Miss Booleana

ausgelesen: André Aciman „Call Me by Your Name“

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Alle, die ihn gesehen haben lieben den Film Call Me by Your Name. (Oder?) Ich auch. Aber am Anfang sprang die Chemie zwischen Elio und Oliver nicht so ganz auf mich über. Was in den Köpfen der beiden vorging, erschloss sich mir nicht. Da war diese Ahnung „vielleicht erzählt das Buch das anders“. („Besser?“) Deswegen ist das nun einer der seltene Fälle, dass ich nach dem Schauen des Films eben doch seine Literaturvorlage lese. Und weil mir Call Me by Your Name mit Italien als primärem Handlungsort als perfekte Urlaubslektüre…read more

Netzgeflüster: Buch-Besprechung „Sex Machina“

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Als ich letztes Jahr die „KI & Wir“ (1. Convention zu Künstlicher Intelligenz und Gender in Magdeburg) besuchte, verpasste ich leider das Panel mit Sophie Wennerscheid und beschloss stattdessen ihr Buch „Sex Machina“ zu lesen, das als Schnittstelle zwischen Geschlecht, Beziehung, Sexualität und Technik fragt „Wie sieht die Zukunft der Lust aus?“ Der Themenmix ist zumindest in meinem Sachbuch-Regal ziemlich einzigartig und hat (vielleicht gerade deswegen) den Bann zwischen mir und den Sachbüchern gebrochen. Ich lese nämlich zu wenige davon. Aber das hier mit Spannung.

ausgelesen: Margaret Atwood „The Testaments“ (engl. Ausgabe)

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Die Hardcover-Ausgabe von The Testaments ist ein martialischer Türstopper. Großformatig, massiv, schwer. Wortwörtlich biblischen Ausmaßes? Sage und schreibe 34 Jahre nachdem Margaret Atwoods The Handmaids Tale erschien, wurde die Handlung 2019 in The Testaments fortgesetzt. Irgendwann innerhalb dieser Zeitspanne wurde ich geboren, wuchs auf und las The Handmaid’s Tale – wie soviele Menschen vor und nach mir. Schaute die Filmadaption von Volker Schlöndorff und auch die Serie mit Elisabeth Moss in der Hauptrolle. Alle drei bisherigen Staffeln. Das beweist wohl, dass The Handmaid’s Tale nichts an Aktualität und Wucht verloren…read more

angelesen: „Bakuman“ Bd. 8-10 & „Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen“ Bd. 1

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Ups – wie ist das denn passiert? Ein reiner Tokyopop-Beitrag. Das war keine Absicht und ist wenn, dann unterbewusst passiert. 🙂 Tokyopop bezahlt mich jedenfalls nicht. Nachdem ich mal wieder „Bakuman“ weitergelesen habe, hatte ich richtig Bock auf die Reihe – das wurde lediglich unterbrochen von einem Manga, der schon zu lange auf dem SuC (Stapel ungelesener Comics) lang. Die Besprechungen sind alle spoilerfrei.

Spotlight: Kapitän Nemo

Posted by in 1954, 2003, Abenteuer, Actionfilm, Anime, Fantasy, Film, Literatur, Literaturverfilmung, Review, Serienlandschaft, Spielfilm, Spotlight, Superheldenfilm, USA

Vor Kurzem fanden sich einige Bloggerkollegen/-freunde und ich zu einer Leserunde zu Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“ #aufDerNautilus zusammen. Viel mehr noch als der eigentliche Protagonist von Jules Vernes Roman, steht dort aber Kapitän Nemo im Scheinwerferlicht. Der enigmatische Antiheld oder gar Antagonist wurde oftmals in anderen Medien adaptiert – auch teilweise im anderen Kontext als dem von Jules Vernes Roman. Deshalb widme ich mich heute Kapitän Nemo in Schrift und Bild; in Romanadaption, Comicverfilmung und Anime. Film: „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ Im Jahr 1899 geht ein…read more

ausgelesen: Kurt Vonnegut „Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug“

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Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug ist ein wilder Ritt. Ein Buch, das ich nach dem Lesen erst mal liegen lassen musste, bevor ich eine Meinung hatte. Es ist eins meiner 20 Bücher für 2020. Mein erstes Buch von Kurt Vonnegut, einem Mann, den ich schon vorher sehr weise fand. Und so eine Ahnung hatte, dass es einen Grund gibt warum er auf so wenigen Fotos lächelt. Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug ist eine unglaublich pointierte, wortgewandte, aber schwer zu greifende Satire auf den Irrsinn, der Krieg heißt.

Spotlight: #BlackLivesMatter

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Wow wow wow! Neue Kategorie im Blog! In „Spotlight“ widme ich mich ab jetzt einem Thema in unterschiedlichen Medien. D.h. beispielsweise Büchern, Filmen und Serien zu einem Motiv. #BlackLivesMatter hat mich wachgerüttelt. Vor Jahren hat die Bewegung angefangen auf Gewalt und Racial Profiling gegenüber Schwarzen aufmerksam zu machen. Diesen Monat habe ich angestachelt durch unser Zeitgeschehen sieben Filme vorgestellt, die darauf aufmerksam machen. Aber es geht noch weiter. Heute widme ich mich #BlackLivesMatter in Schrift und Bild; in Buch, Hörbuch und Film. (edited) Buch: James Baldwin „Nach der Flut das…read more

ausgelesen: Niklas Natt och Dag „1793“

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Nachdem ich vor einer Weile ja eher eine Krimi-Pleite erlebte, musste da etwas anderes her. In einem meiner Lieblings-Literatur-Podcasts, Die Literaturagenten von radioEins, wurden soviel Vorschusslorbeeren an die Krimireihe des Schweden Niklas Natt och Dag verteilt, das ich das schwer ignorieren konnte. Vor Allem als er dort in einem Interview zu Wort kam und all die sehr farbig ausgeschmückten Fakten um seine Person etwas gerade rückte. Sein Name bedeutet nämlich Nacht und Tag und er ist Nachfahre schwedischen Adels, der bis auf das 15. Jahrhunderte zurückverfolgt werden kann. Tatsächlich gab…read more

ausgelesen: Jules Verne „20.000 Meilen unter Meer“ Band 2 #aufDerNautilus

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Ende Mai brachen einige eifrige Leser, Blogger, Tweeter auf um unter dem Hashtag #aufDerNautilus über Jules Vernes Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ zu sprechen – und den natürlich zu lesen. Der Leserunde schlossen sich Jana von Wissenstagebuch, Matthias alias @_quoth_, „Nadelnerd“ Ariane und Christin alias Kaisu an. Dieses Zwischenfazit zur Leserunde tarnt sich nicht grundlos als Besprechung des zweiten Bandes, denn „20.000 Meilen unter Meer“ erschien (bei einigen Verlagen) in zwei Bänden. Dabei schaue ich gleichzeitig auf die gemeinsame Reise unserer Runde zurück. Der Beitrag kommt ohne Spoiler zum…read more