Miss Booleana

7ème art: Filme meiner Kindheit

Posted by in 1981, 1982, 1989, 1993, 1994, 1997, 1998, 7ème art, Abenteuer, Actionfilm, Animationsfilm, BRD (ehemalige), Coming-of-Age, Drama, Fantasy, Feelgood-Movie, Film, Filmreihe, Historic Fiction, Japan, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Märchen, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Ungarn, USA

September ist immer der Monat, in dem ich mir ein persönliches Thema raussuche. Und der Titel verrät eigentlich schon alles, was ihr wissen müsst. Naja, zumindest fast alles. Nicht alle der Filme sind Lieblingsfilme, die gab es nämlich schon hier. Gemeinsame Nenner der heutigen sieben Filme ist viel mehr, dass sie mir in meiner Kindheit gut gefallen haben oder meine Familie und ich die überbordend oft geschaut haben. Manche der Filme mag ich heute noch, andere … naja. 🙂 Heute könnt ihr euch schon mal auf einige Animations- und Familien-Spielfilme…read more

7ème art: Filme von David Lynch

Posted by in 1977, 1984, 1986, 1990, 1997, 1999, 2006, 7ème art, Abenteuer, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Drama, Film, Frankreich, Genreübergreifend, Horror und Mystery, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Polen, Psychothriller, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA, Whodunit

David Lynch und ich – eine Beziehung voller Missverständnisse. 🙂 Vor noch 10-15 Jahren sah ich die Filme mit jugendlichem Übereifer, fand sie irgendwie genial, konfus und manchmal regelrecht abstoßend. Heute weiß ich, dass ich einfach viele von ihnen nicht verstanden habe. Andere Filme wie auch die Serie „Twin Peaks“ waren aber eine Initialzündung. Es ist leicht abzulehnen, was man nicht versteht. Immerhin war ich so schlau, das zu wissen. Denn nicht von der Hand zu weisen ist David Lynchs eindeutige Handschrift und Einfluss auf Genre-Filme. „Lynchian“ ist ein Attribut,…read more

Fantastischer Film: Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7

Posted by in 1962, Arthouse & Indie, Drama, Fantastische Filme, Film, Frankreich, Italien, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm

Am 21. Juni irrt eine Frau verzweifelt durch Paris. Der Tag ist sowieso schon der längste Tag des Jahres, Sommersonnenwende. Aber für Cleo (Corinne Marchand) ist jede einzelne Minute eine Geduldsprobe. Sie befürchtet Magenkrebs zu haben und wartet auf den Befund ihres Arztes. Der Film beginnt damit, dass sie sich Tarotkarten legen lässt und vom schlimmsten ausgeht. Mal nervös, mal verletzlich zieht sie durch die Straßen von Paris, trifft sich mit ihrer Angestellten Angèle (Dominique Davray) und ihren Kollegen, die ihre Musik komponieren um ein paar Stücke einzuüben.

7ème art: Oscar-Edition (2022)

Posted by in 2021, 7ème art, Actionfilm, Australien, Coming-of-Age, Drama, Film, Griechenland, Historienfilm, Israel, Japan, Literaturverfilmung, Neuseeland, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Thriller, UK, USA, Western

Am 27. März 2022 werden die 94. Academy Awards verliehen. Man kann die Oscars hassen, auslassen, ignorieren, mögen, ihnen entgegenfiebern. Ich hype die Veranstaltung nicht mehr so wie als Teenager, als ich für meine Lieblingsfilme und -darsteller*innen mitgefiebert habe. Aber diese 5-Minuten extra Ruhm für gute Filme und visionäre Filmschaffende mag ich, ärgere mich aber auch über die Filter und Snubs der Oscars. Noch finde ich es spannend zu schauen, was bei der wohl bekanntesten Filmpreisverleihung bedacht wird. Die Tradition nominierte Filme innerhalb von 7ème art zu besprechen und vorher…read more

Fantastischer Film: Die Nacht des Jägers

Posted by in 1955, basiert auf wahren Begebenheiten, Fantastische Filme, Film, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Milieustudie, Review, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

Was ist mir da bisher entgangen. Die Nacht des Jägers ist einer dieser perfekten Filme. Einer von denen, die seiner Zeit scheinbar voraus waren und die in der Popkultur zahlreich kopiert wurden. Wie so oft, merkt man erst, wenn man ihn gesehen hat. Die Nacht des Jägers schafft es sogar ein film noir zu sein ohne sich irgendwelcher typischen Noir-Elemente zu bedienen. Kein Ermittler mit Hut, keine Femme fatale. Der Film wurde 1955 veröffentlicht, entführt uns aber in die Vereinigten Staaten zur Zeit der großen Depression. Harry Powell (Robert Mitchum)…read more

Horrorctober 2021 – Woche 1 & 2 („Nosferatu“, „Gretel & Hänsel“ & „Run“)

Posted by in 1922, 2020, Coming-of-Age, Deutschland, Expressionistischer Film, Film, Horror und Mystery, Kanada, Literaturverfilmung, Review, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm, Stummfilm, Thriller, USA

Ja, es sieht so aus als wäre ich nicht wahnsinnig weit gekommen in den ersten beiden Wochen. Sprich von meinen 13 Filmen sind noch 10 übrig. Dafür habe ich allerdings auch Midnight Mass geschaut. 😀 Und ein paar Wochen haben wir ja noch vor uns. 🙂 Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens Friedrich Wilhelm Murnaus expressionistisch angehauchtes Stummfilmwerk feiert nächstes Jahr seinen 100. Geburtstag! Der Film erzählt die Geschichte des Maklers Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim), der einen Kunden in Südosteuropa besucht, um seiner Bitte um Beratung nachzukommen. Graf Orlok…read more

7ème art: Halloween im Film

Posted by in 1944, 1978, 1993, 2014, 2018, 2019, 2020, 7ème art, Actionfilm, Fantasy, Film, Horror und Mystery, Komödie, Literaturverfilmung, Review, Schwarze Komödie, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

Im Oktober ist es Tradition, dass sich die Werkschau einem Horrormotiv oder Gruselfilmen beliebiger Schattierungen widmet. Letztes Jahr waren das beispielsweise Alien-Filme, davor welche die sich mit Hexen, Vampiren, der Apokalypse und Body Horror befassen oder ganz allgemein dem Asiatischen Horrorfilm. Aber irgendwas schien zu fehlen. Was kann als nächstes kommen? Warum der Oktober!? Ganz klar: wegen Halloween und der Omnipräsenz von Grusel und Schabernack. Da drängte es sich doch auf stattdessen mal über Filme zu schreiben (und welche zu schauen), die ganz im Zeichen des Festes stehen. Heute serviert…read more

Fantastischer Film: Citizen Kane

Posted by in 1941, Drama, Fantastische Filme, Film, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm, USA

Zwar habe ich Citizen Kane das erste Mal vor rund fünf Jahren gesehen (ein Hoch auf das Film-Logging!), aber damals fühlte ich mich wohl noch erdrückt von all den Titeln: „Bester Film aller Zeiten“, „Bester US-amerikanischer Film aller Zeiten“, usw. Ich meinte damals zu verstehen, was den Film so besonders macht. Aber darüber schreiben, wenn sich alle schon einig zu sind,e rschein mir müßig. Wo nun andernorts demnächst weitere „beste Filme des vergangenen Jahres“ gekürt werden und wo Goldjungen vielleicht auch an einen Film vergeben werden, der die Entstehungsgeschichte des…read more

7ème art: Oscar-Edition (2021)

Posted by in 2019, 2020, 7ème art, Animationsfilm, basiert auf wahren Begebenheiten, Belgien, Dokumentation, Drama, Fantasy, Film, Genreübergreifend, Historic Fiction, Irland, Luxemburg, Review, Rumänien, Schwarzweißfilm, Spielfilm, Tragikomödie, USA

Es ist mal wieder soweit: die Verleihung der Oscars steht an. Und das unter erschwerten Bedingungen, aber vielleicht auch mit diversen Chancen? Da nun 2020 verhältnismäßig wenige Kinostarts stattfanden konnten, sind die Nominierten zum Großteil welche, die ihre Premiere auf Streamingplattformen feierten. Für das Kino ein trauriger Moment, für die Zuschauer zu gewissen Teilen zugänglicher. Auch die Debatte darum, ob Eigenproduktionen der Streamingplattformen (absichtlich?) missachtet werden, stellt sich nun (erstmalig?) nicht mehr. Als ich diese Zeilen heute tippe, ist noch nicht klar wie die Verleihung in Zeiten von Covid und…read more

Noirvember 2020 – Filmbesprechung zu „Fahrstuhl zum Schafott“ & Fazit

Posted by in 1958, Film, Frankreich, Krimi und Noir, Literaturverfilmung, Roadmovie, Schwarzweißfilm, Serienlandschaft, Spielfilm

Das war es nun! Gestern habe ich meinen letzten Noirvember-Film geschaut und damit auch die letzte Challenge für dieses Jahr abgehakt. Perfide Mordpläne, Ermittler mit Hut, schummrige Gassen, atemlose Verfolgungsjagden, menschliche Abgründe. Und wie war es jetzt rückblickend? Fahrstuhl zum Schafott Film noir oder Nouvelle Vague? Oder vielleicht sogar beides? Mit Fahrstuhl zum Schafott gab Louis Malle sein Regiedebut (mit alleiniger Regiearbeit). Maurice Ronet spielt darin den Ingenieur Julien Tavernier, der mit der Frau seines Chefs eine Affäre hat. Florence (Jeanne Moreau) und er planen ihren Mann aus dem Weg…read more