Miss Booleana

Literarische-Fundstücke: Vergleich der Adaptionen von Daphne du Mauriers „Rebecca“ (Hitchcock, Netflix)

Posted by in 1940, 2020, Film, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literarische Fundstücke, Literatur, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, UK, USA

Eigentlich sollten an dieser Stelle drei Medien stehen, die mit dem Buch verglichen werden sollen. Neben der Hitchcock-Adaption aus dem Jahr 1940 und der jüngst auf Netflix veröffentlichten Version mit Armie Hammer und Lily James in den Hauptrollen, hätte es auch das Musical „Rebecca“ sein sollen. Normalerweise wäre das nämlich im Sommer diesen Jahres in meiner Stadt aufgeführt worden. Dann kam aber Corona. Es schmerzt mich übel, dass so der gemeinsame Musicalbesuch mit der lieben Kathrin ausfiel. Anfang des Jahres lasen Jana, Matthias und wir noch gemeinsam Daphne du Mauriers…read more

Fantastischer Film: God’s Own Country

Posted by in 2017, Drama, Fantastische Filme, Film, Liebesfilm, Milieustudie, Review, Spielfilm, UK

Irgendwann als Johnny (Josh O’Connor) gerade seinen Rausch ausschläft, beschließen sein Vater (Ian Hart) und seine Großmutter (Gemma Jones) eine zusätzliche Arbeitskraft für die Farm anzustellen. Sein Vater kann sich infolge eines Schlaganfalls nur noch schwer auf den Beinen halten, weswegen die meiste Arbeit auf dem Hof und bei der Schafzucht an Johnny hängen bleibt, ob er will oder nicht. Johnny selber ist wie ein Fähnchen im Wind. Will er das Leben auf der Farm oder nicht? Ist es zuviel oder ist es ihm zu wenig? Will er weg oder…read more

7ème art: Filme von Jane Campion

Posted by in 1982, 1990, 1996, 1999, 2003, 2006, 2009, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Frankreich, Historienfilm, Krimi und Noir, Kurzfilm, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Neuseeland, Review, Spielfilm, UK, USA

Obwohl Das Piano kurze Zeit später einer meiner Lieblingsfilme werden sollte, war meine erste Begegnung mit Jane Campion ihre Serie Top of the Lake. Darin spricht sie schonungslos Themen wie verweigertes Selbstbestimmungsrecht, Missbrauch, Prostitution und Einwanderung an – und das mit zahlreichen weiblichen Hauptrollen und verschiedenen Rollenbildern. Dabei machte sie schmerzlich klar, dass diese Themen teilweise nur hinter einem dünnen Schleier aus angeblicher Kultiviertheit verborgen sind. Aber eben immer noch da. Ich bewunderte sie unendlich für so rigorose, fast schonungslos brutale Stoffe, die trotzdem voller zarter Momente sind. Immer wenn…read more

Szenen für die Ewigkeit: Der tanzende Premierminister in „Tatsächlich … Liebe“

Posted by in Film, Serienlandschaft, Szenen für die Ewigkeit

Denke ich an unvergessliche Filmszenen in Weihnachtsfilmen, fällt mir v.A. Richard Curtis‘ großartige romantische Komödie Tatsächlich … Liebe, die nun eben das Attribut hat, dass sie an Weihnachten spielt und dank Weihnachten ihre Botschaft über die vielen Gestalten von Liebe in der Welt so wunderschön erzählen kann. Es gibt da viele Szenen, die in Erinnerung bleiben. Zum Beispiel Rowan Atkinson als stoischer Verkäufer mit Arschruhe, der Alan Rickmans Charakter etwas im Einkaufszentrum einpacken soll, das seine Frau nicht sehen darf. Oder die Szene mit den „Carol Singers“ vor Keira Knightleys…read more

Fantastischer Film: Die Brücken am Fluss

Posted by in 1995, Fantastische Filme, Film, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Spielfilm, USA

Als ich ein Kind war, schien Die Brücken am Fluss ein echter Liebesfilm-Klassiker zu sein und es wurde erstaunlich viel darüber gesprochen. Gesehen habe ich ihn erst mit 28 Jahren, bin aber in der Erwartung herangegangen, dass der Film der Liebesfilm sein muss. Überraschenderweise ist die IMDB-Wertung (Stand 04.06.17) bei gerade mal 7,5; was meinem Empfinden nach einem guten, aber nicht herausragenden Film entspricht. Tatsächlich ist Die Brücken am Fluss für mich ab jetzt aber wirklich der Prototyp des guten Liebesfilms. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert…read more

Neulich im Kino … Review zu „Ein ganzes halbes Jahr“

Posted by in 2016, Drama, Film, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Spielfilm, USA

Die liebe Jasmin und ich waren im Kino. Sie schlug die Verfilmung des Jojo Moyes-Bestsellers „Ein ganzes halbes Jahr“ vor. Im Gegensatz zu mir hat Jasmin das Buch gelesen und ich war gespannt was an der Geschichte dran ist. Schließlich hat sich das Buch scheinbar verkauft wie geschnitten Brot. Allerdings schaue ich nicht so häufig Liebesfilme. (Außer ich bin verliebt oder habe Liebeskummer.) Prinzipiell gibt es viele tolle Liebesfilme, ich habe es mir auch schon im Blog erlaubt darüber zu schreiben. Aber mich stören die „Schema F – RomComs“. Und…read more

7ème art: Ferien im Film

Posted by in 1978, 1987, 2013, 2014, 2015, 7ème art, Coming-of-Age, Feelgood-Movie, Film, Frankreich, Horror und Mystery, Komödie, Krimi und Noir, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA, Whodunit

Es ist Sommer! Nicht, dass wir das nicht schon mitbekommen hätten bei der Hitze im einen Teil Deutschlands und Unwettern in anderen Teilen Deutschlands. Aber ich feiere hier in den Werkschauen auch gerne mal die Jahreszeiten oder irgendwelche Ereignisse. Da ich für ein EM-Special eindeutig nicht genug Fußball-Filme kenne (und im Moment auch nicht kennenlernen möchte), zieht mich die Sommer- und Ferienzeit irgendwie an. Ein Sommer-Special gab es hier schon Mal, also schwelgen wir diesmal in Erinnerungen an Ferien. Packt die Badehose ein, heute ist der gemeinsame Nenner der sieben…read more

7ème art: Filme über die Liebe

Posted by in 1971, 1990, 2005, 2009, 2013, 7ème art, Deutschland, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Indien, Kanada, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Spielfilm, Tragikomödie, USA

Das Thema würde normalerweise gut zum Valentinstag passen. Aber im Februar sind auch meistens die Oscars und meine Oscar-Edition von ‚7ème art‘ ist für mich schon eine Tradition, da rüttelt nix dran. Daher verlege ich diese Liebesfilm-Werkschau einfach in den Januar. Wobei ‚Liebesfilme‘ für mich immer nach RomComs oder Schmachtfetzen klingt. Und die wenigstens RomComs haben meiner Meinung nach wirklich viel mit Liebe zutun. Manche sind nur Abziehbilder von dem, was sich Filmproduzenten unter einer leichten Komödie mit ansehnlichen Darstellern vorstellen, die hoffentlich viele ins Kino locken. Findet ihr das…read more

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Fantastischer Film: Die Königin und der Leibarzt

Posted by in Fantastische Filme, Film, Review

Inhalt Caro­line Mat­hilde (Ali­cia Vikan­der) von Han­no­ver ver­läßt ca. 1766 ihre Hei­mat Groß­bri­tan­nien und hei­ra­tet den dänisch-norwegischen König Chris­tian VII (Mik­kel Boe Føls­gaard). Schon beim ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen merkt sie, dass die Che­mie zwi­schen ihnen nicht stimmt. Der über­drehte und abwei­sende König ist offen­sicht­lich nicht beson­ders von ihr ange­tan. Chris­tian VII. benimmt sich wie ein Kind und kann es nicht ertra­gen, wenn jeman­dem mehr Auf­merk­sam­keit geschenkt wird als ihm. Zudem treibt er sich fast mehr im Bor­dell rum. Die Zustände sind nur schwer für die junge Köni­gin zu ertra­gen. Von einer…read more

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Media Monday #143

Posted by in Film, Gedanken

Wulf macht mir ja Mut, wenn ich darüber nachdenke, dass ich auch in absehbarer Zeit wahrscheinlich mal umziehen muss. 😉 Aber ich finde es gut, dass er uns eisern trotzdem immer wieder mit einem Media Monday versorgt. 1. Der schönste Liebesfilm ist „Die Königin und der Leibarzt“. Ich bin selten ein großer Fan von Liebesfilmen, aber der hatte mich. Dabei ist es ja die Geschichte der ‚königlichen Affäre‘ zwischen einem deutschen Arzt (Mads Mikkelsen) und der dänischen Königin (Alicia Vikander), die sich ganz langsam anbahnt, dann mitten ins Herz trifft…read more

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