Miss Booleana

ausgelesen: Jirō Taniguchi „Vertraute Fremde“

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Der japanische Architekt Hiroshi Nakahara steht mitten im Leben. Er hat eine Ehefrau, zwei Töchter – eine davon schon fast erwachsen. Ähnlich wie sein Vater, der die Familie ohne Vorwarnung oder erkennbaren Grund verließ als Hiroshi vierzehn Jahre alt war. Während einer Geschäftsreise steigt der erwachsene Hiroshi in den falschen Zug und landet in seiner Heimatstadt Kurayoshi. Das weckt Erinnerungen an die schwere Zeit, die die Familie damals durchzustehen hatte und an seine Mutter, die inzwischen verstorben ist. Während Hiroshi in Gedanken an all das durch die Straßen seines Geburtsortes…read more

angelesen: „Der Gourmet – Von der Kunst allein zu genießen“ Bd. 1, „20th Century Boys“ Perfect Edition Vol. 3 & meine“Gratis Comic Tag“-Ausbeute

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Eigentlich war ich schon drauf und dran zu Taniguchis „Der Gourmet“ eine „normale“ Buchbesprechung zu schreiben – vollkommen im Glauben, dass es sich bei dem Manga um einen Einzelband handeln würde. Da lese ich doch tatsächlich, dass es einen zweiten gibt. Also scheint die Reise des Geschäftsmannes und Gourmets noch weiterzugehen und ist eher der Fall eines „angelesenen“ Manga. Auch gut. Außerdem ging es für mich mit dem Re-Read einer meiner Lieblings-Mangaserien „20th Century Boys“ weiter. Von meiner lieben Freundin und Bloggerkollegin Kathrin habe ich vor einigen Monaten total überraschend…read more

Fantastischer Film: Ganz weit hinten

Posted by in 2013, Coming-of-Age, Fantastische Filme, Feelgood-Movie, Film, Komödie, Review, Spielfilm, USA

Ganz weit hinten – das ist der Platz von Duncan (Liam James). Nicht nur im Auto von Trent (Steve Carell), dem neuen Freund seiner Mutter (Toni Collette), sondern irgendwie auch im Leben. Er wird von Trent und dessen Tochter (Zoe Levin) als Loser abgestempelt und gibt sich mit dieser Rolle zufrieden. Die vier fahren nach Cape Cod und machen in Trents Ferienhaus Urlaub, wo sie auch alle anderen wissen lassen, dass Duncan in ihren Augen ein Nichtsnutz ist. Seine Mutter tut wenig dagegen. Dann fährt er rum, um den liebevollen…read more

ausgelesen: Stephen King „Erhebung“

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Scott hat ein Problem. Er wird immer leichter. Klingt erstmal toll. So wie als ob sich seine Neujahrs-Vorsätze schon erfüllt hätten. Aber es ist kein Grund zur Freude. Was auch immer mit ihm passiert, geht nicht mit rechten Dingen zu. Seine Wampe verschwindet nicht, er sieht nicht gerade gertenschlank aus. Essen kann er soviel er will. Aber die Waage zeigt von Tag zu Tag weniger. Kaputt ist sie nicht. Auch andere Waagen zeigen nichts „besseres“. Er weiß kaum, was er denken soll. Ist es ein Leiden mit der Schilddrüse? Oder…read more

7ème art: Filme von Naomi Kawase

Posted by in 1992, 2003, 2007, 2014, 2015, 2017, 2018, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Dokumentation, Drama, Film, Genreübergreifend, Japan, Kurzfilm, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, Tragikomödie

Darauf dass Filmregie ein Gebiet ist, auf dem Frauen unterrepräsentiert wirken, ist die Allgemeinheit inzwischen aufmerksam geworden. Zumindest, die Allgemeinheit der Filmfans, die gern über den Tellerrand schaut. Regisseurinnen nehmen inzwischen mehr Platz ein, managen größere Produktionen. Aber werden Regisseurinnen auch auf eine Stufe mit Alfonso Cuarón, James Cameron, Francis Ford Coppola und Konsorten gestellt? Ich denke das steht noch aus. Deswegen richte ich meinen Blick regelmäßig auf eine Regisseurin. Erstaunlicherweise ist das sehr schwierig. Für meine Werkschauen-Kolumne hier habe ich mal festgelegt, dass ich stets sieben Filme bespreche. Manche…read more

Serienlandschaft: „Haibane Renmei“ – von Engeln mit grauen Flügeln (Anime-Besprechung)

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„Haibane Renmei“ ist ein Anime nach einer Idee Yoshitoshi ABe’s (kein Tippfehler), der bereits u.a. an „Serial Experiments Lain“ mitarbeitete und maßgeblicher Schöpfer und Impulsgeber war. Wer das nicht am Stoff erahnt, der sieht es spätestens am Artwork und Character Design, das „Serial Experiments Lain“ stark ähnelt. „Haibane Renmei“ ist eine anfangs fröhliche und seichte Serie, die sich um einige engelsähnliche Wesen (Haibane) dreht, die in erster Linie ihren entbehrungsreichen Alltag im Zusammenleben mit den Menschen meistern und nach und nach ihr Dasein hinterfragen. Und es ist ein Anime, der…read more

Manga Manie: „Bakuman“ von Tsugumi Ōba und Takeshi Obata

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„Bakuman“ – Worum gehts? Moritaka und Akito sind 14 Jahre alt und gehen in dieselbe Klasse. Bisher gab es wenig, dass die Beiden miteinander verbunden hat. Moritaka ist eher wenig ehrgeizig und hat keinen Plan im Leben. Akito ist eher ein Streber. Eines Tages findet er ein Bild, dass Moritaka von seinem Schwarm, der hübschen Miho, gezeichnet hat. Er konfrontiert ihn und quetscht ihn aus wie es sein kann, dass er SO gut zeichnen kann und unterbreitet ihm seinen Plan: er will Manga schreiben. Aber er braucht jemanden, der gut…read more

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The Anime Diversity: Kids on the Slope

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„Kids on the Slope“ – Worum gehts? Kaoru ist ein vom Leben und von den Menschen enttäuschter Highschool-Schüler, der nach seinem Umzug voll­kom­men uner­war­tet aus­ge­rech­net mit dem coo­len Schul­rü­pel Sen­ta­rou Freund­schaft schließt. Ihr Bin­de­glied ist die Musik — Sen­ta­rou liebt Jazz, will jam­men und Ses­si­ons spie­len und fordert Kaoru heraus. Der spielt nämlich Klavier. Und so einer fehlt Sentarou noch für seine Jazz-Combo. Kann Kaoru noch was anderes außer Klassik? Er beweist es ihm und findet Anschluss. Sein Leben nimmt eine Wen­dung, aber es wird nicht zwingend einfacher. Er verliebt…read more

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ausgelesen: Jiro Taniguchi und Masayuki Kusumi „Der geheime Garten vom Nakano Broadway“

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Inhalt Wann wart ihr das letzte Mal spazieren? Der Protagonist in Masayuki Kusumis Geschichte mit Zeichnungen des großartigen Jiro Taniguchi (Gipfel der Götter, Vertraute Fremde) macht eher unfreiwillig und zufällig einen Spaziergang und entdeckt dabei längst vergessenes in den Straßen Tokios. Nach diesem unerwartet schönen Entdeckungen platziert er immer öfter Spaziergänge in den eingetretenen Pfaden seines Alltags und teilt seine Entdeckungen mit uns in 8 Geschichten die das Flair der Nebenstraßen und unterschiedlichen Stadtteile Tokios einfangen.

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ausgelesen: Haruki Murakami „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“

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Inhalt Tsukuru Tazaki ist ein einfacher Mann. Er hat keine Hobbys, keine größeren Ausschweifungen, keine Freunde, keine Interessen. Bis auf Bahnhöfe. Die sind auch sein Job. Aber es war nicht immer so: er hatte 4 gute Freunde mit grundverschiedenen Charakteren. Sie waren die schillernden Farben in seinem Leben. Zumindest bis sie ihm eines Tag plötzlich die Freundschaft kündigten. Sie werfen ihm vor etwas getan zu haben, weswegen sie ihn nicht mehr sehen wollen und auf keine seiner Anrufe reagieren werden. Er fühlt sich, als ob man ihm sein Leben entrissen…read more

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