Miss Booleana

Wir lesen … „Verbrechen und Strafe“ von Fjodor Dostojewski #Dostopie – Zweites Zwischenfazit

Posted by in Literatur

Kathrin, Voidpointer, Jana von Wissenstagebuch und ich tun es immer noch – wir lesen gemeinsam Dostojewsi(j)s „Verbrechen und Strafe“. Unseren Gedanken könnt ihr auf Twitter unter dem Hashtag Dostopie folgen. Aber hier soll es schon mal einen weiteren Zwischenbericht geben, der sich dieses Mal dem dritten und vierten Teil des Buches widmet. Leichte Spoiler sind zu erwarten. Und soviel sei verraten: es geht anders weiter als angenommen. Wann bin ich in eine Telenovela geraten?? Der dritter Teil beginnt mit der Ankunft von Raskolnikows Mutter und Schwester Dunja, die ihn seit Jahren…read more

Serien-Besprechung: „Chilling Adventures of Sabrina“ Season 1 & „Aggretsuko“

Posted by in Review, Serienlandschaft

Während ich da nun versuche noch ein paar Reviews der dieses Jahr geschauten Serien in den Äther zu schicken, bieten sich immer Gemeinsamkeiten an. Vielleicht ist das in den letzten Wochen und Monaten schon aufgefallen 😉 Auf den gefundenen gemeinsamen Nenner bin ich dieses Mal aber besonders stolz: es geht um weibliche Hauptcharaktere, die sich durch ihre Hobbys … sagen wir mal: von ihrer Umwelt absetzen. Reviews sind spoilerfrei. „Chilling Adventures of Sabrina“ Season 1 Sabrina Spellman (Kiernan Shipka, bekannt aus Mad Men) geht auf die Baxter High im beschaulichen…read more

Feministischer Frühling: Virginia Woolf „A Room of One’s Own“ and „Three Guineas“ – zwei verschiedene Tonarten über Feminismus

Posted by in ausgelesen, Gedanken, Literatur

Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Zu den Beiträgen der Reihe gehörten bisher eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frauenbewegung, eine erste Berührung mit Virginia Woolf bzw. ihrer Figur „Mrs Dalloway“ und ein Blick auf den Begriff Diversity und wie Frauenbewegung heute oftmals wahrgenommen wird. Nun gehen wir nochmal einen Schritt zurück und betrachten Essays von Virginia Woolf, darunter das sehr bekannte „A Room of One’s Own“, das mir die liebe Sabine in Form einer wunderbaren Buchausgabe zukommen ließ….read more

Serien-Besprechung: „Will & Grace“ Season 9

Posted by in Review, Serienlandschaft

Normalerweise finde ich Revivals blöd. Und ich finde sie gelingen auch in den wenigsten Fällen. Die Meldungen solcher Revivals, insbesondere von Serien, die ich mag, lösen daher gerne bei mir Entsetzen aus. Aber dann war da „Will & Grace“. Eine Serie, die ich gerne in einem Atemzug mit Serien wie „Friends“ nenne, die mich als Teenager begleitet haben und die ich enorm feiere. Ich würde sogar behaupten, dass die Serie ohne große Mühe ein Bewusstsein und Akzeptanz für andere Lebensweisen als die eigene schafft und die LGBT-Community auf die vielleicht…read more

Feministischer Frühling: Buch-Besprechung „Mrs Dalloway“ von Virginia Woolf

Posted by in Gedanken, Literatur, Review

Der „Feministische Frühling“ ist eine Beitragsreihe, in der ich mich dem Thema Feminismus in der Gesellschaft und Literatur widme. Während es im letzten Beitrag um die Geschichte des Feminismus ging, ist heute eine Autorin dran, von der ich ewig schon etwas lesen wollte und die eng mit dem Thema verzahnt ist. Es geht um Virginia Woolfs Roman „Mrs Dalloway“. Clarissa Das Buch schildert einen Tag aus dem privilegierten Leben der titelgebenden Clarissa Dalloway, die Frau eines Politikers ist. In London einige Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs, gehören ihre Gedanken…read more

ausgelesen: Franz Kafka „Die Verwandlung“

Posted by in ausgelesen, Review

Kafkas Die Verwandlung zählt zum Kulturgut, zu Weltliteratur. Jeder einigermaßen an Literatur interessierte Mensch weiß, wovon die Erzählung handelt. Die Popkultur hat mit einigen Seitenhieben und Referenzen für das Übrige gesorgt. Kafka starb als Mensch, aber nicht als berühmter Schriftsteller. Es mag sein, dass wir letzten Endes alle als Mensch sterben. Oder als Käfer. In jedem Fall als Lebewesen. Aber dafür, dass er mit dem Surrealismus in Die Verwandlung seinen Zeitgenossen so weit voraus war, ist es doch tragisch. Und wer jetzt gerade nicht weiß, worum es in der nur…read more

Fantastischer Film: Tokyo Godfathers

Posted by in 2003, Animationsfilm, Fantastische Filme, Film, Japan, Review, Tragikomödie

Man hat ja schon von Western gehört, die sich bei asiatischen Filmen Inspiration holen. So beispielsweise Die glorreichen Sieben bei Die Sieben Samurai. Beim Anime des leider viel zu jung verstorbenen Regisseurs Satoshi Kon (Perfect Blue, Millennium Actress) ist es mal andersrum. Sein 88-minütiger Film basiert auf dem John-Ford-Western Three Godfathers, hierzulande bekannt als Spuren im Sand. Darin fühlen sich drei Viehdiebe verantwortlich für ein Neugeborenes, dessen Mutter gerade gestorben ist. In Tokyo Godfathers sind es drei Obdachlose, die im Müll ein Baby finden. Sie beschließen sich um das Kind zu…read more

Serien-Besprechung: „Mad Men“ S2 & „Bates Motel“ S4

Posted by in Review, Serienlandschaft

Vor Kurzem habe ich ja schon angekündigt, dass ich in nächster Zeit viele, zu lange angesammelte Serien-Besprechungen in die Welt schicken möchte. Was wäre da besser als die Review zu nehmen, die am längsten liegt (Mad Men Season 2) und die, die zuletzt geschrieben wurde (Bates Motel Season 4)? Reviews sind spoilerfrei. ‚Mad Men‘ S2 Etwas, das ich gern in Staffel 1 von Mad Men geändert hätte, sind Konsequenzen. Ich hätte gern mehr davon gesehen. Das Saufen und Rumgehure in der Serie ist so erschütternd, weil die Charaktere scheinbar mit…read more

ausgelesen: E.M. Forster „The Machine Stops“ (engl. Ausgabe, Penguin Books Modern Classics Fiction, enthält auch „The Celestial Omnibus“)

Posted by in ausgelesen, Review

Das erste Mal habe ich von The Machine Stops im Blog von Sabine gehört bzw. gelesen und dank einer gut gepflegten Wunschliste bei einer Gelegenheit von meiner Familie geschenkt bekommen (danke!!). Was mir zuerst nicht auffiel ist, dass sie auch noch eine weitere Kurzgeschichte enthält: The Celestial Omnibus, die ebenso lesenswert ist und den Menschen den Spiegel vorhält.

Neulich im Kino … Filmanalyse und Kritik zu „Mother!“

Posted by in 2017, Arthouse & Indie, Film, Review, Spielfilm, USA

Es ist selten passiert, dass ich aus dem Kino komme und sofort über einen Film schreiben möchte. Normalerweise lasse ich das Gesehene gerne noch ein, zwei Tage auf mich wirken. Aber die Gedanken zu ‚Mother!‘ wollten raus. Nicht zuletzt weil der ganze Film eine einzige Metapher ist, noch dazu eine die kontrovers und vielfarbig gedeutet werden kann. Da ich meine Deutungsmöglichkeit diskutieren möchte, geht das leider nicht gänzlich spoilerfrei. Ich verzichte allerdings auf eine Nacherzählung, der Spoiler besteht in meiner Interpretation. Viele Überraschungen. Zuerst wusste ich gar nicht, dass er…read more