Miss Booleana

7ème art: Filme von Jane Campion

Posted by in 1982, 1990, 1996, 1999, 2003, 2006, 2009, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Biografie, Drama, Film, Frankreich, Historienfilm, Krimi und Noir, Kurzfilm, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Neuseeland, Review, Spielfilm, UK, USA

Obwohl Das Piano kurze Zeit später einer meiner Lieblingsfilme werden sollte, war meine erste Begegnung mit Jane Campion ihre Serie Top of the Lake. Darin spricht sie schonungslos Themen wie verweigertes Selbstbestimmungsrecht, Missbrauch, Prostitution und Einwanderung an – und das mit zahlreichen weiblichen Hauptrollen und verschiedenen Rollenbildern. Dabei machte sie schmerzlich klar, dass diese Themen teilweise nur hinter einem dünnen Schleier aus angeblicher Kultiviertheit verborgen sind. Aber eben immer noch da. Ich bewunderte sie unendlich für so rigorose, fast schonungslos brutale Stoffe, die trotzdem voller zarter Momente sind. Immer wenn…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Bombshell – Das Ende des Schweigens“

Posted by in 2019, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Review, Spielfilm, USA

Eigentlich hätte ich den gern vor der Ausstrahlung der Oscars gesehen, aber es sollte nicht sein. Der deutsche Kinostart lag nach der Verleihung der Academy Awards. Der Film selber hat mich allerdings auch ohne Oscar-Ehren ins Kino gelockt wegen der wahren Begebenheiten auf denen er beruht. Die Besprechung ist spoilerfrei. Megyn Kelly (Charlize Theron) legt sich mit dem Trump an. Während der Fernsehdebatte der Republikaner vor der Präsidentschaftswahl der USA 2016 sprach sie ihn auf seine mysogynen Tweets und Äußerungen der Vergangenheit an. Sehr zum Missfallen des späteren Präsidenten der…read more

Serien-Besprechung: „Hinter der Gartenmauer“, „HAPPY!“ S1, „Big Little Lies“ S1, „Bates Motel“ S5, „Orphan Black“ S5, „Maniac“ S1, „Legion“ S1

Posted by in Review, Serienlandschaft

Das Jahr ist vorüber! Und ich habe es nicht geschafft alle Serien zu besprechen, die ich geschaut habe, obwohl die Bestrebungen da waren. 🙁 Nun muss ich mir wohl überlegen, was ich dieses Jahr noch besprechen möchte, bevor ich tolle Rückblicke schreibe und eventuell die Reviews verlinken will. Mhmmmm … deswegen ist es nicht schwer einen gemeinsamen Nenner der heute besprochenen Serien zu finden: es sind Serien, die ich besonders gut oder interessant oder spannend oder als polarisierend empfand oder auf die ich sehnsüchtig gewartet habe – nicht zuletzt weil…read more

7ème art: Filme von Darren Aronofsky

Posted by in 1998, 2000, 2006, 2008, 2010, 2014, 2017, 7ème art, Arthouse & Indie, Drama, Fantasy, Film, Genreübergreifend, Historic Fiction, Historienfilm, Horror und Mystery, Literaturverfilmung, Psychothriller, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Thriller, USA

Als einer meiner erklärten Lieblingsregiesseure neulich mit „Mother!“ wieder einen viel-diskutierten Film in die weite Welt schickte, war klar, dass es Zeit wird ihm hier auch eine Werkschau zu widmen. Und gleichzeitig einige seiner älteren Werke zu schauen, denn die Neueren hatte ich bereits alle verschlungen. Allerdings sind es auch die, die ihn inzwischen ein bisschen zu einem enfant terrible der Popkultur machen. Nach „Noah“ war ich mir gar nicht sicher, ob sich sein Ruf erholt. Aber scheinbar doch. Ich erwarte zumindest die eine oder andere Oscar-Nominierung für „Mother!“. Heute…read more

7ème art: Musical-Filme

Posted by in 1939, 1952, 1964, 1965, 1971, 2000, 2001, 7ème art, Arthouse & Indie, Australien, basiert auf wahren Begebenheiten, Dänemark, Deutschland, Drama, Film, Finnland, Frankreich, Genreübergreifend, Island, Musical, Niederlande, Norwegen, Review, Schweden, UK, USA

Oft heißt es selbst in Filmfan-Kreisen „Oh nein! Da wird gesungen, oder?“ Dass scheint tatsächlich das eine oder andere Mal ein Ausschlusskriterium zu sein. Von den einen gehasst, von den anderen geliebt. Dabei sieht man Musicalfilmen wie ‚Singin‘ in the Rain‘ diesen wunderbaren Glamour vergangener Zeiten an. Da wird getanzt und gesteppt, da waren Schauspieler Entertainer, die ohne Effektgewitter auskommen mussten. Filme wie ‚Dancer in the Dark‘ oder ‚Moulin Rouge!‘ beweisen außerdem, dass man die Stoffe ins Heute verlegen und mit den Liedern trotzdem berühren kann. Es muss nicht immer…read more

7ème art: Filme, die an einem Ort spielen

Posted by in 1957, 1997, 2003, 2010, 2012, 2013, 2015, 7ème art, Arthouse & Indie, Dänemark, Drama, Film, Finnland, Frankreich, Horror und Mystery, Kanada, Niederlande, Norwegen, Psychothriller, Review, Schwarzweißfilm, Schweden, Spanien, Spielfilm, Thriller, Tragikomödie, UK, USA

Es gibt beim Film Herausforderungen, die für sich sprechen. Dreht man beispielsweise einen Film an genau einem Handlungsort, dann sind die Ansprüche an alle anderen Aspekte umso größer. Man kann nur durch wenige Schauwerte überzeugen. Meistens sind Filme, die an einem Ort spielen daher welche mit einem besonders ausgefeilten Drehbuch. Kammerspiele sozusagen. Sie müssen manchmal mit wenig Ressourcen und Darstellern auskommen. Diese filmischen Experimente sind sich manchmal erstaunlich ähnlich, andere überraschen umso mehr durch die Restriktionen. In einem Haus, einem Auto, einem Würfel, ja sogar in einem Sarg spielen die…read more

Oscars 2017: Der Damon-Kimmel-Clinch, Verwirrung um Best Picture und was sich nach #OscarsSoWhite verändert hat

Posted by in Allgemein

Ich habe es geschaut! Live! Okay okay … ich gebe zu ich habe vorgeschlafen. Aber ich wollte mir schon immer mal einen Spaß machen und die Oscars live schauen. Weil das auch irgendwie bedeutet dem nächsten Tag zu trotzen, der normalerweise ein Arbeitstag ist. Was ich an der Veranstaltung mag ist, dass auch mal die kleinen unsichtbaren Leute ihre fünf Minuten Ruhm bekommen. Außerdem versprühen die Oscars (meistens) eine Liebe zum Film und das gefällt mir. Was mir nicht gefällt sind die enorm vielen Werbepausen, das Schaulaufen und falsches Lächeln….read more