Miss Booleana

Serien-Besprechung: „The Haunting of Bly Manor“

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The Haunting of Hill House war die Seriensensation des Herbstes 2018 und hat gezeigt, dass die klassische Geistergeschichte längst nicht so eingestaubt und piefig ist wie ihr Ruf. Emotional, schockierend, fordernd – es gibt wenige, die „Hill House“ gesehen haben und nicht ergriffen und vom Hype infiziert waren. Serienschöpfer Mike Flanagan und Netflix arbeiteten erneut zusammen und wieder wurde ein Klassiker der Schauerliteratur adaptiert – you’ve been expected. Besprechung ist spoilerfrei. Another Haunting Als Au-Pair Dani Clayton (Victoria Pedretti) 1987 den Job als Kindermädchen der betuchten Wingraves ergattert, bringt sie…read more

Horrorctober 2020 – Woche 4 („Hagazussa“, „John Dies at the End“ & „Die Farbe aus dem All“)

Posted by in 2012, 2017, 2019, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Milieustudie, Österreich, Review, Science-Fiction, Serienlandschaft, Spielfilm, Trashfilm, USA

Der „Horrorctober schreitet voran! Und ich bewege mich auf die schwammige Zone in der Challenge-Mitte zu. Da schaue ich meistens Filme, die ich unrühmlich den „Rest“ nenne. Klingt nicht nett, ich weiß. Aber es ist weniger schlimm gemeint als es wirkt. Das sind eben die Filme, an die die Erwartungen gruselig zu sein nicht immens hoch sind. Denn die hebe ich mir gern für Halloween selbst oder die Tage unmittelbar davor auf. Und ich bin nicht übermäßig neugierig auf sie, sonst hätte ich sie gleich zu Anfang des „Horrorctober“ geschaut….read more

Horrorctober 2020 – Woche 3 („The Wind“ & „Spring“)

Posted by in 2014, 2018, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Creature Horror, Film, Horror und Mystery, Liebesfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, USA, Western

Die zweite Woche mit nur zwei Filmen! Mehr war leider nicht drin, da diese Woche viel los war. Sechs Filme sind insgesamt noch offen. Da der Oktober aber noch so rund zwei Wochen hat, liege ich vermutlich gut im Zeitplan. 🙂 Diese Woche habe ich zwei Indie-Perlen geschaut. Zu „The Wind“ wusste ich im Vorfeld fast gar nichts, „Spring“ genoss reichlich Vorschusslorbeeren aus der Blogosphäre. The Wind In The Wind schlägt sich das junges Ehepaar Lizzy (Caitlin Gerard) und Isaac (Ashley Zukerman) im späten 19. Jahrhundert in der Prärie durch….read more

Horrorctober 2020 – Woche 2 („The Autopsy of Jane Doe“ & „Die Farbe“)

Posted by in 2010, 2016, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Film, Horror und Mystery, Review, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, USA

Bei nur zwei Filmen diese Woche könnte man jetzt denken, dass ich angefangen habe zu schwächeln – mitnichten! 😀 Warum, erfahrt ihr in dem Beitrag. Und wahrscheinlich habe ich den besten Film meiner Horrorctober-Liste diese Woche schon gesehen … . Ohne es zu ahnen, hatte ich übrigens zwei Mal André Øvredal in  der Liste. Bevor ich aber „Scary Stories to Tell in the Dark“ schaue, wurde „The Autopsy of Jane Doe“ nun meine erste Begegnung mit Øvredals Filmografie. Außerdem mit dabei: Lovecraft in Deutschland!

Horrorctober 2020 – Woche 1 („Cello“, „Escape Room“, „Bite“)

Posted by in 2005, 2015, 2019, Bodyhorror, Film, Horror und Mystery, Kanada, Review, Spielfilm, Südkorea, USA

Mit drei Filmen ist mein Zwischenstand am ersten Oktober-Wochenende gar nicht so schlecht. Dankbarerweise sind aber alle der Filme, die ich geschaut habe, keine über Zweistündigen. Allerdings habe ich mir wohl wie letztes Jahr die besseren Filme offenbar wieder eher für den Endspurt aufgehoben … Cello Cello handelt von der Musikprofessorin Hong Mi-ju (Sung Hyun-ah), die mal eine begnadete Cello-Spielerin war und deren Familie von seltsamen Begebenheiten heimgesucht wird. Cello stand schon ewig auf meiner Liste der asiatischen Horrorfilme, die ich sehen möchte. Aber es wäre besser der Film wäre…read more

Horrorctober 2020 – Ankündigung und Filmliste

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Der Oktober steht vor der Tür. Zusammen mit ihm kühle Abende, bunte Baumwipfel, dampfende Tassen Tee oder Kakao. Und HORROR. Ab mit der DVD in den Player und mit ihrem Rotieren beginnt der Schrecken. Grusel, Nervenkitzel, das ungute Gefühl nicht allein im Raum zu sein, Blut und Angst auf dem Bildschirm – vielleicht auch mal Gänsehaut wegen der schlechten Effekte. Und geschlafen wird schon gar nicht! Wer weiß, was im Dunkeln lauert? Der #Horrorctober ist wieder da. 😈 …

Serien-Besprechung: „Outlander“ Staffel 4

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„Outlander“ und ich – keine leichte Beziehung. Den Auftakt der Serie fand ich sehr gelungen. Da sich die Serienschöpfer offenbar an die Bücher Diana Gabaldons und deren narrativen Rahmen halten, sind bei sieben Büchern wohl auch sieben Staffeln zu erwarten? Der Beginn eines langen Serienepos? Hätte ich mal wieder Lust drauf. Aber die zweite Staffel enttäuschte mich stark, die dritte hat wieder einiges gut gemacht, Fragen beantwortet und v.A. ein spannendes Fundament für die Zukunft gelegt. Mehr durch Zufall stolperte ich auf Netflix mal wieder über die Serie, dachte „Warum…read more

Anime-Besprechung: „Dorohedoro“ Season 1

Posted by in Review, Serienlandschaft

Typischer Fall von „Eigentlich wollte ich ja zuerst den Manga lesen.“ Der ist von Q Hayashida und begegnete mir das erste Mal auf Tanuki Republic. Offenbar kam mir (wie so oft) Netflix zuvor und adaptierte die von 2000 bis 2018 veröffentlichte Reihe als Anime – und ich fackelte nicht lang. Jetzt kann ich sagen: „Dorohedoro“ ist vielleicht der beste Anime, den ich dieses Jahr gesehen habe. Review ist spoilerfrei. Die Welt in Dorohedoro ist geteilt in eine Dimension, in der Menschen in einem Slum-ähnlichen, verrotteten Ort namens The Hole hausen…read more

Serien-Besprechung: „Devs“

Posted by in Review, Serienlandschaft

Wenn Science-Fiction-Kultregisseur Alex Garland eine Serie in die Welt schickt, kann ich nicht lange widerstehen. In bekannter Garland-Manier hat er selber das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Und soviel verrate ich an der Stelle schon: hat seinen Job ziemlich gut gemacht. Worum geht es bei Devs? Um etwas, das unter Techies einen Nerdgasm gepaart mit Angststörung auslöst: Quantencomputer. „No one knows what the dev team does except the dev team.“ Bei solchen Sätzen muss jeder Softwareentwickler erstmal kichern oder wenigstens grinsen. Wer arbeitet in der Branche und hat das nicht…read more

Serien-Besprechung: „The Eddy“ Season 1

Posted by in Review, Serienlandschaft

Uh, eine Serie, die sich um einen Jazz-Club in Paris dreht mit André Holland in der Hauptrolle auf Netflix? Bin dabei. Nach der ersten Episode tauchte mit Damien Chazelle dann auch noch ein sehr bekannter Name in der Endroll auf, den ich zuvor nicht auf dem Schirm hatte. Warum die Serie trotz bester Zutaten unheimlich anstrengend ist … spoilerfrei. The Eddy ist der Name des Clubs, den der frühere Jazz-Pianist Elliot Udo (André Holland) und sein bester Freund Farid (Tahar Rahim) in Paris eröffnet haben. Elliot spielt nicht mehr und…read more