Miss Booleana

Film-Talk: Über die Frage, ob wir einen neuen „Hayao Miyazaki“ brauchen und der Blick über den Tellerrand

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Es ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Unter den Fans der Animationsfilme des japanischen Studio Ghibli ging ein Seufzen durch die Reihen der Fans als 2014 offiziell verkündet wurde, dass man das Studio umstrukturieren und im Zuge dessen keine neuen Filme produzieren würde. Wenig später setzte sich Hayao Miyazaki zur Ruhe, der trotz der zahlreichen anderen Mitglieder des Studios für viele das Gesicht Ghiblis war und der Regisseur vieler Fan-Favoriten. Es wäre nicht verwunderlich, wenn bei dieser Nachricht Tränen vergossen wurden, die einen See füllen könnten. Ghibli steht für Träume, für…read more

#Japanuary 2019 – Filmbesprechungen zu „Shoplifters“, „Mary und die Blume der Hexen“ und „20th Century Boys 1“

Posted by in 2008, 2017, 2018, Abenteuer, Animationsfilm, Anime, Film, Filmreihe, Japan, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie

Bis vor Kurzem dachte ich noch, dass der Japanuary bei mir ins Wasser fällt. Zwei der Filme, die ich bestellt habe, waren bis eben noch unterwegs und ich musste mich eine Weile fragen, ob sie überhaupt noch ankommen. „Mary und die Blume der Hexen“ wollte ich beispielsweise leihen statt kaufen. Aber der Film scheint überall ausgeliehen zu sein. Klar … alle wollen wissen, ob Hiromasa Yonebayashi jetzt der neue Hayao Miyazaki und Studio Ponoc das neue Studio Ghibli ist. Zumindest alle, die was mit dem japanischen Animationsfilm anfangen können. 😐…read more

Serienlandschaft: „Haikyu!!“ und was Sport-Anime so großartig macht

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Als ProSieben MAXX mir den großen Gefallen tat den Volleyball-Anime-Hit „Haikyu!!“ als deutsche TV-Erstausstrahlung ins Programm zu nehmen, war ich sofort dabei. Zwar musste ich den Anime aus Terminkonflikt (Ach, dieses real life!) aufnehmen und später anschauen und habe die Serie auch gerade erst zu Ende gesehen, aber sie war wie ihr Ruf großartig und weckt Erinnerungen an die Sport-Anime meiner Kindheit und Jugend, die auch nicht ganz unbeteiligt an meinem Dasein als Anime-Fan sind. Aber Sport-Anime ist nicht gleich Sport-Anime. Was ist die Erfolgsformel? Und warum ist „Haikyu!!“ so…read more

Rückblick auf das Serienjahr 2018

Posted by in Anime, Serienlandschaft

Mein Serienjahr 2018 ist nicht wesentlich anders als das 2017. Es gibt wenige Überraschungen, aber viele Erinnerungen an epische Kämpfe, moralische Zwickmühlen, erzählerische Kniffe, Guilty Pleasures, die mich einfach glücklich gemacht haben – das ist es doch, wofür Serien da sind. 🙂 Und Rückblicke! Im Rückblick auf 2017 sagte ich irgendwo, dass das Serienjahr ein anspruchsvolles war und durchzogen mit Guilty Pleasures. Das trifft auch auf das Serienjahr 2018 zu. Allerdings hatte ich mehr Mut dazu mal was spontan auszuprobieren, auch wenn ich keine Meinungen dazu kenne. Gerade, wenn ich…read more

Rückblick auf das Filmjahr 2018

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Ich halte ihn durch … den Rückblick-Marathon der ersten Januar-Woche. 😀 Weiter geht es heute mit Filmen, nach wie vor einer meiner großen Leidenschaften und es ist kein Ende in Sicht. Mein Filmdurst ist nach wie unstillbar. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich dieses Jahr frappierend wenig im Kino war und von den üblichen Blockbustern ziemlich die Nase voll hatte. Aber dazu gleich mehr. Das Filmjahr 2018 Unter den Filmfans hört man, dass die überwiegende Mehrheit genug von Superheldenfilmen hat. Aber wenn man sich die schnöden Zahlen vor Augen…read more

Serienlandschaft: Wiedergefundene Serien – „Rock’n’Cop“

Posted by in Anime, Serienlandschaft

Es gibt sie eben, diese Serien, die man irgendwann als Kind geschaut hat und sich nicht mehr an den Titel erinnern kann. Dank des Internets kriegt man den Titel heute relativ schnell raus, wenn man sich wenigstens an ein kleines bisschen Handlung der Serie erinnern kann. In dieser Reihe im Blog, widme ich mich genau diesen wiedergefundenen Serien. Offenbar in größeren Abständen 😉 Dass ich Land of the Lost und Die Königin der tausend Jahre wiederfand, ist inzwischen eine Weile her. Heute geht es wieder um einen Anime. 🙂 Scheinbar…read more

Serien-Besprechung: „Eine fröhliche Familie“

Posted by in Anime, Review, Serienlandschaft

Als ich in meiner Kindheit immer nach der Schule Eine fröhliche Familie (oder war es der Kindergarten?) schaute, wusste ich weder, dass es ein Anime ist, noch dass er auf einem Buch von Louisa May Alcott (der Originaltitel ist „Little Women“) basiert oder Teil des World Masterpiece Theatre ist. Auf Sindys Blog habe ich erfahren, dass die Serie auf Watchbox zum freien Streaming bereitstand. Bis 2017 war das der Fall und ich habe rund um Weihnachten und Silvester kaum etwas anderes geschaut. Aber jetzt ist der Anime wieder auf Watchbox…read more

Serienlandschaft: Wiedergefundene Serien – ‚Die Königin der tausend Jahre‘

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Während ich letztes Mal in der noch ziemlich frischen Kategorie ‚Wiedergefundene Serien‘ über eine schrieb, an die ich mich noch dunkel erinnern konnte, geht es heute um eine, an die ich null Erinnerung hatte und die beweist, dass ich ein Anime-Fan seit meinen frühesten Kindheitsjahren bin… . „Die Dings … die Serie, ihr wisst schon. Dieser Anime da.“ Vor einer Weile fand ich ein Buch, das meine Mutter über mich als Baby und Kleinkind geführt hat. Ihr kennt das vielleicht. Da kommt so Zeug rein wie, wann konnte ich sitzen,…read more

7ème art: Animationsfilme von Makoto Shinkai

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Makoto Shinkai ist sowas wie der ‚Painter of Light‘, was Anime betrifft. Er hat als Autodidakt angefangen und in einer Ein-Mann-Mammutaktion seine ersten kürzeren Anime „Voices of a Distant Star“ und „She and her Cat“ produziert. Das sieht man denen zugegebenermaßen auch deutlich an, sie sind ungeschliffene Roh-Diamanten. Aber um fair zu sein: für eine einzige Person ist das so oder so eine wahnsinnige Leistung. Seine Stoffe und Themen sind meistens schwelgerisch, romantisch, hoffnungslos und manchmal sehr düster unter all den light flares. Vielleicht ist er doch nicht der Painter…read more

Serien-Besprechung: „Death Note“ & „Die Stadt in der es mich nicht gibt“ (Anime)

Posted by in Anime, Review, Serienlandschaft

Ich bin zur Zeit im Anime-Fieber. Warum dann nicht auch hier über Anime reden? Der gemeinsame Nenner der heute hier besprochenen Serien ist, dass sie erstens Anime sind und zweitens sehr sehr spannend. Sie gehören dem Genre Thriller an, der eine mit Fantasy-Einflüssen, der andere mit einem Schlag Drama. Es geht um die Anime-Umsetzung des Erfolgs-Manga ‚Death Note‘, den ich bereits 2017 gesehen habe, aber bisher eine Besprechung schuldig blieb und den sehr gehypten Anime ‚Die Stadt, in der es mich nicht gibt‘ aka ‚Erased‘, dessen Live-Action-Umsetzung derzeit bei Netflix…read more