikanischen Diner sitzen. Es ist offensichtlich Nacht – die Straße ist verlassen, nur die Drei und der…read more

ausgelesen: Bela B. Felsenheimer „Scharnow“

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Gemessen daran, dass auf den ersten dreißig Seiten von Bela B.’s Romandebut ein Literaturblogger von einem Buch getötet wird, sollte ich mich wohl vorsehen. Vielleicht ist das der heimliche Grund, warum es soviele extrem gute Bewertungen im Netz gibt? 😉 Wer so einleitet, muss es auch auf den Punkt bringen. Scharnow ist ein Buch für Fans von Trash. Es wird viel gesoffen, gekotzt und es hat einen Fantasy- bzw. Science-Fiction-Aspekt. In dem Buch kommen Tiere zu schaden, aber keine Sorge: Tierschützer kommen auf ihre Kosten. Mit brandenburgischen Dörfern hat das…read more

angelesen: „The Wicked + The Divine“ Deluxe Edition: Year One

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In den letzten Woche habe ich fast ausschließlich Bücher, Comics und Manga gelesen, die in einem Band abgeschlossen sind. Mit einer Ausnahme – der ersten Ausgabe der Deluxe Edition von „The Wicked + The Divine“. Und zu der gibt es soviel zu sagen und zu zeigen, dass ich dem Band ruhig mal eine Ausgabe von angelesen widmen kann, obwohl ich hier normalerweise immer meinen Fortschritt in diversen Reihen bespreche.