Miss Booleana

ausgelesen: Olga Tokarczuk „Gesang der Fledermäuse“ #OlgaLesen

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2019 bekam die polnische Schriftstellern Olga Tokarczuk rückwirkend den Literaturnobelpreis 2018. Ihr Name war mir nicht geläufig und das wollte ich, wie scheinbar einige, ändern. Die Aktion #OlgaLesen wurde u.a. von Karla Paul ausgerufen. Aus einer Mischung aus Solidarität für weibliche Autorinnen und Neugier griff ich nun zu einem Buch, das mir bei der #OlgaRecherche sehr positiv auffiel. Gesang der Fledermäuse handelt von einer zurückgezogen lebenden, älteren Polin; die Astrologie praktiziert und sich sehr mit der Natur verbunden fühlt. Als in ihrer Umgebung ein Jäger stirbt, ist sie überzeugt: die…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2019

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Was ist der Reiz an diesen elendig langen Rückblicken? Die Reflexion. Was habe ich 2019 gelesen, dass mich nachhaltig beeinflusst hat? All die wunderbaren Geschichten und während des Lesens mit den Protagonisten gelebten Leben kann man Revue passieren lassen. Dafür mag ich die Rückblicke sehr gern. Übrigens auch die anderer. Begeistert sind wir schließlich alle oftmals direkt nach dem Lesen eines Stoffs. Aber was hat überdauert? 🙂 In dem Sinne: ich freue mich zurückzublicken auf ein Jahr des Lesens. Es beginnt wie immer mit dem, was für mich überdauert hat….read more

Rückblick auf das Lesejahr 2018

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Als ich heute meinen Rückblick auf das Lesejahr 2017 geöffnet habe, einfach mal um zu schauen, was ich damals geschrieben habe, wurde mir mal wieder klar, warum ich immer so gern diese Rückblicke schreibe. Nicht zur Selbstbeweihräucherung. Obwohl es auch nicht schlecht ist sich mal vor Augen zu führen, was man so geschafft hat. Sondern v.A. um sagen zu können „Ah! Das war damals, genau!“ Und ich hoffe, dass ich ähnlich begeistert später einmal in diesen Rückblick hier schaue. Schon jetzt weiß ich aber: es war ein bewegtes, überraschendes und…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2017

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Rückblicke sind was schönes. Wie sonst führt man sich vor Augen, was das Jahr einem an großartigen Geschichten gegeben hat, was man dazugelernt hat und wie die Reise durch das vergangene Jahr war. 2017 hatte für mich einige gute Bücher und Erlebnisse parat. Aber natürlich auch einige Enten. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, dass das Lesejahr SO produktiv werden würde. Die Grafik zeigt nur die Romane, die ich 2017 gelesen habe. Es ist etwas mehr als im Vorjahr geworden – eine schöne Entwicklung. 🙂 Einige von euch folgen mir…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2016

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So – da ist er, der letzte Rückblick. Und der widmet sich dem Lesen, dass ich dieses Jahr extrem genossen habe. Es gab auch kaum ein Buch, dass ich liegen gelassen habe, weil ich nicht mehr wollte. Meistens musste ich sie eher liegen lassen, weil das Leben plötzlich so schnell war und an mir vorbeigezogen wäre, wenn ich nicht aufgesprungen wäre. Auf dass 2017 mindestens so ein schönes Lesejahr wird! 🙂 Bei den Filmen ist es IMDB, bei den Serien meine Excel-Tabelle und bei Büchern hilft mir Goodreads auf die…read more

Serien-Review: „11.22.63“ & Vergleich zur Literaturvorlage (Stephen Kings „Der Anschlag“)

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Ich kann mir nicht helfen. Zwar ist ‚11.22.63‘ (sprich ‚Eleven Twentytwo Sixtythree‘) der Originaltitel des Stephen King Romans, aber er sieht in geschriebener Form so kryptisch aus, dass ich immer den deutschen Titel des Romans schreiben möchte. Denn in Deutschland erschien er unter „Der Anschlag“. Das Buch hat mich so etwa jetzt um die Zeit vor einem Jahr schwer beschäftigt. Wortwörtlich schwer, denn es ist ein 1000-Seiten-Wälzer. Das Buch war grandios, auch wenn ich kein Fan des langatmigen, amerika-feiernden Mittelteils war. Nichtsdestotrotz ein tolles Werk. Als es hieß, dass es…read more

Rückblick auf das Lesejahr 2015

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Na? Habt ihr noch Lust auf Rückblicke? Oder langt’s? 🙂 Einer geht noch, oder? Wenn ich auf Film- und Serien-Höhepunkte des vergangenen Jahres zurückblicke, dürfen Bücher nicht fehlen. Meine Top-5 Bücher, gelesen im Jahr 2015 American Gods, Neil Gaiman To Kill A Mockingbird, Harper Lee Der Anschlag, Stephen King Manga: 60 Jahre japanische Comics (Review kommt im Laufe des Monats) The Art of Satoshi Kon, Artbook

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ausgelesen: Stephen Kings „Der Anschlag“

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Inhalt Als Al seinen Kumpel Jake Epping anruft, klingt er schon irgendwie seltsam. Als Jake dann an Als Diner ankommt, erkennt er ihn auch kaum wieder. Er sieht aus, als wäre er in den letzten paar Stunden um 10 Jahre gealtert und pfeift wortwörtlich aus dem letzten Loch. Al bittet Jake, sich zu setzen und erzählt ihm alles. Oder zumindest erst einmal vieles. Dass in seiner Vorratskammer eine Treppe ist, die in das Jahr 1958 führt zum Beispiel. Und weil Jake das nicht glaubt, wird er vor vollendete Tatsachen gestellt….read more

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ausgelesen: Scott Hutchins „Eine vorläufige Theorie der Liebe“

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Inhalt Neills Geschichte ist eine Geschichte über Künstliche Intelligenz, Sekten, Sex und Liebe. Neill ist Mitte Dreißig, geschieden und irgendwie orientierungslos. Alle um ihn herum sind irgendwas: Hipster, verheiratet, erfolgreich oder kriminell. Und er? Er kommt klar, aber nach mehr als ‚klar kommen‘ klingt sein Leben nicht. Seine Bekanntschaften sind eher zu Befriedigung seiner Bedürfnisse da. In seinen Job ist er eher zufällig und schicksalhaft geschlittert. Zur Programmierung einer Künstlichen Intelligenz (KI), die den Turing-Test im Rahmen eines Wettbewerbs besteht, wurden Tagebücher gebraucht. Tagebücher, die ein Mensch möglichst viele Jahre…read more

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ausgelesen: Mark Z. Danielewski „House of Leaves“

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Inhalt In House of Leaves erleben wir wie Johnny Truant an eine lose Blattsammlung eines blinden, alten Mannes namens Zampanò gelangt. Besessen von dem Stoff, den er dort liest, sortiert er es und stellt daraus ein Buch zusammen. Zampanòs Werk ist „House of Leaves“ und berichtet von Will Navidson, der mit seiner Familie in ein Haus zieht, das bald ein seltsames Eigenleben entwickelt. Plötzlich entsteht ein Raum dort, wo vorher keiner war und das Haus ist innen größer, als die Abmessungen von außen zulassen. Als Will sich Unterstützung holt, um zu ergründen…read more

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