Miss Booleana

Serien-Besprechung: „Dark“ Staffel 3

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Dieses mal warte ich nicht ein Jahr bis zur Besprechung so wie ich es bei der zweiten Staffel getan habe. 😉 Da ist es nun – das Ende von „Dark“. Dabei hätte man vermuten können, dass gemäß dem Satz „Das Ende ist der Anfang“ die Serie nicht so schnell endet. Oder vielleicht mit einem üblen Twist oder Cliffhanger? Vielleicht gibt die Besprechung darüber Aufschluss. Wer die erste und zweite Staffel noch nicht gesehen hat, sollte sich von dem Beitrag hier lieber fernhalten. Für die dritte Staffel ist der Beitrag spoilerfrei…read more

Serien-Besprechung: „Dark“ Staffel 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Auf die zweite Staffel der deutschen Netflix-Serie „Dark“ habe ich mich so derb gefreut, dass ich sie sofort geschaut habe. Eine der wenigen Situationen in denen ich dann doch mal binge-watche. Warum dann ein Jahr warten, bis ich sie bespreche? Vielleicht, damit ich das ein Jahr später machen kann und dank diverser Rückschauen und Reflektionen perfekt auf die dritte vorbereitet bin? Wer weiß … Besprechung ist spoilerfrei (Wertschätzt das! Es hat mich viel Kraft gekostet die Klappe zu halten); aber nicht sicher, falls ihr die erste Staffel noch nicht gesehen…read more

ausgelesen: Haruki Murakami „Wenn der Wind singt / Pinball 1973“ & Yōko Ogawa „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“

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Den gestrigen #ThrowbackThursday nehme ich mal als Anlass um zwei Buchbesprechungen in die Welt hinauszuschicken, die ich sehr lange vor mir hergeschoben habe. Die Bücher, die ich hier bespreche, hatte ich nämlich vor einem Jahr in Japan im Gepäck. Die Idee liegt auf der Hand: „in Japan Bücher japanischer Autoren lesen“. Die Aktion habe ich mir von Sabine abgeschaut, die auf Reisen öfter Bücher von Autoren des entsprechenden Landes liest, was ich sehr cool finde und rotzfrech nachgemacht habe. 😉 Beide Bücher habe ich in Japan tatsächlich hauptsächlich während langen…read more

Serien-Besprechung: „Fleabag“ Season 1 & 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Als vor ein paar Jahren schon mal alle über „Fleabag“ redeten, war ich gar nicht so unbedingt angefixt. Comedy hat es bei mir immer recht schwer und ich gestehe die schnell auszuklammern und gar nicht erst auf die Watchliste zu setzen. Als ich neulich mehr aus Zufall und Laune doch mal rein schaltete, lernte ich schnell, dass „Fleabag“ was besonderes und bei weitem nicht so einfach in die Schublade zu stecken ist. Vielleicht wird es die beste Serie, die ich dieses Jahr gesehen habe. Wie konnte ich Fleabag ignorieren?? Reviews…read more

ausgelesen: Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“

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Zur Zeit seiner Veröffentlichung im englischsprachigen Original 2015 bis zur Zeit der deutschen Erstauflage 2018 ging Hanya Yanagiharas Buch wie ein Gespenst in den Literaturgesprächen und der Blogosphäre um. Jeder schien es zu lesen, zu besprechen und es schien nur zwei vorrangige Meinungen und Gefühle zu geben: Abneigung oder Liebe. Für die einen schien es das beste Buch zu sein, das sie je gelesen haben; für die anderen prätentiös und formelhaft. Viele empfanden das Buch als eines, das sie auf der Suche nach einem Happy End für geschundene Seelen an…read more

Fantastischer Film: Cinema Paradiso

Posted by in 1988, Fantastische Filme, Feelgood-Movie, Film, Frankreich, Italien, Review, Spielfilm, Tragikomödie

Zum Jahresende darf es etwas besonderes sein – nämlich mein liebster Film aus dem Jahr 2019. Giuseppe Tornatores Cinema Paradiso ist die wohl größte und schönste Hymne an das Kino und die Liebe zum Film. Schauplatz ist ein sizilianisches Dorf ab den 1940er Jahren. Der kleine Salvatore (Salvatore Cascio), genannt Toto, lebt mit seiner Mutter und Schwester in bescheidenen Verhältnissen. Die Nachwehen des Krieges setzen ihnen schwer zu und sie warten auf die Rückkehr des Vaters – oder eine Meldung über seinen Tod. Der Junge beginnt viel Zeit im Kino…read more

Serien-Besprechung: „A Discovery of Witches“ S1 & „GLOW“ S3

Posted by in Review, Serienlandschaft

Ja, über ein paar Serien muss ich noch meine Meinung loswerden bevor das Jahr dann zu Ende ist. 🙂 Der gemeinsame Nenner heute ist aber nicht das Genre, sondern dass beide besprochene Serien weibliche Hauptcharaktere haben. Eine oder … mehrere. Ansonsten könnten sie aber kaum unterschiedlicher sein. Reviews sind spoilerfrei. „A Discovery of Witches“ Season 1 Die Serie beginnt mit dem Statement, dass die Welt einst von vielen Kreaturen bevölkert wurde. Vampire, Dämonen, Hexen – aber nun im Verborgenen vor der Überzahl an Menschen leben. Diana Bishop (Teresa Palmer) ist…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Der Leuchtturm“

Posted by in 2019, Arthouse & Indie, Film, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

War es auch hier das Cannes-Echo? Jedenfalls war ich seitdem ich das erste Mal von „Der Leuchtturm“ hörte überzeugt, dass ich den sehen müsse. Und tatsächlich ist es einer der interessanteren Filme, für die ich 2019 ins Kino gegangen bin. Nicht notwendigerweise der zugänglichste. Besprechung ist spoilerfrei. Wenn der Film beginnt, ist das wohl auffälligste neben dem penetranten Geräusch des Nebelhorns das fast quadratische Seitenverhältnis. Der Leuchtturm wird uns nämlich in 1,19:1 präsentiert. Regisseur Robert Eggers hat ja schon bei seinem The VVitch bewiesen, dass er folkloristische Stoffe kann. Jetzt…read more

Fantastischer Film: Angst essen Seele auf

Posted by in 1974, BRD (ehemalige), Drama, Fantastische Filme, Film, Review, Spielfilm

Es beginnt für Alis (El Hedi ben Salem) Freunde in der Kneipe als Scherz als Ali die ältere Dame zum Tanz auffordert. Emmi Kurowski (Brigitte Mira) ist sich dessen vielleicht schon bewusst. Sie flüchtete eigentlich nur vor dem Regen in die Bar. Sie ist alleine. Ihr erster Mann ist bereits verstorben, sie arbeitet als Reinigungskraft, die Kinder sind alle erwachsen und scheren sich wenig um sie. Emmi erwartet nicht mehr viel vom Leben. Als Ali sie dann nach Hause begleitet und sie sich öfter sehen, scheint da doch mehr zu…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Ad Astra“

Posted by in 2019, Actionfilm, Drama, Film, Review, Spielfilm, USA

Zu einem guten Weltraum-Drama kann ich selten nein sagen. Noch dazu, wenn das furchtbare Sommerloch im Kinoprogramm geschlossen ist und man wieder tiefsinnigere Inhalte in den Lichtspielhäusern bewundern darf. Aber die Meinungen zu James Grays „Ad Astra“ sind gespalten – unter den Kritikern wie auch im Kinosaal. Auf den Plätzen neben mir fand man den Film gar langweilig. Eine Meinung, die ich nicht teile. Spoilerfrei. Der Weltraumingenieur und Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) überlebt einen Unfall an einer Weltraumantenne, die durch Überspannungsgewitter und extraterrestrische Energiewellen verursacht wurde. Eben solche richten…read more