Miss Booleana

7ème art: Filme von Bong Joon-ho

Posted by in 2000, 2003, 2005, 2009, 2014, 2017, 2019, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Genreübergreifend, Krimi und Noir, Psychothriller, Review, Schwarze Komödie, Spielfilm, Südkorea, Thriller, Tragikomödie, USA

Werkschauen wollen geplant sein. Und so entstand nachdem ich letztes Jahr Parasite gesehen habe die Idee nun endlich Bong Joon-hos ganze Filmografie rauf und runter zu schauen. Einige Filme hatte ich bis dahin schon gesehen, ein paar der Allgemeinheit unbekanntere standen noch aus. Inzwischen hat Bong Joon-ho Geschichte geschrieben. Sein Werk Parasite gewann als erster südkoreanischer Film den Academy Award für den besten Film. Und nicht nur das: auch gleich noch in der Kategorie Internationaler Film. Ein Spagat, der noch nie gelungen ist. Bong Joon-ho selber räumte auch noch den…read more

#Japanuary 2020 – Besprechungen zu „The Face of Another“, „Tokyo Tribe“, „Träume“, „20th Century Boys 2“ & Fazit

Posted by in 1966, 1990, 2009, 2014, Actionfilm, Arthouse & Indie, Drama, Fantasy, Film, Gangsterfilm, Japan, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Splatterfilm

Obwohl ich dank Urlaub anfangs einen Lauf hatte und die Filme meiner Japanuary-Liste bis zur Monatsmitte recht gut weggesuchtet habe, schlug dann irgendwann dieses Real Life zu und ich kam zu nix mehr. Erst am 31. Januar sah ich den letzten Film der Liste. Aber immerhin … . Ich Blicke zurück auf den zweiten Teil meiner #Japanuary2020-Filme. 🙂  The Face of Another Da soll nochmal einer sagen Filme schauen bildet nicht. Durch den Japanuary 2019 bin ich bei einem anderen Teilnehmer, ich weiß leider nicht mehr wen, auf The Face…read more

#Japanuary 2020 – Besprechungen zu „Memories of Matsuko“, „Utamaro und seine fünf Frauen“, „Wara no Tate“ & „There was a father“

Posted by in 1942, 1946, 2006, 2013, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Japan, Jidai-geki, Komödie, Krimi und Noir, Musical, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Whodunit

Es ist Halbzeit beim Japanuary 🙂 Und soviel darf ich verraten: mit „Memories of Matsuko“ habe ich wahrscheinlich den Film zufälligerweise als erstes geschaut, der mit Sicherheit mein Highlight des diesjährigen Japanuary wird. Das war früh! Memories of Matsuko Der zwanzigjährige Shō (Eita) gammelt in seiner Bude in Tokyo so vor sich hin, träumt nicht mehr von der Musikerkarriere und schaut Pornos wie andere die Nachrichten. Da steht sein Vater vor der Tür und erzählt ihm, dass seine Tante Matsuko (Miki Nakatani) verstorben wäre und er soll bitte ihre Wohnung…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Der Leuchtturm“

Posted by in 2019, Arthouse & Indie, Film, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

War es auch hier das Cannes-Echo? Jedenfalls war ich seitdem ich das erste Mal von „Der Leuchtturm“ hörte überzeugt, dass ich den sehen müsse. Und tatsächlich ist es einer der interessanteren Filme, für die ich 2019 ins Kino gegangen bin. Nicht notwendigerweise der zugänglichste. Besprechung ist spoilerfrei. Wenn der Film beginnt, ist das wohl auffälligste neben dem penetranten Geräusch des Nebelhorns das fast quadratische Seitenverhältnis. Der Leuchtturm wird uns nämlich in 1,19:1 präsentiert. Regisseur Robert Eggers hat ja schon bei seinem The VVitch bewiesen, dass er folkloristische Stoffe kann. Jetzt…read more

Horrorctober 2019 – Woche 4 („Happy Deathday“, „Funny Games“, „Nightmare – Mörderische Träume“)

Posted by in 1984, 1997, 2017, Arthouse & Indie, Film, Filmreihe, Horror und Mystery, Österreich, Psychothriller, Serienlandschaft, Spielfilm, Splatterfilm, USA, Whodunit

Noch vier! Ja, ich mache es dieses Mal etwas spannend. Aber hey, vor mir liegt eine kurze Arbeitswoche und ein Feiertag – vielleicht schaffe ich es noch. 🙂 In der vierten Woche der Challenge habe ich es zutun mit einem Film, der vor zwei Jahren im Kino doch recht gehyped wurde, einem Slasherklassiker und einem Film, dem sein skandalbehafteter Ruf vorauseilt. Ihr könnt ja mal überlegen, welcher welcher ist 😉 Happy Deathday Und täglich grüßt das Murmeltier trifft Scream, so wurde der Film beworben und das ist durchaus passend. Denn…read more

7ème art: Hexen im Film

Posted by in 1987, 1990, 1993, 1996, 2015, 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Deutschland, Fantasy, Feelgood-Movie, Film, Historic Fiction, Historienfilm, Horror und Mystery, Italien, Kanada, Komödie, Literaturverfilmung, Psychothriller, Review, Schweiz, Spielfilm, UK, USA

Eines der ungeschriebenen Gesetze meiner Werkschauen ist: im Halloween-Monat Oktober muss es was dunkles und gruseliges sein. So gab es an der Stelle im letzten Jahr einen Blick auf asiatische Horrorfilme und im Jahr davor war beispielsweise nichts geringeres als die Apokalypse dran. Etwas, das ganz andere Ängste weckt als Geister, Vampire oder Dämonen. Nicht, dass es Vampire nicht auch schon gegeben hätte. Oder: die Urangst der Veränderung wie im Body Horror. Ja, gruselig geht auf verschiedene Weise. Heute widmet sich die Werkschau aber einer Figur, die Thema zahlreicher Grusel-…read more

Fantastischer Film: Das Piano

Posted by in 1993, Arthouse & Indie, Australien, Drama, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Neuseeland, Review, Spielfilm

Irgendwann im neunzehnten Jahrhundert wird die schottische Witwe Ada McGrath (Holly Hunter) von ihrem Vater mit dem Briten Alistair Stewart (Sam Neill) verheiratet. Stewart stört sich angeblich nicht daran, dass Ada nicht spricht. Es ist nicht so, dass sie physisch nicht dazu in der Lage wäre. Sie hat einfach irgendwann aufgehört. Aus ihrer vorherigen Ehe hat Ada eine Tochter, Flora (Anna Paquin), die mit ihr in Gebärdensprache spricht. Aber für Ada ist ihr Kommunikationsmittel das Piano. Es ist ihre Stimme, ihre Geschichte, ihr Seelentröster, es macht sie glücklich und lebendig….read more

7ème art: Filme über Filme und das Kino

Posted by in 1963, 1988, 1993, 2002, 2011, 2019, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Italien, Komödie, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Spielfilm, Tragikomödie, USA

In meinem Geburtsmonat September (und Überraschung – im September wurde auch dieser Blog geboren), suche ich mir immer ein besonders persönliches Thema aus. Letztes Jahr waren das meine Lieblingsfilme. 🙂 Dieses Jahr dränge sich der Gedanke auf, doch mal Filme zu schauen, die Filme und das Kino zelebrieren. Denn davon gibt es einige. Welcher kreative Kopf kann dem Drang widerstehen den kreativen Prozess zu adressieren, die Traumfabrik aufs Korn zu nehmen oder Filme zu feiern? Der gemeinsame Nenner der sieben Filme ist also heute, dass sie alle in irgendeiner Form…read more

7ème art: Filme, die in Tokyo spielen

Posted by in 1987, 1996, 2004, 2006, 2008, 2009, 2016, 7ème art, Actionfilm, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Deutschland, Drama, Expressionistischer Film, Film, Frankreich, Italien, Japan, Kaiju Eiga, Kanada, Komödie, Milieustudie, Niederlande, Review, Schweiz, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Leser, die hier öfter vorbeischauen, können sich denken, was der Auslöser für diese Werkschau war. 🙂 Von Werkschau kann man hier vielleicht gar nicht sprechen – es ist nicht an irgendeine/n SchauspielerIn oder RegisseurIn angelehnt o.Ä. Aber bleiben wir in Ermangelung eines besseren Begriffs dabei. Nach der Japanreise ist da auch etwas Wehmut, dass es schon vorbei ist. Warum dann nicht im Film zurückreisen? Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man „Sight-Spotting“ betreiben kann. Erkenne ich irgendeine Straße oder eine Sehenswürdigkeit wieder?? Das war ein sehr schönes Spiel.  😀 Das Motto…read more

Fantastischer Film: Ich bin die Liebe

Posted by in 2009, Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Italien, Review, Spielfilm

Die Recchis sind eine reiche und angesehene Unternehmer-Familie, die seit mehreren Generationen eine Textilfirma leiten. Es ist die Art Familie, bei denen man eigentlich vermuten würde, dass man sich gegenseitig „siezt“. Der Großvater gibt die Geschäfte an seinen Sohn Tancredi Recchi (Pippo Delbono) und seinen Enkel Edoardo (Flavio Parenti) ab. Tancredis Frau Emma (Tilda Swinton) ist für alle in der Familie eine Konstante, der Anlaufpunkt für ihre Sorgen und diejenige, die im Stillen alles lenkt. Aber während draußen die großen Partys steigen, zieht sie sich zurück. Man spürt deutlich, dass…read more