Liebster Blog-Award XX – Life is life und so

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Awards. Das sind die lustigen Kettenbriefe des Internets, mit dem du anderen sagst ‚Ich hab dich lieb‘ und sie gleichzeitig dazu zwingst Fragen zu beantworten. 😉 Die liebe Sani Hachidori hat mich vor einer Weile nominiert und sich ein paar schöne Fragen für mich ausgedacht: vielen Dank dafür! Jetzt möchte ich die Antworten endlich mal nachschicken. Schaut doch auch mal in Sanis Liebster Award und ihre Antworten rein.

1. Hast du Vorsätze/ Ziele für 2016?

Ja. Und ich stelle mit Freude fest, dass Sani eine von denen ist, die pro Punkt hier wirklich nur eine Frage stellt, anstatt zu versuchen in einem Satz drei Fragen unterzubringen. 😉

2. Wenn ja, welche?

Eins verrate ich: wieder mehr zu zeichnen. Genauer gesagt ein Mal die Woche. Und nach etwa der 6. Woche bin ich eingeknickt.  Aber der Vorsatz bleibt und ich mache weiter. Ein paar andere habe ich schon in die Tat umgesetzt. Immerhin … .

3. Welches Buch liest du gerade?

1984 von George Orwell. Weit bin ich noch nicht, aber allein die ersten 20 Seiten fand ich extrem gut. Man kennt schon soviele Schlagworte aus dem Buch. Big Brother is Watching You. Oder: den fiktiven Dialekt Newspeak. Das alles mal im Zusammenhang kennenzulernen ist spannend. Letztes Jahr habe ich festgestellt, dass ich oft im Zug Bücher anfange oder zu Ende lese. Klar. Da hat man Zeit. Das letzte Buch habe ich wieder im Zug zu Ende gelesen (Harper Lees Gehe hin, stelle einen Wächter). Bei 1984 tanze ich aus der Reihe: das habe ich im Flugzeug angefangen. Und: das war am 4. April. Winston beginnt in der Geschichte sein Tagebuch ebenfalls am 4. April, aber natürlich 1984.

4. Was kannst du richtig gut?

Keine Ahnung. Reden? Zuhören? Mich in andere hineinversetzen? Ich würde ja jetzt gerne sagen ‚Zeichnen‘, ‚Programmieren‘, ‚Schreiben‘ … aber da habe ich noch zuviele Baustellen und Verbesserungsbedarf. Das sind aber auch Sachen die schwer zu perfektionieren sind. Da ist man wahrscheinlich selber nie zufrieden.

5. Welche Superheldenkraft hättest du gerne?

Ich wäre gern superstark. Halt nein: ich wäre gern kugelsicher. Nein, nein, warte: ich würde gern mit meinen Händen heilen können. Oder lieber mit bloßem Auge Datenströme und Wellen lesen können? Ah, Moment … nein … ich kann mich nicht entscheiden.

6. Was ist eine deiner Schwächen?

Oh, Sani, du bist gut – du willst nur eine wissen. Sehr lieb von dir 😉 Eine meiner Schwächen ist, dass ich mir zuviele Gedanken mache und vieles überinterpretiere und auf die Goldwaage lege. Aber ich bin schon gelassener geworden.

7. Was motiviert dich, wenn nichts anderes mehr hilft?

Als ich noch viel gezeichnet habe, habe ich das alles in Ordnern gesammelt und säuberlich weggeheftet oder in Mappen aufbewahrt. Wenns mal gerade nicht so läuft, gucke ich mir die Bilder an. Manchmal versetze ich mich auch gern zurück in die Kindheit – dann spiele ich plötzlich Pokémon oder so. Außerdem mache ich jeden Tag ein Foto für so eine Art Foto-Tagebuch. Angefangen hat das mal mit der #100HappyDaysChallenge. Und ich mache das tatsächlich immer noch. Dabei geht’s ja darum jeden Tag etwas positives zu fotografieren, das einen daran erinnert, was alles gut war, anstatt sich nur immer an das negative zu erinnern. (Ein typisch deutsches Problem.) Allzu viel Stress mache ich nicht. Manchmal wird dann nur eine Fotobearbeitung aufgemacht und ein Text auf ein buntes Quadrat geknallt, damit ich weiß worum’s geht. Aber das hilft – ich schau mir das gerne an. Außerdem werde ich alt und vergesse manchmal was letzte Woche los war … . (Hä? War das letzte Woche? Oder vor drei Wochen?)

8. Was ist dein Lebenstraum?

Ui ui ui. Ganz schön privat für das große, weite Internet. 🙂 Da gibt’s mehrere und die behalte ich für mich. Das ist mir etwas zu persönlich. Einen verrate ich euch aber: nach Japan reisen. Das schafft auch irgendwie jeder vor mir. JEDER. Letzte Woche hat mir sogar einer erzählt, dass er in Japan war, aber er da ja eigentlich nie hin wollte. Und er fand’s auch echt nicht so toll. Die Tempel sehen auch alle gleich aus. Jaja. That’s life.

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9. Welche drei Worte beschreiben deinen Blog?

#1ab8ca, #353535, #000000. Alles klar? 🙂

Kleiner Scherz. Die drei Worte wären wahrscheinlich: Film, Bücher, Meinungen. Wer aber (als erstes) drauf kommt, was das da oben zu bedeuten hat und warum das den Blog beschreibt, bekommt einen ausgegeben, wenn wir uns mal im echten Leben treffen. (Das meine ich ernst.)

10. Gibt es Tage, an denen du überhaupt keine Lust zum Bloggen hast?

Nein, ich könnte immer bloggen.

11. Was wünschst du dir dieses Jahr für deinen Blog?

Hätte ich das beantwortet als Sani mich getaggt hat, hätte ich gesagt: ein neues Blogdesign und ein neues optisches Konzept. Das hat sich inzwischen schon erledigt. Anosnsten kann gerne alles so bleiben wie es ist. 🙂 Nur eine Anforderung an mich selber: schneller und mehr Kommentare beantworten. Merke gerade, dass der Blog im Herbst fünf Jahre alt wird. Fünf Jahre … . Wow.

Danke nochmal an Sani für die tollen Fragen. Und die gebe ich direkt an euch weiter: falls ihr Blogger seid, welche drei Wörter beschreiben denn euren Blog? Habt ihr andere Blogger schon Mal im echten Leben getroffen? Und welche Meinungen über Blogger habt ihr im echten Leben schon mitbekommen? Sind wir alle verwöhnte Kinder, die tausend Bücher und DVDs zugeschickt bekommen? Oder Möchtegern-Journalisten? Oder verstecken wir uns hinter unseren PCs und haben den Youtube-Trend verpennt? Und: was lest ihr gerade? Und mal was ganz verrücktes: wie gehts euch so?